Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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@Toyota Corolla

Nein, das verwechsel ich nicht. Dass die AfD genau so verwirrt ist, macht es ja nicht besser - im Gegenteil. Die radikale Linke und Rechte treffen sich eben und sind dieselbe Melange.
 
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@Idon und in wie fern sind die großen Parteien der sogenannten "Mitte" (es gibt keine politische Mitte im eigentlichen Sinne) besser?

Gucken wir mal die Volkswagen AG an. In dessen Aufsichtsrat sitzen CDU und SPD Politiker. VAG hat Fabriken in der VR China. Rein zufällig in den Orten, wo die VR China ihre Arbeitslager hat wo die Menschen zu Zwangsarbeit, Zwangssterilisierung und viele anderen Gräueltaten gezwungen werden. [1]. Ein Schelm wer böses dabei denkt...

Bei der CDU brauchen wir ja erst gar nicht anfangen. Da ist der Kohlebaron Laschet, der einfach ganze Städte widerrechtlich enteignen lässt - und das nur weil Geldkoffer von der Kohlelobby kommen - nur die Spitze vom Eisberg [2].

Bei Grünen und FDP muss man erst gar nicht gucken, die sind jeweils auf ihrer eigenen Art zu extremistisch.

Ne ne, ich weiß schon warum ich letzte mal eine Spaßpartei gewählt habe, eben damit solche Spinner nicht noch mehr Macht bekommen. Vielleicht wird es auch mal Zeit das aktuelle System zu reformieren und die Demokratie zu ersetzen. Eventuell wäre mal eine Technokratie angebracht. Wissenschaftler*innen an die Macht und nicht irgendwelche korrupten Politiker.



[1]
https://www.spiegel.de/auto/aktuell...in-werk-in-xinjiang-gebaut-hat-a-1298154.html
https://www.handelsblatt.com/untern...327790-1tPg9cs5HeIFdkIDcjnE-cas01.example.org

[2]
https://taz.de/Braunkohleabbau-bedroht-Siedlungen/!5761977/
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1150899.braunkohleabbau-in-nrw-gegen-enteignung.html
https://www.alle-doerfer-bleiben.de/
 
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Hallo

Toyota Corolla schrieb:
und in wie fern sind die großen Parteien der sogenannten "Mitte" (es gibt keine politische Mitte im eigentlichen Sinne) besser?
Leistung und Bildung werden belohnt und es gibt nicht zu viele Almosen (z.B. BGE) für Menschen die nicht arbeiten wollen obwohl sie könnten.
Es gibt keine Umverteilungs und Enteignungs Phantasien wo Besserverdiener und Erben bestohlen werden um das Geld unter den Armen aufzuteilen.

Toyota Corolla schrieb:
Ne ne, ich weiß schon warum ich letzte mal eine Spaßpartei gewählt habe, eben damit solche Spinner nicht noch mehr macht bekommen.
Danke das du mitgeholfen hast das Die Linke und die AfD nicht zu stark geworden sind.

Toyota Corolla schrieb:
Wissenschaftler*innen an die Macht und nicht irgendwelche korrupten Politiker.
Wissenschaftler/innen wie z.B. Physiker/innen (Angela Merkel) oder Ärzte/innen (Ursula von der Leyen) ?

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Es gibt keine Umverteilungs und Enteignungs Phantasien wo Besserverdiener

Du meinst so Enteignungsphantasien wie vom Kohlebaron Laschet? Quellen habe ich ja schon gepostet.

Tomislav2007 schrieb:
Danke das du mitgeholfen hast das Die Linke und die AfD nicht zu stark geworden sind.

Immer gerne.
 
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PeterPlan schrieb:
-Notwendige Bedürfnisse: zB. Nahrung, Wohnraum, Energie für Heizung und warmes Wasser usw.

-Luxusbedürfnisse: Alles andere.

Diese ganze Sozialismus-Träumerei ist einfach nur drollig.

Wer bestimmt denn wo die Grenze zwischen "Notwendigen" und "Luxus" Bedürfnissen liegt? Da gibt es sicherlich verschiedene Fundamentalansichten und das ganze würde sich ja auch ständig ändern.

Wie sähe es etwa mit Internetzugang aus? Heutzutage würden viele dafür plädieren das als "notwendig" anzusehen.

Vieleicht sogar schnelles Internet? Und was nutzt ein Internetzugang wenn man kein Endgerät hat? Also sind vielleicht auch PCs oder Tablets "notwendig". Und deren Software... etc etc. Wo hört man da auf?

Letztendlich würden das dann wohl irgendwelche Apparatschiks entscheiden.

Wenn dann jemand käme der ein Buch über ein Internat für Zauberer zu veröffentichen wollte würden diese Leute dannn sagen, dass es für solchen eskapistischen Blödsinn keinen Bedarf gibt und man lieber das Grundbedürfnis nach Klopapier befriedigen sollte - für manche ist halt Kunst und Kultur "notwendig" - für anderere halt nicht.

Grundsätzlich dient der Mark ja nicht nur der effizienten Allokation von Gütern und der Preisfindung, sondern er ist auch ein Anreizsystem, das Leute zu Leistungen motiviert, die sie andernfalls nicht erbringen würden.

Zu glauben eine moderne Industriegesellschaft liesse sich planwirtschaftlich am Laufen halten ist genau das: Ein Glaube - oder besser: Eine durch keinerlei Empirie gestütze Privatreligion.
 
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Hallo

Toyota Corolla schrieb:
Du meinst so Enteignungsphantasien wie vom Kohlebaron Laschet?
Nein, ich meine die linke Steigerungsform davon, die Umverteilungs und Enteignungs Phantasien wo alle Besserverdiener und Erben bestohlen werden um das Geld unter den Armen aufzuteilen und nicht nur ein paar Hausbesitzer in einer Handvoll Dörfer enteignet und entschädigt werden.

Grüße Tomi
 
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ddd123 schrieb:
Diese ganze Sozialismus-Träumerei ist einfach nur drollig.

Zu glauben, der Kapitalismus führt die Menschheit in eine rosige Zukunft, ist keine naive Träumerei?

Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen.

ddd123 schrieb:
Wer bestimmt denn wo die Grenze zwischen "Notwendigen" und "Luxus" Bedürfnissen liegt? Da gibt es sicherlich verschiedene Fundamentalansichten und das ganze würde sich ja auch ständig ändern.

Notwendig sind Konsumgüter und Einrichtungen, die für das Überleben, die demokratische Teilhabe und die Sicherheit jedes Bürgers erforderlich sind. Also die Dinge, die ich aufgezählt habe, und natürlich staatliche Infrastruktur inkl. Bildungs- und Gesundheitssystem, Transportwesen, Internetzugang und Endgeräte etc. Das lässt sich demokratisch und wissenschaftlich bestimmen.

Luxus ist alles, was nicht in die erste Kategorie fällt. Und natürlich ändert sich das immer wieder, abhängig von den Produktionsmöglichkeiten, dem Stand der Technik und der Population. Ich bin sowieso der Überzeugung, dass durch einen Wegfall des Klassensystems viele Statussymbole schlagartig ihre Daseinsberechtigung verlieren, da sie nur der Distinktion dienen. Ehemals Reiche könnten aufatmen - viel weniger Stress!

Heute fragen wir uns auch, wie die Leute im Mittelalter bloß so leben konnten, und das zurecht!

ddd123 schrieb:
Vieleicht sogar schnelles Internet? Und was nutzt ein Internetzugang wenn man kein Endgerät hat? Also sind vielleicht auch PCs oder Tablets "notwendig". Und deren Software... etc etc. Wo hört man da auf?

Jeder bekommt das gleiche Endgerät und regelmäßige Updates. Software ist Open Source. Da es für jedes Gerät eine Norm gibt, ist es auch in gewissem Rahmen modular upgradebar. Wozu hunderte verschiedener Modelle, die auch noch inkompatibel sind, und im Jahrestakt getauscht werden sollen usw.?

Durch die im letzen Post genannten Einsparungen reduziert sich übrigens die Arbeitszeit massiv. Auch deine! Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten des Engagements. Vieles davon würde auf freiwilliger Basis stattfinden. Und glaube mir: Die Leute würden das machen! Der Mensch ist nicht zum rumsitzen gebaut (genausowenig übrigens ist er ein Roboter, der nur zum Arbeiten existiert). Anreize gibt es in diesem System genug. Jeder Beitrag kommt zum einen der Gesellschaft zugute, zum anderen auch dem Individuum (durch Erfolgserlebnisse, Gemeinschaftserfahrung und persönliche Weiterentwicklung in den Dingen, die der eigenen Affinität entgegenkommen).

Frag' mal einen Lehrer, was ihn glücklich machen würde. Und nein, es sind nicht nur die Sommerferien. ;)


ddd123 schrieb:
Wenn dann jemand käme der ein Buch über ein Internat für Zauberer zu veröffentichen wollte würden diese Leute dannn sagen, dass es für solchen eskapistischen Blödsinn keinen Bedarf gibt und man lieber das Grundbedürfnis nach Klopapier befriedigen sollte - für manche ist halt Kunst und Kultur "notwendig" - für anderere halt nicht.

Wo liegt das Problem? Dann soll dieser Jemand sein Buch einfach schreiben. Es wird dann im Netz veröffentlicht. Frei verfügbar übrigens. Der Mensch wird zum "Prosument" (Ein Kunstwort aus Produzent und Konsument, geprägt von Niko Paech).

Ihr könnt euch anscheinend gar nicht vorstellen, welche gigantischen Ressourcen da frei werden, wenn wir große Industriezweige bündeln würden. Keine drölfzig Firmen mehr, die alle im Geheimen das Selbe entwickeln, stets darauf bedacht, nur soviel Fortschritt zu erreichen, wie in der aktuellen Konkurrenzsituation nötig ist. Um das ganze ein bisschen interessanter zu gestalten, kann man ja gerne einen Wettbewerb ausrufen. Aber eben auf "sportlicher Basis". Für den Sieger gibt's dann 'ne Ehrenurkunde.

Schaut euch doch nur mal an, wie 30% der US-Amerikaner heutzutage leben (Tomis großes Idol!). Dagegen war das Leben eines DDR-Bürgers das Paradies auf Erden!
 
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Hallo

PeterPlan schrieb:
Heute fragen wir uns auch, wie die Leute im Mittelalter so leben konnten.
Du scheinst uns genau dahin zurück katapultieren zu wollen.

PeterPlan schrieb:
Jeder bekommt das gleiche Endgerät und regelmäßige Updates.
Sollen wir auch alle die gleichen Klamotten/Uniformen tragen, damit es optisch keine Unterschiede gibt und auch bloß keiner teurere Klamotten anhat mit denen er über anderen steht ?

PeterPlan schrieb:
Durch die im letzen Post genannten Einsparungen reduziert sich übrigens die Arbeitszeit massiv.
Und das Einkommen/Gehalt würde sich auch massiv reduzieren, wenn du keinen Ehrgeiz in dir hast und nicht gerne arbeitest OK, es gibt zum Glück sehr viele die das anders sehen.

PeterPlan schrieb:
Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten des Engagements. Vieles davon würde auf freiwilliger Basis stattfinden. Und glaube mir: Die Leute würden das machen!
Das sieht man an den Arbeitslosen/Hartz4 Empfängern die sich alle Ehrenamtlich engagieren und von denen es keiner lange auf der Couch aushält.

PeterPlan schrieb:
Jeder Beitrag kommt zum einen der Gesellschaft zugute, zum anderen auch dem Individuum (durch Erfolgserlebnisse, Gemeinschaftserfahrung und persönliche Weiterentwicklung in den Dingen, die der eigenen Affinität entgegenkommen).
Mein Erfolgserlebnis kommt in Form meines Gehaltes auf mein Konto, womit ich mir die Dinge leisten kann die meinen Affinitäten (Auto/Motorrad/Heimkino/Musik/Konsum/etc.) entgegen kommen.

PeterPlan schrieb:
Wo liegt das Problem? Dann soll dieser Jemand sein Buch einfach schreiben. Es wird dann im Netz veröffentlicht. Frei verfügbar übrigens.
Ich verstehe auch nicht wieso z.B. Richard David Precht, der sehr gerne den Kapitalismus kritisiert, seine Bücher und Vorträge für viel Geld verkauft und den Inhalt nicht kostenlos frei verfügbar macht.

PeterPlan schrieb:
Ihr könnt euch anscheinend gar nicht vorstellen, welche Ressourcen da frei werden, wenn wir große Industriezweige bündeln würden. Keine drölfzig Firmen mehr, die alle im Geheimen das Selbe entwickeln.
Ich kann mir sehr gut vorstellen welche Ressourcen da frei werden, da werden sehr viele menschliche Ressourcen in Form von Massen an arbeitslosen Menschen frei.

PeterPlan schrieb:
Schaut euch doch nur mal an, wie 30% der US-Amerikaner heutzutage leben (Tomis großes Idol!).
Das ist richtig, das stimmt, mich zieht es zu den oberen 30% (und höher), die unteren 70% sind für mich uninteressant.
Ich habe auch zum Glück keine Menschen in meinem direkten Umfeld die keinen Ehrgeiz haben und nicht arbeiten wollen.

PeterPlan schrieb:
Dagegen war das Leben eines DDR-Bürgers das Paradies auf Erden!
Ach deswegen wurden so viele Amerikaner, die damals in die paradiesische DDR rein wollten, an der DDR Grenze aufgehalten/angeschossen/erschossen ?

ddd123 schrieb:
Diese ganze Sozialismus-Träumerei ist einfach nur drollig.
Und komplett Weltfremd/Realitätsfern, ich bin so froh das wir nur eine politische Partei haben die für so einen Unsinn zu haben wäre und das diese Partei nur 4,9% erreicht hat.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Das sieht man an den Arbeitslosen/Hartz4 Empfängern die sich alle Ehrenamtlich engagieren und von denen es keiner lange auf der Couch aushält.

Stimmt, sind ja alle faul... rolleyes.

Tomislav2007 schrieb:
Mein Erfolgserlebnis kommt in Form meines Gehaltes auf mein Konto, womit ich mir die Dinge leisten kann die meinen Affinitäten (Auto/Motorrad/Heimkino/Musik/Konsum/etc.) entgegen kommen.

Das wäre aber nur fair, wenn alle die gleichen Chancen haben. Kleiner Tipp: das ist nicht der Fall.
Allein schon wenn man aus einem Elternhaus kommt welches mehr Geld zur Verfügung hat, wird man es auch im späteren Bildungsweg deutlich einfacher haben. Und das liegt nicht daran, weil man persönlich der Oberguru ist...

Jemand aus der Unterschied bleiben die höheren Bildungswege versperrt, einfach schon weil das Geld für Lernmittel und co fehlt.

Tomislav2007 schrieb:
Ich verstehe auch nicht wieso z.B. Richard David Precht, der sehr gerne den Kapitalismus kritisiert, seine Bücher und Vorträge für viel Geld verkauft und den Inhalt nicht kostenlos frei verfügbar macht.

Das ist tatsächlich eine Doppelmoral die ich auch Menschen wie Frau Wagenknecht kritisiere. Auf der einen Seite gegen Amazon schießen, auf der anderen Seite die eigenen Bücher auf Amazon verkaufen. So pöse kann Amazon dann wohl doch nicht sein...


Tomislav2007 schrieb:
Ach deswegen wurden so viele Amerikaner, die damals in die paradiesische DDR rein wollten, an der DDR Grenze aufgehalten/angeschossen/erschossen ?

Die DDR hat genau was mit dem Sozialismus zu tun, über den wir hier gerade in Form der Linken diskutieren? Genau, gar nüscht. Nur weil Sozialismus draufsteht, ist nicht Sozialismus drin. Genügend Beispiele dazu findest du in unserer Geschichte.

Tomislav2007 schrieb:
Und komplett Weltfremd/Realitätsfern, ich bin so froh das wir nur eine politische Partei haben die für so einen Unsinn zu haben wäre und das diese Partei nur 4,9% erreicht hat.

Nö gibt deutlich mehr Parteien die soziale Gerechtigkeit haben wollen. Die Grünen und die SPD sind da sehr stark was solche Themen angeht. Wenn gleich diese Parteien für mich aus anderen Gründen ausscheiden.

Es ist schon bezeichnend, wenn ich einem Biden (und auch Trump) mehr abgewinnen kann als unsere Regierungsclowns... und die beiden sind schon Pest & Cholera.

PS:
Pauschal bin ich eben nicht gegen Kapitalismus. Ich bin nur der Meinung, dass die extremformen "totaler Kapitalismus" und "totaler Kommunismus" falsch sind. Der Mittelweg muss es sein.
 
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Toyota Corolla schrieb:
Allein schon wenn man aus einem Elternhaus kommt welches mehr Geld zur Verfügung hat, wird man es auch im späteren Bildungsweg deutlich einfacher haben. Und das liegt nicht daran, weil man persönlich der Oberguru ist...
Bildung in Deutschland ist gratis (oder auch umsonst), studieren im Vergleich extrem billig und wird durch Bafög subventioniert. Bücher gibt es in Bibliotheken und online. Ebenso Tutorials, Erklärvideos und Onlineklassen.

Die Unterschiede in der Bildung in Deutschland lassen sich nicht finanziell lösen. Es werden doch schon jedem Tür und Tor geöffnet. Das sich nicht jeder Privatschulen, Auslandsaufenthalte und Praktika in Papas Firma leisten kann, erklärt nicht, warum Hunderttausende Ausbildungsplätze leer bleiben. Die Grundlagen für Lese- Schreib- und Rechenschwäche werden schon gelegt, bevor diese Dinge eine Rolle spielen.

Glaubt irgendwer, dass es plötzlich bessere PISA-Ergebnisse regnet, wenn man jedem Kind 200€ pro Monat in die Hand drücken würde?
 
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Tomislav2007 schrieb:
Ich wünsche mir das die Grundmandatsklausel abgeschafft wird,
Wird seitens der Union nicht passieren, da diese Klausel den Einzug der CSU praktisch garantiert...


Axxid schrieb:
Bildung in Deutschland ist gratis [...]

Axxid schrieb:
Die Grundlagen für Lese- Schreib- und Rechenschwäche werden schon gelegt, bevor diese Dinge eine Rolle spielen.
Was bringt dann das leicht verfügbare Angebot an Bildung, wenn die eigene Befähigung zum lernen nicht besteht?

Axxid schrieb:
Glaubt irgendwer, dass es plötzlich bessere PISA-Ergebnisse regnet, wenn man jedem Kind 200€ pro Monat in die Hand drücken würde?
Nein, aber wenn man in Summe 200€/Schüler in die Verbesserung der Hausaufgaben-/Ganztagsbetreuung investiert, schon.
 
Das Elternhaus erwies sich dabei in allen Ländern als wichtiger Faktor: ...
Jeder vierte Jugendliche aus einer bildungsnahen Familie in Deutschland könne sich demnach vorstellen, eine weiterführende Schule zu besuchen, bei den bildungsferneren Elternhäusern ist es nur jeder siebte - und das bei gleichem Leistungsniveau.
LINK
Der Groesste Einfluss ist das Elternhaus. Haben die Eltern eine gute Bildung, haben sie in der Regel einen gut bezahlten Job und motivieren/fordern ihre Kinder, auch eine gute Ausbildung zu absolvieren. Mit Geld auf Familien zu werfen bedeutet das Pferd von hinten aufzuzaeumen.

Stellt mehr Lehrer ein, bereitet sie besser vor, entschlackt den Lehrplan, reduziert Buerokratie, bietet Betreuungsstunden in den Schulen an, von mir aus. Aber pumpt das Geld in Schulen und nicht in Familien in der Hoffnung, dass Papa sich mehr Zeit fuer die Kinder nimmt wenn er sich zwei Packungen Kippen mehr im Monat leisten kann.
 
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Axxid schrieb:
Aber pumpt das Geld in Schulen
Ich habe da ein eher schlechtes Gefühl. Ich gehe immer stärker davon aus, das Kinder für die Politiker nicht systemrelevant sind. Denn für Schulen ist meist kein Geld da, für Banken, Großkonzerne und Rüstung aber schon.
 
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