Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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Der Paule schrieb:
[...]
Hartz 4 ist moderne Sklaverei mit dem Unterschied, dass Sklaven bereits in der Antike freie Kost & Loge erhielten. Heute bekommen sie einen im negativen Sinne realitätsfernen und niedriggerechneten Obulus und dürfen sich da selbst drum kümmern, das ganze wird dann als Eigenverantwortung und Freiheit deklariert. Das zugleich Rentner, Kranke und Arbeitslose zudem in den gleichen Topf geworfen werden macht es auch nicht besser, aber genau das ist gewollt. Ohne die Tafeln würde hier schon längst die Hütte brennen.

Frag doch mal ein Kind im Kongo, welches Kobalt schürfen muss, wie es die moderne Sklaverei in Deutschland so findet. Oo

Realitätsfremd ist hier höchstens dein Kampfduktus. Niemand muss Hartz IV beantragen. Dazu gibt es keine Pflicht.
 
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Idon schrieb:
Ein BGE an sich hat den Nachteil, dass dadurch wenig gewonnen wird, da das zusätzliche Kapital einfach abgeschöpft wird.
Ein BGE hat nur den Nachteil, das die Vermögen nicht "automatisch" steigen bzw. weniger schnell.

Mit den entsprechenden Freigrenzen würde dies 95% nichtmal betreffen.

Idon schrieb:
Ich persönlich würde ja ein anderes Konzept verfolgen, wobei mir klar ist, dass das nicht passieren wird: Ich würde mir anschauen, welches Potential Menschen in HartzIV Familien haben und die fördern, die wollen und können. Damit rette ich zwar nach wie vor nicht alle, sammel aber ein paar ein, die derzeit durch's Raster fallen.
Aus meiner Sicht ist doch genau dafür die Schule da.

Nach 10 Jahren sollte es dann auch mal gut sein und die hier so oft genannte Eigenverantwortlichkeit in den Vordergrund rücken.

Es könnten kostenlose digitale Bildungsangebote (die keine Bürokratie erfordern) angeboten werden.
Diese müssten im Selbststudium gelernt werden und mit einer Abschlussprüfung erhält man das entsprechende Zeugnis.

Man könnte sich damit auch elegant vom Bildungsparadoxon lösen.
 
Idon schrieb:
Frag doch mal ein Kind im Kongo, welches Kobalt schürfen muss, wie es die moderne Sklaverei in Deutschland so findet. Oo
Merkwürdig, wie Du Dich auf einmal für Deine Außenwelt interessierst, wenn es Deiner Argumentation entgegen kommt.

Du bist doch dafür, dass Kinder im Kongo nicht mehr geboren werden, da sie die Umwelt und das Klima schädigen. Damit wäre das "Problem" doch weg.

Äpfel und Birnen sind immer noch zwei verschiedene Früchte.....
 
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@Der Paule

Das eine (Überbevölkerung) schließt das andere (es gibt in anderen Ländern echte Sklaverei, in Deutschland jedenfalls durch Hatz IV nicht) nicht aus.

Dass du inhaltlich nichts liefern kannst zu deiner kruden HartzIV-Bezieher-sind-Sklaven Aussage schließt das Thema dann für mich auch ab. Was für ein Unsinn.


@Andy8891

Mir ist ein BGE egal. Ich sage nur, dass dadurch keine Besserung eintritt, weil das Gesamtkostenniveau einfach steigt.

Die digitalen Bildungsangebote gibt es doch, zum Teil, bereits. Wer studiert denn für einen schmalen Taler oder gar kostenlos an der Fernuni Hagen?
 
Idon schrieb:
Dass du inhaltlich nichts liefern kannst zu deiner kruden HartzIV-Bezieher-sind-Sklaven Aussage schließt das Thema dann für mich auch ab. Was für ein Unsinn.
Klar kann ich das, aber warum sollte ich mir bei Dir die Mühe machen? Statistiken, Zahlen, Studien dazu interessieren Dich ja bekanntlich nicht. Passt nicht in Dein Weltbild und der Rest wird sich durchaus ein eigenes Bild machen können, um zu entscheiden wer hier Schmarrn redet und wer nicht....
 
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Idon schrieb:
Ich sage nur, dass dadurch keine Besserung eintritt, weil das Gesamtkostenniveau einfach steigt.
Das liegt aber nicht am BGE sondern daran, das das Vermögen nicht zirkuliert.

Der Grundkreislauf ist doch absolut simpel:

Produzieren -> Verbrauchen -> Produzieren -> Verbrauchen.
100 € Wert -> 100 € Wert -> 100 € Wert -> 100 € Wert

Dieser Kreislauf kann doch nur durch sparen (oder Zinsen) aus dem Gleichgewicht gebracht werden.
 
Es ist immer schwierig und schwer nachvollziehbar eine Meinung zu einem Thema zu haben, obwohl man (fast) gar nicht drin steckt.

Ich bin selbst nicht "reich" und habe eine Meinung über Reiche. Ich fahre kein Auto und habe eine Meinung über Autofahrende. Ich fahre kein Fahrrad und habe eine Meinung über Fahrradfahrende. Ich verdiene sehr viel und habe eine Meinung über ALGII (und das komplette System dahinter). Ich bin kein Alkoholiker, Drogenabhängiger, stark Fettleibiger etc. und habe eine stringente Meinung über solche Personengruppen.

Kritisch wird es aber, wenn die Meinung grundsätzlich negativ, man in seinem Mindset gefangen ist aber sich überhaupt nicht damit beschäftigt. Sieht man hier zu genüge.

Das Elternhaus spielt DIE entscheidende Rolle für die Zukunft eines Kindes. Nein, natürlich nicht die Einzige, bevor man mir das vorwirft. Ich bekomme zahlreiche individuelle Geschichten von Kindern mit, die ich im ersten Moment gar nicht glauben konnte.

Ein Mädchen, welches sich nicht in der Umkleidekabine umzieht, sondern in den Duschräumen. Am Ende waren blaue Flecken der Grund. Gestern erst wieder mitbekommen.

Leider kommen solche und ähnliche Fälle (Eltern schicken ihre Kinder mit verwahrloster Kleidung in die Grundschule, geben den Kindern kein Essen und Trinken mit, bei Hausaufgaben helfen? Lol) relativ häufig vor. Das sind leider keine Einzelfälle.

Würde es in meinem Fall kein warmes Essen in der Schule geben, würden einige Kinder gar nichts warmes am Tag essen, weil die Eltern sich einen scheiß drum kümmern.

Erziehende und Lehrende sind eben auch Lehrende und Erziehende. Eine Erzieherin muss den Kindern immer mehr lehren, ein Lehrer muss immer mehr erziehen, obwohl die Kapazitäten gar nicht da sind.

Es gibt immer mehr Kinder, die eine persönliche Assistenz brauchen (muss beantragt werden). In einem Jahr werden 3 - 4 Anträge genehmigt. Der Bedarf beträgt aktuell 12. Was mit den Anderen ist? Als persönliche Assistenz darfst du dich dann um gleich mehrere Schüler kümmern, obwohl auch hier die Kapazität es gar nicht zulässt. Hier kann man die Parallele einer Pflegekraft auf der Intensivstation ziehen, wo eine Kraft zahlreiche Intensivpatienten gleichzeitig behandeln darf. Eigentlich nicht möglich, passiert aber.

Es werden Kinder eingeschult, die immer mehr Defizite aufweisen. Irgendwann werden sie in die Sek I überlassen und da hat man definitiv keine Kapazitäten mehr so etwas auszugleichen.

Man muss seinen eigenen Horizont einfach Mal erweitern, man lernt immer dazu.
 
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Idon schrieb:
Niemand muss Hartz IV beantragen.
Stimmt ... man kann auch drauf verzichten, seinen Einkauf zu bezahlen oder halt zusehen, wo man bleibt, wenn man keinen Job findet.

Bei dir ist Whataboutism OK, oder wie darf ich den Afrikavergleich verstehen?

Hartz4 ist ein System, welches durch Druck den Niedriglohnsektor mit Arbeitskräften versorgen soll ... Hartz4 ist DAS Instrument zur Aufblähung dieses Sektors in Deutschland gewesen ... hat also auch zu den finanziellen Problemen unserer sozialen Sicherungssysteme direkt beigetragen.
Niedriglöhner zahlen wenig Steuern und Abgaben, geringere Versicherungsbeiträge und so weiter.
Welcher Idiot (neben Peter Hartz und Gerhard Schröder) hat bitte geglaubt, dass sich ein Sozialsystem mit so etwas lange finanzieren lässt?
Mittlerweile wissen wir, dass es langsam eng wird, wenn ca. ein Drittel der Arbeitnehmer prekär beschäftigt ist ... damit lässt sich zumindest kein Sozialstaat mehr machen.
Und damit ist Hartz4 eben nicht dazu geschaffen worden, um den Sozialstaat zu sichern ... das war einfach ein weiterer dicker Sargnagel für dieses System.


Bevor ich drüber hinwegkomme,. noch ein kleiner Witz für Mathematiker:

Es hatten immer ca. 50% der Menschen einen unterdurchschnittlichen IQ und ca. 50% einen überdurchschnittlichen.

Der Grund liegt darin, dass Intelligenz normalverteilt ist und der Durchschnitt (per definition IQ=100) eben das Maximum der dazugehörigen Glockenkurve darstellt ... also das, wo einfach die meisten Menschen landen.

Anhand der Ergebnisse von IQ-Tests kann man nicht mal ermitteln, ob eine Gruppe wirklich intelligenter geworden ist ... denn der Durchschnitt bleibt halt immer bei einem IQ von 100 ... das bleibt sogar so, wenn man ausschließlich die IQ-Tests von Mitgliedern im Mensa-Club betrachtet ... auch da liegt der Durchschnitt gruppenintern dann bei 100 ... einfach weil das eben die Mitte der Glockenkurve markiert, die sich auch bei "Intelligenzbestien" zeigen wird.

Der IQ ist ein relativer wert, der sich immer auf den Durchschnitt 100 bezieht ... wobei 100 eben heute nicht die gleichen Fähigkeiten verlangt, wie noch vor 10 Jahren. Denn es gibt einfach keinen anderen Fixpunkt in der IQ-Skala, als den Median ... und der wurde vor Jahrzehnten bei 100 Punkten festgenagelt.
 
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DerOlf schrieb:
Bei dir ist Whataboutism OK, oder wie darf ich den Afrikavergleich verstehen?

Seiner eigenen Logik zur Folge wäre auch nur die schlimmste Form der Sklaverei für ihn ausreichend und irgendwo ist es bekanntlich immer noch schlimmer, daher mache ich mir auch keine Mühe mehr.
 
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DerOlf schrieb:
Der IQ ist ein relativer wert, der sich immer auf den Durchschnitt 100 bezieht ... wobei 100 eben heute nicht die gleichen Fähigkeiten verlangt, wie noch vor 10 Jahren. Denn es gibt einfach keinen anderen Fixpunkt in der IQ-Skala, als den Median ... und der wurde vor Jahrzehnten bei 100 Punkten festgenagelt.

Sehr interessant, danke für die Info.

Unsere IQ-Tests sind auch nach westlichen Kriterien definiert, bzw, werden je nach kulturellem Hintergrund unterschiedlich normiert, was ein Grund dafür sein könnte, dass afrikanische Staaten grundsätzlich schlechter abschneiden. Siehe hier: https://www.worlddata.info/iq-by-country.php
Interessant wird diese Liste übrigens, wenn man sie nach klimatischen Bedingungen sortiert! Einen kühlen Kopf zu
bewahren, scheint definitiv zu helfen. :D

Die Norweger sind hier ganz weit vorne: Sehr hohes Durchschnittseinkommen, höchste Bildungsinvestition pro Person und sehr kühles Klima. Obendrein sind die Norweger in Umfragen stets eines der zufriedensten Völker. Da könnte ein Zusammenhang bestehen, oder?

Weltweit ist ein wirtschaftliches Nord-Süd-Gefälle zu beobachten, sogar innerhalb Europas.

Sind die Menschen in Afrika also knapp vor der geistigen Behinderung?

Wer schonmal dort war, weiß, dass es nicht so ist (zumindest kann man es nicht pauschal behaupten, denn Afrika ist riesig und ebenfalls sehr diversifiziert). Aber mit Dreisatz findest du in der Wüste halt kein Wasser, da braucht es andere Skills. Viele Stämme besitzen Naturwissen, da schlackerst du nur noch mit den Ohren.

Aber es passt halt gut ins Weltbild, dass alle, die hier bei uns Schwierigkeiten haben, automatisch dumm und faul sein müssen.
 
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Wenn man eine liebende, solidarische Gesellschaft anstrebt, dann sollte diese natürlich für Kinder da sein, auch wenn die Eltern warum auch immer, sich nicht genügend kümmern können oder wollen. Das muss von alleine kommen.
Mich wundern manche hier, die so eine dicke unsolidarische Lippe schieben, ihr könnt doch nur froh sein, dass wir heute hier leben. Mal bisschen Empathie empfinden, wie wäre das?
 
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Godde schrieb:
Wenn man eine liebende, solidarische Gesellschaft anstrebt, dann sollte diese natürlich für Kinder da sein, auch wenn die Eltern warum auch immer, sich nicht genügend kümmern können oder wollen. Das muss von alleine kommen.
Mich wundern manche hier, die so eine dicke unsolidarische Lippe schieben, ihr könnt doch nur froh sein, dass wir heute hier leben. Mal bisschen Empathie empfinden, wie wäre das?

Von Empathie kann man sich halt nichts kaufen, was ja genau der Grund ist, dass wir Reformen brauchen. Letztendlich geht es einfach nur um andere Anreize als Profit.

Die Gemeinwohl-Ökonomie von Christian Felber ist da ein erster Schritt, wie ich finde. Inzwischen sind dort etwa 3.000 Unternehmen beteiligt, Tendenz wachsend.
 
Ein Hoch auf den Kapitalismus bzw. die Leistungsgesellschaft. Arbeit muss/soll sich lohnen. Am Montag konnte ich meinen neuen Benz 300e abholen. Hab zwar nur 4 KM Arbeitsweg aber wayne ... man lebt nur einmal und hat ja auch dafür "hart" gearbeitet :daumen:

Und die ganzen linken Kommunisten-Träumer leben weiterhin in ihrer Traumwelt bzw. wünschen sich diese. Vermutlich haben diese mehrere Leben und könne dann im 2ten oder 3ten Gas geben :)
 
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PeterPlan schrieb:
Von Empathie kann man sich halt nichts kaufen, was ja genau der Grund ist, dass wir Reformen brauchen. Letztendlich geht es einfach nur um andere Anreize als Profit.
Das neue Bürgergeld wird es schon richten. Es bleibt immerhin bei den bereits vorab beschlossenen 3 Euro Erhöhung je Monat. Angesichts der stetig sinkenden Strom- und Heizkosten, sowie sinkenden Preise für Nahrungsmittel (Füllstoffe) ist jetzt sogar ein Urlaub drin. Und den Rest kann man dann in Aktien investieren. Reform gelungen.
 
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Der Paule schrieb:
Klar kann ich das, aber warum sollte ich mir bei Dir die Mühe machen? Statistiken, Zahlen, Studien dazu interessieren Dich ja bekanntlich nicht. Passt nicht in Dein Weltbild und der Rest wird sich durchaus ein eigenes Bild machen können, um zu entscheiden wer hier Schmarrn redet und wer nicht....

Okay, dann glaubst du halt weiter an Sklaverei in Deutschland und ich daran, dass man es hier auch schaffen kann, wenn man nicht aus reichem Hause ist.

@Godde

Dann muss man die Kinder eben solchen Eltern, wie z. B. @Skaiy sie beschreibt, entziehen. Und dafür sorgen, dass dort kein Nachschub produziert wird.
 
Hallo

Toyota Corolla schrieb:
Das wäre aber nur fair, wenn alle die gleichen Chancen haben.
In Deutschland haben alle die gleichen Chancen oder wo kommen die Unmengen an Studenten/innen die letzten Jahre/Jahrzehnte her, haben die alle reiche Eltern ?
Wieso wird hier eigentlich ein Studium als einzige berufliche Perspektive dargestellt, gibt es nicht schon zu viele Akademiker die wenig verdienen weil es in ihrem Bereich zu viele Absolventen gibt ?
Man kann auch mit einer normalen Berufsausbildung und einer Weiterbildung zum Meister oder Staatl. gepr. Techniker sehr gut verdienen, oft sogar mehr als Akademiker.

Toyota Corolla schrieb:
Die DDR hat genau was mit dem Sozialismus zu tun, über den wir hier gerade in Form der Linken diskutieren?
Du hast doch die DDR aus der Mottenkiste ausgegraben und ins Spiel gebracht.

Toyota Corolla schrieb:
Nö gibt deutlich mehr Parteien die soziale Gerechtigkeit haben wollen. Die Grünen und die SPD sind da sehr stark was solche Themen angeht.
Darauf bin ich die nächsten 4 Jahre mehr als gespannt, falls es die SPD/FDP/Grüne hinbekommen mit der Ampel (wovon ich nicht mehr so überzeugt bin).

DerOlf schrieb:
An solchen Bemerkungen merkt man immer, das du 1. keine Hartz4-Empfänger klennst und 2. auch keine Ahnung davon hast, wie eine Eingliederungsvereinbarung aussieht.
Und das ist auch gut so und genau so von mir beabsichtigt, ich habe in meinem direkten Umfeld keine Hartz4 Empfänger und das soll auch so bleiben.

DerOlf schrieb:
Dass du dir das Arbeitsrecht der DDR zurück wünscht, ist nur zu verständlich (du findest Zwangsarbeit wahrscheinlich auch OK ... jedenfalls klingt das immmer wieder so).
Ja ich hätte sehr gerne Zwangsarbeit oder 0€ Hartz4 für Menschen die nicht arbeiten wollen obwohl sie könnten.

DerOlf schrieb:
5 Mio Arbeitslose sind eine tolle stille Reserve für Lohnverhandlungen mit Anwärtern auf prekäre Arbeitsverhältnisse.
Evtl. sollten wir doch über ein Einwanderungsgesetz nach Schweizer/Kanadischem/Australischen/US Vorbild nachdenken und uns nur die Arbeitskräfte/Fachkräfte ins Land holen die wir auch benötigen (und im Arbeitsmarkt unterbringen können) und damit aufhören uns noch mehr mit Hilfsarbeitern (von denen wir schon viel zu viele haben) zu überfluten.

DerOlf schrieb:
Aktuell gibt es in Deutschland über 20.000 Enteignungsverfahren ... und das sind jetzt nur die, wo Wohneigentum für eine neue Strasse oder einen neuen Parkplatz weichen muss.
Und das sind schon viel zu viele, es müssen/dürfen mit linker Politik nicht noch mehr werden.

@mo schrieb:
Was stimmt mit dir eigentlich nicht, dass du ständig mit dieser pauschalen Polemik gegen ALG II Empfänger auf unterem Bild Niveau hier aufschlägst.
Ich habe in den ca. dreißig Jahren die meine Mutter eine Kneipe hatte viel zu viele Sozialhilfe-/Hartz4 Empfänger Live und in Echt erlebt.

PeterPlan schrieb:
Was wäre schlimm daran? Wenn du Klamotten kaufst, um dich abzugrenzen, stimmt mit deinem Selbstbild was nicht, wenn du materielle Dinge brauchst, um dich wichtig zu fühlen.
Daran wäre alles schlimm, das war der Grund wieso meine Eltern aus dem sozialistischen Jugoslawien abgehauen sind.
Ich habe als Kind eine kleine Dosis Sozialismus mit Uniformen/Gleichheit/Minimalismus und sehr begrenztem Warenangebot erleben dürfen/müssen, das leben im Sozialismus ist Scheiße, Nein Danke.
Ich weiß das es bisher angeblich keinen echten Sozialismus gab und das ihr hier im Forum die einzigen seid die wissen wie echter Sozialismus im Glücksbärchiland auszusehen und zu funktionieren hat.

PeterPlan schrieb:
Es ist ja genau diese Perversion unserer Lebensweise, dass wir uns jede Menge Zeugs kaufen, nur um uns besser zu fühlen als andere.
Es zwingt dich keiner dazu mitzumachen, du darfst gerne "Back to the Roots" und so spartanisch wie im Mittelalter leben.

PeterPlan schrieb:
Genau das ist doch der springende Punkt: Wenn es um die reine Bedürfnisbefriedigung geht, ist ein Einkommen unnötig. Oder willst du Geld fressen?
Ein Einkommen ist nur unnötig wenn man Hartz4 bezieht, die Menschen die kein Hartz4 beziehen und arbeiten gehen benötigen ihr Einkommen um was zum essen zu kaufen.

PeterPlan schrieb:
Du unterstellst jedem H4-Empfänger Faulheit. Was stimmt mit dir nicht? Hast du mal über den Tellerrand deiner Bildzeitungsblase geschaut?
Ich habe in den ca. dreißig Jahren die meine Mutter eine Kneipe hatte viel zu viele Sozialhilfe-/Hartz4 Empfänger Live und in Echt erlebt.

PeterPlan schrieb:
Das ist eine sehr reduzierte Sichtweise.
So lange es mir gut geht reicht mir meine reduzierte Sichtweise.

PeterPlan schrieb:
Arbeitslosigkeit ist per se nichts schlimmes, sondern das Ziel, auf das wir alle hinarbeiten.
Wenn Arbeitslosigkeit dein Lebensziel darstellt OK, mein Lebensziel sieht anders aus und für mich wäre Arbeitslosigkeit und die daraus resultierende Mittellosigkeit sehr schlimm.

PeterPlan schrieb:
Du merkst anscheinend gar nicht, wie sehr du uns mit deiner Argumentation in die Karten spielst.
Und trotzdem schafft ihr es nicht eine bedeutende Menschenmenge von euren Phantasien zu überzeugen.

PeterPlan schrieb:
Und dein Menschenbild geht völlig an der Realität vorbei.
Das hängt davon ab in welcher Realität man lebt, an deiner Realität geht es vorbei und das ist auch gut so.

PeterPlan schrieb:
Du solltest mal deinen Horizont erweitern, und ein Land wie Nepal oder Afghanistan besuchen.
Nein Danke, Nepal und Afghanistan und die Lebensweise dort interessieren mich nicht.

PeterPlan schrieb:
Deine Lesekompetenz lässt zu wünschen übrig. Es geht um die heutigen Verhältnisse in den USA.
Das stimmt, meine Lesekompetenz reicht nicht aus um so zu lesen wie du es gerne hättest.

PeterPlan schrieb:
Auch DIE PARTEI (1%) und die Piraten (0,5%) zähle ich zu den stark links geprägten Parteien. Dazu noch viele weitere Kleinparteien, da kommt ein mehrfaches zusammen als deine 4,9%.
Parteien die es nicht geschafft haben in den Bundestag zu kommen sind uninteressant.

PeterPlan schrieb:
Das Elternhaus hat den stärksten Einfluss auf die spätere Karriere eines Kindes.
Wieso wird dann hier ständig geschrieben das unser Bildungssystem angeblich das Problem sein soll ?

PeterPlan schrieb:
Meine Eltern haben null Plan von Naturwissenschaften. Wie hätten die mir Nachhilfe geben sollen??
Wie schaffen eigentlich ausländische Kinder ein Abi und ein Studium deren Eltern gar keinen Schulabschluß haben und kein/kaum Deutsch sprechen ? Und es gibt sehr viele davon !

Toyota Corolla schrieb:
Klar, die Eltern mit Hauptschulabschluss helfen den Kindern beim Abitur.
Wie schaffen eigentlich ausländische Kinder ein Abi und ein Studium deren Eltern gar keinen Schulabschluß haben und kein/kaum Deutsch sprechen ? Und es gibt sehr viele davon !

Idon schrieb:
Was ihr hier vorbringt sind AUSREDEN. Faule Ausreden, damit ja keine Eigenleistung stattfinden muss. Ohhhh, die Bücher kosten Geld, deshalb kann der Bub nicht in die Schule gehen. Oooooh, die Eltern können etwas nicht, deshalb kann niemand auf diesem Planeten dem Mädel Mathe beibringen.
Solche Ausreden kenne ich sonst nur von Leuten, die im Leben nicht so viel erreicht haben. Weil sie nie etwas hatten - außer immer Ausreden!
Da geht es dir genau so wie mir, von den erfolglosen kommt immer nur MiMiMi und die anderen sind Schuld, Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Rückgrat sind scheinbar Mangelware geworden.

Bennomatico schrieb:
Dass unser Bildungssystem für sozial Schwächere also so undurchlässig ist, liegt dann (wie immer) an deren besonderer Faulheit und Dummheit.
Dumm und faul ist das große Problem, eins von beiden kann man mit dem anderen kompensieren, wer klug ist kann weniger lernen, wer dumm ist muss mehr lernen, wer dumm und faul ist fällt durch.

PeterPlan schrieb:
Wenn du das tatsächlich glaubst, dann hast du von den letzten zwei Seiten absolut gar nichts verstanden.
Es scheinen dich mehrere nicht zu verstehen, evtl. liegt das an dir ?

Discovery_1 schrieb:
Deswegen brauchen wir in Deutschland einheitliche kostenlose Ganztagesschulen, wo jedes Kind Ganztagsbetreuung hat und die Schule am Ende mit einem Abschluss (welchen auch immer) verlassen kann.
Evtl. sollte man damit aufhören die Schulen mit ausländischen Kindern vollzustopfen die kaum/kein Deutsch sprechen und die ganz Klasse runter ziehen ?
Evtl. sollte man diesen ausländischen Kindern erstmal Deutsch beibringen bevor man sie auf "normale" Schulen losläßt, damit sie vernünftig lernen können ?

Der Paule schrieb:
Definiere Leistung. Das scheitert schon daran, dass Menschen die hart arbeiten bescheiden entlohnt werden und die, die Papier beschmutzen, in der Regel signifikant besser fahren. Erstaunlicherweise wären dann also die Niedriglöhner, über die so gerne (auch hier) verächtlich hergezogen wird, die Leistungsträger.
Wer es immer noch nicht kapiert hat das man als Hilfsarbeiter mit rein körperlicher Arbeit kein gutes Geld mehr verdient ist selber schuld.
Dieser Prozess ist schon seit Jahrzehnten im Gange und nicht erst seit getern, es war mehr als genug Vorlaufzeit um sich vorzubereiten.

DerOlf schrieb:
Natürlich sind die Eltern das Problem.
Wieso wird dann hier ständig geschrieben das unser Bildungssystem angeblich das Problem sein soll ?

Godde schrieb:
Eine Gesellschaft funktioniert nur gut über Solidarität, alles andere ist doch Bullshit.
Solidarität ist aber keine Einbahnstraße, es kann nicht nur aus dem Sozialtopf raus genommen werden, es muss auch in den Sozialtopf eingezahlt werden.

Toyota Corolla schrieb:
So schreibt nur eine ignorante Entität aus dem Elfenbeinturm.
Nein falsch, so schreibt jemand der den Hintern von der Couch erhoben und sich alles war er hat selber erarbeitet hat und nicht auf Almosen/Hilfe von anderen oder vom Staat gewartet hat.

Toyota Corolla schrieb:
Wir leben in einem Sozialstaat welcher im GG verankert ist. Wenn dir das nicht passt, steht es dir frei auszuwandern.
Sozialstaat bedeutet das Alten/Kranken/Behinderten/Notleidenden geholfen wird, keine Lust zu arbeiten ist keine Krankheit/Behinderung/Not und sollte nicht unterstützt/gefördert werden.

Toyota Corolla schrieb:
Wir leben in einem Sozialstaat welcher im GG verankert ist. Wenn dir das nicht passt, steht es dir frei auszuwandern.
Schade das wir diejenigen die nicht arbeiten wollen nicht einfach ausbürgern und raus schmeißen können.

PeterPlan schrieb:
Und die haben Hochkonjunktur, je schlimmer sich die Situation zuspitzt.
Vor allem von links und von rechts.

PeterPlan schrieb:
Und jetzt sag' mir nochmal, dass diese Kinder selbst Schuld sind!!!
Diese Kinder sind im Nachhinein selber schuld, weil sie es später als Erwachsene nicht geschafft haben etwas anders zu machen und ihr Leben lang die "Elternhausausrede" vor sich herschieben.

PeterPlan schrieb:
Da kann ich auch nen Pudding an die Wand nageln...
Jetzt weißt du wie ich über deine Phantasien denke.

Andy8891 schrieb:
Mit einem BGE kannst du solche Menschen dann wirklich "ignorieren" und ihnen weiterhin die Möglichkeit lassen, wenn sie es denn möchten, wieder mehr zu erreichen
Ich möchte Menschen die nicht arbeiten nur weil sie nicht möchten gerne ignorieren, ich möchte Menschen die nicht arbeiten nur weil sie nicht möchten aber nicht mitfinanzieren.

Der Paule schrieb:
Hartz 4 ist moderne Sklaverei mit dem Unterschied, dass Sklaven bereits in der Antike freie Kost & Loge erhielten. Heute bekommen sie einen im negativen Sinne realitätsfernen und niedriggerechneten Obulus und dürfen sich da selbst drum kümmern, das ganze wird dann als Eigenverantwortung und Freiheit deklariert.
Du findest also wie ich das Hartz4 viel zu viel ist und das Kost und Logis vollkommen ausreicht ?

Godde schrieb:
Mal bisschen Empathie empfinden, wie wäre das?
Nein Danke.

PeterPlan schrieb:
Die Gemeinwohl-Ökonomie von Christian Felber ist da ein erster Schritt, wie ich finde.
Du magst scheinbar Kapitalismuskritiker die mit ihren Büchern und Vorträgen über den bösen Kapitalismus gut verdienen und die Inhalte nicht kostenlos zur Verfügung stellen.

Grüße Tomi
 
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Hallo

@folivora

Selbstverständlich, solange sie Geld hatten, meine Mutter hat sogar damals als es vom Sozialamt noch Barschecks gab die Barschecks gegen eine Gebühr angenommen/umgetauscht.
Ich Naivling hatte am Anfang auch Mitleid und dachte die Armen müssen zur Tafel damit sie was zum essen haben, Pustekuchen die sind zur Tafel um mehr Geld zum versaufen und für Zigaretten zu haben.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Idon schrieb:
Dann muss man die Kinder eben solchen Eltern, wie z. B. @Skaiy sie beschreibt, entziehen. Und dafür sorgen, dass dort kein Nachschub produziert wird.
Das ist leider ein fast unmöglicher Akt. Vorher wird alles versucht, damit das Kind bei der Familie bleiben kann.

@Tomislav2007 Du machst es dir, wie so häufig bei komplexen Themen, zu einfach. Die ALGII-Empfänger in der Kneipe deiner Mutter tuen überhaupt nichts zur Sache.
 
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