Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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Hallo

Godde schrieb:
Dann hast du halt Glück gehabt.
Wer sich was erarbeitet hat Glück gehabt ? Wie kommst du auf den Unsinn ? Leistung hat nichts mit Glück zu tun.

Godde schrieb:
Wir leben in einer Solidargemeinschaft, da gehört es dazu andere zu unterstützen, auch wenn es dir nicht passt.
Bei Krankheit, Behinderung oder in einer Notlage gerne, nicht arbeiten wollen ist keine Krankheit, Behinderung oder Notlage, wer nicht arbeiten will obwohl er könnte missbraucht die Solidargemeinschaft.

Grüße Tomi
 
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Ich würde diesen Menschen ein Angebot machen, wenn sie es können/wollen, das wahrzunehmen. Keine 1 Euro Jobs oder sonstiger Bullshit. Vernünftige auskömmliche Stellen, staatlich geschaffen. Oder vllt gibt es auch bessere Ideen.
Im Moment sind nicht genügen Stellen da, so wie ich da sehe. Da zieht dein Argument nicht zu sagen, jeder könnte auch arbeiten. Das ist einfach Quatsch und so macht man es sich natürlich auch einfach.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Bei Krankheit, Behinderung oder in einer Notlage gerne, nicht arbeiten wollen ist keine Krankheit, Behinderung oder Notlage, wer nicht arbeiten will obwohl er könnte missbraucht die Solidargemeinschaft.
Das sehen hier wahrscheinlich fast alle ganz genauso.
Du hast aber den Zusatz vergessen, dass es deiner Meinung absolut unmöglich ist, keine Arbeit zu finden, wenn man überhaupt danach sucht.

Stell dir einfach mal vor, du hättest deinen Job verloren (aus welchem Grund auch immer), und findest (wiederum egal aus welchem genauen Grund) einfach keine neue Stelle in deinem Beruf.
Ich weiß, dass du das für ausgeschlossen hältst, aber darum geht es mir garnicht. Versuch einfach mal dir das vorzustellen ... ich glaube an dich, du schaffst das.

Fändest du es toll, wenn du durch die sozialen Sicherungssysteme nach knapp 12 Monaten gezwungen wärst, Jede Stelle auch ohne Mindestlohngarantie anzunehmen, weil irgendwer der Meinung war, dass ungelernte Hilfsarbeiten auch für ehemalige leitende Angestellte zumutbar sind?

Laut Jobcenter gibt es keine unzumutbare Arbeit ... ganz egal, aus welcher beruflichen Ecke jemand kommt.

Ich könnte einen Monatslohn drauf verwetten, dass die mir schon vor Antragsbewilligung Vermittlungsvorschläge für den KFZ-Bereich schicken würden (wenn ich einen Antrag stellen würde) ... nur weil ich jetzt ja 2 Jahre an einer Tankstelle (also "mit Autos") gearbeitet habe.
Statt einem Sachbearbeiter immer wieder zu sagen, dass ich keinen FS habe und keinen haben will, wäre es für mich mit Abstand einfacherer, zu sagen, dass ich bitte keine Vermittlungsvorschläge bekommen möchte ... die Kürzung ist allemal angenehmer, als dieses stäbndge auf etwas Hinweisen, was der SB wissen könnte, wenn er die Akten nicht nur lagern, sondern eben auch mal lesen würde.
Ergänzung ()

Godde schrieb:
jeder könnte auch arbeiten.
Die Krux liegt in der Formulierung.
Jeder != Alle.

Dass es nicht genügend Stellen gibt, tangiert die Richtigkeit der Aussage, es könne jeder schaffen also nicht.
Denn egal wie viele Stellen das sind ... für jede schafft es nur einer und der Rest muss es dann eben woanders versuchen.

Ich lade immer wieder gerne dazu ein, drüber nachzudenken, in wie fern sich die Wirtschaft in einem kapitalistischem System Vollbeschäftigung überhaupt leisten kann ... dann versteht man eventuell auch, warum es eines seit der Industrialisierung immer gab ... Arbeitslose.
Was würde wohl ein Strassenfeger kosten, wenn man den erstmal aus einem anderen Beruf abwerben muss?
Genau das wäre bei Vollbeschäftigung der Fall ... und das kann sich nicht nur unsere Wirtschaft nicht leisten.
 
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folivora schrieb:
Was genau ist die Rechtfertigung, dass ein Einzelunternehmer immer mit Privatvermögen haftet, eine GmbH aber nicht?

Äh ... die selbst gewählte Rechtsform?!

Keiner wird gezwungen Einzelunternehmer zu werden. Als ich mich vor einigen Jahren selbstständig gemacht habe, wurde mir keine Pistole an Kopf gehalten und befohlen, dass ich Einzelunternehmer werde.

Und Achtung ... ich bin Einzelunternehmer geworden, neben meiner 40-Stunden-Woche als AN. Na das es sowas gibt ... ich weiß, es ist kaum vorstellbar das man nach der Arbeit noch mal arbeitet, wenn man sich seine "Träume" erfüllen möchte. Lieber Reichtum umverteilen :rolleyes:

Es gibt genug Rechtsformen, wo die private Haftung ausgeschlossen. Bei einer UG braucht man nicht mal die 25.000 € Mindeststammkapital.
 
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Eldok schrieb:
Und Achtung ... ich bin Einzelunternehmer geworden, neben meiner 40-Stunden-Woche als AN. Na das es sowas gibt ... ich weiß, es ist kaum vorstellbar das man nach der Arbeit noch mal arbeitet, wenn man sich seine "Träume" erfüllen möchte
Ich habe mir neben dem Beruf ein Fernstudium "gegönnt". Mache ich aber nie wieder^^.
Tomislav2007 schrieb:
Wer sich was erarbeitet hat Glück gehabt ? Wie kommst du auf den Unsinn ? Leistung hat nichts mit Glück zu tun.
Das "Glück" ereilt einen, wenn man was dafür tut👀.
 
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DerHechtangler schrieb:
Ich habe mir neben dem Beruf ein Fernstudium "gegönnt". Mache ich aber nie wieder^^.

Das glaube ich dir und ein Studium stelle ich mir nebenbei noch anstrengender vor ... so viel "schöne" Sachen lernen, obwohl man eigentlich auf der Couch sitzen könnte :D
 
Ich habe es aber nicht bereut, nachdem endlich die Urkunde da war, war das unheimlich befreiend und auch etwas unwirklich.
Eldok schrieb:
obwohl man eigentlich auf der Couch sitzen könnte
Jetzt kann ich das guten Gewissens tun^^.
 
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Eldok schrieb:
Äh ... die selbst gewählte Rechtsform?!
Wow, das ist mir auch klar.

Ich weiß auch dass eine GmbH andere Prüfungspflichten hat und ähnliches. Gibt trotzdem keine logische Erklärung, wieso die Haftungsmasse in der Regel nur aus dem Betriebsvermögen getilgt werden sollte.

Eldok schrieb:
Bei einer UG braucht man nicht mal die 25.000 €
Nette Nebelkerze.
 
Wieso sollen dann im Insolvenzfall Gläubiger leer ausgehen und Gesellschafter nicht mit Privatvermögen haften?
 
folivora schrieb:
trotzdem keine logische Erklärung, wieso die Haftungsmasse in der Regel nur aus dem Betriebsvermögen getilgt werden sollte.
Das meinte er doch mit "schöne" Sachen lernen. Wie schaffe ich es für den Bockmist den ich ggfs. verzapfe, andere die Zeche zahlen zu lassen.
 
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Hallo

DerOlf schrieb:
Du hast aber den Zusatz vergessen, dass es deiner Meinung absolut unmöglich ist, keine Arbeit zu finden, wenn man überhaupt danach sucht.
Ich habe nichts vergessen, ich bin davon ausgegangen das alle das von mir wissen.

DerOlf schrieb:
Stell dir einfach mal vor, du hättest deinen Job verloren (aus welchem Grund auch immer), und findest (wiederum egal aus welchem genauen Grund) einfach keine neue Stelle in deinem Beruf.
Jeder kann arbeitslos werden, es kann immer etwas passieren und wenn ich in meinem Beruf nichts finde dann mache ich etwas anderes, so einfach ist das.
Wir leben im Jahr 2021 und es ist schon seit Jahrzehnten vorbei das man von der Ausbildung bis zur Rente den gleichen Beruf in der gleichen Firma macht.

DerOlf schrieb:
Ich weiß, dass du das für ausgeschlossen hältst, aber darum geht es mir garnicht. Versuch einfach mal dir das vorzustellen ... ich glaube an dich, du schaffst das.
Das man ein paar Wochen oder in extremen Fällen Monate braucht um eine vernünftige/vergleichbare neue Arbeitsstelle zu finden OK.
Ich glaube aber nicht das man jahrelang nichts findet wenn man angeblich arbeiten will und wirklich sucht, das halte ich für unmöglich.

DerOlf schrieb:
Fändest du es toll, wenn du durch die sozialen Sicherungssysteme nach knapp 12 Monaten gezwungen wärst, Jede Stelle auch ohne Mindestlohngarantie anzunehmen, weil irgendwer der Meinung war, dass ungelernte Hilfsarbeiten auch für ehemalige leitende Angestellte zumutbar sind?
So weit kommt es bei mir nicht, bei meinen letzten beiden Arbeitsstellen habe ich jeweils 2-3 Wochen und 5-10 Bewerbungen gebraucht und konnte mir dann aussuchen wo ich anfange.
Aktuell suchen alle Firmen in der Medizintechnik händeringend Mitarbeiter, mir haben schon mehrere Firmen ein Angebot gemacht, für eine neue Arbeitsstelle bräuchte ich aktuell nur 2-3 Telefonate.

DerOlf schrieb:
Laut Jobcenter gibt es keine unzumutbare Arbeit ... ganz egal, aus welcher beruflichen Ecke jemand kommt.
Das sehe ich abolut genauso, wenn man seine Traumarbeitsstelle nicht findet muss man etwas anderes machen und Notfalls auch diverse Abstriche in Kauf nehmen.
Nicht arbeiten zu gehen und der Gemeinschaft auf der Tasche zu liegen nur weil man seine Traumarbeitsstelle nicht findet finde ich der Gemeinschaft gegenüber asozial.
Man kann eine schlechtere Arbeitsstelle annehmen und weiter seine Traumarbeitsstelle suchen, aus einer Arbeitsstelle heraus bewerben ist auch besser/einfacher als aus der Arbeitslosigkeit.

DerOlf schrieb:
Dass es nicht genügend Stellen gibt, tangiert die Richtigkeit der Aussage, es könne jeder schaffen also nicht.
Solange wir 0,5-1 Million unbesetzte Arbeitsstellen haben kann es nicht sein das ca. 3 Millionen Arbeitslose wirklich arbeiten wollen und ganz doll suchen.

DerOlf schrieb:
Denn egal wie viele Stellen das sind ... für jede schafft es nur einer und der Rest muss es dann eben woanders versuchen.
Willkommen in der Realität, wenn ich eine Frau nicht bekomme dann versuche ich es eben woanders und meckere/jammere nicht über die doofe Menschheit.

DerOlf schrieb:
Vermittlungsvorschläge
Eine gute Arbeitsstelle muss man sich selber suchen, wer sich bei der Arbeitssuche nur auf die Vermittlungsvorschläge von der Arbeitsagentur und/oder dem Jobcenter verläßt hat schon verloren.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Eine gute Arbeitsstelle muss man sich selber suchen, wer sich bei der Arbeitssuche nur auf die Vermittlungsvorschläge von der Arbeitsagentur und/oder dem Jobcenter verläßt hat schon verloren.
Melde dich lieber erst garnicht arbeitslos.

Vom Tag der Meldung (nicht erst vom Tag der bewilligung an) bombardieren die dich mit allem, was sie haben ... obs zum Profil passt oder nicht, ist vollkommen egal.
Und leider bist du verpflichtet, bei jeder dieser Stellen das Bewerbungsverfahren zu durchlaufen.
Drei mal die Woche sinnlos durch die ganze Republik kacheln ... sicher .. mache ich gerne ... auch wenns am ende keinen Job bringt, nur Zeit, Geld und Nerven gekostet hat und nichts weiter ergibt, als den Nachweis, dass man sich beworben hat (das ist aus Gründen der Sanktionsvermeidung ja auch schon bares Geld wert).

Dieses Ganze Hartz4-System gehört einfach in die Tonne ... und vor allem sollte man verhindern, dass man mit Arbeitslosenverarsche auch noch viel Geld verdienen kann (Massnahmen).
Ich denke, dass ganz viele Fort- und Weiterbildungseinrichtungen einige Standorte dicht machen müssten, wenn sie nicht zuverlässig vom JC mit Opfern und Geld versorgt würden (bei der letzten Einrichtung, wo ich war, hing der Umsatz zu gut 50% am JC).
Der Arbeitslose als Ware ... die man zwar nicht einstellt, aber bis über die Ohren mit Beratungen, Coachings und Weiterbildungen für Jobs, in die die eh nicht reinkommen, vollsalbadern kann und dafür vom Staat gut Kohle in den Hintern geblasen kriegt.
Selbst sinnvollere Maßnahmen suchen endet immer gleich ... ist nicht förderfähig, musst du also selbst bezahlen ... nur wovon? von den paar Kröten die du als Hartz4-Empfänger besitzen darfst? Das reicht meist nichtmal für das halbe Zertifikat.

Wenn ich es nicht für Kriminell halten würde, würde ich selbst an diesem Tropf hängen ... niemand beim Jobcenter verlangt, dass Bewerbungscoaches irgendwann mal eine erfolgreiche Bewerbung geschrieben haben. Die meisten sind selbst gescheiterte Existenzen.
Was die bei mir erreicht haben war, dass ich einige Jahre lang keine Bewerbungen rausschicken wollte, ohne vorher das "OK" von irgendjemandem einzuholen. Entweder sind die Coachings bei mir nach hinten losgegangen, oder das muss genau so.
Das ist also eher eine Erziehung zur Unselbstständigkeit in Bewerbungsfragen.

Wer in diesem System noch "Fördern" entdeckt, der sollte echt mal seine Augen untersuchen lassen.
Allen, die da momentan drin hängen, kann ich nur sagen, nichts wie raus da. Ihr habt rein garnichts davon und findet ohne Jobcenter im Nacken garantiert schneller einen Job.

Das seltsamste ist: Seit ich vom Jobcenter weg bin (ich verdiene netto knapp €50,- weniger, als ich mit Hartz4 zur Verfügung hätte), habe ich irgendwie mehr Geld ... am Monatsende bleibt seltsamerweise öfter was übrig.
Ich verstehe aber auch nicht, warum das so ist ... ich lebe nichtmal wirklich sparsamer, in den letzten 2 Jahren ist alles ein wenig teurer geworden, meine Nebeneinkünfte sind dank Corona komplett weggebrochen und obendrein habe ich ja auch keinen Zugang zu den tollen Vergünstigungen für Hartz4-Empfänger (für einen "Solidartest" oder das sogenannte "Sozialticket" für den ÖPNV müsste ich einen H4-Bescheid vorlegen ... ich habe das nie genutzt, aber das nur so als Beispiel).
Eigentlich müsste ich finanziell doch voll am Stock gehen. Dem ist aber nicht so ... die 6 Jahre im H4-Bezug war das Geld jedenfalls immer knapper.

Falls jemand Kinder aus den sogenannten Hartz4-Dynastien kennt, bitte erzählt denen meine Geschichte ... vielleicht sparen die sich dann ihren Erstantrag.
 
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DerOlf schrieb:
Dieses Ganze Hartz4-System gehört einfach in die Tonne ... und vor allem sollte man verhindern, dass man mit Arbeitslosenverarsche auch noch viel Geld verdienen kann (Massnahmen).
Ich denke, dass ganz viele Fort- und Weiterbildungseinrichtungen einige Standorte dicht machen müssten, wenn sie nicht zuverlässig vom JC mit Opfern und Geld versorgt würden (bei der letzten Einrichtung, wo ich war, hing der Umsatz zu gut 50% am JC).
Der Arbeitslose als Ware ... die man zwar nicht einstellt, aber bis über die Ohren mit Beratungen, Coachings und Weiterbildungen für Jobs, in die die eh nicht reinkommen, vollsalbadern kann und dafür vom Staat gut Kohle in den Hintern geblasen kriegt.
Selbst sinnvollere Maßnahmen suchen endet immer gleich ... ist nicht förderfähig, musst du also selbst bezahlen ... nur wovon? von den paar Kröten die du als Hartz4-Empfänger besitzen darfst? Das reicht meist nichtmal für das halbe Zertifikat.
Eine Bekannte ist mal kurzzeitig in H4 gerutscht und berichtete änhlich.

Du hast es ja geschafft wieder heraus zu kommen. Auch wenn es persönlich ist, aber wie bist du da reingerutscht? Und wie hast du es wieder herausgeschafft? (Musst du nicht beantworten)
 
Mal sehen wie sich das ganze Instrument unter dem nun folgenden "Bürgergeld" verändert. Reformbedürftig ist das an sich sinnvolle Instrument auf jeden Fall.
 
DerHechtangler schrieb:
Auch wenn es persönlich ist, aber wie bist du da reingerutscht? Und wie hast du es wieder herausgeschafft? (Musst du nicht beantworten)
Die eigene Vergangenheit sollte einem nicht peinlich sein.
Ich habe nach dem Studium lange Zeit keine Arbeitsstelle gefunden habe aber auch nur in meinem Ausbildungsbereich gesucht (Pädagogik, Mathe, Sozialforschung).
Nach knapp 2 Jahren habe ich mich dann darauf verlegt, über Instrumentalunterrcht einiges an Verdienst zu genereren ... da man aber, um auskömmlich davon zu leben, ca. 20 Schüler braucht (die ich nie hatte) war ich die ganze zeit Aufstocker.
Ende 2019 bin ich dann auf die Idee gekommen, einfach mal wieder auf ebay Kleinanzeigen nach Jobs zu suchen.
Eine Woche später hatte ich dann beim Jobcenter gekündigt und meinen aktuellen Arbeitsvertrag unterschrioeben, der Ende 2020 entfristet wurde.

Anderes Thema:
Die Aufstiegschancen sind leider in meinem Betrieb wenig rosig. Vor allem bringt das nicht viel, da bis auf die höchste Ebene (Eignerfamilie) einfach alle Angestellten das gleiche verdienen (aktuell 10,- die Stunde ... traditionell immer mindestens 15c überm Mindestlohn).
Mehr Verantwortung übernehmen fürs gleiche Geld finde ich dann aoch auch nicht so ganz OK., und nebenbei die Überstunden nicht ausbezahlt zu bekommen, ist auch nicht so geil.

Ich suche seit knapp 1,5 Jahren nach was anderem. Primär, weil ich eigentlich ein Problem damit habe, vor allem Treibstoffe für Verbrennungsmotoren und Suchtmittel (Alk + Kippen) zu verkaufen.
Kündigen will ich aber noch nicht, solange ich noch keine auskömmliche Alternative zur Hand habe.
 
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DerOlf schrieb:
Ich habe nach dem Studium lange Zeit keine Arbeitsstelle gefunden habe aber auch nur in meinem Ausbildungsbereich gesucht (Pädagogik, Mathe, Sozialforschung).
Und mit einem solchen Studium findet man keine Stelle? Als Lehrer kann man damit aber nicht tätig sein.
 
DerHechtangler schrieb:
Als Lehrer kann man damit aber nicht tätig sein.
Das ginge nur über einen Quereinstieg, da ich mich gegen den Lehrerstudiengang entschieden hatte.
Ich wollte lieber nach 2 Jahren Master direkt auf die Arbeitssuche gehen, statt nach einem Jahr Master noch 2 Jahre Ref. dranhängen zu müssen.

Natürlich habe ich zwischenzeitlich auch an Schulen gearbeitet ... z.B. als Krankheitsvertretung.
Dass ich mich nicht für die Lererlaufbahn entschieden habe, war mMn die richtige Entscheidung ... das is'n Scheißjob, gerade im Hassfach Mathematik.
 
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Und was wäre denn der Beruf gewesen, dem man mit diesem Studium hätte einschlagen wollen?
Lehrer an einer Schule würde ich mir auch antun wollen.
 
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