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Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus
- Ersteller th3o
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Tomislav2007
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Hallo
In erster Linie ist Bürgergeld ein neuer Name für Hartz IV https://www.t-online.de/finanzen/ne...det-sich-der-ampel-vorschlag-von-hatz-iv.html
Dann wird es demnächst nicht mehr abwertend Hartzer sondern Bürgergeldler heißen, wenn das nicht eine Verbesserung darstellt.
Grüße Tomi
Große Veränderungen werden es wohl nicht, ich glaube da erwarten manche zu viel von der Ampel, es wird zum Glück kein BGE:knoxxi schrieb:Mal sehen wie sich das ganze Instrument unter dem nun folgenden "Bürgergeld" verändert.
In erster Linie ist Bürgergeld ein neuer Name für Hartz IV https://www.t-online.de/finanzen/ne...det-sich-der-ampel-vorschlag-von-hatz-iv.html
Dann wird es demnächst nicht mehr abwertend Hartzer sondern Bürgergeldler heißen, wenn das nicht eine Verbesserung darstellt.
Grüße Tomi
Discovery_1
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Ja, das ist so typisch in der Politik. Dinge netter nennen, aber bloß nichts verbessern. Ist übrigens auch bei der Entwicklung unserer Sprache so. Was man sagt, ist gar nicht so wichtig, sondern wie man es sagt.
DekWizArt
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Allerdings ist es auch eine Entwicklung immer gleich das Schlimmste anzunehmen, ohne das überhaupt jemand die Chance hatte was besser zu machen, also Schwarzmalerei. Insbesonders gerne von Personen die klar eine andere politische Richtung bevorzugen würden.
D
Der Paule
Gast
DekWizArt schrieb:Allerdings ist es auch eine Entwicklung immer gleich das Schlimmste anzunehmen, ohne das überhaupt jemand die Chance hatte was besser zu machen
Das liegt wohl eher an der Erfahrung. Wer bereits 20+ Jahre Politik verfolgt, weiß bereits, dass sich nichts zum Besseren wendet. Es werden stets nur Stelleschrauben in einem marodem System justiert und die teils hanebüchenen Argumente verändern sich auch nicht, es ändert sich nur, welche politische Strömung sie wann benutzt bzw. bedient.
DekWizArt
Commander
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Der Paule schrieb:Das liegt wohl eher an der Erfahrung. Wer bereits 20+ Jahre Politik verfolgt, weiß bereits, dass sich nichts zum Besseren wendet. Es werden stets nur Stelleschrauben in einem marodem System justiert und die teils hanebüchenen Argumente verändern sich auch nicht, es ändert sich nur, welche politische Strömung sie wann benutzt bzw. bedient.
Ich bin 43, ich glaube nicht das es daran liegt.
D
Der Paule
Gast
DekWizArt schrieb:Ich bin 43, ich glaube nicht das es daran liegt.![]()
Jungspund
DekWizArt
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Der Paule schrieb:Jungspund![]()
Godde schrieb:[...]Im Moment sind nicht genügen Stellen da, so wie ich da sehe.[...]
Hier in Baden-Württemberg wird derzeit ALLES gesucht. Quasi jedes Geschäft, jeder Handwerker, jeder Industriebetrieb, jedes Dienstleistungsunternehmen sucht derzeit alle möglichen Leute.
Warum gibt es hier trotzdem so viele Menschen ohne Arbeit? Sind die alle zu krank um irgendetwas zu arbeiten?!
Tomislav2007
Admiral
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Hallo
Grüße Tomi
Dann siehst du nicht richtig hin oder wohnst in einer sehr abgelegenen ländlichen Gegend,...Godde schrieb:Im Moment sind nicht genügen Stellen da, so wie ich da sehe.
...hier in NRW sieht es genauso aus, Arbeit gibt es an jeder Straßenecke (vom Hilfsarbeiter/Geringqualifizierten über Facharbeiter bis zum Ingenieur/Arzt), wer hier gar keine Arbeit findet macht was falsch.Idon schrieb:Hier in Baden-Württemberg wird derzeit ALLES gesucht. Quasi jedes Geschäft, jeder Handwerker, jeder Industriebetrieb, jedes Dienstleistungsunternehmen sucht derzeit alle möglichen Leute.
Grüße Tomi
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt ein gewisses Klientel, welches nicht arbeiten will. Selbstverständlich! Das Klientel wird es solange geben bis eine Arbeitspflicht/Zwangsarbeit eingeführt wird.
Es gibt aber auch ein gewisses Klientel, welches totale Egoisten sind. Reiche, die alles tun, um bloß keine Steuern abdrücken zu müssen. Oder einfach nur vom gesellschaftlichen Konsens her unsolidarisch sind.
Der faule Hartzer, der Plastikbier von Penny säuft. Ein @Tomislav2007 , dem die Zukunft unserer Kinder total egal ist.
Sind das tolle Fälle? Nein. Nichtsdestoweniger behaupte ich, dass beide Extreme in der Minderheit sind.
Wie gesagt, man lernt immer dazu. Ein Mindset kann auch bunt sein.
Ein linksgrünversiffter Gutmensch muss sich eingestehen können, dass es viele Menschen gibt, die nicht arbeiten wollen und es Menschen gibt, die das doof finden.
Ein weltfremder ungezügelter kapitalistischer und unsolidarischer Egoist muss sich eingestehen können, dass die Mehrheit der Menschen seine Ansichten eher befremdlich finden.
@Tomislav2007 und @Idon dürfen zurecht erwähnen, dass DIE LINKE mit 4,9 % nicht gezogen hat. Andere dürfen erwähnen, dass die Union historisch tief gesunken ist.
Die Gesellschaft verändert sich, dass sieht man auch an den Wahlergebnissen.
Es gibt aber auch ein gewisses Klientel, welches totale Egoisten sind. Reiche, die alles tun, um bloß keine Steuern abdrücken zu müssen. Oder einfach nur vom gesellschaftlichen Konsens her unsolidarisch sind.
Der faule Hartzer, der Plastikbier von Penny säuft. Ein @Tomislav2007 , dem die Zukunft unserer Kinder total egal ist.
Sind das tolle Fälle? Nein. Nichtsdestoweniger behaupte ich, dass beide Extreme in der Minderheit sind.
Wie gesagt, man lernt immer dazu. Ein Mindset kann auch bunt sein.
Ein linksgrünversiffter Gutmensch muss sich eingestehen können, dass es viele Menschen gibt, die nicht arbeiten wollen und es Menschen gibt, die das doof finden.
Ein weltfremder ungezügelter kapitalistischer und unsolidarischer Egoist muss sich eingestehen können, dass die Mehrheit der Menschen seine Ansichten eher befremdlich finden.
@Tomislav2007 und @Idon dürfen zurecht erwähnen, dass DIE LINKE mit 4,9 % nicht gezogen hat. Andere dürfen erwähnen, dass die Union historisch tief gesunken ist.
Die Gesellschaft verändert sich, dass sieht man auch an den Wahlergebnissen.
Tomislav2007
Admiral
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- Okt. 2007
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- 8.858
Hallo
Wenn ich mir ansehe wie viele SUV und andere großmotorige Autos herum fahren, wie viele Flugreisen/Kreuzfahrten jedes Jahr gebucht werden und wieviel konsumiert wird dann wage ich zu bezweifen das wir Umweltverschmutzer eine Minderheit sein sollen, wenn wir Umweltverschmutzer nur eine Minderheit wären dann müßten wir uns keinerlei Gedanken uber Umweltschutz und das 1,5°C Ziel machen.
Die Wahlergebnisse von den Grünen deuten auch nicht darauf hin das Umweltschützer eine Mehrheit sein sollen, überall wird über Umweltschutz geredet aber die Mehrheit lebt nicht Umweltschützend.
Ich gehöre lediglich zu der Minderheit die ehrlich zugibt sich nicht für Umweltschutz zu interessieren und keinen Umweltschutz zu betreiben, bei vielen ist Unweltschutz nur ein Lippenbekenntnis.
Grüße Tomi
Es ist absolut richtig das ich mich nicht für Umweltschutz interessiere und das ich keinen Umweltschutz (für die Zukunft eurer Kinder) betreibe.Skaiy schrieb:Der faule Hartzer, der Plastikbier von Penny säuft. Ein @Tomislav2007 , dem die Zukunft unserer Kinder total egal ist.
Sind das tolle Fälle? Nein. Nichtsdestoweniger behaupte ich, dass beide Extreme in der Minderheit sind.
Wenn ich mir ansehe wie viele SUV und andere großmotorige Autos herum fahren, wie viele Flugreisen/Kreuzfahrten jedes Jahr gebucht werden und wieviel konsumiert wird dann wage ich zu bezweifen das wir Umweltverschmutzer eine Minderheit sein sollen, wenn wir Umweltverschmutzer nur eine Minderheit wären dann müßten wir uns keinerlei Gedanken uber Umweltschutz und das 1,5°C Ziel machen.
Die Wahlergebnisse von den Grünen deuten auch nicht darauf hin das Umweltschützer eine Mehrheit sein sollen, überall wird über Umweltschutz geredet aber die Mehrheit lebt nicht Umweltschützend.
Ich gehöre lediglich zu der Minderheit die ehrlich zugibt sich nicht für Umweltschutz zu interessieren und keinen Umweltschutz zu betreiben, bei vielen ist Unweltschutz nur ein Lippenbekenntnis.
Grüße Tomi
Zuletzt bearbeitet:
Du vertretest Meinungen, die die Union, ja noch nicht einmal die AfD (um bei den Bundestagsfraktionen zu bleiben) fordern. Keine Ahnung, welche zugelassene Partei diese Meinungen in Deutschland überhaupt fordert.
Zwangsarbeit, teilweise keine Sozialversicherungen mehr, Gedankengut: "Mir ist es egal, wie die Zukunft für die Kinder dieser Welt aussieht" etc. Das sind teilweise extremistische Forderungen, welche du gerade der linken Ecke zusprichst und je nachdem, welche linke Szene man sich anschaut, natürlich auch stimmt.
Du bist mit deinem Mindset definitiv in der Minderheit, genauso wie jeder DIE LINKE-Wähler. Und dass du (fast) nur mit Gleichgesinnten Kontakt hast, ist nicht verwunderlich und bringt dem Diskurs nichts.
Das (!) ist nicht schlimm, genauso wenig wie ein DIE LINKE-Wähler. Du bist aber auf dem Irrweg wenn du denkst, dass du wie die Mehrheit denkst.
Dass deine Blase selbstverständlich etwas anderes sagt ist ebenfalls selbstverständlich und bringt dem Diskurs ebenfalls nichts.
EDIT: Es ging mir nicht explizit um Umweltschutz. Das betrifft bei dir ja auch andere Bereiche.
Umweltschutz betreiben nicht nur die Grünen. Die Mehrheit wählt mit der Union/FDP/SPD/DIE LINKE ebenfalls Umweltschutz. Der Weg und die Schnelligkeit ist der Unterschied. Die Union praktizierte in den letzten 16 Jahren ebenfalls Umweltschutz.
Zwangsarbeit, teilweise keine Sozialversicherungen mehr, Gedankengut: "Mir ist es egal, wie die Zukunft für die Kinder dieser Welt aussieht" etc. Das sind teilweise extremistische Forderungen, welche du gerade der linken Ecke zusprichst und je nachdem, welche linke Szene man sich anschaut, natürlich auch stimmt.
Du bist mit deinem Mindset definitiv in der Minderheit, genauso wie jeder DIE LINKE-Wähler. Und dass du (fast) nur mit Gleichgesinnten Kontakt hast, ist nicht verwunderlich und bringt dem Diskurs nichts.
Das (!) ist nicht schlimm, genauso wenig wie ein DIE LINKE-Wähler. Du bist aber auf dem Irrweg wenn du denkst, dass du wie die Mehrheit denkst.
Dass deine Blase selbstverständlich etwas anderes sagt ist ebenfalls selbstverständlich und bringt dem Diskurs ebenfalls nichts.
EDIT: Es ging mir nicht explizit um Umweltschutz. Das betrifft bei dir ja auch andere Bereiche.
Umweltschutz betreiben nicht nur die Grünen. Die Mehrheit wählt mit der Union/FDP/SPD/DIE LINKE ebenfalls Umweltschutz. Der Weg und die Schnelligkeit ist der Unterschied. Die Union praktizierte in den letzten 16 Jahren ebenfalls Umweltschutz.
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007
Admiral
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- Okt. 2007
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- 8.858
Hallo
Wovon ich mich aber absolut distanziere sind extreme Taten, ich würde niemals jemanden verletzen/töten und/oder etwas zerstören, dafür fehlt mir auch die politische Verbundenheit/Ideologie/Tiefe.
Ich diskutiere sehr gerne, auch gerne hitzig und mit Ellenbogen, ich bin politisch aber in keinster Weise aktiv und ich war noch nie bei einer Demonstration, ich bin noch nicht einmal Mitglied einer Partei.
Ich habe nie behauptet das ich nicht extrem bin, ich habe kein Problem mit extremen Forderungen/Vorschäge/Ideen und über Extreme zu diskutieren, ich lehne aber die Taten von links/rechts Extremen ab.
Grüße Tomi
Wieso muss es denn eine politische Partei geben der man meine Forderungen/Vorschäge/Ideen zuordnen kann ? Ich kann/darf doch eigenständige Forderungen/Vorschäge/Ideen haben.Skaiy schrieb:Du vertretest Meinungen, die die Union, ja noch nicht einmal die AfD (um bei den Bundestagsfraktionen zu bleiben) fordern. Keine Ahnung, welche zugelassene Partei diese Meinungen in Deutschland überhaupt fordert.
Ja das stimmt, ich habe bei diversen Themen extreme Forderungen/Vorschäge/Ideen die nicht jedem gefallen, ich würde mich Extrem Kapitalist nennen.Skaiy schrieb:Zwangsarbeit, teilweise keine Sozialversicherungen mehr, Gedankengut: "Mir ist es egal, wie die Zukunft für die Kinder dieser Welt aussieht" etc. Das sind teilweise extremistische Forderungen, welche du gerade der linken Ecke zusprichst und je nachdem, welche linke Szene man sich anschaut, natürlich auch stimmt.
Wovon ich mich aber absolut distanziere sind extreme Taten, ich würde niemals jemanden verletzen/töten und/oder etwas zerstören, dafür fehlt mir auch die politische Verbundenheit/Ideologie/Tiefe.
Ich diskutiere sehr gerne, auch gerne hitzig und mit Ellenbogen, ich bin politisch aber in keinster Weise aktiv und ich war noch nie bei einer Demonstration, ich bin noch nicht einmal Mitglied einer Partei.
Ich habe nie behauptet das ich nicht extrem bin, ich habe kein Problem mit extremen Forderungen/Vorschäge/Ideen und über Extreme zu diskutieren, ich lehne aber die Taten von links/rechts Extremen ab.
Grüße Tomi
Zuletzt bearbeitet:
Dass mit den Parteien sollte nur verdeutlichen, dass du auch extreme Positionen vertrittst.
Extrem bedeutet nicht gleich, dass man jemanden verletzt oder gar tötet. Es gibt ganz "normale" extreme politische Forderungen.
Alles gut. Ich bin der Letzte, der dich solch einer Gruppe zuordnet. Mit "extrem" meine ich auch garantiert nicht G20- oder NSU-Like. Keine Sorge.
Ich muss jetzt aber pennen, sonst bekomme ich einen auf den Deckel.
Extrem bedeutet nicht gleich, dass man jemanden verletzt oder gar tötet. Es gibt ganz "normale" extreme politische Forderungen.
Alles gut. Ich bin der Letzte, der dich solch einer Gruppe zuordnet. Mit "extrem" meine ich auch garantiert nicht G20- oder NSU-Like. Keine Sorge.
Ich muss jetzt aber pennen, sonst bekomme ich einen auf den Deckel.
F
folivora
Gast
Wer kann eigentlich deiner Meinung nach nicht arbeiten und legitim hartzen?Tomislav2007 schrieb:Ja ich hätte sehr gerne Zwangsarbeit oder 0€ Hartz4 für Menschen die nicht arbeiten wollen obwohl sie könnten.
Tomislav2007
Admiral
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- Okt. 2007
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- 8.858
Hallo
Ich habe extreme Forderungen/Vorschäge/Ideen, ich bin aber kein Extremist.
@folivora
Ist die Frage wirklich ernst gemeint ? Alle für die ein Sozialsystem gedacht und vorgesehen ist.
Kranke/Behinderte/Alte und Menschen in einer Notlage, keine Lust auf Arbeit gehört nicht dazu.
Grüße Tomi
Extrem nicht, aber...Skaiy schrieb:Extrem bedeutet nicht gleich, dass man jemanden verletzt oder gar tötet.
...Extremismus ist die Bereitschaft...Skaiy schrieb:Das sind teilweise extremistische Forderungen,
...extreme Positionen auch mit Gewalt durchzusetzen/umzusetzen.Skaiy schrieb:dass du auch extreme Positionen vertrittst.
Ich habe extreme Forderungen/Vorschäge/Ideen, ich bin aber kein Extremist.
@folivora
Ist die Frage wirklich ernst gemeint ? Alle für die ein Sozialsystem gedacht und vorgesehen ist.
Kranke/Behinderte/Alte und Menschen in einer Notlage, keine Lust auf Arbeit gehört nicht dazu.
Grüße Tomi
Zuletzt bearbeitet:
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folivora
Gast
@Tomislav2007
Wieso beziehst du alte Menschen mit ein? Hatten die nicht genug Zeit Kapital anzusammeln, oder alternativ Kinder großzuziehen, die dann für sie Sorgen können?
Wieso beziehst du alte Menschen mit ein? Hatten die nicht genug Zeit Kapital anzusammeln, oder alternativ Kinder großzuziehen, die dann für sie Sorgen können?
Tomislav2007
Admiral
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- Okt. 2007
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- 8.858
Hallo
Und weil Alte (die ihr Berufsleben lang gearbeitet haben) auch ein Berufsleben lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben.
Bevor der Einwand kommt, ich bin dafür Selbstständige/Freiberufler/etc. zur Rentenvorsorge zu verpflichten, es muss nicht die gesetzliche Rente sein, es kann eine private Vorsorge sein.
Es ist ein Unding das sich Selbstständige/Freiberufler/etc. ihr Berufsleben lang vor der Rentenversicherung gedrückt haben und dann als Rentner staatliche Hilfe einfordern/beanspruchen.
Es wäre ein finanzieller Traum wenn ich die Beiträge zur gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung (Monatlich 600€ + 75€ + AG Anteile) für eine private Vorsorge nutzen könnte.
Grüße Tomi
Ist die Frage wirklich ernst gemeint ? Weil Alte nicht mehr arbeiten können.folivora schrieb:Wieso beziehst du alte Menschen mit ein?
Und weil Alte (die ihr Berufsleben lang gearbeitet haben) auch ein Berufsleben lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben.
Bevor der Einwand kommt, ich bin dafür Selbstständige/Freiberufler/etc. zur Rentenvorsorge zu verpflichten, es muss nicht die gesetzliche Rente sein, es kann eine private Vorsorge sein.
Es ist ein Unding das sich Selbstständige/Freiberufler/etc. ihr Berufsleben lang vor der Rentenversicherung gedrückt haben und dann als Rentner staatliche Hilfe einfordern/beanspruchen.
Ich bin der erste der dafür ist die gesetzliche Renten- und Arbeitslosenversicherung abzuschaffen und das jeder für sich selber privat (vor)sorgen muss.folivora schrieb:Hatten die nicht genug Zeit Kapital anzusammeln, oder alternativ Kinder großzuziehen, die dann für sie Sorgen können?
Es wäre ein finanzieller Traum wenn ich die Beiträge zur gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung (Monatlich 600€ + 75€ + AG Anteile) für eine private Vorsorge nutzen könnte.
Grüße Tomi
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf
Admiral
- Registriert
- März 2010
- Beiträge
- 9.593
@folivora
Für die Altersversorgung Kinder in die Welt zu setzen, ist ein weit verbretetes und bewährtes Prinzip.
Du findest es in ziemlich vielen ärmeren regionen der Welt.
Es ist für die hohen Geburtenraten mitverantwortlich und trägt bei verbesserter medizinischer Versorgung und Hygiene auch dazu bei, dass die Bevölkerung in den sogenannten Schwellenländern explodiert.
Es dauert eine Weile, bis es nicht mehr "normal" ist, dass eine Familie 5 oder mehr Kinder bekommt. Meist gibt es in diesen Regionen zudem eine recht hohe Kinderserblichkeit. Eventuell MUSST du 5 oder mehr Kinder kriegen, damit dich im Alter auch drei noch versorgen können.
Bei uns übernimmt die Altersvorsorge eben ein Umlagesystem, in das man einzahlt, solange man arbeitet (und damit die Rentenauszahlung an die derzeitigen Rentner finanziert), und aus dem man dann eine Rente bezieht (die dann von den derzeit Arbeitenden finanziert wird).
Aber auch bei uns hat es ziemlich lange gedauert, bis die Durchschnittsfamilie nur noch weniger als 2 Kinder hatte.
Die Leute waren für die Altersvorsorge nicht mehr wirklich auf die vielen Kinder angewiesen ... geboren wurden sie trotzdem .. natürlch auch vor den Hintergründen Moral, Religion (Kondomverbot) und nicht zuletzt Militarismus und Nationalismus (wer eine große Armee will, braucht auch Kinder als Nachschub).
"Normal" wurde die Kleinfamilie auch in der deutschen Mittel- und Unterschicht erst nach dem "PIllenknick" in den 1960ern.
Für die Altersversorgung Kinder in die Welt zu setzen, ist ein weit verbretetes und bewährtes Prinzip.
Du findest es in ziemlich vielen ärmeren regionen der Welt.
Es ist für die hohen Geburtenraten mitverantwortlich und trägt bei verbesserter medizinischer Versorgung und Hygiene auch dazu bei, dass die Bevölkerung in den sogenannten Schwellenländern explodiert.
Es dauert eine Weile, bis es nicht mehr "normal" ist, dass eine Familie 5 oder mehr Kinder bekommt. Meist gibt es in diesen Regionen zudem eine recht hohe Kinderserblichkeit. Eventuell MUSST du 5 oder mehr Kinder kriegen, damit dich im Alter auch drei noch versorgen können.
Bei uns übernimmt die Altersvorsorge eben ein Umlagesystem, in das man einzahlt, solange man arbeitet (und damit die Rentenauszahlung an die derzeitigen Rentner finanziert), und aus dem man dann eine Rente bezieht (die dann von den derzeit Arbeitenden finanziert wird).
Aber auch bei uns hat es ziemlich lange gedauert, bis die Durchschnittsfamilie nur noch weniger als 2 Kinder hatte.
Die Leute waren für die Altersvorsorge nicht mehr wirklich auf die vielen Kinder angewiesen ... geboren wurden sie trotzdem .. natürlch auch vor den Hintergründen Moral, Religion (Kondomverbot) und nicht zuletzt Militarismus und Nationalismus (wer eine große Armee will, braucht auch Kinder als Nachschub).
"Normal" wurde die Kleinfamilie auch in der deutschen Mittel- und Unterschicht erst nach dem "PIllenknick" in den 1960ern.
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