Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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Hallo

Toyota Corolla schrieb:
Du vergisst die GruSi.
Die habe ich nicht vergessen, Grundsicherung ist für mich nur genau so wie Hartz4 keine Option und für mich uninteressant.

Toyota Corolla schrieb:
z.B. wird die Miete oder Heizkosten bezahlt, die muss man nicht selber vom H4 zahlen.
Das sind Grundleistungen und keine Zusatzleistungen.

Toyota Corolla schrieb:
Haben wir hier schon durchgekaut, einfach die anderen Posts lesen.
Beim durchkauen ist aber nicht wirklich was rum gekommen.

Toyota Corolla schrieb:
Hab dir ja ne 2te Chance gegeben und dich von Igno genommen.
Och schade.

Toyota Corolla schrieb:
So wie ich das sehe, hast du dich kein Stück gebessert, sodass du wieder auf /igno fliegst -
Au Ja, Danke.

Toyota Corolla schrieb:
denn ich werde meine Zeit nicht an Boomer verschwenden die sowieso nur dickköpfig auf ihren Standpunkt verharren.
Es macht dir wohl keinen Spaß mit Menschen zu diskutieren die eine eigene Meinung haben und sich von dir nicht durch Wiederholungen überreden lassen.

Grüße Tomi
 
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folivora schrieb:
Vielen Familienmenschen ist das leider nicht möglich. Scheitert schon an so banalen Sachen, wie einem Staat der es nicht schaffen möchte, 16 Schulsysteme zu vereinheitlichen.

Wenn man nicht flexibel sein kann oder möchte, dann muss man eben mit den örtlichen Gegebenheiten zurecht kommen.

Die Gesellschaft hat aber doch nicht Schuld, dass Jan-Laif nicht die Schule wechseln möchte oder Inge ihre Mutter zur Kinderhortung in der Nähe wissen muss.


Als Familie muss man eben überleben, was langfristig sinnvoller ist. Wenig Geld vor Ort oder mehr Geld an einem anderen Ort. Beide Antworten und alles dazwischen kann, je nach Familie, völlig okay sein. Wichtig ist nur, dass die Entscheidung bewusst getroffen wird - und niemand anderes am Ergebnis Schuld hat und haben darf.
 
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@Idon

Da stimme ich dir völlig zu! Es ist immer eine Abwägung die aufgrund externer Faktoren resultiert. Geht ja nicht nur im Kinder, die aus dem sozialen Umfeld entfernt werden, sondern bei vielen auch um kranke Angehörige, die nebenbei gepflegt werden.

Das hat aber nichts mit dieser Schlussfolgerungen gemein, wonach man eben vorgeblich selbst verantwortlich ist:
Eldok schrieb:
Und ganz ehrlich, wo kommen wir da hin, wenn man was für sein Geld was tun muss.
 
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folivora schrieb:
Vielen Familienmenschen ist das leider nicht möglich. Scheitert schon an so banalen Sachen, wie einem Staat der es nicht schaffen möchte, 16 Schulsysteme zu vereinheitlichen.

Aber meinen Eltern war es möglich Ihr Heimatland Anfang 20 ohne ein Wort Deutsch zu verlassen, um den Kindern eine bessere Zukunft zu bieten? Wo ein Wille, da ein Weg.

Wie Idon schon sehr gut angemerkt hat, flexibel sein ist hier das Stichwort. Und es ist einfach Fakt, dass viele auf ihre Bequemlichkeit unter keinen Umständen verzichten wollen. Was ich sogar verstehe, aber dann muss man eben mit den Konsequenzen leben.

Und ja es ist nicht leicht, da kann ich aus eigener Erfahrung sprechen, aber was ist die Alternative? Sich Tag für Tag darüber aufzuregen?

Zur Not muss man paar Jahre auf gewissen Bequemlichkeiten verzichten, damit es einem bzw. der Familie später besser geht.
 
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Eldok schrieb:
Wie Idon schon sehr gut angemerkt hat, flexibel sein ist hier das Stichwort. Und es ist einfach Fakt, dass viele auf ihre Bequemlichkeit unter keinen Umständen verzichten wollen. Was ich sogar verstehe, aber dann muss man eben mit den Konsequenzen leben.


Ist halt schwierig sich die Umzugskosten zu leisten wenn man nichts hat.
 
@Eldok ich bin ja auch niemand der sich auf die faule Haut legt. Ich kann es halt nur nicht lesen, wenn immer so von oben nach unten getreten wird - wie von den anderen Kollegen. Ist halt immer schön einfach...
 
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Hallo

Toyota Corolla schrieb:
Ich kann es halt nur nicht lesen, wenn immer so von oben nach unten getreten wird - wie von den anderen Kollegen.
Was hat seine Meinung sagen und kritisieren mit nach unten treten zu tun ? Abgesehen davon sage ich meine Meinung und kritisiere in alle Richtungen und nicht nur nach unten.

Toyota Corolla schrieb:
ich bin ja auch niemand der sich auf die faule Haut legt.
Das ist der kleine aber feine Unterschied, nicht schaffen und nicht wollen/versuchen.
@Idon und ich kritisieren nicht diejenigen die arbeiten aber nicht erfolgreich werden, wir kritisieren diejenigen die nicht arbeiten wollen und nie heraus finden werden ob sie erfolgreich sein könnten.

Toyota Corolla schrieb:
Ist halt immer schön einfach...
Stimmt, diejenigen die sich von der Gemeinschaft finanzieren lassen weil sie nicht arbeiten wollen und über das System meckern/jammern und auch noch ein BGE fordern machen es sich sehr einfach.
Stimmt, diejenigen die keine Lust auf Weiterbildung/Lernen haben und lieber PC/Playstation spielen und ihre Zeit dafür verplempern über schlechte Gehälter zu philosophieren machen es sich sehr einfach.

Toyota Corolla schrieb:
Ist halt schwierig sich die Umzugskosten zu leisten wenn man nichts hat.
Da könnten sich die bequemen deutschen Wohlstandsmenschen ein paar Tipps von Hunderttausenden/Millionen deutlich ärmeren Afrikanern holen (die es schaffen den Kontinent zu wechseln).
Ich bin davon überzeugt das unser All inclusive Vollkasko Leben in Deutschland das Problem ist, viele wollen sich gar nicht anstrengen, was soll schon passieren, im schlimmsten Fall gibt es Hartz4.

Grüße Tomi
 
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@Tomislav2007
Einige deiner Aussagen decken sich mit denen von John Russell ... ab 1846 britischer Premierminister und leidenschaftlicher Verfechter des radikalen Marktliberalismus.

Recherchiere mal etwas zur Hungersnot in Irland 1845-1852 und insbesondere zur Rolle der Ideologie des Marktliberalismus in dieser Krise.

In ganz Europa setzen die Staaten auf staatliche Hilfsprogramme ... hier forderte die Kartoffelfäule und die sie begleitende Hungersnot insgesamt 100.000 Todesopfer ... in Irland alleine waren es 1Mio ... knapp ein Achtel der irischen Bevölkerung vor der Kartoffelfäule.
 
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Hallo

@DerOlf
Im Gegensatz zu dir interessieren mich tote alte Männer nicht, vor allem brauche ich tote alte Männer nicht um mir eine eigene Meinung zu bilden.

Grüße Tomi
 
@Tomislav2007
Und da solltest du tatsächlich sehr glücklich drüber sein.
 
Hallo

@DerOlf
Das bin ich auch, der Blick in die Zukunft hat mich in meinem Leben weiter gebracht als das wühlen in der Vergangenheit.

Grüße Tomi
 
@Tomislav2007
Sicherlich ... der Blick in die Vergangenheit bewahrt aber davor, die selben Fehler zu wiederholen.

Eigentlich muss man sowas mit dir ja nicht diskutieren ... ich weiß selbst nicht, warum ich immer wieder auf dein Argument eingehe (du hast ja eigentlich nur eines ..."mir gehts gut, und der Rest interessiert mich nicht").
 
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Tomislav2007 schrieb:
der Blick in die Zukunft hat mich in meinem Leben weiter gebracht als das wühlen in der Vergangenheit.
Der Blick in die Vergangenheit sollte der Menschheit eigentlich dabei helfen, um aus alten Fehlern zu lernen. Leider tut die Menschheit das aber bis heute (immer noch) nicht.
 
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Einfach ignorieren. Die Meinung vom Schlage eines Tomislav wird spätestens dann obsolet, wenn wir technisch soweit fortgeschritten sind, dass ein BGE eingeführt werden muss. Und ich bin absolut davon überzeugt, dass es so kommen wird. Die Tatsache, dass wir hier diskutieren, liegt nur daran, dass es noch nicht soweit ist, die Zeit kann man sich eigentlich sparen.

Das Prinzip "Arbeiten um der Arbeit willen" werden wir überwinden, weil Arbeit kein Wert an sich ist.
 
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Das Prinzip ist ja auch total dumm. Ich kenne keinen einzigen erfolgreichen Menschen persönlich, der arbeitet, weil er Arbeit als Last, als Pflicht, als notwendiges Übel empfindet.

Die mir bekannten erfolgreichen Menschen gehen nicht jeden Tag, aber fast jeden Tag, mit großer Freude ihrer jeweiligen Tätigkeit nach. Es ist keine Pflicht. Es ist Berufung. Die Arbeit und die Herausforderungen auf der Arbeit machen Spaß, Scheitern lädt zum Wiederaufstehen und Lernen ein; selbst gesteckte und von anderen vorgegebene Erfolge schaffen Motivation.


Zu diesen erfolgreichen Menschen zählt auch eine Reinigungsdame. Ein Koch. Ein Gärtner. Eine Friseurin (Meisterin, eigenes Geschäft ohne Angestellte).


Im Gegenzug kenne ich niemanden, der langfristigen persönlichen oder objektiven Erfolg errungen hat, weil alles egal ist und Arbeit halt erledigt werden muss.


Und hier ist der Clou: Es obliegt jedem Menschen selbst den eigenen erfolgreichen Weg zu finden und zu gehen. Zumindest jeder, der in einem Land wie Deutschland lebt, hat hier diese Chance dazu.
 
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Idon schrieb:
Das Prinzip ist ja auch total dumm.

Schön, dass du das endlich begriffen hast. ;)

Idon schrieb:
Ich kenne keinen einzigen erfolgreichen Menschen persönlich, der arbeitet, weil er Arbeit als Last, als Pflicht, als notwendiges Übel empfindet.

Arbeit ist aber per Definition genau das, ein notwendiges Übel, ob es dir nun passt, oder nicht. Ob man daran Spaß haben kann, ist dadurch ja nicht ausgeschlossen.

Und alles Streben nach technischem Fortschritt dient der Überwindung von Arbeit und der Verbesserung des persönlichen Wohlbefindens. Das begann mit Dingen wie der Erfindung des Rades und hat mit der elektrischen Zahnbürste noch lange nicht seinen Zenit erreicht.
 
Nein, es ist genau das - Last, notwendiges Übel, unausweichliche Pflicht - per Definition nicht.

Es wird von Menschen, die nicht erfolgreich sein wollen, so empfunden, dazu gemacht; sogar dagegen gehetzt.
 
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Hallo

DerOlf schrieb:
Sicherlich ... der Blick in die Vergangenheit bewahrt aber davor, die selben Fehler zu wiederholen.
Wieso hat das...
Discovery_1 schrieb:
Der Blick in die Vergangenheit sollte der Menschheit eigentlich dabei helfen, um aus alten Fehlern zu lernen.
...die letzten 1000+ Jahre nicht funktioniert ?

Wieso haben wir z.B. immer noch eine Rüstungsindustrie und führen immer noch Kriege bei denen keiner der Beteiligten irgend etwas gewinnt ?

PeterPlan schrieb:
Die Tatsache, dass wir hier diskutieren, liegt nur daran, dass es noch nicht soweit ist, die Zeit kann man sich eigentlich sparen.
Erzähl das denen die hier ständig damit anfangen das sie ein BGE ganz doll fänden um sich ohne die unmenschliche Belastung einer Vollzeitarbeitsstelle in ihrer Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

PeterPlan schrieb:
Die Meinung vom Schlage eines Tomislav wird spätestens dann obsolet, wenn wir technisch soweit fortgeschritten sind, dass ein BGE eingeführt werden muss. Und ich bin absolut davon überzeugt, dass es so kommen wird.
Ich hoffe das ich das nicht mehr erlebe, vor allem die BGE Finanzierung von denen die nicht arbeiten wollen will ich nicht mehr mittragen.
Wenn ich Rentner bin und das nicht mehr mitfinanzieren muss kann von mir aus sehr gerne das BGE mit 3000€ Netto monatlich kommen.

PeterPlan schrieb:
Die Meinung vom Schlage eines Tomislav wird spätestens dann obsolet, wenn wir technisch soweit fortgeschritten sind, dass ein BGE eingeführt werden muss. Und ich bin absolut davon überzeugt, dass es so kommen wird.
Diesen Fortschritt müssen wir uns aber erarbeiten, dieser Fortschritt kommt nicht von ganz alleine aus dem nichts angeflogen.
Wenn alle so negativ und destruktiv wie du über Arbeit denken würden dann würden wir diesen Fortschritt niemals erreichen.

PeterPlan schrieb:
Das Prinzip "Arbeiten um der Arbeit willen" werden wir überwinden, weil Arbeit kein Wert an sich ist.
Das ist nur das Prinzip von Menschen die nicht arbeiten wollen.
Ich sehe den Wert meiner Arbeit jeden Monat auf meinem Konto und den Dingen die ich mir leisten/kaufen kann.

PeterPlan schrieb:
Arbeit ist aber per Definition genau das, ein notwendiges Übel, ob es dir nun passt, oder nicht.
So sehen das nur die Menschen die nicht arbeiten wollen.
Ich mache meine Arbeit gerne und habe viel Spaß dabei, für mich ist arbeiten kein notwendiges Übel.

Grüße Tomi
 
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