Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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DekWizArt schrieb:
Schwarz / Weiß Denken, perfekt bestätigt. Im übrigen würde ich fast vermuten das den meisten hier, denen du diesen Satz gewidmet hast, recht gut geht.

Hier geht es aber nicht um Denkweisen sondern um Meinungen und die können sehr wohl schwarz/weiß sein.

Meine Meinung ist das sich Arbeit/Leistung lohnen muss/soll gegenüber nicht Arbeit/Leistung.

Das heißt aber nicht das ich alle Arbeitslosen über einen Kamm schere oder ihnen was schlechtes wünsche oder sie als faul bezeichne. Meine beste Freundin ist schon lange arbeitslos und diese unterstütze ich von Herzen gerne. Ich war selber arbeitslos. Das Leben birgt nun mal verschiedene Herausforderungen für verschiedene Individuen.

Wie du siehst gibt es einen Unterschied zwischen Meinung und einer Denkweise.
 
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Eldok schrieb:
Die einen die sagen man muss was tun/leisten wenn was möchte und ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

Und dann gibt es noch die Fraktion die die ganze Welt beschuldigt und bei allen anderen die Schuld sucht außer bei sich selbst und vorzugsweise bei den bösen Kapitalisten.
Das interpretierst du so.

Die Kapitalisten nutzen nur das aus, was möglich ist.

Sobald die Regeln gerechter gestaltet sind, dürfen die Kapitalisten weiterhin ausnutzen, was möglich ist.

Wenn aber vor x Jahren Profiteure für sich selbst Regeln geschaffen haben und diese Regeln hinterfragt werden, kommt bisher als einziges Gegenargument: Aber das sind die Regeln.

Ein BGE ermöglicht den aktuellen Geringverdienern genau das gleiche, was den Kapitalisten ermöglicht wird.

Ein Frisör sollte die Möglichkeit haben zu sagen: Ich verlange für einen Haarschnitt 100 €. Wenn diesen niemand in Anspruch nimmt, dann ist da so.

Der Frisör sollte aber nicht gezwungen werden in einem Unterbietungskampf 5 € anbieten zu müssen, oder den Beruf aufzugeben.

Eldok schrieb:
Meine Meinung ist das sich Arbeit/Leistung lohnen muss/soll gegenüber nicht Arbeit/Leistung.

Niemand widerspricht dem, außer vielleicht Hardcorekommunisten.

Ich wüsste aber nicht, wer in diesem Thread diese Meinung vertritt.
 
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Es gibt sowohl starke Überschneidungen bei Linken und Rechten als auch sehr große Differenzen.

In beiden Gruppierungen findest du Kritik an "den Eliten". Bei den Linken sind das halt die Kapitalisten und Produktionsmittelbesitzer, bei den Rechten vor allem die Juden, gerne mit dem Begriff "Hochfinanz" verschleiert. Beide geben an, sich für "den kleinen Mann" einzusetzen. Bei der Linkspartei sehe ich da immerhin Tendenzen (Mindestlohn, Besteuerung von Einkommen, Vermögen und Erbschaften), bei der AFD hingegen nicht.

Der Hauptunterschied ist für mich der, dass ein echter Linker eine friedliche Welt anstrebt, in der die Menschen ihren Lebensraum miteinander teilen, der Rechte hingegen strikter Anhänger des Sozialdarwinismus ist, was eher als bei den Linken auf Gewalt hinausläuft. Ideologisch ist mir daher die Linke näher, da sie dem Humanismus zugeneigt ist. Idioten gibt es in beiden Gruppen, daher mag ich diese Klassifizierungen eigentlich nicht, da sie meistens vom Thema ablenken.

In unserer postmodernen Welt sollten wir dem klassischen Block-Schema eigentlich entwachsen sein, möchte man meinen.
 
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Andy8891 schrieb:
Ein Frisör sollte die Möglichkeit haben zu sagen: Ich verlange für einen Haarschnitt 100 €. Wenn diesen niemand in Anspruch nimmt, dann ist da so.

Ein Friseur kann doch verlangen was er will, wer verbietet ihm das? Es muss eben nur die "Leistung" für die 100 € stimmen. Ich wette in Berlin am Kurfürstendamm kannst du auch 200€+ für ein Friseur ausgeben. Auch 500 € geben Leute für Haarschnitte aus.

Verstehe dein Argument nicht.
 
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Andy8891 schrieb:
Der Frisör sollte aber nicht gezwungen werden in einem Unterbietungskampf 5 € anbieten zu müssen, oder den Beruf aufzugeben.
Vielleicht sollte dann aufhören nur über den Preis zu konkurrieren. Billig kann jeder.
Komischerweise hat mein Frisör auch wenn er zu den teuren hier in der Gegend gehört den Laden immer voll sitzen.
 
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Eldok schrieb:
Ein Friseur kann doch verlangen was er will, wer verbietet ihm das? Es muss eben nur die "Leistung" für die 100 € stimmen. Ich wette in Berlin am Kurfürstendamm kannst du auch 200€+ für ein Friseur ausgeben und es geht noch viel weiter nach oben.

Verstehe dein Argument nicht.

Das mögen dann vielleicht irgendwelche Celebrity-Friseure sein.

Der normale Friseur muss billiger als die Konkurrenz anbieten, da er sonst in Hartz4 rutscht und etwas anderes arbeiten soll/muss.

BOBderBAGGER schrieb:
Vielleicht sollte dann aufhören nur über den Preis zu konkurrieren. Billig kann jeder.

Schön wärs, wenn das funktionieren würde. Wenn du 100 € anbietest und der Nebendir das gleiche für 90 €, dann wird ein Großteil zu Ihm gehen.
 
BOBderBAGGER schrieb:
Nö, er kann auch besser als die Konkurrenz anbieten und einen höheren Preis aufrufen.
Dies müsste aber bedeuten, das die Kunden wiederum besser bevorzugen.

Bei etwas so schnell vergänglichem wie der Frisur, dürfte die "besser" Fraktion deutlich kleiner sein, als die "billig" Fraktion.
 
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Andy8891 schrieb:
Das mögen dann vielleicht irgendwelche Celebrity-Friseure sein.

Der normale Friseur muss billiger als die Konkurrenz anbieten, da er sonst in Hartz4 rutscht und etwas anderes arbeiten soll/muss.

Schön wärs, wenn das funktionieren würde. Wenn du 100 € anbietest und der Nebendir das gleiche für 90 €, dann wird ein Großteil zu Ihm gehen.

Sry aber das ist mit Blödsinn. Es gibt genug Menschen die Leistung und/oder Service gerne bezahlen. Bei uns in der Stadt gibt es Friseure von irgend wie ~ 8 € bis 25+ € für den simplen Haarschnitt und alle halten sich hier seit Jahren.

Wieso gibt es dann Restaurants, wollen doch alle nur ein 3 € Döner?!

Was glaubst du denn, das jeder nur 1400 € netto verdient und immer zum günstigsten Friseur oder Imbiss geht. So funktioniert die Welt nicht. Die Kaufkraft ist ebenso wie die Bereitschaft Geld für Qualität auszugeben, absolut unterschiedlich und das auch zum Teil unabhängig vom Verdienst.

Das ist absolut realitätsfremd was du da von dir gibst. Was du meinst du wieso du praktisch alles, egal ob Ware oder Dienstleistung "von bis" € verfügbar ist. Weil es eben eine Nachfrage/Bedarf danach gibt.
 
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Eldok schrieb:
Weiß du meinst wieso du praktisch alles, egal ob Ware oder Dienstleistung "von bis" verfügbar ist. Weil es eben eine Nachfrage/Bedarf danach gibt.
Es sagt ja auch niemand, das alles gleich viel kosten soll.

Und es sagt auch niemand, das es keine unterschiedlichen Ansprüche gibt.

Wenn 90% funktioniert und 10% nicht, dann kümmert man sich um die 10% möglichst so, das die 90% keine Einbußen haben.

Warten wir ab, ob Hartz4 aufgeweicht wird und ob dann, wie von den Kapitalisten prophezeit, niemand mehr arbeiten geht oder ob die Situation der 10% einfach nur ein wenig verbessert wird und sich sonst nichts ändert.
 
Andy8891 schrieb:
Dies müsste aber bedeuten, das die Kunden wiederum besser bevorzugen.
Scheint wohl so zu sein sonst würden die "besseren" Läden ja nicht Laufen
Welche Kundschaft du mit deiner Dienstleistung ansprechen möchtest kannst du dir immer noch selbst aussuchen.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Leider keiner, zumindest nicht in den mir bekannten Parteien über der 5% Hürde.

Wieso bringst du dann andauernd das geringe Wahlergebnis der Linkspartei ein, wenn du selbst eine Position vertrittst, die nur eine verschwindend kleine Minderheit parlamentarisch unterstützen möchte?

Viele einzelne Personen teilen deine Meinung, oder Teile davon, trotzdem schaffen sie es nicht sich parlarmentarisch zu sammeln. Dass die Mehrheit pro Grundsicherung ist, zeigt ja die Umfrage von #6015.

Das Sozialstaatprinzip hat in Deutschland auch historische Ursachen (https://www.vorwaerts.de/artikel/gnade-wurde-recht), wenn du dich pauschal weigerst die Historie Deutschlands zu berücksichtigen, hat es auch kaum Sinn darüber zu diskutieren.
 
Martin ist AN, Single, 25 Jahre alt und verdient 3.000 € brutto bei einer 40 Stunden Woche. Macht ziemlich genau 2k netto. Nun sagen wir mal ihm bleiben 1000 € nach den Fixkosten.

Wenn die Grundsicherung auch ca. 900 € betragen soll, dann stelle ich mir die Frage wieso Martin und alle anderen die 3.000 € Brutto verdienen, überhaupt noch 160 Stunden im Monat arbeiten gehen sollten, wenn man das gleiche bekommen kann ohne ein Finger krumm zu machen.

Der Aussage/Frage liegt absolut keine Wertung bei und ich beziehe auch keine Stellung. Mich interessieren einfach die Gedanken dazu.
 
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Wobei 3000 brutto schon ein ordentlicher Ansatz ist.
Ergänzung ()

Eldok schrieb:
Wenn die Grundsicherung auch ca. 900 € betragen soll, dann stelle ich mir die Frage wieso Martin und alle anderen die 3.000 € Brutto verdienen, überhaupt noch 160 Stunden im Monat arbeiten gehen sollten, wenn man das gleiche bekommen kann ohne ein Finger krumm zu machen.
Zusätzlich zur freien Zeit.
 
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Hallo

folivora schrieb:
Wieso bringst du dann andauernd das geringe Wahlergebnis der Linkspartei ein, wenn du selbst eine Position vertrittst, die nur eine verschwindend kleine Minderheit parlamentarisch unterstützen möchte?
Wieso nicht ?
Wenn die Anhänger von Die Linke ihre Minderheitenpositionen verbreiten dürfen dann darf ich auch meine Minderheitenpositionen verbreiten.

folivora schrieb:
Dass die Mehrheit pro Grundsicherung ist, zeigt ja die Umfrage von #6015.
Eine Umfrage (mit nur ca. 1000 Teilnehmern) von vielen Umfragen ist nicht die Umfrage, es gibt auch Umfragen mit anderen Ergebnissen.
Was eine angebliche Mehrheit möchte ist mir auch komplett egal, ich renne nicht einer angeblichen Mehrheit hinterher, ich habe meine eigene Meinung.

folivora schrieb:
Das Sozialstaatprinzip hat in Deutschland auch historische Ursachen (https://www.vorwaerts.de/artikel/gnade-wurde-recht), wenn du dich pauschal weigerst die Historie Deutschlands zu berücksichtigen, hat es auch kaum Sinn darüber zu diskutieren.
https://www.vorwaerts.de/artikel/gnade-wurde-recht
Zitat:
"Im Mittelalter wurde die Armenhilfe aus Mitleid, Gnade und aus religiösen Gründen geleistet."

Ganz großes Kino, Mittelalter und Religion, Nein Danke, wühl du mal alleine im religiösen Mittelalter.
Ich schaue lieber ohne Religion in die Zukunft und die Historie Deutschlands ist mir komplett egal.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Wieso nicht ?
Wenn die Anhänger von Die Linke ihre Minderheitenpositionen verbreiten dürfen dann darf ich auch meine Minderheitenpositionen verbreiten.
Geht mir nicht darum, ob du deine Position verbreiten darfst, sondern dass du das geringe Wahlergebnis regelmäßig als Argument benutzt um deine eigene Position zu bestärken.
 
folivora schrieb:
Ich fände es ds angenehmer, wenn man für eine Verbesserung der Bedingungen "kämpft", statt sich ausnutzen zu lassen und mit sich selbst zu kämpfen.
Und das Kämpfen heißt dann H4? Oder Totalverweigerung gepaart mit „Die anderen müssen sich ändern“?

Man kann kämpfen UND was durchziehen bzw. seine Situation aktiv verbessern. Es wird einem allerdings sehr leicht gemacht, einfach gar nichts zu tun und über „die anderen“ zu jammern… 🤷🏼‍♂️
 
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Hallo

folivora schrieb:
sondern dass du das geringe Wahlergebnis regelmäßig als Argument benutzt um deine eigene Position zu bestärken.
Es geht mir gar nicht darum meine Position zu bestärken, wie sollte ich meine Position mit der Schwäche einer anderen Position bestärken ? Das ist doch Unsinn.
Es geht mir darum die linken, die glauben eine Mehrheit zu sein, daran zu erinnern das sie gar keine Mehrheit sind.
Viele linke und die rechte haben das gleiche Problem, beide Seiten halten sich für das Volk und für eine Mehrheit.

folivora schrieb:
Ich fände es ds angenehmer, wenn man für eine Verbesserung der Bedingungen "kämpft", statt sich ausnutzen zu lassen und mit sich selbst zu kämpfen.
Ich finde kämpfen macht keinen Sinn wenn es um die Verbesserung der eigenen finanziellen Lage geht, weder gegen andere noch mit sich selbst, mit kämpfen kommt man nicht vorwärts.
Anstatt seine Kräfte für sinnlose/erfolglose Kämpfe zu verballern sollte man seine Kräfte besser dafür nutzen um wirklich vorwärts zu kommen und das geht nur über (Aus/Weiter) Bildung.

Erkekjetter schrieb:
Und manche Sachen sind halt schwarz weiß. Entweder man ist gegen sowas wie Faschismus oder dafür. Ein dazwischen ala ich toleriere es kann es bei so einer Thematik nicht geben....
Das ist Unsinn, mir ist Faschismus komplett egal solange ich nicht im Faschismus lebe und da es in Deutschland zum Glück keinen Faschismus gibt ist mir Faschismus komplett egal.
Was in Ländern passiert in denen ich nicht lebe oder Urlaub mache interessiert mich nicht, sollte sich Faschismus in Deutschland ausbreiten werde ich mir Gedanken darüber machen.

Andy8891 schrieb:
Die Kapitalisten nutzen nur das aus, was möglich ist.
Was auch absolut richtig ist wenn man im Leben beruflich/finanziell etwas erreichen will, über das böse System jammern/meckern bringt einen nicht weiter.

Andy8891 schrieb:
Sobald die Regeln gerechter gestaltet sind, dürfen die Kapitalisten weiterhin ausnutzen, was möglich ist.
Wie kommst du auf den Unsinn das Kapitalisten erst weiter ausnutzen dürfen was möglich ist sobald die Regeln gerechter gestaltet sind ? Ich habe nichts von einen Ausnutzstop gehört/gelesen.
Die Regeln sind gerecht, jeder besucht eine Schule und jeder kann eine Berufsausbildung inkl. Weiterbildung machen oder sogar studieren, niemand muss als Hilfsarbeiter durchs Leben rennen.
Wer lieber mit dem Smartphone oder der Playstation spielt und keine Lust auf lernen hat ist selber schuld und hat sich durch seine eigene Entscheidung selber ins berufliche Abseits katapultiert.

Andy8891 schrieb:
Ein BGE ermöglicht den aktuellen Geringverdienern genau das gleiche, was den Kapitalisten ermöglicht wird.
Eine Berufsausbildung inkl. Weiterbildung oder ein Studium ermöglicht Geringverdienern genau das gleiche was den Kapitalisten ermöglicht wird.
Warum soll man denen die keine Lust auf eine Berufsausbildung inkl. Weiterbildung oder ein Studium haben das schenken was sich andere mit Fleiß erarbeitet haben ?
Mein Lieblingsspruch: Es ist sehr gut das Die Linke nur 4,9% geholt hat und das wie erhofft Hartz4 von der neuen Regierung im Prinzip nur einen neuen Namen bekommt.

Also liebe Anhänger/Freunde von Die Linke und einem BGE, gebt euch die nächsten 4 Jahre mal etwas mehr Mühe uns von Die Linke und einem BGE zu überzeugen.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Ganz großes Kino, Mittelalter und Religion
Mitleid und Gnade gehen auch ganz ohne Religion und Mittelalter.
Ist es nicht interesant, dass in allen Religionen irgendein Gedanke drinsteckt, dass man Armen irgendwie helfen sollte?

Im Christentum ist es die Nächstenliebe und die Gleichheit der Menschen vor Gott (also erst nach dem Tode) wegen der man geben soll ... im Christentum ist das also nicht so krass wichtig und muss moralinsauer durch "Gnade und Mitleid" bestärkt werden.
Im Islam ist eine der "Fünf Säulen" das Almosen ... eine der anderen "Säulen" ist das Bekenntnis zu Allah als einzigem Gott, eine andere ist die Hadsch ... die Pilgerreise nach Mekka (für eine Ahnung,welchen Stellenwert das Almosen im Islam hat ... oder haben sollte).
Budhisten sollten Besitztümer egentlich fast als Last betrachten, und sich über jede Gelegenheit freuen, etwas nicht benötigtes einem Bedürftigen zu geben.

Sollten ... scheiß Konjunktiv.
Sind halt doch alles nur Menschen und die wissen, dass selbst fressen dick macht.

Man kann es aber auch mal ganz realistisch mit 10% Konsumeinbruch versuchen ... eventuell ist das Grund genug, wenigstens den Durchlaufposten Hartz4 zu gewähren. Oder ein BGE ... auch das wäre ein Durchlaufposten.
 
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Hallo

DerOlf schrieb:
Mitleid und Gnade gehen auch ganz ohne Religion und Mittelalter.
Ich weiß das, @folivora hat den Unsinn ins Spiel gebracht.

DerOlf schrieb:
Ist es nicht interesant, dass in allen Religionen irgendein Gedanke drinsteckt, dass man Armen irgendwie helfen sollte?
Ich finde an Religion nichts interessant.

DerOlf schrieb:
Man kann es aber auch mal ganz realistisch mit 10% Konsumeinbruch versuchen ...
Das darfst du gerne machen, ich halte nichts davon.

Grüße Tomi
 
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