Tomislav2007 schrieb:
Hallo
Zumindest weiß ich woher der Staat sein Geld hat, wir Steuerzahler (Ich bin einer davon) finanzieren mit unseren Steuern und Abgaben den Staat und damit auch die Arbeitslosen.
Nicht direkt und du hast meinen Hinweis auf die Demokratie vergessen, der das egozentrische Individuum absolut egal ist.
Tomislav2007 schrieb:
Na weil er in der Erb-Lotterie gewonnen hat, genau so wie der Lotto Gewinner mit 6 richtigen seine Million abholt.
Beide Lotterien haben den Vorteil das die Gemeinschaft nicht beisteuern muss, beide Lotterien werden nur von freiwilligen finanziert.
Dumme Analogie, die zeigt, dass du nicht verstanden hast, worum es geht, aber versuchst anhand einzelner Wörter ein "Gegenargument" zu bilden ... In diesem Falle das Wort "Lotterie" ...
Also, für dich zu Erklärung: Die Lotterie hier ist eine Analogie. Es gibt keine echte "Gen - Lotterie" analog zur normalen Lotterie. An der normalen Lotterie nimmt jeder bewusst teil und alle haben die gleichen Chancen, in der Gen-Lotterie ist beides nicht der Fall.
Das weist du auch, aber du musst trotzdem krampfhaft dumm spielen ... Warum eigentlich?
Tomislav2007 schrieb:
Das gleiche gilt für Hartz4:
Man kann sich über die Höhe streiten, die wird mit Sicherheit im 1-2 Jahres Bereich liegen, aber es muss eine Obergrenze geben ab der man sagt "Nee lass mal Jüngelchen, du hast hier nichts geleistet und somit auch nichts verdient".
Nicht wirklich ... Du hast tatsächlich keine Ahnung, was Hartz IV ist und wie es historisch entstanden ist. Das finde ich extrem peinlich von deiner Seite, um ehrlich zu sein.
Genau diese Debatte, wie wenig ist "gerade noch genug", gibt es in Bezug auf Arbeitslosenhilfe, Sozialhilfe und Hartz IV seitdem deren Grundkonzepte im 18. Jahrhundert formuliert und in der Erwerbslosenfürsorge Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland eingeführt wurden. Seit Anbeginn der Zivilisation gibt es immer Menschen, die der Meinung sind, dass Notleidende und Arme, egal aus welchem Grund, noch zu viel haben und gefälligst mit "weniger" klar kommen sollen.
Wir als Gesellschaft haben uns vor genommen besser zu sein und ein Mindestmaß an Versorgung zu definieren. Dieses wird regelmäßig, mehrfach pro Jahr, hinterfragt und dann, aufgrund von Inflation, erhöht. Das du dich hierin nicht wieder findest und sogar aggressiv dagegen argumentierst sagt so unglaublich viel über dich als Mensch.
Tomislav2007 schrieb:
Nur zur Erinnerung: Hartz4 ist eine Notüberbrückung und kein dauerhafter Lebensentwurf.
Jeder Hartz4 Empfänger hat sich mit seiner Unterschrift unter die Eingliederungsvereinbarung dazu verpflichtet selber aktiv zu versuchen wieder in Arbeit zu kommen.
Wer nicht arbeiten will und noch nicht einmal versucht eine Arbeit zu finden begeht Vertragsbruch und sollte dementsprechend hart bestraft und sanktioniert werden.
Wem das nicht gefällt der muss die Eingliederungsvereinbarung nicht unterschreiben, dazu wird man nicht gezwungen.
Zur Erinnerung: Du hast keine Ahnung, wie Hartz IV funktioniert.
Und nochmal für dich zum Verständnis:
Du hast keine Ahnung, wie Hartz IV funktioniert.
Diese dümmlichen "Wer sich weigert muss bestraft werden" Parolen abseits jeder Moral gab es ebenfalls lange vor Hartz IV und waren Teil einer langen Schmutzkampagne der BILD direkt vor und um die Einführung von Hartz IV.
Aber ich denke, dass du nicht so dumm bist, wie du tust. Unmoralisch, absolut, aber nicht dumm. Du weist sehr wohl über die Strafmechanismen von Hartz IV, die Tatsache, dass bereits die kleinste Verfehlung eine Kürzung um 10% bedeutet und bis auf 100% gesteigert werden kann. Ich denke ebenfalls, dass du klug genug bist um zu recherchieren, dass diese Sanktionen nichts bringen, da bei einem Großteil der betroffenen Menschen nicht Faulheit sondern diverse Krankheitsbilder die Ursache bilden, die man durch Sanktionen nicht bekämpfen kann.
Und ich nehme spontan an, dass du nicht zu der Art von Mensch gehörst, die schwere Depression mit Faulheit gleich setzt, richtig?
Du scheinst auch einen gravierenden Unterschied zwischen Hartz IV und Menschen mit großem Erbe zu "vergessen". Menschen, die Hartz IV beziehen befinden sich am Existenzminimum und du verlangst, dass sie gezielt unterhalb dieses Existenzminimums getrieben werden sollen. Hier geht es wortwörtlich um Leben und Tot.
Menschen, die extrem reiche Eltern haben befinden sich so weit oberhalb eines theoretischen Existenzmaximums, dass man eine Grenze definieren kann oberhalb derer Reichtum keinen Mehrwert liefert. Hier geht es im Endeffekt darum, wieviele PS der drölfte Lieblingssportwagen besitzen darf. Bei reichen Erben geht es NIE um Leben und Tot.