_killy_ schrieb:
Genau das Gegenteil wird doch eintreten. Aktuell gibt es ja für gewisse Personen zum Widereinstieg auch geförderte Stellen. Nach dem die Förderung ausläuft, fällt dann der Job auch weg.
Was hat man von Lobby Gesetzen anderes erwartet?
Es gibt sicherlich einige AG die die Förderung nicht ausnutzen, aber die die es sich leisten können, nutzen die Möglichkeiten die natürlich niemand erahnen konnte
_killy_ schrieb:
Mir fehlt da das Verständnis, dass die Arbeitgeber diesen Vorteil der Lohn-subventionierung durch das BGE nicht wie jetzt auch behandeln. Ohne BGE hab ich 3000 EUR bekommen, bei 1000 EUR BGE ist mein zukünftiger Lohn dann nur noch 2000 EUR.
Wer verhindert, dass die Arbeitgeber einfach die Löhne nach unten drücken? Am Ende möchte ich ja meinen Lebensstandard für 3000 EUR sichern ...
Der Markt regelt doch oder nicht?
Wie sagt Tomi so schön: Wer nicht dumm/faul ist, findet sicherlich eine gute Arbeit. Die anderen sind selbst schuld.
_killy_ schrieb:
Gerade für Jobs, wo heute schon die Arbeitgeber schlecht bezahlen, werden sie zukünftig nicht durch höhere Löhne um Arbeitnehmer kämpfen. Anscheinend gibt es ja heute schon eine hohe Anzahl von Leuten die bereit sind, den Job dennoch zu machen.
Weil das Mantra: Sozial ist was Arbeit schafft, genauso wie irgendeine Erbschuld, scheinbar in den Genen der Menschen liegt.
_killy_ schrieb:
M.E. ist dies genau die falsche Maßnahme. Besser ist, den Mindestlohn entsprechend anzupassen und durch Kontrollen sicher zu stellen, dass dieser auch gezahlt wird. Bzw. auch Regularieren so zu entwerfen, dass der Mindestlohn nicht kreativ umgangen werden kann - Beispiel Lieferdienste, wo Jeder Beschäftigte ja "Selbstständig" ist.
Also mehr Staat?
Ich dachte weniger Staat ist besser.
_killy_ schrieb:
Manche Leute wurden auch einfach im System verloren und haben am Ende den Respekt vor sich selbst verloren. Diesen Leuten hilfst du nicht, in dem sie weiter von einer staatlichen Stütze a la Harz IV leben oder BGE. Sondern ihnen hilfst du, die Einkommen so hoch zu zu halten, dass sie selbst davon Leben können. Wenn sie dann unabhängig vom Staat ihr Leben meistern können, kommt der Lebenswille auch wieder zurück!
Der Staat soll Leute fördern, die Arbeiten WOLLEN.
Der Staat sollte keine Energie für Leute "verschwenden", die nicht arbeiten wollen.
_killy_ schrieb:
Das BGE wäre dennoch höchst ungerecht. Es orientiert sich halt nicht am Bedarf der Person.
Zielgerichtete Zuschläge können weiterhin möglich sein.
_killy_ schrieb:
Es wird vom Arzt der Mehrbedarf festgestellt und dann z.B. über die Krankenkasse (Krankenversicherung) bezahlt
_killy_ schrieb:
Kannst du ausführen was du damit meinst? Die Witwen erhalten das BGE und können Arbeiten.
Warum sollten sie mehr erhalten? Der Staat kann für das Ableben des Mannes nichts.
_killy_ schrieb:
Kannst du ausführen was du damit meinst? Die Weisen erhalten das BGE und können Arbeiten.
_killy_ schrieb:
Weiterhin, brauchst du auch zukünftig eine Verwaltung für das BGE. Kontoänderungen, Umzug, Missbrauchsverhinderung, all die Themen lösen sich ja mit dem BGE nicht in Luft auf.
Der Staat könnte jedem mit deutschem Pass ein BGE Konto anlegen.
Von diesem kann das Geld per Dauerauftrag auf das Hauptkonto überwiesen werden.
Damit hast du direkt die Kontrolle, das nur berechtigte das Geld erhalten.
_killy_ schrieb:
Es gibt ja noch Rentner, Pensionäre
Die Rentner/Pensionäre erhalten BGE + Rentenanspruch. Sollte die Rentenversicherung wegfallen, dann erhalten sie das BGE und können zusätzlich das nutzen, was sie angespart haben.
€: Sollte durch das BGE die Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung wegfallen, dann sinkt natürlich das Bruttogehalt.
Ob das Nettogehalt dann auch sinkt, hängt von Angebot/Nachfrage ab.