Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ginnychen schrieb:
Und stell dir vor, wenn hier jeder einfach so einen so hohen Betrag bekommen würde, es wäre erst mal überhaupt nicht finanzierbar, denn wer ginge dann noch arbeiten? Dann käme noch dazu, dass wir es strikt vermeiden müssten, dass sich Außenstehende mit in das System reindrängen könnten. Denn dann hätten wir bald statt 83 Millionen Einwohner 830 Millionen oder noch mehr.
Genau das ist der Punkt.
 
Ginnychen schrieb:
Wenn die Miete u. a. Fixkosten zusätzlich bezahlt werden würde, wären es ja 1900,00 Euro pro Person BGE, das wäre ja utopisch. Mit 900,00 Euro kann man natürlich nicht komplett seinen Lebensunterhalt bestreiten, aber es soll sich doch noch lohnen arbeiten zu gehen. Ansonsten wäre das System ja direkt zum scheitern verurteilt.

Und stell dir vor, wenn hier jeder einfach so einen so hohen Betrag bekommen würde, es wäre erst mal überhaupt nicht finanzierbar, denn wer ginge dann noch arbeiten? Dann käme noch dazu, dass wir es strikt vermeiden müssten, dass sich Außenstehende mit in das System reindrängen könnten. Denn dann hätten wir bald statt 83 Millionen Einwohner 830 Millionen oder noch mehr.
Wieso sollte denn keiner mehr arbeiten wollen, was ein Quatsch. Vllt. gäbe es einen kleinen Teil von Menschen, denen dieser Betrag reichen würde, jedoch könnten viele womöglich sogar besser leben, da sie den Arbeitgeber unter Druck setzen könnten, aufgrund der Sozialen Sicherung und dadurch einen höheren Lohn bekommen, zumindest bei Drecksjobs wäre das sinnvoll. Und viele könnten sich auch verwirklichen und echte Innovation könnte entstehen, weil eben die Lebensgrundlage gesichert ist. Inwiefern die Preise sich verändern, das kann man erstmal gar nicht genau sagen. Beim Mindestlohn wurde da auch erstmal Panik geschoben. Zuwanderung als wirtschaftliches Problem, weil sich die Unternehmen davor drücken diese und nicht nur diese Menschen dann auszubilden, ahaha klar.
Meine Erfahrung zeigt mir, wie gesagt, dass Menschen egal woher sie kommen auch mit "vermeintlich" schlechterer Bildung, sehr viel lernen können, man muss sie nur fördern und ihnen etwas Zeit geben. Deutsche Arroganz halt....
Zudem vergrößert sich dadurch der Markt, wieso sollte das als negativ sein?
 
Godde schrieb:
jedoch könnten viele womöglich sogar besser leben, da sie den Arbeitgeber unter Druck setzen könnten, aufgrund der Sozialen Sicherung und dadurch einen höheren Lohn bekommen, zumindest bei Drecksjobs wäre das sinnvoll.

Genau das Gegenteil wird doch eintreten. Aktuell gibt es ja für gewisse Personen zum Widereinstieg auch geförderte Stellen. Nach dem die Förderung ausläuft, fällt dann der Job auch weg.

Mir fehlt da das Verständnis, dass die Arbeitgeber diesen Vorteil der Lohn-subventionierung durch das BGE nicht wie jetzt auch behandeln. Ohne BGE hab ich 3000 EUR bekommen, bei 1000 EUR BGE ist mein zukünftiger Lohn dann nur noch 2000 EUR.
Wer verhindert, dass die Arbeitgeber einfach die Löhne nach unten drücken? Am Ende möchte ich ja meinen Lebensstandard für 3000 EUR sichern ...

Gerade für Jobs, wo heute schon die Arbeitgeber schlecht bezahlen, werden sie zukünftig nicht durch höhere Löhne um Arbeitnehmer kämpfen. Anscheinend gibt es ja heute schon eine hohe Anzahl von Leuten die bereit sind, den Job dennoch zu machen.

M.E. ist dies genau die falsche Maßnahme. Besser ist, den Mindestlohn entsprechend anzupassen und durch Kontrollen sicher zu stellen, dass dieser auch gezahlt wird. Bzw. auch Regularieren so zu entwerfen, dass der Mindestlohn nicht kreativ umgangen werden kann - Beispiel Lieferdienste, wo Jeder Beschäftigte ja "Selbstständig" ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: redrider_78
Die Leute sind bereit diese Jobs zu machen weil sie keine Wahl haben, doch nicht weil sie es wollen? Viele sagen sich, besser als Arbeitslos oder Hartz4. Mit wenig Lohn bekomme ich zumindest etwas Respekt und kann dann auch noch nach unten treten, auf die faulen Hartzer, die den Job eben nicht machen wollen.
Das Grundproblem was ich sehe ist, ich bin nicht unbedingt für ein BGE, ist, im Kapitalismus muss es eben schlecht bezahlte Arbeit geben, es muss Arbeitslose geben, es muss Druck geben können, sonst funktioniert der Laden nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hoffe nicht, dass es deine persönliche Meinung ist "faule Harzer".

Manche Leute wurden auch einfach im System verloren und haben am Ende den Respekt vor sich selbst verloren. Diesen Leuten hilfst du nicht, in dem sie weiter von einer staatlichen Stütze a la Harz IV leben oder BGE. Sondern ihnen hilfst du, die Einkommen so hoch zu zu halten, dass sie selbst davon Leben können. Wenn sie dann unabhängig vom Staat ihr Leben meistern können, kommt der Lebenswille auch wieder zurück!
 
Ein BGE oder vergleichbar wäre jedenfalls ein erhebliches Wagnis in Anbetracht dessen, dass wir (trotz vielen Jammerns von allen Seiten) ein im Grunde doch funktionales soziales Absicherungssystem geschaffen haben.

Allerdings: Rein aus dem Gedanken heraus dieses zerklüftete, bis ins kranke hinein ausdifferenzierte, bürokratisch überladene Sozialsystem (u.a. Wohngeld, BaföG, dem Katalog des SGB XII, SGB II, Bildung&Teilhabe.... ) zu vereinfachen lacht mich ein BGE schon extrem an. Ich traue mich wetten, dass man einen großten Teil des erhöhten Bedarfes rein durch den mittel-langfristigen Rückbau der dafür nötigen staatlichen Strukturen erreichen könnte. D.h. wenn ein BGE all diese Transferleistungen erfassen und tatsächlich größtenteils obsolet machen würde.

Träumen darf man ja angeblich…
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bennomatico
Das BGE wäre dennoch höchst ungerecht. Es orientiert sich halt nicht am Bedarf der Person. Damit diskriminierst du dann Behinderte, Witwen, Weisen ... alle die heute eine soziale Absicherung haben. Es wird hier bei den Diskussionen m.E. immer nur auf denjenigen geschaut, der grad nicht arbeitet aber sonst körperlich und geistig total fit ist. Leider trifft dies aber nicht auf alle Leute zu, die vom jetzigen Sozialsystem profitieren.

Weiterhin, brauchst du auch zukünftig eine Verwaltung für das BGE. Kontoänderungen, Umzug, Missbrauchsverhinderung, all die Themen lösen sich ja mit dem BGE nicht in Luft auf.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: redrider_78
_killy_ schrieb:
Das BGE wäre dennoch höchst ungerecht. Es orientiert sich halt nicht am Bedarf der Person. Damit diskriminierst du dann Behinderte, Witwen, Weisen ... alle die heute eine soziale Absicherung haben. Es wird hier bei den Diskussionen m.E. immer nur auf denjenigen geschaut, der grad nicht arbeitet aber sonst körperlich und geistig total fit ist. Leider trifft dies aber nicht auf alle Leute zu, die vom jetzigen Sozialsystem profitieren.

Weiterhin, brauchst du auch zukünftig eine Verwaltung für das BGE. Kontoänderungen, Umzug, Missbrauchsverhinderung, all die Themen lösen sich ja mit dem BGE nicht in Luft auf.

Das ist alles richtig. Eine Öffnungsklausel für "Härtefälle" müsste es natürlich geben. Und auch Schlechterstellung dürfte nicht drin sein. Und irgendwer muss auch ein BGE letztendlich vollziehen. Aber trotzdem wäre es als "Steuererklärung auf dem Bierdeckel" übertragen auf das Sozialsystem eine geradezu massive Verschlankung der Strukturen und Bürokratieabbau.

Ob es gerecht ist, ist wohl auch eine Frage des Blickwinkels. Jemand der mit einem BGE letztendlich mehr auf dem Konto hätte als mit seinem schwer verständlichen Korb aus 2-3 verschiedenen Leistungen samt individuellen Zuschüssen würde es vermutlich eher weniger als "ungerecht" empfinden, auch wenn es nicht mehr so "individuell" wäre.
 
_killy_ schrieb:
Ich hoffe nicht, dass es deine persönliche Meinung ist "faule Harzer".

Manche Leute wurden auch einfach im System verloren und haben am Ende den Respekt vor sich selbst verloren. Diesen Leuten hilfst du nicht, in dem sie weiter von einer staatlichen Stütze a la Harz IV leben oder BGE. Sondern ihnen hilfst du, die Einkommen so hoch zu zu halten, dass sie selbst davon Leben können. Wenn sie dann unabhängig vom Staat ihr Leben meistern können, kommt der Lebenswille auch wieder zurück!
Natürlich ist das nicht meine Meinung, ich bin links. Viele denken aber so, die diese Jobs machen, das macht systemisch auch Sinn, soziale Hierarchien usw.
 
@milliardo

Es gibt ja noch Rentner, Pensionäre ... so wirklich Entschlacken kannst du das Sozialsystem in Deutschland mit einem BGE nicht.

Ich empfinde das BGE als ungerecht, weil es keine Bedürftigkeit mehr berücksichtigt. Gerade die Bedürftigkeitsorientierung des jetzigen Sozialsystems, macht es doch sozial.

@Godde

Du musst entschuldigen, wenn ich Die Linke aktuell eher nicht wirklich einordnen kann, wofür sie eigentlich noch stehen.
 
_killy_ schrieb:
@milliardo

Es gibt ja noch Rentner, Pensionäre ... so wirklich Entschlacken kannst du das Sozialsystem in Deutschland mit einem BGE nicht.
Rente ist keine Sozialleistungen im Sinne einer "Stütze", sondern dein eigenes Geld, auf das du einen Anspruch erworben hast. Ist zwar in einem eigenen Buch des Sozialgesetzbuches geregelt, hat aber mit den klassischen "Sozialleistungen" nichts zu tun und würde auch bei vernünftiger Handhabung selbstverständlich nicht erfasst.

Natürlich kann ein BGE nicht jeden staatlichen Geldfluss ersetzen (so viel Grundverständnis setze ich schon voraus), aber theoretisch für viel Vereinfachung sorgen.
 
DerHechtangler schrieb:
Als Handwerker, Krankenpfleger oder was auch immer, lebt man kein schlechtes Leben.

meiner erfahrung nach gibt es kaum noch handwerker in deutschland, zumindest keine guten. nur noch zwei linke hände und ein holzbein. die leute möchten nun mal alle studieren. wir müssen es lernen unsere duschen, klos selbst zu reparieren und unsere wände zu tapezieren. in frankfreich findet man auch nur noch grütze. sehr schade.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: VoAlgdH
@capitalguy

Also wir haben im Sommer unser Bad durch ein Meister-Betrieb renovieren lassen. Die Leute die da waren, haben gute Arbeit geleistet und waren auch umsichtig. Die Renovierung an sich war aber alles andere als günstig. Wer gute Leistung haben möchte, der sollte auch entsprechend bereit sein zu zahlen.

Ich hab es nicht mehr ganz genau im Kopf, aber m.E. wurde die Arbeitsstunde mit rund 80 EUR abgerechnet. Auch wenn dies nicht der Verdienst der Mitarbeiter ist, so hat der Chef bei diesem Satz deutlich mehr Spielraum, sich auch gute Leute zu suchen und diese mit einem vernünftigen Gehalt zu halten.
 
_killy_ schrieb:
Genau das Gegenteil wird doch eintreten. Aktuell gibt es ja für gewisse Personen zum Widereinstieg auch geförderte Stellen. Nach dem die Förderung ausläuft, fällt dann der Job auch weg.
Was hat man von Lobby Gesetzen anderes erwartet?

Es gibt sicherlich einige AG die die Förderung nicht ausnutzen, aber die die es sich leisten können, nutzen die Möglichkeiten die natürlich niemand erahnen konnte :freak:
_killy_ schrieb:
Mir fehlt da das Verständnis, dass die Arbeitgeber diesen Vorteil der Lohn-subventionierung durch das BGE nicht wie jetzt auch behandeln. Ohne BGE hab ich 3000 EUR bekommen, bei 1000 EUR BGE ist mein zukünftiger Lohn dann nur noch 2000 EUR.
Wer verhindert, dass die Arbeitgeber einfach die Löhne nach unten drücken? Am Ende möchte ich ja meinen Lebensstandard für 3000 EUR sichern ...
Der Markt regelt doch oder nicht? :)

Wie sagt Tomi so schön: Wer nicht dumm/faul ist, findet sicherlich eine gute Arbeit. Die anderen sind selbst schuld.

_killy_ schrieb:
Gerade für Jobs, wo heute schon die Arbeitgeber schlecht bezahlen, werden sie zukünftig nicht durch höhere Löhne um Arbeitnehmer kämpfen. Anscheinend gibt es ja heute schon eine hohe Anzahl von Leuten die bereit sind, den Job dennoch zu machen.
Weil das Mantra: Sozial ist was Arbeit schafft, genauso wie irgendeine Erbschuld, scheinbar in den Genen der Menschen liegt.

_killy_ schrieb:
M.E. ist dies genau die falsche Maßnahme. Besser ist, den Mindestlohn entsprechend anzupassen und durch Kontrollen sicher zu stellen, dass dieser auch gezahlt wird. Bzw. auch Regularieren so zu entwerfen, dass der Mindestlohn nicht kreativ umgangen werden kann - Beispiel Lieferdienste, wo Jeder Beschäftigte ja "Selbstständig" ist.
Also mehr Staat?

Ich dachte weniger Staat ist besser.
_killy_ schrieb:
Manche Leute wurden auch einfach im System verloren und haben am Ende den Respekt vor sich selbst verloren. Diesen Leuten hilfst du nicht, in dem sie weiter von einer staatlichen Stütze a la Harz IV leben oder BGE. Sondern ihnen hilfst du, die Einkommen so hoch zu zu halten, dass sie selbst davon Leben können. Wenn sie dann unabhängig vom Staat ihr Leben meistern können, kommt der Lebenswille auch wieder zurück!
Der Staat soll Leute fördern, die Arbeiten WOLLEN.

Der Staat sollte keine Energie für Leute "verschwenden", die nicht arbeiten wollen.

_killy_ schrieb:
Das BGE wäre dennoch höchst ungerecht. Es orientiert sich halt nicht am Bedarf der Person.
Zielgerichtete Zuschläge können weiterhin möglich sein.

_killy_ schrieb:
Es wird vom Arzt der Mehrbedarf festgestellt und dann z.B. über die Krankenkasse (Krankenversicherung) bezahlt

_killy_ schrieb:
Kannst du ausführen was du damit meinst? Die Witwen erhalten das BGE und können Arbeiten.
Warum sollten sie mehr erhalten? Der Staat kann für das Ableben des Mannes nichts.

_killy_ schrieb:
Kannst du ausführen was du damit meinst? Die Weisen erhalten das BGE und können Arbeiten.

_killy_ schrieb:
Weiterhin, brauchst du auch zukünftig eine Verwaltung für das BGE. Kontoänderungen, Umzug, Missbrauchsverhinderung, all die Themen lösen sich ja mit dem BGE nicht in Luft auf.
Der Staat könnte jedem mit deutschem Pass ein BGE Konto anlegen.
Von diesem kann das Geld per Dauerauftrag auf das Hauptkonto überwiesen werden.

Damit hast du direkt die Kontrolle, das nur berechtigte das Geld erhalten.

_killy_ schrieb:
Es gibt ja noch Rentner, Pensionäre
Die Rentner/Pensionäre erhalten BGE + Rentenanspruch. Sollte die Rentenversicherung wegfallen, dann erhalten sie das BGE und können zusätzlich das nutzen, was sie angespart haben.

€: Sollte durch das BGE die Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung wegfallen, dann sinkt natürlich das Bruttogehalt.

Ob das Nettogehalt dann auch sinkt, hängt von Angebot/Nachfrage ab.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
FGj5Q3PWYAQs7IR.jpg


Kam mir gerade unter, passend..
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Der Paule, Bennomatico, Bolder und eine weitere Person
Hallo

Andy8891 schrieb:
Der Staat soll Leute fördern, die Arbeiten WOLLEN.

Der Staat sollte keine Energie für Leute "verschwenden", die nicht arbeiten wollen.
Das finde ich gut, Menschen die nicht arbeiten wollen sollen nicht gefördert werden und es soll keine Energie und kein Geld für Menschen "verschwendet" werden die nicht arbeiten wollen.

Andy8891 schrieb:
Wie sagt Tomi so schön: Wer nicht dumm/faul ist, findet sicherlich eine gute Arbeit. Die anderen sind selbst schuld.
Dumm oder faul geht noch, die Mischung die ins berufliche Aus führt ist dumm und faul.

Andy8891 schrieb:
Es wird vom Arzt der Mehrbedarf festgestellt und dann z.B. über die Krankenkasse (Krankenversicherung) bezahlt
Mehrbedarf für kranke und/oder behinderte Hartz4 Empfänger ist eine Leistung nach dem SGB und nicht von der Krankenkasse.

Andy8891 schrieb:
Der Staat könnte jedem mit deutschem Pass ein BGE Konto anlegen.
Ein Traum für jeden AfD Wähler.
Der Deutsche der noch nie gearbeitet und Steuern/Sozialabgaben gezahlt hat bekommt ein BGE und der Ausländer der 40 Jahre lang gearbeitet und Steuern/Sozialabgaben gezahlt hat bekommt kein BGE.
Ich denke mir so etwas rassistisches würde unser Bundesverfassungsgericht und der Europäische Gerichtshof ganz schnell einkassieren.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Mehrbedarf für kranke und/oder behinderte Hartz4 Empfänger ist eine Leistung nach dem SGB und nicht von der Krankenkasse.
Könnte man ja vereinfachen.

Tomislav2007 schrieb:
Der Deutsche der noch nie gearbeitet und Steuern/Sozialabgaben gezahlt hat bekommt ein BGE und der Ausländer der 40 Jahre lang gearbeitet und Steuern/Sozialabgaben gezahlt hat bekommt kein BGE.
Der Import von Billigarbeitskräften sollte unterbunden werden.

Tomislav2007 schrieb:
Ich denke mir so etwas rassistisches würde unser Bundesverfassungsgericht und der Europäische Gerichtshof ganz schnell einkassieren.
Jeder der legal einwandert, du wolltest doch selbst ein gerechtes und sinnvolles Einwanderungsgesetz, bekommt den deutschen Pass.

Ich wäre ja auch dafür, das wir Schwerstkriminellen den deutschen Pass entziehen, aber die will ja auch niemand anderes haben.
 
Hallo

Andy8891 schrieb:
Könnte man ja vereinfachen.
Das würde nichts vereinfachen, ob das SGB Mitarbeiter oder Krankenkassenmitarbeiter bearbeiten ist der gleiche Personalaufwand.

Andy8891 schrieb:
Der Import von Billigarbeitskräften sollte unterbunden werden.
Es geht nicht ohne, es gibt viele Deutsche die bestimmte Tätigkeiten nicht machen wollen.
Du bist also auch dafür das man nur benötigte und qualifizierte Fachkräfte ins Land rein lassen sollte ?

Andy8891 schrieb:
Jeder der legal einwandert, du wolltest doch selbst ein gerechtes und sinnvolles Einwanderungsgesetz, bekommt den deutschen Pass.
Was ist mit denen die den deutschen Pass nicht haben (wollen) ?
Ich möchte ein gerechtes und sinnvolles Einwanderungsgesetz, ich möchte aber keine Einbürgerungspflicht.
Ich möchte vor allem Menschen die arbeiten wollen und nicht diejenigen die wegen der großzügigen Sozialleistungen hierher kommen.
Es gibt Ausländer die hier arbeiten aber ihre Rente in ihrem Heimatland verbringen möchten und keinen Wert auf den deutschen Pass legen.
Was ist mit denen die eine ausländische und die deutsche Staatangehörigkeit haben, sollen die ein halbes BGE bekommen ?

Andy8891 schrieb:
Ich wäre ja auch dafür, das wir Schwerstkriminellen den deutschen Pass entziehen, aber die will ja auch niemand anderes haben.
Auch den deutschen Schwerstkriminellen und wo ist die Grenze was schwerstkriminell ist und was nicht ?

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben