Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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wie erwartet kam auf die belastbaren Fakten über die überrepräsentation der usa keine Rückmeldung
 
Doch, du ignoriest nur wie immer alles was nicht deinem Standpunkt entspricht.
 
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@Erkekjetter
Das mehr über die USA berichtet wird als über Zimbabwe ist ja nicht von der Hand zu weisen.

Er ignoriert nur die Argumentation weshalb die USA "überrepräsentiert" wird. Und daher ist er als Diskussionspartner völlig ungeeignet. Siehe BTMG Thread.
 
1. Ist da nichts verlinkt.
2. behauptest du auch da wieder nur irgendetwas. Auf einen Bericht zu verweisen ohne nur im Ansatz darzulegen, was er deiner Meinung nach aussagt, ist kein Beleg.
3. Kenne ich den und weiß daher, dass er das, was du hier behauptest, so ganz gewiss nicht aussagt.
 
Momo-CN schrieb:
Außerdem Fakt, dass Frankreich und Niederlande mit die wichtigsten Handelspartner sind und offensichtlich weniger coverage haben, als die usa
Stell dir vor, du betreibst eine Tageszeitung. Was meinst du, würde dir mehr interessierte Leser bringen? Berichte über die Niederlande und Frankreich oder über die USA?

Auch im Journalismus gilt das Prinzip Angebot und Nachfrage. Zumindest hier bei uns, wo eben keine Regierung die Medien kontrolliert. Zudem gibt es Quellen, die sich auf Nischen konzentrieren. Die werden aber eben nur von einem kleinen Kreis in Anspruch genommen. Das Verhältnis von Meldungen spiegelt letztlich nur das Interesse der Bevölkerung wieder. Denn würde sich niemand für die Geschehnisse in den USA interessieren, würden sie in den hiesigen Medien auch keine Erwähnung finden.

Die Tagesschau hat übrigens 12 Standorte mit Korrespondenz in Europa und nur drei davon in den USA. Und wenn man sich mit deren Inhalten abseits der abendlichen 15-Minuten-Nachrichten beschäftigt, findet man auch genügend Inhalte abseits der USA. Aus Jux habe ich gerade mal in die Rubrik "Ausland" geblickt. Für eine Meldung über die USA muss man da schon nach unten scrollen, und die hat auch noch einen Zusammenhang mit Europa, denn es geht um einen Besuch von Viktor Orban bei Donald Trump. Prominenter platziert ist eine Meldung über Proteste bei der Eröffnung eines Holocaust-Museums in den trommelwirbel Niederlanden.

Google doch mal selektive Wahrnehmung. Nur so als Tipp.
 
OdinHades schrieb:
Stell dir vor, du betreibst eine Tageszeitung. Was meinst du, würde dir mehr interessierte Leser bringen? Berichte über die Niederlande und Frankreich oder über die USA?

Auch im Journalismus gilt das Prinzip Angebot und Nachfrage.

Genau das ist der falsche Ansatz. Hierdurch werden die Leser/zuschauer zum Produkt, was Werbern verkauft werden soll.

Im Gegenteil Medien sollen nicht kapitalistisch sein sondern nur der wahrheitsgemäßen Aufklärung verpflichtet sein, egal wie hoch die Einschaltquoten sind. Sobald es um Einschaltquoten geht beginnt nämlich sensatiolismus und heute im Internet auch Engagement bait.. Ich empfehle mal Noam Chomsky zu sehen (five filters mass media, leider veraltet und ohne Internet/Social Media)
 
Momo-CN schrieb:
Im Gegenteil Medien sollen nicht kapitalistisch sein sondern nur der wahrheitsgemäßen Aufklärung verpflichtet sein, egal wie hoch die Einschaltquoten sind. S
Also so wie der öffentlich rechtliche Rundfunk? ;D
 
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Momo-CN schrieb:
Im Gegenteil Medien sollen nicht kapitalistisch sein sondern nur der wahrheitsgemäßen Aufklärung verpflichtet sein, egal wie hoch die Einschaltquoten sind.
Wie oben schon erwähnt, dafür haben wir den ÖRR. Der macht seine Sache auch ganz gut, wenngleich es immer Raum für Kritik gibt.

Jede private Publikation würde pleitegehen, wenn sie sich nicht nach den Bedürfnissen ihrer Kunden richtet. Zudem bedeutet die Konzentration auf bestimmte Themen nicht, dass man sich nicht der Wahrheit verpflichtet fühlen würde. Auf letztere pfeifen hierzulande zuvorderst die Springer-Medien, welche nachweislich schon mal mit Schmutzkampagnen eine politische Agenda befördern wollen.
 
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Ich habs gesagt, das is das Niveau wie wenn man mit einem Flacherdler reden würde. ^^
 
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Momo-CN schrieb:
Genau das ist der falsche Ansatz. Hierdurch werden die Leser/zuschauer zum Produkt, was Werbern verkauft werden soll.
Ich verstehe deine Argumentation nicht. Die gewünschten Nachrichten sind ja da, man muss nur danach suchen. Gleicht man das dann mit z.B. Suchtrends auf Google ab, wird einem ziemlich schnell klar, warum Nachrichten aus Slowenien oder den Niederlanden nicht so prominent platziert sind.
 
Momo-CN schrieb:
Sobald es um Einschaltquoten geht beginnt nämlich sensatiolismus und heute im Internet auch Engagement bait.
Das mag bei Boulevardblättern, den sozialen Medien oder Influencern so sein, aber bei den großen privaten Medien und dem ÖRR mache ich diese Beobachtung nicht. Die meisten (privaten Medien) haben bereits eine Stammleserschaft und Abonnenten. Wenn die jetzt ein auf Clickbait auf Bildniveau machen, dürften die mehr verlieren als gewinnen, nicht nur den eigenen Ruf, sich zumindest qualitativ von BILD abzuheben.

Ich lese öfter mal die Zeit. Bei der Zeit kann man ganz oben ähnlich wie bei anderen Seiten auf 'Menü' gehen. Dort wähle ich dann Politik aus. Was passiert? Ich bekomme Artikel über verschiedene Ländern angezeigt, derzeitig die meisten davon aus Europa. Mache ich das nicht, bekomme ich sämtliche Rubriken angezeigt und ja dann kann es auch mal sein, dass ich weit nach unten scrollen muss, bis ich mal was über die Niederlande, Ungarn oder Frankreich angezeigt bekomme.
Man muss auch schon selbst etwas Medienkompetenz an den Tag legen, dann sollte man ausreichend informiert werden. Ich sehe mir ja nicht nur die ersten 3 Artikel an, die mein Bildschirm mir anzeigt, drücke F5 und warte, wann denn nun endlich was über Frankreich kommt.
Es wird wohl auch dem Google-Algorithmus geschuldet sein, aber wenn ich direkt nach "Frankreich Wahlen" google, lande ich zusätzlich zu einem Wikipedia-Artikel direkt bei den von mir konsumierten Medien.

Das die USA jetzt noch stärker Thema sind als sowieso, liegt nun mal an den bevorstehenden Wahlen, die auch Einfluss auf Europa haben werden. Je nach dem wer gewinnt, könnte sich für Europa einiges ändern, oder auch eben nicht. Das ist für uns nun mal von größerer Bedeutung, als wenn sich Xi Jingping als "Überragender Führer" küren lässt.
 
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Erkekjetter schrieb:
Dazu der neurechte sprech von blauer und roter pille…
Gut zu Wissen das der Film Matrix in deinen Augen auch als neurechte zuzuordnen wäre. Oder wolltest hier doch glatt jemanden mal wieder in die rechte Ecke stellen?
 
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jaja matrix klar. Daher auch tychis einblicke als quelle. Hör doch auf…
https://www.belltower.news/rechte-cyberkultur-red-pill-und-blue-pill-was-ist-das-83975/
Klar stammt die Referenz aus Matrix, ich habe aber nie behauptet, das matrix neu rechts ist. Aber das red pilling/blue pilling, das auf diese matrix referenz zurück geht, ist es. Schauen wir mal genau auf deinen Kontext? Warum bietest du ihm die Pillen den an? Damit er aufwachen kann.. nur lebt er ganz offensichtlich in keiner matrix, außer man glaubt halt dran, dass die leute aufwachen müssen.
 
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@Paradox.13te
Naja, wenn man einen Link zu einer Seite postet, in deren Wikipediaartikel drei mal ein Bezug zum "Rechtspopulismus" vorkommt, könnte man vielleicht, aber nur vielleicht eine rechte Tendenz ahnen.
 
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