C++ Wie geht man vor ?

Programmiersprache legt nicht fest, welchen Stil man anwendet. Der Wikilink von Uwe zeigt, dass C++ dem Entwickler die Wahl lässt.
 
Programmiersprachen unterscheidet man für gewöhnlich nach Programmierparadigmen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Programmiersprache#Programmierparadigmen (kurz)
http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierparadigma (länger)

Java ist: Objektorientierte Programmiersprache
Lua ist: Skriptsprache, imperativ, funktional, objektorientiert
C++ ist: Multiparadigmen (imperativ, strukturiert, objektorientiert, generisch, funktional)

Weiteres steht z.B. in der Wikipedia zu jeder Sprache und jedem Begriff.



"Eventorientiert" gibt es nicht. Events sind nur das Ergebnis eines Konzept oder Entwurfsmuster/Design Pattern und kann praktisch mit jeder Programmiersprache gemacht werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Entwurfsmuster

Vgl. Wikipedia: "Ein Ereignis (engl. event) dient ... (der) Steuerung des Programmflusses. ... Dieses Konzept wird durch das Entwurfsmuster Observer (Beobachter) beschrieben. ..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Ereignis_(Programmierung)
http://de.wikipedia.org/wiki/Observer_(Entwurfsmuster)
 
Die Eventorientierung ist kein Programmierparadigma, wie z.B. OOP.
Eventorientierung bedeutet nur, dass dort ein Event-Loop (quasi eine Endlosschleife) läuft, der immer die Events kontrolliert und dementsprechend reagiert. Unter Java kannst du ja auch GUIs basteln und die GUI-Elementen reagieren auf Events. OpenGL oder D3D sind auch Eventorientiert. Dort läuft auch ein Event-Loop, der auf Events, wie z.B. auf Vergrößern/verkleiern oder Bild Neuzeichnen reagiert.

C++ ist lediglich eine Erweiterung von C und C ist eine Imperative Programmiersprache.
Alles, was in C gültig ist, ist auch in C++ gültig. Wer also C kann, kann auch C++. Er lässt halt blos die Objektorientierung weg.

Edit:
too late :/
 
Whiz-zarD schrieb:
Wer also C kann, kann auch C++. Er lässt halt blos die Objektorientierung weg.

Na ja, im weitesten Sinne vielleicht. Aber ansonsten würde ich diese Aussage nicht unterschreiben.
 
Ein C++ Compiler wirft dir class um die Ohren (da Schlüsselwort). C kennt class nicht und benutzt ihn also als Variablenname.

Siehe Quote von asdfman.
 
Und was hat das nun damit zu tun, dass man unter C++ die Programme so strukturieren kann, wie unter C?
Sicherlich gibt es unter C++ ein paar Feinheiten, die zu beachten sind, aber die haben nichts mit dem Programmierparadigma zu tun.
 
Meiner Meinung nach sind C und C++, abgesehen von ihrer offensichtlich stark verwandten Syntax und den gemeinsamen Wurzeln, 2 komplett verschiedene Sprachen. Bloß weil man C kann, heißt das noch lange nicht, daß man auch C++ kann. Klar, beschränkt man sich auf eine arg abgespeckte Untermenge von C++, wird man sich dort aufgrund vorhandener C-Kenntnisse vielleicht noch wie zu Haus fühlen, aber dann programmiert man eigentlich nicht C++ sondern eher C auf einem C++-Compiler.
 
Das was antred sagt ist richtig. Sonst C mit C++ vergleichen ist wie Äpfel und Birnen. Sind zwar beides Früchte, aber das wars dann schon.
 
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