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News Wie gut ist Death Stranding 2?: Kojimas Lieferdienst-Spiel zündet den Turbo

"Kaufst du Death Stranding 2?"

Sobald ich Zeit dafür habe. Nur damit es am Pile of Shame liegt muss ich es nicht kaufen.
 
Seven2758 schrieb:
Oder die Option "Gamepass".

Teil I habe ich aufgrund des Gamepasses durchgespielt und war positiv überrascht.
Einen Vollpreis würde ich für den zweiten Teil jedoch nicht zahlen.
Die Frage ist, ob es in den Gamepass kommt.
Es ist ja auch nicht auf der Xbox erschienen...
 
Muss ein exzellentes Spiel jedem gefallen? Wohl eher nicht, dafür gibt es in Spielen von vorneherein zu viele Elemente, die Geschmackssache sind. Was dem einen spannende Herausforderung ist, kann dem anderen schnell ins Frustrierende abgleiten (Stichwort Soulslike), was Person A als viel zu "grindy" und repetitiv bewertet, gefällt Person B möglicherweise gerade deshalb, weil sie den Gameplay-Loop gerne meistert und Feinschliff liebt (ARPGs Marke Diablo oder auch Roguelikes). Person C wiederum will tiefe Story, spektakuläre Filmsequenzen und Drama, während Person D hier schnell gelangweilt ist, weil der Fokus zu wenig auf dem Gameplay liegt. Und so weiter ...

Herausragende Spiele können sich dennoch hinter allen diesen Aspekten verbergen. So objektivierbar ist das alles schlicht nicht. Es geht vor allem auch um Zielgruppen.

That being said ... Ich konnte Death Stranding rein gar nichts abgewinnen und verstehe persönlich auch den Reiz nicht, den andere darin sahen. Ich finde das Gameplay langatmig und flach, das "world design" auf eine schwer zu beschreibende Weise "abstoßend" - vielleicht nicht ganz das richtige Wort, aber so kann ich es am besten verbalisieren, die Sache mit den "Babys" etwa stößt mir irgendwie auf - und die Story einfach belanglos und unspannend. Schlussendlich hab' ich dem Spiel seinerzeit deutlich mehr Chancen gegeben als anderen Titeln, die mich nicht packen, ich wollte es eben irgendwie mögen, aber irgendwann war dann halt doch Schluss. Ich sehe für mich daher keinen Grund, mir DS2 näher anzusehen ... Passt schon, danke.

Wie der Artikel schon sagt, sollen Kojimas jüngere Machwerke ja auch möglichst stark polarisieren, das ist schon Absicht. Diesen Ansatz sehe ich persönlich aber eben kritisch, denn nur weil ein Spiel gar nicht jedem gefallen will bzw. sich bewusst ist, dass es das nicht kann, ohne seine Zielgruppe zu vergraulen (siehe oben), muss es andere Spieler als besagte Zielgruppe nicht gleich unbedingt gezielt "vertreiben", indem es so arg "weird" ist.

Dass Kojima selbst eigentlich gern Filme machen würde, das aber eben einfach nicht so geklappt hat und er seine Visionen daher weiter ins Spielformat "quetscht", selbst wenn das in mancherlei Hinsicht nur bedingt "passt" (der Gedanke, dass das Austragen von Paketen ein guter Gameplay-Ansatz für ein postapokalyptisches Szenario ist, ist schon ein wenig abwegig), ist indes aber ja hinlänglich bekannt. Insofern ist es wohl nicht verwunderlich, dass das DS-Franchise so überaus seltsam ist, wie es nun einmal ist. Wer's mag, soll es gerne spielen. Es ist zumindest nicht das x-te Call of Duty, es hat seine kreativen Seiten. Ich denke aber trotzdem, dass Kojima mehr und mehr ein überbewerteter Name ist, der das große Funding seiner Spiele nicht mehr aufgrund von deren Qualität anzieht. Vielmehr ist es eben besagter Name und die in vielen Jahren gewachsenen Connections, die ihm das ermöglichen. Metal Gear Solid ist das hier jedenfalls nicht gerade mehr.
 
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Death Stranding polarisiert wie Frostpunk - entweder man liebt es oder hasst es. Dazwischen scheint es nichts zu geben. Bei Death Stranding ist der Weg das Ziel.
 
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Kannte ich bisher gar nicht.
Klingt abgefahren genug. Guck ich mir mal an.
 
Ich habe bei der ersten Frage mal "Ja" geantwortet, auch wenn meiner Meinung nach die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt.

Ein exzellentes Spiel sollte meiner Meinung nach für jeden als solches erkennbar sein. Auch wenn es vielleicht nicht den persönlichen Geschmack trifft.
Ein Beispiel: Ich kann die Kunst klassischer Musik anerkennen, ohne dass ich selbst gerne klassische Musik höre. Oder man kann anerkennen, dass "Der Pate" ein wegweisender Film ist, ich persönlich kann mit Coppolas Filmen aber nichts anfangen.

Folglich: Das kann ich Death Stranding und jetzt wohl auch dem zweiten Teil nicht attestieren. Daher würde ich abstreiten, dass es sich hierbei um exzellente Spiele handelt.
 
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Ripcord schrieb:
Hoffentlich gehen die Straßen nicht wieder irgendwann von allein kaputt. Das war der Grund für mich mit dem ersten Teil aufzuhören. Einfach nervig...
Ich hatte keine einzige Straße gebaut :D Bin lieber im Gelände unterwegs gewesen

coxon schrieb:
Ich warte bis es kostenlos bei EPIC zu haben ist, wie der erste Teil schon...
Kann sehr sehr lange dauern 😅


Zum Artikel:
Freu mich auf den zweiten Teil. Hoffe kommt auch bald auf PC. Mir gefiel die Story des ersten Teils sehr.
Natürlich kann man das Hin und Her von A nach B hassen, aber man knüpfte Kontakte und erfuhr viel über die Welt, die Hintergründe, Familiengeschichten usw.
Muss ja nicht jedem gefallen.
 
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Ich habe mir zu Teil 1 eine Zusammenfassung auf youtube angeguckt, das hat mir gereicht. Die Story ist schon ziemlich abwegig und haut mich nicht gerade aus den Latschen.
 
ApeZilla schrieb:
Ich hatte keine einzige Straße gebaut :D Bin lieber im Gelände unterwegs gewesen
Selbst wenn man keine Strassen baut - was ich auch nur selten gemacht habe, weil es das Gelände aus dem Spiel nimmt, was grade eine der Herausforderungen des Spiels ist, das man schwieriges Gelände überwindet, wofür ich immer das Motorrad nehm, das mit dem Schwebeanhänger bevorzugt - es legen sich automatisch Pfade an, die auch schon das vorankommen erleichtern.

Ich bin öfter mal die schwierigen Routen gegangen/gefahren, weil es die grössere Herausforderung war.

Bin auch schon von einem Fluß mitgerissen worden, weil ich die Starkströmung übersah und das war eine Höllenarbeit, da wieder raus zu kommen und die Pakete wiederzubekommen.
Aber da es meine eigene Schuld war und kein Bug oder opakes Feature hab ich es angenommen und es ist eine der frischesten und besten Errinnerungen an das Game, die ich hab.

Wenn man natürlich auf die Gelände-Lastwagen besteht, da muß man Strassen anlegen, die GLKW können im Gelände kaum 5% dessen, was ein Motorrad kann!

Und ich bin persönlich so gut wie immer überladen, mit den Paketen himmelhoch gestapelt, auf dem Motorrad durch Gelände rasend, unter dem Gewicht gebeugt, ächzend ausliefernd.

Oder wenn man einen Berg erklommen hat, alle Leitern und Seile verbraucht sind und trotzdem die Steilwand runter will, von Vorsprung zu Vorsprung herunterhangelnd, springend, fallend, gebeutelt und zerschlagen dann doch noch irgendwie lebend an der Basis ankommend...

Das gefällt mir!
 
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Pisaro schrieb:
Genau das. Ich persönlich Frage mich da echt was mit den Gamern los ist. Einfach von A nach B nach C laufen ohne wirklich etwas dabei zu tun. Keine Ahnung, muss ich nicht verstehen.

Hast du das Spiel mal selbst gespielt, oder nur Videos gesehen? Selbst beim Laufen hat man die ganze Zeit etwas zu tun, weil man ausbalancieren muss. Das Ganze drumherum wie Routenplanung und Hilfsmittel einsetzen kommt noch dazu.

Man muss es nicht mögen, aber das ganze darauf zu reduzieren, dass man einfach nur den Stick in eine Richtung gedrückt hält bis zur nächsten Zwischensequenz zeugt davon, dass man leider nicht weiß, wovon man in dem Fall redet. Selbst im öden Laufen steckt „Gameplay“ im Sinne von „man spielt und steuert es aktiv“.
 
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Hab den ersten Teil nicht gespielt weil ich damit nix anfangen kann.

Kojima als Spieleentwickler maximal überbewertet. Macht mal mehr und mal weniger solide Spiele, mehr aber auch nicht.

Sollte lieber Filme machen der Gute, glaube in der Branche wäre er besser aufgehoben weil Geschichten erzählen kann er.
 
Azeron schrieb:
Sollte lieber Filme machen der Gute, glaube in der Branche wäre er besser aufgehoben weil Geschichten erzählen kann er.
Er hat sich bewusst gegen Filme und für Spiele entschieden. Weil er bei Spielen einfach mehr Freiraum und Möglichkeiten hat die Dinge genauso umzusetzen wie er will.
 
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Namemit3zeichen schrieb:
Hast du das Spiel mal selbst gespielt, oder nur Videos gesehen? Selbst beim Laufen hat man die ganze Zeit etwas zu tun, weil man ausbalancieren muss. Das Ganze drumherum wie Routenplanung und Hilfsmittel einsetzen kommt noch dazu.
Habe ich, leider. Das hat doch nichts mit richtigem Gameplay zu tun, sorry. Das Spiel ist unfassbar anspruchslos und halt extrem langweilig.
 
Death Stranding fand ich genial. Aber ich verstehe auch, dass das nicht für jeden etwas ist.

Es ist halt ein Spiel, in dem Story und Lore sich im Verlauf puzzleartig zusammensetzen, aber man am Anfang völlig unvorbereitet reingeworfen wird. Es ist in der heutigen Spielebranche einfach erfrischend, dass man sich das noch traut und auch noch Raum für kreative Konzepte lässt, anstatt die x-te ausgelutschte Dark-Age-Fantasy Welt zu haben. Und die Inszenierung, Sound und Atmosphäre war in DS einfach hervorragend.

Spielerisch bestand RDR2 ja auch gefühlt zu 90% aus von A nach B kommen, hoffen, dass einem der Gaul nicht dabei umbringt und Cutscenes. Über das Spiel könnte ich dagegen ewig ranten, da verstehe ich den Hype absolut nicht, obwohl es auch slow-paced ist und auf Atmosphäre setzt.

Geschmäcker sind zum Glück unterschiedlich.

DS2 habe ich ausnahmsweise vorbestellt, aber in einem Angebot für 59€, also kein Vollpreis.
 
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Na, RDR2 hat alleine vom Gameplay schon deutlich mehr zu bieten als der DHL Simulator hier. Ich glaube, (in der Übertragung liegt die Anschauung!) selbst Tetris hat da mehr Gameplay zu bieten
 
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Kaufen schon aber erst wenn die PC Version da ist.

Ich habe Teil 1 vor ca 6 Monaten das erste mal durchgespielt nachdem ich mehre Anläufe brauchte. Am Ende hatte ich schon gemischte Gefühle zwischen joa Nice bis hin zu langatmig war alles dabei.

Vor allem die Story empfand ich trotz einige Twist nur "Mittelmäßig" und dieses "Hurra Amerika sind die besten" war unglaublich schlecht.

An die MGS Qualität kam es für mich nie heran.
 
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Am Anfang läuft man viel aber wenn man will und sich eher auf den Hauptquest konzentriert hat man sehr sehr schnell Fahrzeuge und so weiter.
In meinem ~25h Playthrough habe ich nie irgendwas grinden müssen oder zu lange gemacht dass es mich wirklich genervt hätte.

Ich hatte am Anfang auch Angst dass das Spiel ein DHL Simulator wäre aber das ist in meinen Augen nicht der Fall, da kommen noch so viele Gameplay Elemente dazu. Oder hat der typische DHL Bote Waffen dabei mit denen er z.B. andere Lager überfallen kann?
Ergänzung ()

Pisaro schrieb:
Na, RDR2 hat alleine vom Gameplay schon deutlich mehr zu bieten als der DHL Simulator hier. Ich glaube, (in der Übertragung liegt die Anschauung!) selbst Tetris hat da mehr Gameplay zu bieten
Das trieft nur so von Vorurteilen. Ich habe RDR2 abgebrochen und Death Stranding begeistert durchgespielt, wie oben geschildert hat das Spiel sehr viel Gameplay wenn man sich darauf einlässt und zwar auch abseits vom Laufen.
 
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Viele beschweren sich über immer wieder ähnliche Spiele. Kommt dann ein Death Stranding ist es auch nicht recht

Ich hatte das Spiel selbst 1 oder 2x abgebrochen bevor ich mich dann darauf eingelassen habe. Das Planen der Routen, das Gewöhnen an die Landschaft und die Kämpfe u.v.m. benötigt Zeit.

Dann entfaltet es eine Befriedigung, das Spiel zu meistern. So wie The Alters - man muss sich schon die Zeit und Ruhe nehmen, darauf einzulassen.

Ich fand Teil 1 letztes Jahr total genial
 
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Shakyor schrieb:
Weil er bei Spielen einfach mehr Freiraum und Möglichkeiten hat die Dinge genauso umzusetzen wie er will.
Mag sein. Trotzdem überbewertet weil gameplaytechnisch sind seine Spiele in einigen Belangen wirklich nicht das Gelbe vom Ei und das gilt sowohl für jedes Metal Gear als auch für Death Stranding.

Geschichten kann er, Gameplay eher nicht so.
 
Pisaro schrieb:
Das Spiel ist unfassbar anspruchslos und halt extrem langweilig.

für mich nicht nachvollziehbar. ich fand es total schwer, das 1. Mal über so einige Berge zu kommen und auch an die Kämpfe musste ich mich erst gewöhnen
 
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