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Wie steht ihr zu Kaspersky-Software?

1lluminate23

Lt. Commander
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1.741
Heute geht meine Frage zu ethischen und sozialen Problemen damit, Kaspersky-Software einzusetzen. Ich habe heute mit einem Freund diskutiert, der Kaspersky Plus nutzt . Er hat keine Hemmung, Kaspersky zu nutzen, da lalut seiner Auskünfte die Daten in der Schweiz verarbeitet werden. Die amtliche Warnung interessiert ihn nicht. Eine Kriegsfinanzierung sieht er nicht.

Für ihn sei Kaspersky nochimmer einer der besten Anti-Malware Scanner.

Wie seht ihr das?

- Kann man Kaspersky vertrauen?
– Nutztt ihr vlt. selbst Kaspersky?
- Oder distanziert ihr euch von Kaspersky?

Eure Meinung interessiert mich sehr
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit dem Rücken, damit ich schneller rennen kann.

Im Ernst, ich sehe da nichts Gutes. Zumal bekannt ist, dass russische Gruppierungen gegen westliche Unternehmen gehen. Denen ist dann auch egal, ob man einer der verwirrten Pro-Russland ist.
 
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1lluminate23 schrieb:
Oder folgt ihr der Emofehlung Kasperskya nicht mehr zu butzeb.
Der folge ich nicht.

Wenn Dein Freund der Meinung ist, das ist für Ihn das beste Produkt, dann lass ihn einfach in dem Glauben.

CU
redjack
 
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Ich hab Kaspersky damals als der Krieg anfing abgesägt. Ich war mit der Software eigenlich auch zufrieden bis auf ein paar Sachen die ich dann abgeschaltet habe wo Software deinstaliert wurde die ich lange nicht benutzt habe, etc.
Nutze heute nur noch den Defender in Windows und der geht auch.
Die Entscheidung muss im Leben immer jeder selbst wissen was er macht was er nutzt und muß dann ntürlich auch dem entsprechen die Konsequenzen tragen wenn was schief läuft.
Kenne einige die den aber bis heute benutzen und dort ist bis jetzt auch nix negatives passiert.
 
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Windows kann gut auf sich selbst aufpassen. Der Defender macht eine gute Arbeit.
Eine Software zu installieren, die sehr tief in das System eingreifen muss, um es zu schützen würde mir Bauchschmerzen bereiten. Kaspersky scheint noch mal ein Extrafall zu sein.
Allgemein braucht man als normaler Anwender kein "Extraschutz" mehr.
 
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Ich habe deren Software früher genutzt, heute nur noch die in Windows integrierte Software, da Drittsoftware mehr Lücken ins System schießen als es nutzen könnte.
Später habe ich es noch genutzt, aber nur für die zweite Meinung, außerhalb von Windows, um das System zu untersuchen, heute aber auch nicht mehr.
Ich glaube zwar nicht das Gefahr davon ausgeht, aber wenn man sicher gehen will meidet man es, denn keiner von uns blickt da voll durch.
Das mit der Kriegsfinanzierung kommt natürlich hinzu, was ich auch nicht gut finde.
 
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kurz unnötig da Micriosoft seit gut 5 Jahren mit win 11 den zugriff auf den kernel zu gemacht hat.
Alle av sind nur noch gui für den ms defender. Ein webschutz hat man kostenlos in browser und wenn man schlau ist im router.
Was für Privatpersonen eher unnötig ist VPN nützen nix dns Umstellung da schon eher.
 
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Kaspersky ist ein Unternehmen mit Sitz in London.
Wie jedes Unternehmen will es höchstwahrscheinlich Geld verdienen und sich aus jeder Politik fernhalten, die dieses Ziel hindert.

Das Argument der Kriegsfinanzierung ist rein politisch und emotional aufgeladen.
Nach dieser Logik ist die Unterstützung von Apple, Microsoft, Amazon, Google, etc. auch Kriegsfinanzierung im mittleren Osten.
 
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Ich hatte jahrelang bei einer von mir betreuten Firma die Kaspersky-Lösung im Einsatz mit zentraler Verwaltung der Clients am Server. Das war prima, einfach zu administrieren und beinhaltete keinen Mist aus irgendeiner dusseligen Suite, sondern nur den Virenscanner (diesen konnte man m.W.n. aber auch nicht mehr einzeln kaufen für Consumer).

Der Vorteil die Rechner in der Firme gezielt aufzuwecken, vollständigen Scan zu machen und wieder ins Bett zu stecken als geplanter Job und die Signaturen einfach auf die Client auszurollen war das Gute daran.
Für den Heimgebrauch ist Kaspersky m.E. auch nicht mehr nötig (der Virenscanner ansich), da es den Defender gibt.

Die restlichen Dreingaben bei den Suiten (speziell im Falle von Kaspersky Plus vor allem der "Schutz bei Online-Zahlungen" und VPN) ist überflüssig und teilweise gefährlich.
Kaspersky hat in der Vergangenheit die https-Verbindungen zu den Banken aufgebrochen und sich dazwischen reingehängt, um den Verkehr zu analysieren (dumm nur dass man dann nicht mehr sieht, ob die https-Verbindung zur Bank auch steht), das VPN-Tool ist m.E. vollkommen obsolet.

Zusammengefasst: Ich würde von dieser Firma NICHTS einsetzen, aber das muss dein Kollege selbst wissen. Die oben aufgeführten Gründen galten bereits VOR dem Überfall auf die Ukraine, jetzt erst recht.

@Clanker
Das ist schön und gut, aber weißt du ob die von Russland nicht beeinflusst werden können oder Druck aufgebaut wird?
Kaspersky ist jedenfalls nicht mal notwendig, da es kostenlos auch geht und - für mich - ein "Geschmäckli" zurück bleiben würde.
Aber, das ist meine Ansicht!
 
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@Clanker

Zitat: "Der internationale Hauptsitz von Kaspersky ist in Moskau, Russland"
 
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Ich hab nie Kaspersky-Software genutzt, kann eigentlich nix böses dagegen sagen deswegen. Allerdings benötigt man solche Software nicht wirklich, es sei denn, man fühlt sich "sicherer" damit. Dass vor der Software gewarnt wird, hab ich natürlich auch vernommen. Aber genauso kann man auch vor Norton-Software warnen. Alleine der Umstand, dass die Software aus Russland kommt, hält mich aber nicht davon ab, diese zu nutzen. Hab ja auch z.B. 7Zip installiert, auch aus Russland. Nur separte Virenklingeln brauch ich nicht :)
 
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AV-Programme sind auch "Glaubenssache", wie der ewige Streit welches BS nun das "Beste" ist.
 
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Ich nutze auch den Microsoft Defender. Er hat sich rasend weiterentwickelt. Er spielt in den Testberichten zu den Besten.

Ich habe ein ethisches Problem, Kaspersky zu vertrauen, da ich nicht weiß, wie die Verknüpfung zum Kremmel ist.

Am bemerkenswertesten finde ich, dass ein VPN angeboten wird...Aber sicher nicht für die russische Bevölkerung.
 
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1lluminate23 schrieb:
Am bemerkenswertesten finde ich, dass ein VPN angeboten wird...Aber sicher nicht für die russische Bevölkerung.
Warum denn nicht?
Kommt eben darauf an, wer welche Daten mitlesen kann.;)
 
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TomTDooley schrieb:
Vom Prinzip hat das BSI zwar eine Warnung wegen Kaspersky herausgegeben.

Andererseits veröffentlicht das BSI auch, dass es ein Irrglauben ist, kein AV-Programm zu nutzen.

https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/V...chutzprogramme/virenschutzprogramme_node.html

Joa, beides schließt sich nicht aus.
Clanker schrieb:
Wie jedes Unternehmen will es höchstwahrscheinlich Geld verdienen und sich aus jeder Politik fernhalten, die dieses Ziel hindert.

Das ist ziemlich naiv.

Russland funktioniert anders als deine Beispiele aus Amerika. Zumindest noch. Da wird alles, was Geld einnimmt, für den großen, gemeinsamen Zweck genutzt. Ohne Ausnahme.
 
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1lluminate23 schrieb:
Ich habe ein ethisches Problem, Kaspersky zu vertrauen, da ich nicht weiß, wie die Verknüpfung zum Kremmel ist.
Dann kauf was anderes ;)
Ist doch ein persönliches, anstatt techn. Thema.

Google hat 100000x mehr Infos von dir und machen viel mehr Unsinn damit als Kasp. mit dem angeblichen Kremmel^^ ;)
 
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1lluminate23 schrieb:
- Kann man Kaspersky vertrauen?
Naja, wenn Du keine staatssicherheitsrelevanten Daten auf dem Rechner hast bleibt es wenn ja Dein persönliches Problem - sofern da eines überhaupt existiert.
1lluminate23 schrieb:
– Nutztt ihr vlt. selbst Kaspersky?
Nein.
1lluminate23 schrieb:
- Oder distanziert ihr euch von Kaspersky?
Auch nein.

Es ist halt schwierig aktuelle Tests zu finden, die keine "Nur Ergebnis-Blackbox" sind.
So ist av-test.org beispielsweise ein "Vertrau meinem Urteil, Bro!", wie viele andere auch. 🤷‍♂️
 
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@LuminousVision

Der Ansatz hängt wahrscheinlich davon ab, wie "schutzwürdig" die eigene Infrastruktur ist.
Mitarbeiter von BND, MAD und anderen Sicherheitsbehörden könnten zu dem Thema mehr sagen, ob AV-Programme im Einsatz sind, die sich natürlich von Heimanwenderprodukten unterscheiden.
 
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