Wie steht ihr zu Kaspersky-Software?

duAffentier schrieb:
Google hat 100000x mehr Infos von dir und machen viel mehr Unsinn damit als Kasp. mit dem angeblichen Kremmel^^ ;)

Gibt da halt nur den kleinen Unterschied, dass wir vor Trump nicht wirklich etwas aus Amerika zu befürchten hatten. Ja, Merkel wurde abgehört, die USA haben hier Agenten pipapo.

Russland aber betreibt aktiv Sabotage und Kampagnen gegen die Demokratie. Mir sind meine Daten 100000x lieber bei Google als beim Kremel.

Und dank Trump (so ziemlich das einzige, wofür man ihm danken kann), denken auch immer mehr westliche Staaten darüber nach, unabhängiger von amerikanischer Software zu werden.
 
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1lluminate23 schrieb:
- Kann man Kaspersky vertrauen?
In welcher Hinsicht?
Dass Kaspersky meine Anti-Putin-Kommentare evtl. an den Ex-KGB-Opa weiterleitet? Oder mein System für ein Botnetz missbraucht?
Zuverlässigkeit was die Erkennungsrate / Schutz angeht?
Egal wie, wirklich 100% vertrauenswürdig ist mMn nichts und niemand.
Microsoft spioniert und funkt ebenfalls jeden Mist nach Hause. NSA etc. lesen auch bestimmt mit.
Der eine ist mein Feind, der andere ist nicht mein Freund.

Vor wenigen Tagen ist meine Kaspersky-Lizenz abgelaufen und wird nicht verlängert.
Ich bin mittlerweile zu 99% mit Linux unterwegs.

Zum Defender, von wegen der kann gut auf sich selbst aufpassen...
Edge: https://www.heise.de/news/Microsoft-Edge-Passwoerter-landen-als-Klartext-im-Speicher-11281407.html
Bitlocker: „YellowKey“ (CVE-2026-45585)
Defender: https://www.it-daily.net/shortnews/windows-defender

Das ein oder andere mag gefixt sein. Bis zum nächsten Murks-Update.
Dennoch wirkt es absolut stümperhaft, wenn Passwörter im Klartext vorgehalten werden und eine Verschlüsselung mit einfachen Mitteln ausgehebelt werden kann.


Ich frage mich daher weniger wie vertrauenswürdig Kaspersky ist, sondern eher, wie vertrauenswürdig Microsoft / Windows ist.
 
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1lluminate23 schrieb:
Er hat keine Hemmung, Kaspersky zu nutzen,

Ich auch nicht.
Allerdings benutze ich seit Jahren nur die KRD von denen wenn denn noetig. Passiert vielleicht 1x in zwei Jahren.
 
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Irgendwann nach dem Beginn des Krieges habe ich Kaspersky entfernt...
 
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BFF schrieb:
Allerdings benutze ich seit Jahren nur die KRD von denen wenn denn noetig. Passiert vielleicht 1x in zwei Jahren.
Kleiner Exkurs: Die c't hat gerade ein komplett runderneuertes Desinfec't rausgebracht.
Getestet und für "gut" befunden. Läuft definitiv runder als die Vorgänger.
 
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duAffentier schrieb:
Dann kauf was anderes ;)
Ist doch ein persönliches, anstatt techn. Thema.

Google hat 100000x mehr Infos von dir und machen viel mehr Unsinn damit als Kasp. mit dem angeblichen Kremmel^^ ;)
Darum geht es aber nicht. Putin ist alles egal. Trump wir wenigstens noch gebremst und in zwei Jahren ist der Weg...
 
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mchawk777 schrieb:
Die c't hat gerade ein komplett runderneuertes Desinfec't

Die wuerde ich exakt auch nur 1x in zwei Jahren benutzen. Also wozu noch ein anderes Produkt.
Zumal wurde extra wegen Kaspersky gefragt. 😉
 
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prian schrieb:
@Clanker
Das ist schön und gut, aber weißt du ob die von Russland nicht beeinflusst werden können oder Druck aufgebaut wird?
Kaspersky ist jedenfalls nicht mal notwendig, da es kostenlos auch geht und - für mich - ein "Geschmäckli" zurück bleiben würde.
Aber, das ist meine Ansicht!
Das weiß niemand.

Fest steht jedoch, dass US-Unternehmen von den USA beeinflusst werden, da dies bereits geschehen ist und entsprechende internationale Verträge bekannt sind.
Genauso verfahren die USA seit Jahrzehnten: Sie reden jede Konkurrenz im IT-Sektor schlecht, boykottieren sie, verhängen Sanktionen gegen sie, behindern sie mit Zöllen und weisen auf mögliche "hätte-könnte-würde" Gefahren hin, die die USA bewiesenermaßen schon mehrmals ausgenutzt haben.
Alles im Rahmen "wir sind gut, die anderen sind böse". (= Russland und China)

In beiden Fällen stellt sich jedoch die Frage, was genau diese Unternehmen von normalen Bürgern wollen.
Gäbe es ein weitreichendes Bot-Netzwerk, Malware oder Trojaner, hätte man das längst festgestellt, denn Kaspersky und Russland werden noch strenger überwacht.


Genauso verbleibt es mit Kasperksy:
Das BSI hat lediglich Bedenken geäußert, dass die russische Regierung möglicherweise Zugang zu den Daten haben könnte.
Mehr dazu: https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/U...ungen-nach-Par-13/FAQ-Kaspersky/faq_node.html

Auch Kaspersky selbst distanziert sich öffentlich von Russland.
Ob man dem Glauben schenkt, ist natürlich jedem selbst überlassen.
Ich persönlich glaube Kaspersky, nutze deren Produkte aber trotzdem nicht, da mir Windows Defender ausreicht.

Wenn es wirklich schädlich wäre, hätte man das längst mit Fakten bewiesen. So schwer ist es nämlich nicht.
Es bleibt aber bei der seit Jahrzehnten typischen US-Propaganda gegenüber jeder IT-Konkurrenz.
 
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Schubskarre schrieb:
Was hat der Defender mit Passwörtern im Edge zu tun? (Passwörter im Klartext sind Panne, keine Frage.)
Ich meine damit keinen direkten Zusammenhang zwischen Edge und Defender, sondern allgemein Probleme bei Sicherheitfunktionen in Windows.

Den Defender betrachte ich höchstens als minimale Grundausstattung.
Dieser Grundaustattung schenke ich nur wenig Vertrauen wenn die zuvor genannten Dinge (Bitlocker und Edge) schon dermaßen schlecht umgesetzt wurden.
 
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Ich würde eher einen technischen Ansatz heranziehen.
Unterschiedliche AV-Programme "belasten" System auf unterschiedliche Art und Weise.
Im Endeffekt muss man das an seinem System testen, wie es sich dabei verhält.

Bei mir hat Kaspersky
a.) Systeme verlangsamt
b.) war die Deinstallationsroutine nicht wirklich vollständig (kann von Version zu Version wechseln)

Als "zweite Meinung" verwende ich seit Jahren ein anderes Programm.
 
syfsyn schrieb:
kurz unnötig da Micriosoft seit gut 5 Jahren mit win 11 den zugriff auf den kernel zu gemacht hat.

Die Aussage ist technisch so nicht richtig, da Windows 11 den Kernel Zugriff zwar stark reglementiert, aber nicht vollständig blockiert. Windows 11 nutzt VBS, HVCI, Secure Boot und strikte Signatur Pflichten, wodurch unsaubere Kernel Hooks verhindert werden, aber Viren Scanner arbeiten weiterhin im mit signierten Kernel Mode Treibern ( im I/O Stack, File System Filter Stack und Network Stack) aber unter stark verschärften Bedingungen.
 
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Ja das bestätigt meine Aussage. Der Kernel wird weiter zugemacht, aber nicht vollständig und Drittanbieter AV dürfen weiterhin Kernel‑Treiber laden, solange sie WHCP signiert sind, oder auf der Ausnahmeliste stehen.
 
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BassCatBall schrieb:
Den Defender betrachte ich höchstens als minimale Grundausstattung.
Dieser Grundaustattung schenke ich nur wenig Vertrauen wenn die zuvor genannten Dinge (Bitlocker und Edge) schon dermaßen schlecht umgesetzt wurden.
Lass mich dazu mal ein Beispiel bringen:
Windows Defender Vulnerability lets malware install into System 32

 
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Ist die Frage nicht letztendlich, wie man zum russischen Angriff auf den Westen steht? In dem hybriden Krieg, in dem wir uns befinden, spielt plausible deniability eine große Rolle. Kaspersky kann sich dem Einfluss des Regimes nicht entziehen, wird sich das aber nicht auf die Fahne schreiben. Du wirst es kaum merken, wenn Kaspersky zur Spionage und Sabotage eingesetzt wird. Es wird zu spät sein, aber vorher eins und eins zusammenzuzählen fällt wohl schwer. Es ist unverantwortlich dieses Risiko einzugehen. Und im allgemeinen sollte man sich an den Grundsatz halten: Better save than sorry.
 
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Ich habe Kaspersky AV verwendet und gemocht, habe das Ganze aber mit Beginn des Krieges entfernt. Das ist mir einfach zu riskant.
1. Russland ist bekanntlich im digitalen Raum unterwegs und versucht im Extremfall so viel Schaden wie möglich anzurichten.
2. Trotz aller Erklärungen seitens Kaspersky, ist für mich nicht ausgeschlossen, dass da ein Angestellter mal Besuch bekommt und das "Angebot" nicht ablehnen kann.
 
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Hab Kaspersky nie genutzt und offen gestanden war es mir auch lange vor 2022 schon immer aufgrund seiner Herkunft irgendwie suspekt - allerdings ohne, dass ich hier stichhaltige Gründe dafür liefern könnte.
Auf Windows-Systemen reicht mir seit geraumer Zeit der Defender locker aus.

Was im Gesamtkontext Ethik aber wiederum die Frage aufwirft - sind Softwareprodukte aus den USA dieser Tage denn noch uneingeschränkt Vertrauenswürdig? Ich würde sie sicher nicht gleich mit Russland, China und co. auf eine Stufe stellen aber die aktuelle politische Entwicklung auf der anderen Seite des großen Teichs finde ich - "diplomatisch" formuliert - fragwürdig.
 
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Ich habe vor dem Krieg gegen die Ukraine schon gewechselt nach Norton. Sollte jeder für sich selbst entscheiden
 
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