Wie studiert ihr am liebsten?

Wie studiert ihr am liebsten?

  • Ich besuche fast alle Veranstaltungen, schreibe mit und arbeite alleine

    Stimmen: 23 20,0%
  • Ich besuche fast alle Veranstaltungen, schreibe mit und arbeite in einer Gruppe

    Stimmen: 31 27,0%
  • Ich besuche kaum Veranstaltungen, nutze das Internet und arbeite alleine

    Stimmen: 17 14,8%
  • Ich besuche kaum Veranstaltungen, nutze das Internet und arbeite in einer Gruppe

    Stimmen: 13 11,3%
  • Das ist stark fächerabhängig / Ich habe keine Lernpräferenzen

    Stimmen: 31 27,0%

  • Umfrageteilnehmer
    115

Odium

Captain
Registriert
Okt. 2003
Beiträge
3.643
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Studium erfolgreich zu meistern.
  • Der Gang auf den Campus, der Besuch von Vorlesungen, Übungen und Seminaren
  • Die gezielte Gruppenarbeit mit Freunden und Bekanntschaften
  • Der Download und Ausdruck sämtlicher Materialien

Ich möchte gerne wissen, was ihr so bevorzugt, also mit welcher Strategie ihr die besten Erfahrungen gemacht habt und vielleicht auch noch, warum.
Wir sind jetzt zwar am Anfang des Sommersemesters, aber für angehende Studenten im Oktober könnte es hilfreich sein zu sehen, welche Möglichkeiten es gibt.
 
Hi,

kenn dich zwar nicht, aber ich lerne am liebsten daheim und besuche kaum Lehrveranstaltungen. (In den meisten Fächern.)

Lernen kann ich am besten nackt und ohne ablenkende Musik...

Ciao,

CD
 
chaosdomi schrieb:
Hi,

kenn dich zwar nicht, aber ich lerne am liebsten daheim ...

Du musst hier auch keinen kennen um zu Antworten ;)

Ich lerne auch besser in der Gruppe und schreibe alles mit, auch wenn es ein Skript gibt.
 
Ganz viel von deinem ersten Vorschlag in Kombination mit 2.
 
Gruppenarbeit hat oft den Nachteil, dass sie in Kaffeekränzchen ausartet. Für den Einstieg ins Studium hat sie mir in den ersten beiden Semestern geholfen, seitdem lerne ich aber überwiegend alleine oder zu zweit.

Und für die Vorlesungen eine Empfehlung zu geben ist so generell nicht möglich. Ist abhängig vom Studiengang und der Relevanz der Vorlesungen. Zu Beginn habe ich noch alles mitgenommen, aber irgendwann überfordert es, da zu viel zu lernen ist und die Gefahr besteht, dass man alles und nichts kann. Später habe ich dann einige Vorlesungen nicht besucht und den Fokus auf die absolut Notwendigen gelegt. Das hat den Nachteil, dass ich jetzt einiges nachzuarbeiten habe.

Mein Fazit: eine Musterlösung gibt es nicht, du wirst ganz einfach abwarten müssen, was dir besser liegt :)

Edit: Ach ja, alle Materialien auszudrucken ist auch wieder vom Typ abhängig. Mich macht es verrückt, weil ich zu viel abzuarbeiten habe. Ich gehe das lieber nacheinander und koordiniert an.
Edit2: Was die Internetquellen angeht bin ich auch bisher gut damit gefahren, sie vorsichtig zu nutzen. Seriöse Quellen zu finden, ist manchmal nicht einfach. Sofern eine Internetquelle aber zitierfähig ist, kann sie durchaus zum Lernen genutzt werden. Weiterhin verlasse ich mich allerdings auf die guten alten Bücher und Zeitschriften ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Im ersten Semester war bei mir noch ganz viel von Version 1 vorhanden. Mittlerweile (4. Semester) bin ich zu "Ich besuche kaum Veranstaltungen, nutze das Internet und arbeite in einer Gruppe" übergegangen. Das was ich besuche, sind Tutor- und Vortragsübungen. Die bringen mir persönlich am meisten. Vorlesungen kannste in den meisten Fällen eh knicken, weil ein Großteil der Dozenten nur ihr ach so tolles Skript vorliest und da verlier ich nach 5 Minuten die Konzentration und beschäftige mich eh anderweitig.

Alleine lernen kann ich nicht, deswegen arbeite ich mit Freunden zusammen denen es genauso ergeht :D

Mein Vorgehen hat blos den Nachteil, dass ich zur Prüfungsvorbereitung immer recht viel nacharbeiten muss. Aber damit kann ich leben, da sich das bei mir eh nicht mehr ändern wird. Ich bin halt von Natur aus faul :rolleyes:
 
Je länger das Studium dauert, desto weniger gehe ich zu den Veranstaltungen .... :D

Eigentlich nehme ich mir es immer vor, aber meistens klappt es erst zu der 3. oder 4. Vorlesung!
Vormittags kann ich mich einfach irgendwie nie "aufraffen"!
 
So ab dem 3. Semester habe ich meinen Vorlesungsbesuch fast eingestellt. Ich bin nurnoch teilweise in Vorlesungen gegangen, in denen ich sein "sollte". Ab dem 6. Semester habe ich dann auch den Besuch der meisten Übungen eingestellt und habe lieber an meinen Projektarbeiten gewerkelt. Ansonsten war ich nur in Vorlesungen/Übungen, die mich wirklich interessiert haben. Allerdings fand ich das Studium auch ziemlich einfach.

Was draus geworden ist? Ein Dipl. mit Einser-Schnitt (Maschinenbau) und eine anstehende Promotion.

Bzgl. Vorbereitung zu Prüfungen: Mein normales Vorgehen war, das sich häppchenweise selber einzutrichtern und dann diese Häppchen aus dem Kopf anderen an der Tafel zu erklären. Führt dazu, das man einfach alles viel schneller behält und auch oft noch richtig Verständnis für die Dinge entwickelt. Ist auch so eine Sache, ich kann mir Dinge einfach merken, die ich verstehe, als zu versuchen irgendwelche Kochrezepte zu lernen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jep. Lernen und dann anderen erklären. Da muß man es nämlich wirklich verstanden und nicht nur auswendig oder halb gelernt haben. Ich ging zu kaum einer Vorlesung, nutzte das Internet und unsere Gruppe schlug sich so durchs Studium. Voilá, MBA mit einer 2. Die Eins vor dem Komma wurde weggefeiert, aber stört mich nicht. ;)
 
Ich weiß ja nicht wie das an anderen Unis bzw. beim Magister oder Diplom ect ist, aber bei Bachelor/Master Studiengängen gehen doch eh immer Teilnehmerlisten rum.

D.h. entweder man ist zumindest körperlich anwesend, oder man bekommt den Schein einfach nicht. So kenne ich das zumindest nur aus "meiner" Uni Bielefeld.
Früher war das ja anders.

Ich kann eigentlich nur Vorlesungen schwänzen :heul:
 
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Bin leider auch ziemlich faul, aber besuche aber fast alle Vorlesungen bei denen es mir wichtig erscheint.
 
@Boffo
Das ist der Vorteil, wenn man noch Diplom macht. Man hat keine Anwesenheitspflicht ;) Abgesehen natürlich von manchen Übungen oder Seminaren.
Ich kenne das auch von meinem Bruder. Der macht seinen Bachelor in Jena und hat dann mal früh um 9 ne Vorlesung und dann wieder nachmittags um 4 eine. Bei beiden muss er da sein. Völlig schwachsinnig, wenn ihr mich fragt. :rolleyes:
 
Also naja:

Ich besuche eigendlich jede Übung aber nahzu keine Vorlesungen.
Gelernt wird zusammen mit meinem Bruder der im gleichen FS ist wie ich, was wohl unserer Lerngruppe entspricht ;) .
 
Studiere an ner FH (4. Semester), und besuche eigentliche alle Vorlesungen. Ab und zu läßt man natürliche eine flöten, aber auf so 90% Anwesenheit komme ich bestimmt. Habe 17 Blöcke. Die meisten Vorlesunge sind so wichtig, dass ich sie auf keinen Fall verpassen darf. Heute(Sa) hatten wir von 8 Uhr bis 13 Uhr Thermodynamik Nachholtermin, weil es wegen Ostern ausgefallen ist.

Für mich persönlich ist es am besten in alle Vorlesungen zu gehen, seien sie auch nicht so interessant es gibt es genung andere Themen über die man quatschen und diskutieren kann (Getriebe-Konstruktion, Projektarbeiten usw.) und wichtige Infos mitnimmt. Ich lerne am liebsten alleine, da kann ich genau die Themen behandeln die ich nicht verstehe und muss nicht auf andere Rücksicht nehmen. Gruppenarbeit bzw. gemeinsame Problemlösung findet bei uns eig. in Vorlesungen statt die nicht so interessant sind.

Gruppenarbeit ist zwar wichtig, jedoch bin ich eher ein Fan von selbständiger Arbeit, denn was man sich alleine erarbeit bleibt auch wirklich sitzen. Ein Nachteil von Gruppenarbeit ist, dass sie in eine reine Fragestunde ausartet kann, wenn nicht gleichberechtigte Partner teilnehmen. Man sollte lieber selber erst mal nachdenken, aber fragen ist meist einfacher und nicht so aufwändig.
 
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Ich habe die besten Erfahrungen gemacht, so wenig Vorlesungen und Übungen wie möglich zu besuchen. Wir haben nirgendwo Anwesenheitspflicht. In der gesparten Zeit arbeite ich alleine und zur Prüfungszeit hin steiger ich das Lernpensum. Etwa eine Woche vor jeder Prüfung treff ich mich mit einem Kumpel und wir stellen uns fachliche Fragen und beseitigen so einige Lücken.
 
Ich lerne meistens für mich alleine. Das hat sich in all den Jahren ganz gut bewährt. Trotzdem frage ich ab und zu andere Studenten, wenn ich etwas nicht verstehe
 
Ich hatte während meiner Studienzeit den Vorteil, in einer WG zu wohnen.

Wir waren eigentlich meistens in den Vorlesungen anwesend und haben mitgeschrieben.
Nach den Vorlesungen konnte man dann Unklarheiten in der Gruppe diskutieren. So kommt man auch auf Sachen, auf die man alleine nicht kommt.

Allerdings gibt es mit Sicherheit auch Fächer, die kann man alleine besser lernen.
 
Im Vordiplom war ich kaum in den Vorlesungen, waren aber auch alles noch diese Massenveranstaltungen (Maschinenbau Stuttgart).
Im Hauptdiplom hat sich das jetzt doch ziemlich geändert, da man jetzt seine Fächer selbst wählen kann und man nicht mehr in den 200-Mann-Sälen rumgammelt.
Beim Lernen mach ich das am Anfang immer alleine und je nach Prüfung dann ne Woche vorher mit anderen zusammen.
 
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