Wieder weg vom NAS?

Helle483

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Hallo ihr,
wegen Datensicherung die hin und wieder nicht schadet habe ich mir vor paar Jahren ne Synology angeschafft mit 2x 4GB
Ist ja soweit auch nicht schlecht und auch der zugriff über TV, MusikReciever, Laptop und PC ist Klasse
Nur ist es so dass ich sie mittlerweile garnichtmehr verbunden habe, da wenn ich sie abschalte mein Windows im Explorer ewig nach dem Laufwerk sucht und ich dann einfach warten muss.
Dies hatte mich einfach genervt und für Dauerbetrieb habe ich bedenken was den Stromverbrauch/Kosten angeht.

Meint ihr dass es da besser wäre wenn ich wieder zurück gehe zu Externen HDDs wenn wieder ne kleine Datensicherung ansteht?
oder habe ich einfach ne Einstellung übersehen welches das Problem mit der ewigen Ladezeit im Windows Explorer behebt bei Ausgeschalteten NAS?

bin nur son kleiner PrivatFuzi der da nun nix überlebenswichtiges gesichert hat aber es trotzdem sehr Blöd wäre wenn nun alles auf einmal weg wäre
 
Helle483 schrieb:
Nur ist es so dass ich sie mittlerweile garnichtmehr verbunden habe, da wenn ich sie abschalte mein Windows im Explorer ewig nach dem Laufwerk sucht und ich dann einfach warten muss.
Mein NAS ist auch nur selten an, wenn ich was rüber schiebe. Ich habe da keine Laufwerke angelegt, sondern das NAS taucht halt unter "Netzwerk" auf wenn es an ist und wenn nicht, dann merke ich davon nichts.

Mit externen Festplatten kann man natürlich auch ein Backupkonzept umsetzen, dazu ist nicht unbedingt ein NAS notwendig.
In beiden Fällen kann alles weg sein, wenn man Daten nicht mehrfach ablegt.
 
Datensicherungen haben im NAS nichts verloren

Sowas gehört NIEMALS fest an den Strom, das Netzwerk oder den PC.
Wenn die daten wirklich wichtig sind, sollte man es sogar in einem anderen Gebäude Lagern, aber es an der selben SPannungsversorgung zu betreiben, damit es bei einem Überspannungsschaden auch genauso wie der PC kamputt geht, geht natürlich garnicht!
 
Grundsätzlich: wenn du nur den Datenspeicher brauchst, reicht natürlich auch eine externe Platte.

Für die von dir beschriebenen Probleme gibt es aber auch Lösungen:
  • Hibernation aktivieren -> wenn das NAS nicht genutzt wird, verbraucht es nur noch minimal Strom
  • Laufwerke per Skript mounten -> nur wenn das NAS online ist wird gemountet, sonst halt nicht.
  • Du kannst das NAS auch per Schedule Task ausschalten und dann per Skript (Stichwort Wake-On-Lan) einschalten wenn du es brauchst.
  • etc. etc.
 
4 GB?

Kannste doch auf USB Sticks sichern.
 
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So ganz verstehe ich das Problem jetzt nicht.
Ich habe zwei NAS im Einsatz, eines startet täglich um 10:30 und geht um 23:45 Uhr "ins Bett".
Das andere NAS (das ist rein für Datensicherung) startet Sonntags um 16:00 Uhr und fährt um 22:00 Uhr wieder runter.
Ich habe am PC drei Laufwerke am ersten NAS und vier am zweiten NAS angebunden.
Alles was passiert ist, dass eben die Verbindung zum NAS nicht aktiv ist wenn es aus ist oder runtergefahren ist, aber Windows stört das doch nicht die Bohne.
Beim nächsten Versuch auf so ein Laufwerk zuzugreifen dauert es entweder etwas falls das NAS läuft und wenn es nicht läuft kommt die Fehlermeldung dass das Laufwerk nicht verbunden ist.
Nicht mehr und nicht weniger passiert da bei mir.
Es gibt kein "ewiges" Warten, Windows fährt dann nach dem NAS einfach runter ohne Verzögerung.

@NOTAUS @derchris
Logischerweise sind 4TB gemeint, das hätte man auch erkennen können und nicht darüber lachen. (Ironie)
Davon abgesehen hätte ich 4GB in Steintafeln gemeißelt oder auf ein ordentliches Papyrus geschrieben.
SO macht man das. :king: :D
 
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Flatsteff schrieb:
Datensicherungen haben im NAS nichts verloren

Sowas gehört NIEMALS fest an den Strom, das Netzwerk oder den PC.
Komisch, bei jeder Firma sind die Geräte fest an Strom und im gleichen Netzwerk, also völliger Blödsinn was Du hier erzählst!
Flatsteff schrieb:
Wenn die daten wirklich wichtig sind, sollte man es sogar in einem anderen Gebäude Lagern,
Teilweise richtig, man kann das Backup aber auch in Feuer und Wassergeschützten Tresoren usw. sicher verwahren, mach Dich da mal schlau. Gibt es auch für den heimgrbauch und die haben unterschiedliche "Überlebensdauer"
Flatsteff schrieb:
aber es an der selben SPannungsversorgung zu betreiben, damit es bei einem Überspannungsschaden auch genauso wie der PC kamputt geht, geht natürlich garnicht!
Wieder einmal teilweise richtig. Wer sagt, dass er die NAS auf der gleichen Phase (Strom) wie den PC hat. Im Prinzip sollte aber eine USV davor geschaltet werden.
@ TE: wir nutzen eine NAS auch als Backup, zus. haben wir eine HDD extern und eine HDD im Haus in einem Feuer und Wasser gesicherten Minitresor gesichert. Du kannst die NAS in der Nacht z.B. runterfahren und am nächsten morgen neu starten lassen, dass spart eine Menge an Strom. Zus. verbindest Du das Laufwerk per Skript/Batchdatei oder oder oder. Es gibt genügend Möglichkeiten. Allerdings lohnt eine NAS selten für einen Nutzer, da ist es oft einfacher eine HDD zu nutzen und die bei Freunden oder auf der Arbeit (verschlüsselt) zu lagern
 
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@Helle483

In erster Linie dient ein NAS der Bequemlichkeit und dem schnellen Zugriff auf die Daten. Nur sollte man zusätzlich dazu bei Wirklich wichtigen daten ein Off-Site Backup hinzufügen. Diese nur einem anderen Gebäude diese zu lagern halte ich allerdings für Sinnfrei, den das kann genauso mit der selben Wahrscheinlichkeit abbrennen wie das eigene :). Dieser Schritt bewirkt im Grunde genau null. Die Chancen stehen 50/50 welches Gebäude zuerst abbrennt/Absäuft/Explodiert. Ergo speichert man eine zusätzliche Kopie woanders.

Das Ende vom Lied ist, man hat im Optimal fall die Daten an 3 Orten liegen. NAS, Externe Platte und zusätzlich an nem anderen Ort. Eben die 3-2-1 Regel. Obs n NAS, Cloud oder sonst was ist ist erstmal egal. Es geht einfach um die Anzahl der Kopien. Können genauso gut 3 Externe Platten sein die verteilt werden.

Ich sichere meine Daten in der Regel aber nur im NAS und zusätzlich auf einer Externen Platte. Den letzten Schritt erspare ich mir.

Sollte das NAS kaputt gehen liegen die Daten auf dem Hauptrechner, geht der Kaputt auf dem NAS, geht beides kaputt auf der Externen und wenn das Haus Abbrennt, interessiert mich der Datenmüll auf den Festplatten in dem Moment sicherlich nicht mehr. Alles eine Frage, was man ausschließlich in Digitaler form vorliegen hat und was davon existenziell wichtig ist.

Und wer besonders Wichtig ist, kann seine Daten entweder Professionalen Unternehmen anvertrauen oder nen Atomschutzbunker mieten und da seine Urlaubsbilder lagern. Das is ne Never Ending storry.


Wie gesagt, das musst du selbst entscheiden. Wenn dich der Explorer nervt, füge das NAS nicht als Netzlaufwerk hinzu. Jedes gute Backup oder sync programm schickt die daten direkt per IP adresse automatisch aufs NAS. Dazu muss man es nicht einpfelgen.

Oder:

Trick 17: Lege das NAS anstatt als Netzleufwerk oder zugriff über netzwerk einfach in den Schnellzugriff im Explorer. Da verlangsamt sich nix, du musst nicht warten bis Windows was findet und kannst, gesetzt dem fall das NAS is an auch mit einem Klick drauf zugreifen.
 
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Kasjo schrieb:
wenn das Haus Abbrennt, interessiert mich der Datenmüll auf den Festplatten in dem Moment sicherlich nicht mehr. Alles eine Frage, was man ausschließlich in Digitaler form vorliegen hat und was davon existenziell wichtig ist.
ich habe da u.a. meine Fotosammlung drauf, über 30 Jahre Erinnerungen. Der Aufwand, die verschlüsselt in die Cloud zu speichern oder eine weitere externe Platte an einem anderen Ort zu lagern, ist sehr überschaubar. Mir wäre es zumindest ein Trost, dass nicht alles verloren ist.
 
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Meines achtens macht eine NAS nur Sinn als zentraler Datenspeicher für mehrere PC's zum Beispiel im Familienumfeld. Zusätzlich kann man auf einer NAS noch Dienstleistungen installieren.
Als Datenspeicher für eine Person und einen Rechner macht NAS keinen Sinn, außer man hat zum Beispiel dort auch einen Plex-Server oder eine andere Anwendung installiert.
Als Datensicherung würde ich auch parallel zur NAS noch eine nicht dauerhaft angeschlossene Festplatte wählen. Bei Bedarf auch eine Zweite, die man extern auslagern kann.
Aber letztlich muss das jeder für sich individuell entscheiden.
 
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Nexarius schrieb:
Komisch, bei jeder Firma sind die Geräte fest an Strom und im gleichen Netzwerk, also völliger Blödsinn was Du hier erzählst!

Teilweise richtig, man kann das Backup aber auch in Feuer und Wassergeschützten Tresoren usw. sicher verwahren, mach Dich da mal schlau. Gibt es auch für den heimgrbauch und die haben unterschiedliche "Überlebensdauer"

Wieder einmal teilweise richtig. Wer sagt, dass er die NAS auf der gleichen Phase (Strom) wie den PC hat. Im Prinzip sollte aber eine USV davor geschaltet werden.

@ TE: wir nutzen eine NAS auch als Backup, zus. haben wir eine HDD extern und eine HDD im Haus in einem Feuer und Wasser gesicherten Minitresor gesichert. Du kannst die NAS in der Nacht z.B. runterfahren und am nächsten morgen neu starten lassen, dass spart eine Menge an Strom. Zus. verbindest Du das Laufwerk per Skript/Batchdatei oder oder oder. Es gibt genügend Möglichkeiten. Allerdings lohnt eine NAS selten für einen Nutzer, da ist es oft einfacher eine HDD zu nutzen und die bei Freunden oder auf der Arbeit (verschlüsselt) zu lagern
Dann hast du noch nie einen echten Überspannungsschaden nach Blitzschlag gesehen ;) Die USV ist dann unter umständen nicht mehr zu erkennen , die 100kV die dort nicht selten auftreten, hauen da locker durch :D

Ein Nas als Backup für die laptops der Mitarbeiter ist ja das eine ( natürlich ist die dann immer online, wie soll das sonnst gehen?) aber jede Firma sollte ja dann wohl ein Snapshot der Nas haben, der nur zum aktualiereren angeschlossen wird? Oder alternativ halt eine Backuplösung über einen VPN Tunnel.
 
Helle483 schrieb:
Nur ist es so dass ich sie mittlerweile garnichtmehr verbunden habe, da wenn ich sie abschalte mein Windows im Explorer ewig nach dem Laufwerk sucht und ich dann einfach warten muss.
Einfach nicht als Laufwerk einbinden

Helle483 schrieb:
Dies hatte mich einfach genervt und für Dauerbetrieb habe ich bedenken was den Stromverbrauch/Kosten angeht.
Die typ. NAS benötigen nicht wirklich viel Strom (vor allem, wenn keine Zugriffe stattfinden).
Zudem kann man meist einen Zeitplan hinterlegen, wann das NAS starten u. runterfahren soll.
 
Flatsteff schrieb:
Die USV ist dann unter umständen nicht mehr zu erkennen , die 100kV die dort nicht selten auftreten, hauen da locker durch :D
Mach Dich mal bitte mit AC und DC Überspannungsschutz (keine Steckdosenleiste, sondern die im Zählerschrank verbaut sind) schlau. Außerdem hab ich geschrieben, dass NAS und PC immer unterschiedliche Phasen haben sollten. Das minimiert zus. die Gefahr. Einen 100% Schutz gibt es niemals
Flatsteff schrieb:
aber jede Firma sollte ja dann wohl ein Snapshot der Nas haben, der nur zum aktualiereren angeschlossen wird? Oder alternativ halt eine Backuplösung über einen VPN Tunnel.
Wenn das Backup aktuell sein muss, dann ist man von Standard Backuplösungen weit entfernt, da ist man eher im Bereich SAN. Es spricht nichts gegen eine NAS als Backup, klar sollte man die Daten mehrfach verteilen, aber die Daten die man heufig benötigt können auf eine NAS liegen und zus. gesichert werden.
 
Helle483 schrieb:
Meint ihr dass es da besser wäre wenn ich wieder zurück gehe zu Externen HDDs wenn wieder ne kleine Datensicherung ansteht?
Wichtig ist vor allem, dass Du überhaupt regelmäßig eine Sicherung machst. Und zwar derart, wie Du Dich persönlich absichern willst.

Das größte Risiko bei mir ist ein HW-Defekt der SSD, auf der die Quelldaten liegen. Also gibt es täglich eine automatische Sicherung intern im PC, die auch auf das "NAS" kopiert wird (ist aber eigentlich nur der DVB-C Receiver). Monatlich (oder häufiger, falls ich das NAS sowieso brauchen sollte) gibt es dann die Sicherung auf meinem NAS.

Helle483 schrieb:
bin nur son kleiner PrivatFuzi der da nun nix überlebenswichtiges gesichert hat aber es trotzdem sehr Blöd wäre wenn nun alles auf einmal weg wäre
Du hast also keine Bilder, Videos oder Dokumente auf Deinem PC, deren Löschen Dir mind. ein paar Gedanken machen würde?

Bei all dem Zeugs von Versicherungen, Banken und sonstigem, der mittlerweile nur noch digital kommt, würde mich es schon stören, wenn diese Sachen irgendwann mal alle weg wären.

Was den Stromverbrauch bretifft, kannst Du ja einfach mal selber messen und rechnen. Wer Interesse daran hat, wird wohl ein passendes Messgerät für 20€ haben.

Ein kleiens Fertig-NAS sollte im Stand By (Platten automatisch aus) nicht mehr wie 10-15W verbrauchen, hoffentlich weniger. Im Zugriff kommen dann nochein paar Watt pro Platte dazu. Das dürften dann geschätzt 30-50€/Jahr ergeben, die es einem halt Wert sein müssen.

Flatsteff schrieb:
aber jede Firma sollte ja dann wohl ein Snapshot der Nas haben, der nur zum aktualiereren angeschlossen wird?
Mal völlig unabhängig davon, dass es hier einzig um ein privaes Sicherungskonzept ging, ist beruflich jede Aktion, die jemand manuell durchführen muss, mehr wie fahrlässig.

Flatsteff schrieb:
Dann hast du noch nie einen echten Überspannungsschaden nach Blitzschlag gesehen
Ich schätze halt mein Risiko entsprechend ein. Wenn hier der ganze Ort abfackelt nützt mir auch die ext. Sicherung bei Freunden nichts.

Aber ich "warte" auch nach >50 Jahren auf den ersten "echten" Überspannungsschaden in meiner Wohnung (naja, das waren schon ein paar mehr), der mehr wie nur die Fritzbox außer Gefecht setzt, aber weder den Switch nohc dwn TV-Receiver interessiert hat.

Gegen Vulkanausbrüche und schon nur gegen eine Überschwemmung der kompletten Stadt (bis auf 6m Höhe, bzw. ab Flusshöher eher 8-9m) ist meine tägliche Sicherung nicht ausgelegt. Sowas ist für mich und meine Wahl des Wohnortes völlig übertrieben.
 
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Eigentlich ist ja nur eins wichtig: Brauchst du eine Nas? :D

Selbst wenn du es für sinnvoll hällst, dass die Backups dem Risiko ständig am Netz zu hängen ausgesetzt sind... Welche Vorteile siehst du denn
gymfan schrieb:
Aber ich "warte" auch nach >50 Jahren auf den ersten "echten" Überspannungsschaden in meiner Wohnung (naja, das waren schon ein paar mehr), der mehr wie nur die Fritzbox außer Gefecht setzt, aber weder den Switch nohc dwn TV-Receiver interessiert hat.

Gegen Vulkanausbrüche und schon nur gegen eine Überschwemmung der kompletten Stadt (bis auf 6m Höhe, bzw. ab Flusshöher eher 8-9m) ist meine tägliche Sicherung nicht ausgelegt. Sowas ist für mich und meine Wahl des Wohnortes völlig übertrieben.

Andere warten halt nicht.

Als gelernter Elektroinstallateur, der mittlerweile Datennetze aufbaut hab ich sowohl "damals" in der klassischen E installation als auch heute mehr als nur einen Fall gesehen, in dem von Hardware nur das Gehäuse und vom Örtlichen Potentialausgleich nicht mehr über war als die Massive Kupferschine des Anschlusses ;)

Wie gesagt.
Es ist hier nur privat, also wird es nicht nötig sein, dass das Backup immer aktuell ist?!
Auch werden nicht mehrere Maschinen darauf zugreifen müssen oder auch nur sollen.

WAS spricht in dem hier beschriebenen Fall für ein NAS, insbesondere, wenn der Kunde direkt sagt, dass es eh nicht immer mit läuft, wegen Stromverbrauch? Warum sollte man das Restrisiko eines Schadens ( Überspannung, Zugriffsverlust durch Trojaner,... ) eingehen, und auch noch einen Preisaufschlag gegenüber einer USB HDD zahlen? Ich verstehe es einfach nicht, was ist da der Vorteil, außer dass man es nicht manuell anstecken muss?
 
Flatsteff schrieb:
Andere warten halt nicht.
Jeder wie er will. Der eine zahlt unmengen an Geld zur Absicherung von möglichen Ereignissen, die seiner Meinung nach in einem modernen Haus recht wahrscheinlich sind. Der nächste schätzt es halt anders ein und steckt das Geld lieber in andere Dinge.

Flatsteff schrieb:
Wie gesagt.
Es ist hier nur privat, also wird es nicht nötig sein, dass das Backup immer aktuell ist?!
Dies ist wieder das private Risikomanagement. Ich habe auch keine tagsaktuelle Sicherung meiner Post, die immer noch in Papierform hier eingeht. Brennt die Wohnung ab, gibt es damit Probleme.

Flatsteff schrieb:
Selbst wenn du es für sinnvoll hällst, dass die Backups dem Risiko ständig am Netz zu hängen ausgesetzt sind... Welche Vorteile siehst du denn
Ich weiss nach >30 Jahren PC-Nutzung, dass ich manuelle Tasks nur sehr unregelmäßig und irgendwann garnicht mehr ausführe. Daher würde ich hier das NAS auf WoL konfigurieren, die geschätzt 5€ Stromkosten im Jahr dafür in Kauf nehmen, beim Herunterfahren des PC/Laptop (oder zeitgesteuert vom Tablet) das NAS per WoL wecken, das Backup erzeugen lassen und das NAS wieder schlafen legen.

Das ganze klappt (ohne WoL) bei mir seit mittlerweile 12 Jahren nahezu problemlos (von Fehlern in der Backup-SW mal abgesehen) und hat mir dabei schon mehrmals exakt die Szenarien für einen Datenverlust abgefangen, die ich damit absichern möchte (HW-Defekt oder defekte System-Software).

Dem Fragesteller ist eine tägliche Sicherung offensichtlich nicht wichtig oder er ist bereit immer dann, wenn er sicherungswürdige Daten erzeugt hat, die USB-Platte anzustöpseln, die Daten darauf zu sichern und die HDD wieder in den Schrank zu legen.
 
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gymfan schrieb:
Dem Fragesteller ist eine tägliche Sicherung offensichtlich nicht wichtig oder er ist bereit immer dann, wenn er sicherungswürdige Daten erzeugt hat, die USB-Platte anzustöpseln, die Daten darauf zu sichern und die HDD wieder in den Schrank zu legen.
Eben, und deshalb ja die Frage: Was soll er mit einem NAS? Was wäre der Vorteil für ihn? Denn das war ja quasi auch seine Frage. Macht das Nas Sinn, oder fährt er nicht viel besser mit einer normalen Platte? Und meine Antwort war: Auf jeden Fall: Keine Nachteile, aber einie Vorteile! Alldas was du schreibst hat mit ihm und seiner Anwendung doch nichts zu tun?
 
Wer sich Sorgen wegen des Stromverbrauchs macht, da kann ich die Seagate Barracuda 2.5 Zoll Platten empfehlen. Die machen keinen Lärm und kosten sofar als 5 TB Variante nicht viel. Es muss nicht immer Ironwolf oder WD RED sein.

Man kann auch die USB Gehäuse Variante davon kaufen und einfach die Gehäuse aufbrechen. In so einem Gehäuse von Seagate befindet sich dann eine Seagate Barracuda 2.5 Zoll SATA Platte :-).
 
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