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News WikiLeaks verliert US-Hoster
- Ersteller Patrick
- Erstellt am
- Zur News: WikiLeaks verliert US-Hoster
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dahum
Lt. Commander
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Ich hoffe der bekommt was er verdient - den Gulag.
Und ich hoffe, dass Du D4even für diese Entgleisung auch das bekommst, was Du verdienst. Trotzdem danke für den Beweis, dass viele Gegner von Assange Verbrechen gegen die Menschenrechte befürworten noch immer von Maßnahmen träumen, die der Unterdrückung politischer Gegner dienen - im Namen des Gesetzes natürlich.
Dr4ven
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easyVic schrieb:Wenns doch eh jeder weiß ist es doch egal.....Vllt sollte man das wundervolle wort Kollateralschaden benutzen![]()
Die Betroffenen wisses es, ihr Dummies da draussen die ihr vom strunzdummen Assi TV versaut seid, habt "absolutely no clue".
Da kommt so ne News die Guttenberg als aggressiv und unfähig bezeichnet und schon flippt man derart aus dass der Spiegel nachdrucken musste, auweia.
Ergänzung ()
dahum schrieb:Und ich hoffe, dass Du D4even für diese Entgleisung auch das bekommst, was Du verdienst. Trotzdem danke für den Beweis, dass viele Gegner von Assange Verbrechen gegen die Menschenrechte befürworten noch immer von Maßnahmen träumen, die der Unterdrückung politischer Gegner dienen - im Namen des Gesetzes natürlich.
Du hast keine Ahnung und hast auch nicht richtig gelesen, ausserdem geht der Gulag an den 23jährigen Soldaten, lies halt nochmal nach.
Du bist sicher der Erste der schreit wenn er gefeuert wird weil er firmeninterne Dokumente weitergibt, oder? Lachhaft!
DARUM geht's mir und darum dass er damit das Leben von unzähligen Soldaten, Zivilisten und Bundesbeamten die verdeckt arbeiten und leben gefährdet.
Was hat das bitte mit Verstössen gegen das Menschenrecht und Unterdrückung zu tun?
Tickst du noch ganz richtig?
Na jetz mal ehrlich, wem ist denn damit gedient dass sie diese Leute gefährden?
Wieso beschränkt man die Dokumente nicht drauf Schweinereien der Regierung aufzudecken die wirklich das sind was du behauptest?
Assange selber ist meiner Meinung nach sowieso Geschichte und Wikileaks auch bald.
Zuletzt bearbeitet:
dreamy_betty
Lt. Commander
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Nunja, es hat niemanden zu interessieren was ein Botschafter oder ein anderer Diplomat von diesem oder jenem Politiker hält. Dabei handelt es sich natürlicherweise "nur" um Einschätzungen, die in den Regierungszentralen der jeweiligen Länder verwertet und verwendet werden können. Selbst eine negative Meinung kann sich positiv auf die Diplomatie auswirken, weil man Aussagen eben dieser Politiker womöglich besser oder anders einschätzen kann.
ABER, wikileaks hat eben nicht nur diese "Diplomatischen Notzizettel" veröffentlicht sondern wesentlich mehr. Es wäre für die Diskussion hier eventuell ganz gesund, wenn man dies nicht verallgemeinern würde. Persönlich finde ich jedenfalls, dass ich auf die letzte Veröffentlichung - was man bisher jedenfalls mitbekommen hat - gut verzichten konnte.
Gleichzeitig aber begrüße ich den Mut zur Veröffentlichung von Material zu den brisanten Themen Irak- und Afhanistan sowie einige frühere Leaks. Obgleich (gefühlte) 95% der Dokumente sowieso keine Rolle spielen (und genausogut gelöscht werden hätten können), sind es die übrigen 5% welche diese Veröffentlichungen rechtfertigen.
Da finden wir uns auch schon beim Schwachpunkt von Wikileaks: die Verarbeitung von Materialien. Es bringt für die breite Öffentlichkeit herzlich wenig, wenn man tausende von Dokumenten veröffentlicht, aber keine Verarbeitung, Filterung oder Strukturierung vorgenommen wurde. Tatsache ist nunmal, dass es sich bei wikileaks nicht um Journalisten handelt, obwohl sie das wegen rechtlichen Gründen gerne wären. Bei jeder größeren Veröffentlichung war wikileaks nicht mehr als die Verbindung zwischen einem einzelnen Whistleblower und mehreren weltweit bekannten Verlage & Agenturen. Ich hielte es für besser, wenn wikileaks dabei bleiben würde (ganz nach dem Sprichwort "Schuster bleib bei deinen Leisten") und Verlagen nur Informationen zur Verfügung stellt. Es würde dann auch reichen, wenn man vereinzelte aber dafür wichtige Dokumente veröffentlicht.
ABER, wikileaks hat eben nicht nur diese "Diplomatischen Notzizettel" veröffentlicht sondern wesentlich mehr. Es wäre für die Diskussion hier eventuell ganz gesund, wenn man dies nicht verallgemeinern würde. Persönlich finde ich jedenfalls, dass ich auf die letzte Veröffentlichung - was man bisher jedenfalls mitbekommen hat - gut verzichten konnte.
Gleichzeitig aber begrüße ich den Mut zur Veröffentlichung von Material zu den brisanten Themen Irak- und Afhanistan sowie einige frühere Leaks. Obgleich (gefühlte) 95% der Dokumente sowieso keine Rolle spielen (und genausogut gelöscht werden hätten können), sind es die übrigen 5% welche diese Veröffentlichungen rechtfertigen.
Da finden wir uns auch schon beim Schwachpunkt von Wikileaks: die Verarbeitung von Materialien. Es bringt für die breite Öffentlichkeit herzlich wenig, wenn man tausende von Dokumenten veröffentlicht, aber keine Verarbeitung, Filterung oder Strukturierung vorgenommen wurde. Tatsache ist nunmal, dass es sich bei wikileaks nicht um Journalisten handelt, obwohl sie das wegen rechtlichen Gründen gerne wären. Bei jeder größeren Veröffentlichung war wikileaks nicht mehr als die Verbindung zwischen einem einzelnen Whistleblower und mehreren weltweit bekannten Verlage & Agenturen. Ich hielte es für besser, wenn wikileaks dabei bleiben würde (ganz nach dem Sprichwort "Schuster bleib bei deinen Leisten") und Verlagen nur Informationen zur Verfügung stellt. Es würde dann auch reichen, wenn man vereinzelte aber dafür wichtige Dokumente veröffentlicht.
M.E.
Lt. Commander
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Und was hindert WikiLeaks daran sich selber ein paar Server aufzustellen?
Ich dachte eigentlich, dass die sowieso selbst hosten.
Wenn Sie das Geld nicht haben werden sich bestimmt Spender finden...
Das Aus für WikiLeaks ist das bestimmt nicht.
Ich finde, dass Amazon an dieser Stelle richtig gehandelt hat. Es hat ja nichts mit den Veröffentlichungen zu tun und möchte auch nicht von der Öffentlichkeit dieses Image aufgeklebt bekommen. Dass Geheimdienste da direkt dran beteiligt waren muss ja nicht unbedingt sein, der Druck wird so groß genug gewesen sein.
Vielleicht wird es ja irgendwann auf WikiLeaks zu lesen sein, wie es sich genau zugetragen hat
Ich dachte eigentlich, dass die sowieso selbst hosten.
Wenn Sie das Geld nicht haben werden sich bestimmt Spender finden...
Das Aus für WikiLeaks ist das bestimmt nicht.
Ich finde, dass Amazon an dieser Stelle richtig gehandelt hat. Es hat ja nichts mit den Veröffentlichungen zu tun und möchte auch nicht von der Öffentlichkeit dieses Image aufgeklebt bekommen. Dass Geheimdienste da direkt dran beteiligt waren muss ja nicht unbedingt sein, der Druck wird so groß genug gewesen sein.
Vielleicht wird es ja irgendwann auf WikiLeaks zu lesen sein, wie es sich genau zugetragen hat
Dr4ven
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dreamy_betty schrieb:Nunja, es hat niemanden zu interessieren was ein Botschafter oder ein anderer Diplomat von diesem oder jenem Politiker hält. Dabei handelt es sich natürlicherweise "nur" um Einschätzungen, die in den Regierungszentralen der jeweiligen Länder verwertet und verwendet werden können. Selbst eine negative Meinung kann sich positiv auf die Diplomatie auswirken, weil man Aussagen eben dieser Politiker womöglich besser oder anders einschätzen kann.
Da finden wir uns auch schon beim Schwachpunkt von Wikileaks: die Verarbeitung von Materialien. Es bringt für die breite Öffentlichkeit herzlich wenig, wenn man tausende von Dokumenten veröffentlicht, aber keine Verarbeitung, Filterung oder Strukturierung vorgenommen wurde. .
Endlich einer der's kapiert hat.
dahum
Lt. Commander
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- 1.383
Du hast keine Ahnung und hast auch nicht richtig gelesen, ausserdem geht der Gulag an den 23jährigen Soldaten, lies halt nochmal nach.
Du bist sicher der Erste der schreit wenn er gefeuert wird weil er firmeninterne Dokumente weitergibt, oder? Lachhaft!
Du kennst aber schon den Unterschied zwischen den Arbeitsplatz verlieren und Gulag? Und Du weißt sich auch, was ein Gulag ist und wozu er dient?
Und ja, wenn ich mich in gutem Glauben für eine Firma verpflichte, die mich dann für ihre Drecksarbeit einspannt, werde ich durchaus zum Informanten und würde dann vor dem Arbeistgericht klage, wenn ich wegen Aufdeckung krummer Geschäfte gefeuert würde. Die Geschäftsleitung gehört bestraft, nicht ich! Die Tatsache, dass man eine Verpflichtung unterschreibt umfasst nicht, dass ich mich an sie halten muss, wenn sie gegen den Anstand oder die Menschenrechte verstoßen.
Was man dem Soldaten vorwerfen könnte, ist Naivität und Geltungsbedürfnis. Und dafür den Gulag?
Schließlich finde ich es etwas schizophren, die Aufdeckung von Schweinereien zu fordern, und gleichzeitig das Informantentum bestrafen zu wollen, weil es ungesetzlich ist. Wie soll das gehen?
dreamy_betty schrieb:ABER, wikileaks hat eben nicht nur diese "Diplomatischen Notzizettel" veröffentlicht sondern wesentlich mehr. Es wäre für die Diskussion hier eventuell ganz gesund, wenn man dies nicht verallgemeinern würde. Persönlich finde ich jedenfalls, dass ich auf die letzte Veröffentlichung - was man bisher jedenfalls mitbekommen hat - gut verzichten konnte.
Gleichzeitig aber begrüße ich den Mut zur Veröffentlichung von Material zu den brisanten Themen Irak- und Afhanistan sowie einige frühere Leaks. Obgleich (gefühlte) 95% der Dokumente sowieso keine Rolle spielen (und genausogut gelöscht werden hätten können), sind es die übrigen 5% welche diese Veröffentlichungen rechtfertigen.
Da finden wir uns auch schon beim Schwachpunkt von Wikileaks: die Verarbeitung von Materialien. Es bringt für die breite Öffentlichkeit herzlich wenig, wenn man tausende von Dokumenten veröffentlicht, aber keine Verarbeitung, Filterung oder Strukturierung vorgenommen wurde. Tatsache ist nunmal, dass es sich bei wikileaks nicht um Journalisten handelt, obwohl sie das wegen rechtlichen Gründen gerne wären. Bei jeder größeren Veröffentlichung war wikileaks nicht mehr als die Verbindung zwischen einem einzelnen Whistleblower und mehreren weltweit bekannten Verlage & Agenturen. Ich hielte es für besser, wenn wikileaks dabei bleiben würde (ganz nach dem Sprichwort "Schuster bleib bei deinen Leisten") und Verlagen nur Informationen zur Verfügung stellt. Es würde dann auch reichen, wenn man vereinzelte aber dafür wichtige Dokumente veröffentlicht.
Danke, dass noch jemand das Thema differenziert betrachtet und nicht nur Schwarz und Weiß kennt.
Die (vermeindlichen) Motive von Wikileaks sind gut und sollten weiter verfolgt werden. Nur an der handwerklichen Fähigkeit (oder dem Willen dazu) mangelt es noch.
Hmmm
die Letze veröffentlichung, war mehr oder weniger, nutzlos...
besser gesagt, nichts wichtiges, mach ja jedes andre land auch...
Aber wenn andre sachen passieren, halt Kriegsverbrechen, sollten die schon bekannt werden...
@OsmanliMaho, noskill und alle andren
Kommt mal klar!
Wir sind alles menschen, behandelt euch so!
egal ob Christ, Moslem oder sonst was....
genauso gut kann man auch über "hautfarben" denken
wie gesagt, wir sind alles menschen!
die Letze veröffentlichung, war mehr oder weniger, nutzlos...
besser gesagt, nichts wichtiges, mach ja jedes andre land auch...
Aber wenn andre sachen passieren, halt Kriegsverbrechen, sollten die schon bekannt werden...
@OsmanliMaho, noskill und alle andren
Kommt mal klar!
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egal ob Christ, Moslem oder sonst was....
genauso gut kann man auch über "hautfarben" denken
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Dr4ven
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dahum schrieb:Du kennst aber schon den Unterschied zwischen den Arbeitsplatz verlieren und Gulag? Und Du weißt sich auch, was ein Gulag ist und wozu er dient?
Was man dem Soldaten vorwerfen könnte, ist Naivität und Geltungsbedürfnis. Und dafür den Gulag?
Wenn du alles so wörtlich nimmst ist dir auch nicht zu helfen.
Der Spruch ist eine Redewendung für ordentliche Bestrafung, is aber ok wenn du den nicht kennst.
Und dass er mit 23 naiv ist lass ich nicht gelten, hier behaupten alle mit 18 die Weisheit bereits mit dem Löffel gefressen zu haben, also bitte...Kasperle.
DrToxic
Rear Admiral
- Registriert
- Juni 2008
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- 6.068
Sorry, aber dann hast du wohl leider noch nicht genug mitbekommen.dreamy_betty schrieb:Persönlich finde ich jedenfalls, dass ich auf die letzte Veröffentlichung - was man bisher jedenfalls mitbekommen hat - gut verzichten konnte.
Die ganzen Interna von politischen Führungspositionen aus Ländern im Nahen Osten, dass sie die USA voll und ganz unterstützen würden, wenn sie endlich "der Schlange den Kopf abschlagen", sprich: gewaltsam in den Iran einmarschieren etc. fand ich persönlich sehr interessant und aufschlussreich.
Ägypten war ganz groß dabei, soweit ich weiß.
Und bei sowas finde ich es durchaus richtig und auch wichtig, dass die Öffentlichkeit mal erfährt, wer wo wie mit wem deals abschließt, wo als nächstes mal ordentlich "Terrorismus bekämpft" und "Demokratie eingeführt" werden soll.
(Dass der Iran im Moment ein Thema für sich ist, weiß ich. Aber noch ein Land aus fadenscheinigen Begründungen wegzubomben ist sicher nicht die Lösung..)
Leider sind aber anscheinend viele Medien zu beschäftigt, sich über lächerliche amerikanische Randnotizen über Westerwelle, Merkel und co das Maul zu zerreißen, auch wenn man Kommentare gleichen Inhalts schon 100mal in deutschen Tageszeitungen (Kolumnen, Leserbriefe..) gelesen hat.
edit:
Der obige Post geht auch an dichScanzy schrieb:Hmmm
die Letze veröffentlichung, war mehr oder weniger, nutzlos...
besser gesagt, nichts wichtiges, mach ja jedes andre land auch...
Zuletzt bearbeitet:
SheepShaver
Commodore
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Solange ein Informant uneigennützig (das heisst kein Geld im Spiel) geheime Dokumente rausgibt, die zur Aufdeckung von Schweinereien führen, dann gibt es dafür den Informantenschutz, und der ist zumindest in Deutschland durch das BVG abgesichert.dahum schrieb:Schließlich finde ich es etwas schizophren, die Aufdeckung von Schweinereien zu fordern, und gleichzeitig das Informantentum bestrafen zu wollen, weil es ungesetzlich ist. Wie soll das gehen?
Ein Informant, der Geheimnisse ausplaudert, um sich persönlich zu bereichern, der gehört bestraft. Ich denke da sind wir uns alle einig?
Niemand beschuldigt WikiLeaks seine Informanten enttarnt zu haben. Vielmehr wurden Informanten dritter im Klartext abgedruckt.
Dr4ven
Banned
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SheepShaver schrieb:Niemand beschuldigt WikiLeaks seine Informanten enttarnt zu haben. Vielmehr wurden Informanten dritter im Klartext abgedruckt.
Was im Endeffekt dieselbe Schweinerei ist.
DasBoeseLebt
Lieutenant
- Registriert
- Jan. 2010
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- 687
Zum Thema der Soladet gehört bestraft.
Es ist gar nicht bewiesen, dass er das war ; ). Es ist nur bewiesen, dass er das mit dem Hubschrauber war... aber es haben 2,5Millionen Amerikaner zugriff auf die Daten und einer soll also insgesamt knappe 500.000Dokumente alleine gesammelt haben?
Wikileaks hat bestätigt, dass die Dokumente aus mehr als ein Dutzend Quellen kamen.
Es ist gar nicht bewiesen, dass er das war ; ). Es ist nur bewiesen, dass er das mit dem Hubschrauber war... aber es haben 2,5Millionen Amerikaner zugriff auf die Daten und einer soll also insgesamt knappe 500.000Dokumente alleine gesammelt haben?
Wikileaks hat bestätigt, dass die Dokumente aus mehr als ein Dutzend Quellen kamen.
T
tonictrinker
Gast
Niemand beschuldigt WikiLeaks seine Informanten enttarnt zu haben. Vielmehr wurden Informanten dritter im Klartext abgedruckt.
Wesen Geistes Kind sind denn diese Informanten. Es handelt sich um Informationen für Rergierungen und Geheimdienste, die ihr Möglichstes tun, damit nicht noch mehr Dreck über die schmutzigen Kriege und Aktionen, die sie führen nach oben gespühlt werden.
Hier zu versuchen, das auf irgendeine persönlichkeitsrechtliche Schiene zu schieben, ist ein Versuch davon abzulenken, für wen, von wem und wofür diese Informationen gesammelt wurden.
dahum
Lt. Commander
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- Juli 2005
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- 1.383
Letztlich ist Wikis Umgang mit Informationen nicht grundlos. Der investigative Journalismus ist praktisch überall tot und durch den eingebetteten ersetzt, und abgesehen von den gravierenden rechtlichen Problemen, die auf jeden ernsthaften Journalisten zukommen (man sehe sich nur mal die neusten Radikalismusdefinitionen unserer Familienministeren an!) sind sie ökonomisch chancenlos.
Angesichts der enormen Mengen an digitalen prozessproduzierten Daten bräuchte man hohe personale und monetäre Mittel, um das vernünftig aufzuarbeiten. Genau die gibt es aber nicht.
Wikileaks ist die Antwort auf den Tod des Journalismus. Darüber kann man sich beschweren, aber dann auch über die Gründe und Alternativen. Die etablierte Presse pickt sich dann je nach Zielpublikum die Rosinen raus und macht gleichzeitig Stimmung gegen Wikileaks, weil dort so viel Unnützes oder Schädliches veröffentlicht wird.
Tatsächlich hat das Übermaß an unnützen Informationen aber einen großen Nutzen. Es zeigt nämlich den wahren Prozess der Entscheidungsfindung und Machtausübung. Viele Leute wünschen sich gefilterte Informationen über einfache Feindbilder mit definierten politischen Interessen, klaren Konfliktlinien - mit anderen Worten, spannende Geschichten über große Politik. Wie es die großen Hollywood-Politthriller und die Verschwörungstheorien vormachen.
Die Realität ist meist unbedeutender, banaler, vulgärer und ubuesquer. Kennt hier jemand den Film "In the loop" über den Eintritt der UK in den Irakkrieg? Eine Komödie über wüste Beschimpfungen, körperliche Drohungen und gekränkte Eitelkeiten. Zum Totlachen, aber wahrscheinlich näher an der Realität als andere Filme.
Ich finde es deshalb nicht so unwichtig, dass auch solche Sachen veröffentlicht werden. Das ist nicht nur Futter für die Klatschpresse, sondern ein Blick hinter den medial glattgebügelten Vorhang der Politik.
Angesichts der enormen Mengen an digitalen prozessproduzierten Daten bräuchte man hohe personale und monetäre Mittel, um das vernünftig aufzuarbeiten. Genau die gibt es aber nicht.
Wikileaks ist die Antwort auf den Tod des Journalismus. Darüber kann man sich beschweren, aber dann auch über die Gründe und Alternativen. Die etablierte Presse pickt sich dann je nach Zielpublikum die Rosinen raus und macht gleichzeitig Stimmung gegen Wikileaks, weil dort so viel Unnützes oder Schädliches veröffentlicht wird.
Tatsächlich hat das Übermaß an unnützen Informationen aber einen großen Nutzen. Es zeigt nämlich den wahren Prozess der Entscheidungsfindung und Machtausübung. Viele Leute wünschen sich gefilterte Informationen über einfache Feindbilder mit definierten politischen Interessen, klaren Konfliktlinien - mit anderen Worten, spannende Geschichten über große Politik. Wie es die großen Hollywood-Politthriller und die Verschwörungstheorien vormachen.
Die Realität ist meist unbedeutender, banaler, vulgärer und ubuesquer. Kennt hier jemand den Film "In the loop" über den Eintritt der UK in den Irakkrieg? Eine Komödie über wüste Beschimpfungen, körperliche Drohungen und gekränkte Eitelkeiten. Zum Totlachen, aber wahrscheinlich näher an der Realität als andere Filme.
Ich finde es deshalb nicht so unwichtig, dass auch solche Sachen veröffentlicht werden. Das ist nicht nur Futter für die Klatschpresse, sondern ein Blick hinter den medial glattgebügelten Vorhang der Politik.
Tronix
Commander
- Registriert
- Sep. 2010
- Beiträge
- 2.973
Wenn man jetzt bedenkt das Amazon.de schon so eine herbe Kritik für den CyberMonday einstecken musste, kann kaum noch jemand behaupten das die jetzige Wikileaks Aktion das Image von Amazon nicht ankratzen wird.
Btw: Und wir alle Wissen ja das Facebook mittlerweile recht mächtig sein kann: Wut weil Amazon Wikileaks fallen ließ
Btw: Und wir alle Wissen ja das Facebook mittlerweile recht mächtig sein kann: Wut weil Amazon Wikileaks fallen ließ
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