Win11 in freien unbenutzten Bereich installieren.

linuxnutzer schrieb:
Festplatte /dev/sdb: 447,13 GiB, 480103981056 Bytes, 937703088 Sektoren Festplattenmodell: KINGSTON SEDC500
Ich habe die mal gerade durchgerechnet: s. Anhang

Da alle Werte glatt durch 4k teilbar sind, passt das Alignment.

Zwischen sdb4 und 5 hast du aber eine Lücke. Da das die beiden Recovery sind, empfehle ich das:
Caramon2 schrieb:
Am besten bootest du Windows, deaktivierst recovery wie in meinen Notizen beschrieben, rebootest es und löschst dann beide Partitionen: Kannst dann ja sdb3 entsprechend vergrößern.
Wie mein Vater gerne gesagt hat: "Was man nicht hat, geht nicht kaputt." ;)

Falls das löschen mit Windows nicht funktioniert, manchst du das eben mit Linux.
Ergänzung ()

@Tanzmusikus: Hat was von "Sie müssen den Nippel durch die Lasche ziehen …" ;)

Praktisch ersetzt das ja nur, dass man selbst durch 8 teilt.
 

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Danke euch allen für eure intensiven Bemühungen und werde das noch mehrmals langsam zu verstehen versuchen.

Zur Erinnerung worum es geht: Nach Monaten problemloser Nutzung kann ich plötzlich unter Linux nicht mehr auf die Systempartition schreiben. Eine Prüfung der SSD und Neuinstallation funktioniert normalerweise. Mit einer 2. SSD gibt es die gleichen Probleme.

Mein Verdacht ist nun, dass sich die Win und Linux-Partitionierungen nicht miteinander vertragen, also zuerst Win-Installation mit Anlegen einer kleinen Partition durch den Windows-Installer, dann weiter mit der Linux-Installation und Partitionierung mit dem Linux-Installer. Folge ist Meckern durch Linux wegen Partitionsgrenzen, funktioniert aber.

Daher die Trickserei mit sgdisk und Partitionierung der der Installation.

Ich habe jetzt den anderen PC mit den 2 Wiederherstellungsoptionen zum Testen verwendet und folgendes probiert:

Partitionierung der SSD über Ubuntu-Live und sgdisk, aber kein Anlegen eines Dateisystems.

Code:
#sudo sgdisk -a 2048 -I -n 1::+1G -t 1:EF00 /dev/sdb
#sudo sgdisk -a 2048 -I -n 2::+16M -t 2:0C01 /dev/sdb
#sudo sgdisk -a 2048 -I -n 3::+80G -t 3:0700 /dev/sdb
#sudo sgdisk -a 2048 -I -n 4::+800M -t 4:2700 /dev/sdb
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 5::+30G -t 5:0700 -c 5:"WINDATEN" /dev/sdb

sudo sgdisk -a 2048 -I -n 6::+3G -c 6:"BOOT-1" /dev/sdb
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 7::+85G -c 7:"DISTRI-1" /dev/sdb
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 8::+45G -c 8:"HOME-1" /dev/sdb
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 9::+4G -c 9:"BOOT-2" /dev/sdb
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 10::+90G -c 10:"DISTRI-2" /dev/sdb
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 11::+50G -c 11:"HOME-2" /dev/sdb
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 12::+55G -c 12:"MINIBACKUP" /dev/sdb
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 13:: -c 13:"UNUSED" /dev/sdb

Windows erkennt die Partitionen und stellt sie bei der Installation auch richtig dar. Die Win-Installation startet und vor dem 1. Reboot bei ca. 85% kommt in etwa die Meldung "Installation fehlgeschlagen". Bei einem 2. Versuch dasselbe.

Also WIndows ist mit den Partionen, die von einem anderen System erstellt wurden, nicht glücklich

Also 2-4 mit gdisk gelöscht und erneut den freien Bereich mit dem Win-Installer partitioniert, problemlos.

Bei der Win-Installation ist somit ein leerer Bereich vorhanden und den vollständig ausfzufällen kann ich nicht berechnen.

Ich habe daher dem Win-Installer gesagt 80000 zu verwenden, was immer das für eine Einheit ist. So läuft die Installation dann durch. sgdisk hat 80GiB gerechnet.

4 164341760 165969919 795.0 MiB 2700
Da ist also was frei dazwischen, wenn ich 80000 vorgebe
5 171542528 234457087 30.0 GiB 0700 WINDATEN

Code:
Disk /dev/sdb: 937703088 sectors, 447.1 GiB
Model: KINGSTON SEDC500
Sector size (logical/physical): 512/512 bytes
Disk identifier (GUID): EF421A88-98B4-4A79-BACA-C17313D7443F
Partition table holds up to 128 entries
Main partition table begins at sector 2 and ends at sector 33
First usable sector is 34, last usable sector is 937703054
Partitions will be aligned on 2048-sector boundaries
Total free space is 5576301 sectors (2.7 GiB)

Number  Start (sector)    End (sector)  Size       Code  Name
   1            2048         2099199   1024.0 MiB  EF00
   2         2099200         2131967   16.0 MiB    0C01  Microsoft reserved ...
   3         2131968       164341759   77.3 GiB    0700  Basic data partition
   4       164341760       165969919   795.0 MiB   2700
   5       171542528       234457087   30.0 GiB    0700  WINDATEN
   6       234457088       240748543   3.0 GiB     8300  BOOT-1
   7       240748544       419006463   85.0 GiB    8300  DISTRI-1
   8       419006464       513378303   45.0 GiB    8300  HOME-1
   9       513378304       521766911   4.0 GiB     8300  BOOT-2
  10       521766912       710510591   90.0 GiB    8300  DISTRI-2
  11       710510592       815368191   50.0 GiB    8300  HOME-2
  12       815368192       930711551   55.0 GiB    8300  MINIBACKUP
  13       930711552       937701375   3.3 GiB     8300  UNUSED

Partitions will be aligned on 2048-sector boundaries

aber der Test sagt:

OK, everything divisible by 4096, lucky you! :)

Vom freien Platz bei 2-4 wurden also 2.7 GiB nicht verwendet. Unused am Ende dient dazu keinen freien Platz am Ende zu erlauben und später vielleicht mal daraus eine Swap-Partition zu machen.

Interessant ist nun folgendes: Ich habe Win gesagt jeden Tag aufzuräumen. Damit benötigt das System nach der Installation und allen Updates ca. 30GB.

dezimale Werte:
Code:
~# df -HT | grep win11
/dev/sdb3              fuseblk    84G     29G   55G   35% /win11

binäre Werte
Code:
~# df -hT | grep win11
/dev/sdb3              fuseblk    78G     27G   51G   35% /win11

Die 80000 von der Win-Installation passen nicht mit den Werten von Linux überein.

Jetzt könnte man den Verdacht haben, dass der Linux-Installer bei vorhandenen Win-Partitionen nicht richtig anschliesst und manchmal ist das bei mir fatal.
 
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linuxnutzer schrieb:
Mein Verdacht ist nun, dass sich die Win und Linux-Partitionierungen nicht miteinander vertragen
Bitte auch Beitrag #33 lesen nicht vergessen!
Dazu hast du noch keine Rückmeldung gegeben.
 
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linuxnutzer schrieb:
Also WIndows ist mit den Partionen, die von einem anderen System erstellt wurden, nicht glücklich
Das stimmt so nicht: Bei mir und auch bei Bekannten die es nach meiner Anleitung gemacht haben hat es immer funktioniert. Egal Ob BIOS (MPT) oder UEFI (GPT), auf mehreren ganz unterschiedlichen Rechner über halb Deutschland verteilt
(von Willich, über den Kreis Herford, bis nach Landshut)

> Partitions will be aligned on 2048-sector boundaries
aber der Test sagt:
> OK, everything divisible by 4096, lucky you! :)

Das hatte ich doch schon geschrieben:
Caramon2 schrieb:
Die 2048 sind 512 Byte Sektoren = 1 MiB.

Du solltest dir echt mal die Dokumentation ansehen
Das andere sind Byte, wie in dem Skript dokumentiert ist.

Ich mach mir gleich essen und setze mich dann vor dem Fernseher. Morgen sehe ich mir das in Ruhe an.

Schreib du mir genau auf was du vorhast, dann bekommst du von mir die passenden Befehlszeilen.

So in der Art:
  1. 1G ESP, FAT
  2. 16M ESR
  3. 100G Windows, ntfs
  4. 20G Win-Daten, ntfs
  5. 40G Linux (auch die Distribution), xfs
  6. usw.
Aber dann man das auch genauso wie ich es beschreibe.

Welches ist das Livesystem, das du bootest?

Ich empfehle dafür alle ISOs (vor allem Windows!) auf einen Vemtoy-Stick zu packen: meine Anleitung
 
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Tanzmusikus schrieb:
Wie wäre es mit einer Inplace-Upgrade- bzw. Reparatur-Installation (nächstes Mal)?

Was meinst du mit Inplace?

Wie macht man eine Reparatur-Installation wenn die SSD ausgenullt wurde? Das ist immer meine Ausgangsbasis nach Problemen. Ich will, dass Win keine vorige Installation erkennt. War bis jetzt am zielführendsten.

Tanzmusikus schrieb:
Hast du in Windows den Schnellstart (in den Energieeinstellungen zu finden) deaktiviert?

Ja, sonst braucht man sich über Chaos nicht beschweren. Auch im UEFI selbst, sofern möglich.

Tanzmusikus schrieb:
Wenn für Windows & Linux jeweils eine eigene EFI-Partition angelegt wird, sollte es gut möglich sein.
Nachbearbeitung scheint mir aber erforderlich zu sein

Wir haben 1 System, da hat Win eine eigene HDD und das letzte Mal sah ich da noch 2 EFI-Partitionen. AFAIR ging das alles automatisch. Der PC ist aber an einem anderen Ort.

Tanzmusikus schrieb:
Die 16 KiB-Cluster (von @Caramon2) empfohlen, kannst gern mal ausprobieren.

Zur Zeit nicht. Ich warte es erst mal ab, ob wie von mir beschrieben, wieder Probleme entstehen.
Ergänzung ()

Caramon2 schrieb:
Schreib du mir genau auf was du vorhast, dann bekommst du von mir die passenden Befehlszeilen.

Vielen Dank. Ich habe keinen PC zum Testen mehr und möchte warten, ob der wie von mir beschriebene partitionierte PC wieder nicht mehr auf die System-Partition unter Linux schreiben kann. Bei PCs, die dann in der Familie und nicht von mir verwendet werden, will ich nicht experimentieren,, das gibt Ärger, wenn was nicht passt.

In #42 ist beim 1. Code genau beschrieben, wie ich partitionieren möchte. Ich würde mich aber freuen, wenn du mir erklärst was ich da falsch mache bzw. man falsch machen kann. Der Partitions-Code sollte ja auch passen.

Im 2. Code gibt es dann Details zur SSD.

Ob ich jetzt ein paar GB beim Paritionieren verschenke ist mir total egal.
 
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linuxnutzer schrieb:
Code:
Number Start (sector) End (sector) Size Code Name 1 2048 2099199 1024.0 MiB EF00
Warum eigentlich 1024 MiB (MebiByte)? 1000 MiB = 1024 MB, aber 1024 MiB = 1.048,576 MB. 🤪

linuxnutzer schrieb:
Was meinst du mit Inplace?
Aus dem laufenden Windows 24H2 heraus könnte man auch mittels der 25H2er ISO upgraden.
Also ein Plattmachen wäre ggf. nicht nötig gewesen. Alle Nutzerdaten bleiben dabei erhalten.
(ein Backup vorher ist natürlich trotzdem anzuraten)

linuxnutzer schrieb:
Wie macht man eine Reparatur-Installation wenn die SSD ausgenullt wurde?
Es geht mir um das Verständniss, dass ein schier unlösbares Problem beim Windows-Upgrade nicht automatisch bedeutet, dass eine Neuinstallation erforderlich ist. Für's nächste Mal kennst du nun eine mögliche Methode.

https://www.deskmodder.de/wiki/inde...Inplace_Upgrade_Reparatur_oder_Feature_Update


linuxnutzer schrieb:
Hast du in Windows den Schnellstart (in den Energieeinstellungen zu finden) deaktiviert?

Ja
Hast du danach den PC herunter gefahren oder einfach einen Neustart gemacht?
 
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Tanzmusikus schrieb:
Warum eigentlich 1024 MiB

Das musst du Ubuntu fragen. Ob das jetzt genau 1GiB letztes mal waren, bin ich mir nicht sicher, aber so lässt sich das am einfachsten angeben

Code:
sudo sgdisk -a 2048 -I -n 1::+1G -t 1:EF00 /dev/sdb

Tanzmusikus schrieb:
Alle Nutzerdaten bleiben dabei erhalten.

Es gibt so gut wie keine Nutzerdaten beim Flashen von Handys, etc.

Tanzmusikus schrieb:
dass eine Neuinstallation erforderlich ist.

Hmmh, was ich früher bemerkt habe, wird Windows mit jedem Update langsamer und eine Neuinstallation macht es wieder schneller. Geschwindigkeit ist aber ziemlich egal, wobei ich mich da auf die Vorteile von 16k beziehe.

Tanzmusikus schrieb:
Hast du danach den PC herunter gefahren oder einfach einen Neustart gemacht?

Beides. Ich habe mal irgendwo ein Video gesehen, wo erklärt wurde, dass im Zusammenhang mit Fastboot ein Neustart besser sein soll, als Runterfahren. Das ergibt sich automatisch. Einige Reboots nach den Win-Updates und runter fahren für die Linux-Installation
 
linuxnutzer schrieb:
Wir haben 1 System, da hat Win eine eigene HDD und das letzte Mal sah ich da noch 2 EFI-Partitionen.
AFAIR ging das alles automatisch. Der PC ist aber an einem anderen Ort.
Ich verstehe nicht, was das mit meiner Aussage zu tun hat, dass auch "Linux vor Windows installiert werden und mittels einiger manueller Eingriffe und zwei getrennten EFI-Partitionen zur problemfreien Koexistenz" führen kann.


linuxnutzer schrieb:
Es gibt so gut wie keine Nutzerdaten beim Flashen von Handys, etc.
Ach so. Na dann ist es natürlich nicht so wichtig.
 
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linuxnutzer schrieb:
Vielen Dank. Ich habe keinen PC zum Testen mehr
Dazu gibt es VMs. ;)

linuxnutzer schrieb:
OK. Ubuntu Live hatte ich übersehen.

Aber das fehlt mir noch:
  • Sicher, dass du nur 77G für Windows willst? Du sagtert doch, das wäre schnell zu klein.
  • Ist die 2. Distribution auch ein Ubuntu-Derivat? (bzgl. des genutzten Installers)
  • Welche Dateisysteme nutzt du bei Linux?
  • Was sollen die Boot-Paritionen? (unnötiges Fehlerpotenzial)
  • Die Recovery muss weg! (s. #12)
  • Wozu die leere Partition am Schluss?
  • keine Swap-Partition?
Ich fände weniger ist mehr: Keep it simple. ;)

Je mehr Partitionen, um so unflexibeler, um so kleiner die einzelnen, um so schneller wird es knapp, um so eher gibt es Probleme. - z. B. dass nicht mehr geschrieben werden kann, weil nichts mehr drauf passt - bei btrfs kann das sogar passieren, wenn eigentlich noch genug frei ist: Stichwort balancing.

Wenn du Windows sowieso nicht sicherst, weshalb dann überhaupt eine extra Win-Daten, statt einfach nur ein Win-Daten-Verzeichnis auf C:\? Das kombiniert den freien Platz von beiden = mehr Luft.

Laufen die kleinen Boot-Partitionen voll, kann es das System zerschießen.

Um wozu zwei Home-Partitionen? - Eine gemeinsame mit je Distri anderen Benutzernamen und die kommen sich auch nicht ins Gehege, bei gleichzeitig kombinierten freien Platz: s. o.

Die extra Backup-Partition ist gut. Sowas habe ich auch, nur auf einer 2. SSD. Dafür aber nicht Mini, sondern doppelt so groß.

Tanzmusikus schrieb:
Wenn für Windows & Linux jeweils eine eigene EFI-Partition angelegt wird
Mehrere ESP auf einem Laufwerk sind möglich?

Btw:

Windows-11-Update KB5089549 scheitert bei 35 Prozent und Microsoft bestätigt EFI-Problem
Laut Microsoft betrifft der Fehler Systeme, deren EFI-Systempartition kaum freien Speicher besitzt. Besonders Geräte mit weniger als 10 MB Platz sind anfällig.

Die Problematik ist nicht neu, denn moderne Windows-Updates verändern zunehmend bootrelevante Komponenten.
Dann ist ja gur, dass Microsoft die von ehemas 500 MiB auf 100 MiB verkleinern hat (eine Verwechselung: die ESP hatte schon immer nur 100 MiB)
 
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Caramon2 schrieb:
Mehrere ESP auf einem Laufwerk sind möglich?
Massenweise.
So viel wie der Datenträger physisch & GPT technisch hergeben. :daumen:
Also nicht nur 4 (Haupt)Partitionen wie beim MBR-Partitionsstil.

Aber man denke auch daran, das so ein kleines UEFI (Mainboard) die vielen ESPs verwalten können muss.
Man denke sich eine Bootreihenfolge von 50 ESPs. Dann bräuchte es ggf. ein "internes Ventoy"... 😉
... oder die Boards lassen den Nutzer (endlos) scrollen. :lol:
 
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Caramon2 schrieb:
Dann ist ja gur, dass Microsoft die von ehemas 500 MiB auf 100 MiB verkleinern hat…

Das ist nicht so. 500 MB vs. 100 MB ist MBR vs. GPT und außerdem Version 1909 vs. 2004. Also Äpfel vs. Birnen.
 
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Caramon2 schrieb:
Dazu gibt es VMs.

Verwende ich nicht. Ich verwende zum Testen nur alte PCs 6-15 Jahre, und für manche Hardware soll es besser sein, keine VM zu verwenden. Das sind reine Test-PCs oder zum Handy flashen, mussten gerade 4 Handys ersetzt werden. Mit jeweils eigenen PCs schaltet Xiaomi viel schneller frei.

Caramon2 schrieb:
Sicher, dass du nur 77G für Windows willst?

Ja, reicht, ist nicht mehr Platz bei 500G SSD. Wie berichtet hat das bereinigte System 30G.

30G hat Windaten, reicht locker, brauche um die 10G dafür. Da kommen nur Sachen von einem "Master PC" darauf, die man vielleicht braucht. Vorteil ist, bei einer Neuinstallation ist alles vorhanden was man braucht. Dank dieser Diskussion ist das jetzt auch NTFS.

Caramon2 schrieb:
Ist die 2. Distribution auch ein Ubuntu-Derivat?

Kommt darauf an, zur Zeit gar nichts, da SSD komplett neu partitioniert wurde. Normalerweise wird damit eine neue Ausgabe getestet, also zB 24.04 und 26.04, kann aber auch Kubuntu mit anderem Installer sein oder auch Debian, etc. was ich gerade testen will. Ich weiß damit sind Probleme verbunden, aber die passen nicht hierher.

Caramon2 schrieb:
Welche Dateisysteme nutzt du bei Linux?

Gute Frage und das kann sich ändern.

/boot: ext4
/: gerade wieder xfs
/home: xfs

/boot gibt es vorsichtshalber als Partition, wenn ich mal mit Verschlüsselung des Systems spielen will.

Caramon2 schrieb:
Die Recovery muss weg! (s. #12)

Ich habe das gelesen. Ich bin mir aber nicht so sicher, ob das für mich relevant ist. Ich flashe ja hauptsächlich nur Hardware. So ein Mega-Crash wo nichts mehr unter Linux funktioniert, soll vermieden werden. Da ich selten Win nutze, kann das da einfach noch nicht passiert sein.

Ich habe eine Tendenz bei Win keine speziellen Dinge zu machen. Das was ich da alles gelesen habe, mag durchaus sinnvoll sein, wenn man Win viel nutzt. Die meisten Programme, die ich verwende, brauchen nicht mal eine Installation.

Caramon2 schrieb:
  • Wozu die leere Partition am Schluss?
  • keine Swap-Partition?

Das ist die neueste Überlegung. Normalerweise ist am Ende eine Swap-Partition, nur die war der Grund warum ich nicht installieren konnte. Siehe https://www.computerbase.de/forum/t...cd-installationsfehler.2271265/#post-31493607

Damit mir das nicht mehr passiert, mache ich keine Swap mehr und lasse ein Swap-File zu. Sollte ich wieder eine Swap-Partition wollen, brauche ich nur die letzte verwenden. Ich will sowieso das Swappen bremsen so weit das irgendwie geht. Speziell bei 32 oder 64GB RAM ist das Luxus, wenn geswappt wird und auch bei 8GB sollte ich ohne Swap auskommen. Ich sehe da ein paar kB.

Caramon2 schrieb:
Ich fände weniger ist mehr: Keep it simple.

Bei einem Produktiv-PC vielleicht, bei einem Test-PC egal. Es ist immer praktisch auf ein altes funktionierendes System zurück greifen zu können. Speziell hat mich Ubuntu 26.04 nicht sehr überzeugt. Aber das ist auch ein anderes Thema. Ich bin gar nicht begeistert, wenn das Kopieren bei Wayland über die mittlere Maustaste nicht mehr automatisch funktioniert.

Caramon2 schrieb:
z. B. dass nicht mehr geschrieben werden kann, weil nichts mehr drauf passt

Das hatte ich natürlich geprüft. Mein Linux hat ca. 30GB, Dafür habe ich ja eine Homepartition, damit da nichts voll wird. Und auch /home wird kaum genutzt. die wichtigen Daten sind auf eigenen LUKS-Partitionen.

Caramon2 schrieb:
Wenn du Windows sowieso nicht sicherst, weshalb dann überhaupt eine extra Win-Daten

Da ist alles darauf, was ich nach der Win-Installation brauche und das bleibt nach einer Installation erhalten.

Caramon2 schrieb:
Das kombiniert den freien Platz von beiden = mehr Luft.

Ja, nur brauche ich den nicht.

Caramon2 schrieb:
Laufen die kleinen Boot-Partitionen voll, kann es das System zerschießen.

Klar, aber bis jetzt haben die locker gereicht.

Code:
 df -HT /boot
Dateisystem    Typ  Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
/dev/nvme0n1p6 ext4  2.9G    226M  2.5G    9% /boot

Das ist von einem 24.04-PC nach 2 Jahren.

Caramon2 schrieb:
Um wozu zwei Home-Partitionen?

Ich glaube du gehst immer von einem Produktiv-PC aus, es geht um Test-PCs. Und ja das kann schon Vorteile haben, wenn das alte Home der alten Distri noch da ist, um Konfigurationen zu vergleichen. Klar, man kann sich Dinge auch vom Backup holen, aber so ist das einfacher. Ich brauche auf home keinen Platz, da wichtige Daten auf eigenen Partitionen liegen. Außerdem hat es den Vorteil, wenn es ordentlich crasht, kann man Glück haben und Teile sind wieder herstellbar. Deswegen verwende ich XFS, ext4 konnte ich manchmal schon nicht wieder herstellen.

Caramon2 schrieb:
Die extra Backup-Partition ist gut. Sowas habe ich auch, nur auf einer 2. SSD. Dafür aber nicht Mini, sondern doppelt so groß.

Das sind auch wieder Kleinigkeiten, für Fehler die ich mache und nicht weil ein Laufwerk eingeht. Alles eine Frage der Bequemlichkeit. Komplette Backups gibt es auf externen Laufwerken und manche Dinge auch noch redundant auf anderen PCs. Ich habe zur Zeit auf einem Produktiv-PC im Minibackup-Bereich 230G. Einfache Strategie, da datumsorientiert, das alte fliegt raus, wenn kein Platz mehr ist. Ein Test-PC mit Backup 50G ist Luxus, würde auch ohne gehen, ist ja ein Test-PC.

Caramon2 schrieb:
Dann ist ja gur, dass Microsoft die von ehemas 500 MiB auf 100 MiB verkleinern hat

Ubuntu hat auf 1G erhöht. Das sind doch alles Größen, die nebensächlich sind, wenn sie ein wenig größer sind.


@Tanzmusikus Antwort ASAP
 
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Tanzmusikus schrieb:
Aber man denke auch daran, das so ein kleines UEFI (Mainboard) die vielen ESPs verwalten können muss.

Das verwaltet doch keine ESPs. Es verwaltet die Bootmanager darauf, und wieso sollte man davon hundert benötigen. Die Paar, die man im Höchstfall verwendet, passen immer auch auf eine eine Partition.

Für mehrere ESPs muss man tricksen, und bei Installation von Windows stoßen sie dem Setup sauer auf.

Eher ein Fall von obskur.
 
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Volume Z schrieb:
Das ist nicht so. 500 MB vs. 100 MB ist MBR vs. GPT und außerdem Version 1909 vs. 2004. Also Äpfel vs. Birnen.
Wirklich? Ich dachte, die wäre erst mit Windows 11 reduziert worden.

Ich kenne das nur aus dem Bekanntenkreis, da ich Windows nur bin einschließlich XP genutzt habe. Erst mit Windows 11 beschäftige ich mich wieder etwas, weil man es mit "Ich habe keinen Key" auch ohne Key installieren und unbegrenzt nutzen kann, solange man es offline lässt. Das ging auch schon bei Windows 10, aber das hat mich nie interessiert.

Das letzte Windows, das von mir eine Internetverbindung bekommen hat, war Windows XP x64, um das LinuxMint 17.1-ISO zu laden. ;)

Volume Z schrieb:
Für mehrere ESPs muss man tricksen, und bei Installation von Windows stoßen sie dem Setup sauer auf.
Eben.

EFI System Partition
Für startfähige Medien, die zum Booten eines Systems verwendet werden können, ist eine spezielle Partition vorgesehen: (englisch EFI System Partition).

Lt. Opera-KI:
  • GPT/UEFI erlaubt mehrere Partitionen vom Typ EFI System Partition auf demselben Datenträger. Technisch ist das also möglich.
  • UEFI-Firmware und Bootloader erwarten aber meist eine klare ESP pro Datenträger oder pro Boot-Setup.
  • Mehrere ESPs können zu Verwirrung beim Booten, falschen Boot-Einträgen oder Wartungsproblemen führen.
Als mögliche Ursache werden u. a. Fehlerhaften Partitionierungs-Tools genannt.

Fazit:
Möglich:
Ja, mehrere ESPs auf einem Laufwerk sind möglich.

Sinnvoll:
Meist nein, weil es unnötig kompliziert wird.

Üblicher Best Practice:
  • Eine ESP pro Datenträger ist normalerweise die sauberste Lösung.
  • Bei mehreren Betriebssystemen teilen sich diese oft dieselbe ESP.
Also besser nicht. - Keep it simple…
Ergänzung ()

linuxnutzer schrieb:
Die Recovery muss weg! (s. #12)
Ich habe das gelesen. Ich bin mir aber nicht so sicher, ob das für mich relevant ist.
Ohne extra Recovery-Partition kommt das mit auf C: Das ändert an der Funktion nichts, verhindert aber solche Probleme wie im dazu verlinkten Artikel.

Also auf keinen Fall eine Recovery-Partition erstellen, oder genug Platz freilassen, dass der Windows-Installer eine erstellen kann.

linuxnutzer schrieb:
Das ist die neueste Überlegung. Normalerweise ist am Ende eine Swap-Partition, nur die war der Grund warum ich nicht installieren konnte. Siehe
linuxnutzer schrieb:
Das Live-System schnappt sich beim Booten eine vorhandene Swap-Partition, die es irgendwo findet und wenn man die bei der Installation ändern will, dann kommt es zu Problemen.
Au ja! Dieser Mist hat mich damals auch schon viele Nerven gekostet: Die Swap wird ungefragt genutzt und wenn man das Laufwerk für die neue Installation löscht, hagelt es Fehlermeldungen.

Btw: Was meinst du eigentlich, wenn du schreibst, du hättest das Laufwerk genullt?

linuxnutzer schrieb:
Ich will sowieso das Swappen bremsen so weit das irgendwie geht. Speziell bei 32 oder 64GB RAM ist das Luxus, wenn geswappt wird und auch bei 8GB sollte ich ohne Swap auskommen. Ich sehe da ein paar kB.
Ich nutze schon seit Ewigkeiten keine Swap mehr, sondern zRAM, wie man auf dem bei #34 angehängten Screenshot sehen kann: unten rechts /dev/zram0 - Das habe ich bei allen Systemen ab 4 GiB RAM statt einer Swap eingerichtet.

Hat keine Nachteile und ist eine zusätzliche Sicherheit, wenn es doch mal knapp wird.

Ruhezustand (S2D) funktioniert damit natürlich nicht. ;)
 
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linuxnutzer schrieb:
Gute Frage und das kann sich ändern.

/boot: ext4
/: gerade wieder xfs
/home: xfs
xfs ist eine sehr gute Wahl: schnell und sehr robust. Nahezu unkaputtbar, wenn man es nicht mutwillig beschädigen will. Einziger Nachteil ist, dass man es (noch) nicht verkleinern kann: Das soll irgendwann kommen, aber das heißt es schon seit fast 10 Jahren (so lange nutze ich es schon).

linuxnutzer schrieb:
/boot gibt es vorsichtshalber als Partition, wenn ich mal mit Verschlüsselung des Systems spielen will.
Mit LUKS arbeite ich schon seit gut 10 Jahren.

Hier z. B. meine Notizen für ein verschlüsseltes Sicherungslaufwerk und hier, weshalb mir Verschlüsselung sehr wichtig ist.

Ein extra /boot/ brauchst du nicht: Weil dir auch dort jemand z. B. einen Keylogger installieren kann, kannst du auch gleich die ganze Systempartition unverschlüsselt lassen: Dort gibt es keine sensiblen Daten, nur /tmp/ solltest du ins RAM packen (mit tmpfs mounten), da dort ggfs. etwas sensibles zwischengespeichert werden könnte.

Wichtig ist nur die Homepartition zu verschlüsseln und das ist auch nachträglich rel. trivial: Inhalt sichern, wie oben verlinkt mit LUKS und dann dem gewünschten Dateisystem formartieren, Sicherung zurück kopieren und die verschlüsselt LUKS-Partiton in /etc/cryptab und das in /etc/fstab einrichten.

Wenn ich später am PC bin, kann ich dir als Beispiel schreiben, wie ich das bei meinem "SoS" eingerichtet habe.

Im PC habe ich dagegen zwei Crucial MX 500 und bei beiden die OPAL-Verschlüsselung aktiviert: Ohne das Passwort kommt man bei denen an gar nichts und kann auch nichts verändern. Also auch nix mit Keylogger & Co.



Es hat mir keine Ruhe gelassen… :)

Das sind beide internen SSDs nach Poweron:

OPAL-1.png
OPAL-2.png

Die 31 MiB auf der ersten ist das PBA: Eine Mini-Linux, nur mit dem Tool zum entsperren der SSDs.

Auf dem SoS (/dev/sdc), von dem aus ich die Screenshots gemacht habe, habe ich das Tool auch als ausführbare Datei. Das macht das gleiche, wie wenn ich das PBA boote:
Code:
DTA LINUX Pre Boot Authorization 

Please enter pass-phrase to unlock OPAL drives: **********
Scanning....
- 10:08:41.989 INFO: MBRDone set on 
- 10:08:42.256 INFO: LockingRange0 set to RW
Drive /dev/sda   CT250MX500SSD1                           is OPAL Unlocked   
- 10:08:42.557 INFO: MBRDone set on 
- 10:08:42.832 INFO: LockingRange0 set to RW
Drive /dev/sdb   CT500MX500SSD1                           is OPAL Unlocked   
Drive /dev/sdc   Verbatim Vi550 S3                        not OPAL  
Starting OS
Entsperrt ist es so:

OPAL-3.png
OPAL-4.png

Ich richte Partitionen generell an glatte GiB aus und lasse deshalb den letzten Rest, der über ein glattes GiB hinaus geht, unpartitioniert.

GPT nutze ich nur, wenn ich mehr als 4 Partitionen brauche. - Das gefällt mir schon nicht, weil die Schwachköppe es 34 Sektoren groß gemacht haben. Also vier und ein viertel 4k Blöcke. - Würden statt 128 "nur" 124 Partitionen unterstützt *), würde es auf glatte 16k aufgehen. - Einfach nur dilettantisch…

*) Vor allem: wer braucht so viele Partitionen auf einem einzigen Laufwerk?



Zur geLUKTen Home-Partition:

LUKS.png

/etc/crypttab:
Code:
# <name> <device>                                  <password> <options>
Home     UUID=7f836d83-e064-48cd-bb04-6078c8517499 none       luks,discard


/etc/fstab:
Code:
# <file system>                  <mount point> <type> <options>          <dump> <pass>
UUID=3bab5d41-420e-4104-bcdc-83dee87beccf /     btrfs noatime,compress=zstd:2 0 0
/dev/mapper/Home                          /home btrfs noatime,compress=zstd:2 0 0
memory                                    /tmp  tmpfs nosuid,size=90%         0 0
Bei ext4 oder xfs natürlich kein ,compress=zstd:2

Dort ist auch, wie man /tmp/ ins RAM bekommt. - Wichtig: anschließend von einem Livesystem aus kontrollieren, dass das /tmp/ auf der Systempartition leer ist.

Btw: zRAM erstelle ich per /etc/rc.local:
Code:
#!/bin/sh

# Müllt ansonsten dmesg zu, wenn z. B. ein USB-Stick durch eine große Schreiboperation blockiert wird:
echo 0 > /proc/sys/kernel/hung_task_timeout_secs

# zRAM-Swap (für stärkere, aber langsamere Kompression, "lz4" durch "zstd" ersetzen):
modprobe zram && echo lz4 > /sys/block/zram0/comp_algorithm && echo $(($(grep 'MemTotal:' /proc/meminfo|\
awk '{print $2}')*1/1))K > /sys/block/zram0/disksize && mkswap -q /dev/zram0 && swapon -p 10 /dev/zram0

exit 0
 
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Volume Z schrieb:
Das verwaltet doch keine ESPs. Es verwaltet die Bootmanager
Danke für die Korrektur! Manchmal finde ich einfach nicht die richtigen Begriffe. 👍

Volume Z schrieb:
Für mehrere ESPs muss man tricksen, und bei Installation von Windows stoßen sie dem Setup sauer auf.
Was meinst du damit? Wofür tricksen?
Eine Installation von Windows 10/11 im UEFI-Mode sollte doch bei genügend Platz immer möglich sein.
Hab aber kuriose Setups noch nicht ausprobiert.

Du meinst, wenn Windows nicht die 1. ESP nutzen soll?
Ja, das ist das, was ich mit manuellen Eingriffen meinte. Da muss man clever vorgehen/tricksen.
Die ESP haben ja eine eigene ID. Da reicht es nicht aus, nur den Windows-"Zweig" zuverschieben.

Also ja: Windows nach einem Linux zu installieren ist eine Herausforderung.
Linux nach einem oder mehreren Windows-Installationen zu installieren wäre wohl wesentlich stressfreier.



Windows 7 im UEFI-Mode zu installieren, fand ich echt schwer, aber nicht wegen den Partitionen.
Dass zu viele ESPs stören können, ist mir klar. Grundsätzlich ist die Anzahl aber nicht limitiert.


Caramon2 schrieb:
  • Eine ESP pro Datenträger ist normalerweise die sauberste Lösung.
  • Bei mehreren Betriebssystemen teilen sich diese oft dieselbe ESP.

Also besser nicht. - Keep it simple…
Aber nicht beim DualBoot mit Windows/Linux. Da nimmt man besser 2 ESPs. Meine eigene Erfahrung.
 
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Tanzmusikus schrieb:
Aber nicht beim DualBoot mit Windows/Linux. Da nimmt man besser 2 ESPs. Meine eigene Erfahrung.
Davon hatte ich noch nie gelesen. - Von UEFI halte ich nach viel Ärger damit aber sowieso nicht mehr viel: Man merkt zu sehr, dass MS die Finger mit im Spiel hatte.

Am Besten nutzt man den BIOS/CSM-Modus, da der viel unkomplizierter und wesentlich zuverlässiger ist: Besonders wenn man von einem USB-Laufwerk an mehreren PCs booten können will. - Natürlich erst recht, wenn auch noch alte BIOS-PCs dazu gehören. ;)

Btw: Ich habe #55 bzgl. der Verschlüsselung vervollständigt.
 
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Caramon2 schrieb:
Wirklich? Ich dachte, die wäre erst mit Windows 11 reduziert worden.

Entschuldige, da weiß man gar nicht, was Du meinst. Die EFI-Systempartition hatte schon bei Windows 8 100 MB und wurde entsprechend seitdem nie verkleinert.

Die System-reservierte Partition, die nicht mit der EFI-Systempartition gleichzusetzen ist, hat mit 100 MB angefangen, sich dann von Windows 7 bis Windows 10 Version 1909 auf 579 MB hochgearbeitet, da sie gleichzeitig Wiederherstellungspartition war, und ist mit Version 2004 auf 50 MB abgestürzt, da die Wiederherstellung ausgelagert wurde.

Und bei Windows 11 gibt es eine System-reservierte Partition offiziell gleich gar nicht.
 
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@Volume Z: Ich meinte immer die ESP für UEFI. Win 7 und 8 kenne ich wie gesagt gar nicht und Win 10 nur weil ich es 2018 einem Nachbarn installiert habe: Auf einem BIOS-Rechner, mit vorher erstellter Paritionierunung: ohne die extra boot-Partition, dafür mit Datenpartition und drei Partitionen für Linux (System, Home und Swap): In der Konfiguration läuft der Rechner noch immer.



@linuxnutzer:
Ich habe die Boot-Partitionen (als unnötig und potenzielle Fehlerquelle) und die Bezeichnungen (vielleicht stört sich Windows daran) entfernt und die Partitionsgrößen etwas angepasst, da ich vorzugsweise an glatte GiB ausrichte und 2er Potenzen mag (oder wenigstens ein Vielfaches von 8). - Du kannst es ja an deinem Bedarf anpassen.

Wenn man bei sgdisk die Partitionsnummer 0 nutzt, wird automatisch die nächste verfügbare genutzt (s. Dokumentation). Dass das auch für den Typ gilt, hatte ich jetzt erst entdeckt und in #12 geändert. So kann dabei nichts durcheinander kommen, wenn man die Reihenfolge ändert, oder was hinzufügt/entfernt. - Auf die Befehlszeilen zum formatieren kann man das leider nicht übertragen.

Zur Kontrolle habe ein 480 GB Laufwerk erstellt und da das ziemlich fix umgesetzt ist, habe ich ein kleines Video davon gemacht: s. Anhang
(Übrigens ein gutes Beispiel dafür, wie effizient man mit dem Terminal arbeiten kann: Wie aufwändig wäre es dagegen, jedesmal die 9 Partitionen per Klickibunti zu erstellen und zu formatieren…)

Das Terminal hatte ich auf immer im Vordergrund und den markierten Text habe ich (wie gewohnt) per MMB-Klick eingefügt.

Bitteschön:
(wieder in einen Editor kopieren und ale reiner Text speichert)
Code:
# GPT ("X" anpassen) :
lw=/dev/sdX

# Laufwerk löschen:
sudo dd if=/dev/zero of=$lw oflag=direct bs=4M count=1 && sudo blkdiscard -v $lw

# *** partitionieren ***
# Winddows:
sudo sgdisk -Ia32 -n0:1M:+1007M -t0:0xEF00 -n0:0:+16M -t0:0x0C01 -n0:0:+95G -t0:0x0700 -n0:0:+32G -t0:0x0700 -p $lw

# Linux+Backup:
sudo sgdisk -Ia32  -n0:0:+80G -n0:0:+40G -n0:0:+96G -n0:0:+48G -n0:0:0 -p $lw

# *** formatieren ***
# ESP+Winddows:
sudo mkdosfs -n "ESP" -F16 -s32   $lw"1"
sudo mkntfs -QL "Windows" -c16384 $lw"3"
sudo mkntfs -QL "Daten" -c16384   $lw"4"

# Linux+Backup:
sudo mkfs.xfs -L "Linux-1"     $lw"5"
sudo mkfs.xfs -L "Home-1"      $lw"6"
sudo mkfs.xfs -L "Linux-2"     $lw"7"
sudo mkfs.xfs -L "Home-2"      $lw"8"
sudo mkfs.xfs -L "Mini-Backup" $lw"9"

====================================
# sgdisk-Optionen:

-n# = neue Partition (0 ist nächste Partitionsnummer:ab Anfang:freier Bereich)
-t# = Type: 0xEF02 = BIOS-Grub / 0xEF00 = ESP / 0x0700 = FAT/exFAT/NTFS
-p = Auflistung GPT

-h# = Hybrid-MBR (mehrere Partitionen (max. 3) durch Doppelpunkt getrennt)
-O = Auflistung Hybrib-MBR

-d# = Partition löschen
-Z = Partitionstabelle und Kopie vollständig löschen
Wenn man den Dateitype auf "sh" stellt, bekommt man den Text entsprechend hervorgehoben.



Bei der Gelegenheit habe ich dann auch noch CompactOs ausprobiert: Das funktioniert auch bei 16k Cluster und hat beim frisch installierten Win11 22H2 fast 3 GB eingespart:

CompactOs.png

Die fast 3 GB wurden bei der frischen Installation eingespart (also von insgesamt ca. 10 GB: die 6,4 GB sind nur das, was davon komprimiert wurde).

Es bleibt weiterhin aktiv: Neues und Aktualisierungen werden genauso effizient komprimiert.

Update:

Ein Bekannter meinte CompactOS könnte Instabilitäten verursachen, aber das ist eine Verwechselung mit der uralten NTFS-Komprimierung:


Viele Nutzer verwechseln CompactOS mit der uralten NTFS-Komprimierung (Rechtsklick auf Laufwerk C: -> Eigenschaften -> „Laufwerk komprimieren, um Speicherplatz zu sparen“).
Diese Methode ist über 25 Jahre alt, unaufgeräumt und komprimiert alles – auch temporäre Dateien, Datenbanken und Logfiles, in die Windows sekündlich schreibt. Wenn Programme ununterbrochen in eine NTFS-komprimierte Datei schreiben, bricht die Leistung ein, und es kann in seltenen Fällen zu Schreib-Blockaden und Abstürzen kommen. CompactOS hingegen optimiert nur System-Binärdateien, die fast ausschließlich gelesen und nicht beschrieben werden.


Das Problem habe ich schon an der Wurzel ausgemerzt, indem ich aus Effizienzgründen NTFS mit 16k Cluster formatiere. - Die fehleranfällige NTFS-Komprimierung kann also noch nicht mal versehentlich, oder von einem übereifrigen Optimierungs-Tool aktiviert werden.
 

Anhänge

  • 480GB-Win+Linux-Partitionierung.mp4
    672,2 KB
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Caramon2 schrieb:
Ich meinte immer die ESP für UEFI.

OK, aber diese Partition hatte nie 500 MB. Die wurde von Windows 8 bis 11 nicht in ihrer Größe verändert. Der aktuelle Stand ist im Gegenteil, dass sie vor einigen Monaten auf 200 MB angehoben wurde.
 
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