Laggy.NET schrieb:
Im letzten Punkt muss ich dir aber widersprechen. Den stick konnte ich, als ich ihn mit dem Windows 8 Setup Tool erstellt habe nicht im UEFI Modus booten, genausowenig wie ich die mit dem Setup Tool erstellte ISO (welche ich anschließend gebrannt habe) auch nicht mit UEFI Booten konnte.
Das habe ich so auch nicht geschrieben. Ich habe geschrieben, das eine UEFI Installation mit dem vorbereiteten
Microsoft Tool scheitern muss, weil der Stick dann vom Tool in
NTFS formatiert wurde.
UEFI
benötigt FAT32 ! Die Installation per UEFI BOOTLOADER mit NTFS startet zwar, doch wird das Setup anschließend wegen Fehler automatisch abgebrochen.
Bei meinen zig UEFI Installation auf Systeme aller Art, ist es mir noch nicht untergekommen, das ein bootbarer und mit FAT 32 formatierter Stick nicht funktioniert hat. Diese wurden ausschließlich aus einer
bootbaren ISO Datei hergestellt. Bei > Windows 7 und Windows 8.
Bei Windows 7 muss eigens noch der UEFI BOOTLOADER manuell auf den USB Stick ins Verzeichnis EFI/BOOT kopiert werden (bootx64.efi - Der Ordner BOOT in EFI muss erst erstellt werden), welches bei Windows 8 nicht mehr nötig ist.
Bevor man eine ISO auf DVD brennt, sollte man sich mal davon überzeugen, ob sich darauf der UEFI Bootloader befindet. Dieser heißt :
bootx64.efi und
muss im Ordner
EFI/BOOT liegen.
Sollte das nicht der Fall sein, muss der UEFI Bootloader zuerst in die ISO
implentiert werden. Dazu müßte man erst einmal die ISO entpacken. Das Erstellen einer "neuen" ISO aus einer so modifizierten ISO, ist nicht ganz so einfach, wenn man daraus eine DVD brennen will. Die DVD wäre nicht mehr startbar.
Unter Windows 7 geht es trotzdem
>>> so ...
Wird eine modifizierte ISO so wieder hergestellt, nur noch den UEFI BOOTLOADER ebenso in die entpackte ISO packen, weil die beschriebene Anleitung eigentlich für die ei.cfg erstellt wurde.
Übergeordnet kann man eine entpackte ISO so wieder bootbar machen.
Macht man dies nicht, bleibt diese ISO
nicht mehr bootbar. Eine solche ISO wirst du sehr wahrscheinlich erhalten haben. Woraus man lernt, nicht alle erhältlichen ISO´s sind auch tatsächlich bootbar.
Eine ISO einfach erstellt aus den Inhaltsdateien einer Setup DVD ergibt außerdem
keine bootbare ISO.
Dazu benötigt man kommerzielle Programme wie z.B.
WINISO (~ 30 €uro) oder
ULTRA ISO. Mit der Sharewareversion funktioniert keines dieser ISO Programme für diese Datenmenge einer Windows 7 oder 8 Setup DVD.
Oder eben auf
kostenlose Weise mit meiner Anleitung oben ... womit man ebenso eine nichtbootbare ISO, bootbar machen kann.
Highlights ULTRA ISO :
+) Can edit ISO images of Windows 7/8 x64 with EFI boot record
+) Can directly create bootable USB disk of Mac OS X Mountain Lion from dmg image
+) New bootpart device driver, supports accessing boot partition(deep hidden) within Windows (PE) environment
+) Supports high-end hidden boot partition (bootmgr)
+) Supports duplicating bootable USB flash drives (RAW mode)
+) Sector alignment on formatting USB Flash Drive as FAT volume
+) Can detect and use DVBFab virtual drive
*) Fixed a bug with handling ISO images of Fedora 17 and CentOS 6.2
*) Fixed a bug with image splitting on VMWare Fusion(Mac) or Wine(Linux)
*) Some minor improvements and bug fixes
Laggy.NET schrieb:
Meine Frage wäre nun, was muss man tun, damit man die auf DVD gebrannte ISO mit UEFI Booten kann?
Deine Frage dürfte sich damit auch geklärt haben.
1. nachschauen, ob die ISO tatsächlich bootbar ist oder eben bootbar machen
2. nachschauen, ob sich der UEFI BOOTLOADER auch darauf befindet, notfalls ISO editieren und NEU erstellen und wieder bootbar machen (meine Anleitung oben).
DVD aus der
bootbaren ISO inkl. UEFI BOOTLOADER mit höchstens 4 facher Brenngeschwindigkeit brennen oder die entpackte ISO auf einen mit FAT 32 formatierten und bootbaren USB Stick per Drag und Drop kopieren.
Viele Grüße