News Windows 11: August-Update crasht Spiele und hat Bugs wie Blackscreens

Pringel schrieb:
Steile Idee...
Du versteht das falsch. Den Fehler haben alle. Es manifestiert sich ggf. nur nicht bei allen. Es kann einen aber nächste Woche selbst treffen, weil sich xy ändert. Neue Treiberversion, die es triggert. ...

Ja, es ist mir klar, dass alle den Fehler haben und er sich nicht (sofort) bei allen zeigt. So deutlich wollte ich das aber nicht sagen, denn ich möchte niemanden beunruhigen, der glaubt, dass das Update bei ihm fehlerfrei läuft :rolleyes: ...
 
terminator resistance ist gestern 1x abgekackt, "fatal error" war die einzige message die es gab :freak: ob jetzt das update war oder nicht, weiss ich nicht, aber vorher gabs das nie.
 
@LukS

Die Aussage bezüglich der Funktionalität von inpoutx64.sys ist fachlich fehlerhaft. Die Datei dient nicht der Erkennung von Peripheriegeräten, sondern stellt selbst ein Sicherheitsrisiko dar.

1. Architektur und Funktionsweise von inpoutx64.sys

Bei inpoutx64.sys handelt es sich um einen veralteten Kernel-Treiber für Windows-Systeme, dessen Zweck darin besteht, Anwendungen im User-Mode direkten Zugriff auf physische I/O-Hardware-Ports (Memory-Mapped I/O sowie Port-Adressräume wie $0\text{xCF8}$ bis $0\text{xCFF}$) zu gewähren.

  • Anwendungsbereich: Einsatz findet der Treiber ausschließlich in älteren Diagnose-Programmen, Schnittstellen-Steuerungen (z. B. parallele LPT-Ports) oder spezifischen Hardware-Anpassungstools.
  • Verhältnis zu Anti-Cheat-Software: Moderne Kernel-Level-Anti-Cheat-Systeme nutzen diesen Treiber nicht. Stattdessen blockieren sie inpoutx64.sys beim Spielstart, da die Datei aufgrund fehlender Zugriffskontrollen als Bring Your Own Vulnerable Driver (BYOVD) eingestuft wird. Der Treiber ermöglicht es nicht autorisierten Prozessen, Ring-0-Privilegien zu erlangen und den Kernel-Speicher zu manipulieren.
2. Anwendbarkeit gegen USB-Angriffsvektoren auf Turnieren

Es existiert kein Szenario – auch nicht im Kontext von professionellen E-Sport-Turnieren –, in dem inpoutx64.sys zur Erkennung oder Abwehr von USB-basiertem Betrug (wie emulierten HID-Geräten, Hardware-Autoclickern oder DMA-Hardware) beiträgt.

  • Der Treiber verfügt über keinerlei Inspektionslogik bezüglich des USB-Protokollstacks.
  • Er kann weder USB-Descriptors auslesen noch Gerätekennungen analysieren.
  • Das Vorhandensein des Treibers erhöht die Angriffsfläche des Systems, anstatt Schutzmechanismen bereitzustellen.
3. Ursachen für die fehlende Eignung zur indirekten Nutzung

Eine indirekte Verwendung durch Anti-Cheat-Software zur Analyse von USB-Hardware ist aufgrund systemischer Einschränkungen der Treiberarchitektur ausgeschlossen:

  • Fehlende Schnittstellen zum USB-Treiberstack: inpoutx64.sys stellt lediglich primitive Lese- und Schreibfunktionen für Hardware-Register bereit. Es fehlen die Strukturen zur Verarbeitung von I/O Request Packets (IRPs) des Windows I/O-Managers.
  • Keine Bus-Enumeration: Der Treiber kann weder USB-Bus-Ereignisse überwachen noch Interrupt-Anfragen (IRQs) spezifischen Endgeräten oder Controllern zuordnen.
  • Keine Authentifizierungsfunktionen: Es existieren keine Methoden zur kryptografischen Prüfung von Geräte-Firmware oder Identitätsmerkmalen.
4. Funktionsweise valider Anti-Cheat-Systeme bei Peripherie-Betrug

Echte Anti-Cheat-Software und Schutzsysteme auf Turnier-Ebene nutzen mehrstufige Verfahren im Kernel-Space sowie hardwareseitige Schutzmechanismen, um Manipulationen über die Peripherie zu identifizieren:

  • USB-Descriptor- und Bus-Enumeration: Das Anti-Cheat-System analysiert die Daten des USB-Bus-Treibers (USBPORT.SYS / USBHUB3.SYS). Es überprüft Vendor-IDs (VID), Product-IDs (PID), Seriennummern und den Descriptor-Baum, um gefälschte Firmware oder als Standard-Mäuse getarnte Mikrocontroller (z. B. Arduino, Raspberry Pi Pico) zu identifizieren.
  • IRP-Interzeption im Eingabe-Treiberstack: Abfangen und Validieren von Input Request Packets direkt auf Ebene der Windows-Klassentreiber (mouclass.sys, kbdclass.sys). Dadurch wird verifiziert, ob Eingabesignale von physischer Hardware stammen oder synthetisch durch virtuelle Treiber injiziert wurden.
  • Statistische Eingabe- und Latenzanalyse: Algorithmische Auswertung der Zeitstempel von Mausbewegungen und Tastenanschlägen im Sub-Millisekunden-Bereich. Abweichungen von menschlichen Bewegungsmustern (z. B. Antirecoil-Gleichmäßigkeit oder statische Klick-Intervalle) werden heuristisch erfasst.
  • DMA- und PCIe-Bus-Monitoring: Überprüfung der IOMMU-Konfiguration (Input-Output Memory Management Unit) des Hauptprozessors sowie Abfrage der PCIe-Konfigurationsräume, um unautorisierte Direct-Memory-Access-Karten (DMA-Hardware) zu blockieren.
  • Systemseitige Hardware-Richtlinien (Turnier-Umgebungen): Auf E-Sport-Veranstaltungen wird die Gerätezulassung zusätzlich über Windows-Gruppenrichtlinien auf vordefinierte Hardware-IDs beschränkt. Nicht autorisierte USB-Endpunkte werden betriebssystemseitig deaktiviert.
 
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@foofoobar
Weil es vermutlich irgendeinen fucking MS EmdetKunden gibt, der das fürn irgend einen Geldautomaten, Kunden zugeschnitten USB lösung zwingend braucht! Das ist ja jetzt auch ncihts neues und macht ja auch WIn aus, das es bis zur Mondraumfähjre zurück zu allem kompatibel ist. :evillol:
Oder es ist teil irgendeiner scheiß NSA Backdoor die noch im Iran gebraucht wird... das kann man bei dieser Firma ja auch nie ausschliesen...

Aber ich werde es vermutlich auch löschen... Wobei ich dem langsam auch überdrüssig werde.... weil wen ich jetzt einfahc meine Script anschaue die ich geschreiben habe um Win11 Fehler zu fixen... und daran denke, das darf ich jetzt bei jeder neuinstallation, ggf win update nochmal durch laufen lassen.... also langsam kann ich echt nicht mher... :(
 
Ob die Abstürze nun von diesem Treiber kommen oder nicht:

MS ist hunderprozentig verantwortlich, wenn sie irgendwelche RGB-Software einen Kerneltreiber installieren lassen und keinen brauchbaren Zertifizierungs-/Wartungsprozess für sowas haben.

Das sind genau die Design-Entscheidungen, die zu den ganzen Problemen führen und die andere Systeme nicht haben. Nicht umsonst hat der Linuxkernel ein "tainted"-Flag, das gesetzt wird wenn proprietäre oder händisch eingefügte Module geladen werden, was standardmäßig eben nicht vorgesehen ist. So ein "besudelter" Kernel bekommt dann halt keinen Support und wird auf eigene Gefahr eingesetzt. Offizielle Module müssen gepflegt werden und fliegen ansonsten raus.

Microsoft hat Features und Einfachheit für den Endnutzer immer über technische Qualität gestellt, der Wildwuchs an Treibern im Kernel zeigt das mal wieder.
 
@foofoobar Korrektur... der Treiber soll sogar in der Blockliste befinden.... laut Gemini....also mir vorsicht...

Weil das offenbar nicht stimmt... oder zumindest nicht davor schützt das zb in anderne Spielen probleme auftauchen...
1786964396163.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht ob es Zufall ist oder am Windows Update liegt. Ich hab letzte Woche die Updates installiert und am Wochenende hatte ich beim arbeiten einen Blackscreen:

Stillstandcode: CLOCK_WATCHDOG_TIMEOUT (0x101)

Meine Workstation läuft sonst ohne Probleme, da auch nicht übertaktet oder undervoltet.
 
Hallo Zusammen,

ich bin gerade glücklich dieses Eintrag gefunden zu haben =)

Seit ca. 2 Tagen schalten sich, während ich ALAN WAKE 2 spiele, beide Monitore ab. Meistens ist kurz vorher einer der Gehäuselüfter deutlich lauter geworden. Der PC ist aber nicht komplett abgestürzt. Ich kommen noch per Google Remote Desktop drauf.
Zunächst ist dort auch nur schwarz zu sehen, aber der Taskmanager lässt sich noch aufrufen. Dann zeigt sich auch eine Fehlermeldung von ALAN WAKE 2. Es gab einen GPU-Fehler und das Spiel wurde beendet.
Nach dem herunterfahren des Rechners ist alles wieder ok.

Ich dachte schon das die Grafikkarte ein Problem hat. Wäre schade, denn Sie ist noch kein Jahr alt. Ich hatte bereits meinen Hardwareanbieter diesbezüglich angeschrieben. Temperatur mäßig ist aber nach Überprüfung mit Afterburner und NVidia alles im Normalbereich.

Nun habe ich die Hoffnung das alles mit diesem Windows-Update-Fehler zusammenhängt. Das Update KB5121003 ist bei mir am 12.08.2026 installiert worden. Es ist auch das letzte Update welches mir Windows vorschlägt.

Was meint ihr? Euer genanntes Updateproblem, oder doch die Grafikkarte?
 
Das große Problem sehe ich hier:

Das verpflichtende August-Update für Windows 11 24H2 und 25H2 (KB5121003) kann auf einigen Systemen bestimmte Spiele zum Absturz bringen und verursacht noch weitere Fehler

Es ist mein PC. Wieso entscheidet MS, welches Update ich installieren muss? Warum verpflichtend? Warum kann ich kein eigenes Risiko eingehen, mit meinem PC machen zu dürfen was ich will? Deswegen liebe ich Linux so sehr... Es lebe die Freiheit!
 
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@ITGimmi

Wie verhält sich der PC, wenn Du das Update manuell wieder entfernst?
Ergänzung ()

@aid0nex

Das kannst Du bei Windows auch entscheiden ... solange Du nicht auf die Stimmen aus dem Hintergrund hörst, die Dir ständig einreden, dass Du jedes Windows-Update, inzwischen, nach 3 Tagen eingespielt haben musst.


Dabei war es doch MS selbst, die für einen gewissen Zeitraum auf monatliche Updates verzichtet hat und nur Updates/Upgrade zu Version xxH1 oder xxH2 rausgebracht hat.
 
Das habe ich bis jetzt noch nicht gemacht...obwohl auch ChatGPT mir dazu geraten hat ;)

Ich bastel ungerne an den Untiefen des Betriebssystems herum. Deshalb habe ich es noch nicht entfernt. Wahrscheinlich wäre es aber ein guter Test ob es an dem Update liegt.

Kann ich mir mit dem deinstallieren der Updates irgend etwas abschießen? Ich bin auf den PC angewiesen und brauche den Rechner auch noch für das Homeoffice. Am liebste wäre mit ein neues Update von Mircrosoft, welcher den Fehler behebt. Keine Ahnung wie schnell die damit sind und was die dann so neues dort einbauen :confused_alt:
 
@ITGimmi

Ich denke das ist keine "Untiefe". Jede Software, jedes Update verändert irgendwas am PC bzw. Registry. ;)


Wenn Du Dir unsicher bist ... Wie sieht das mit einem Datenimage auf einer externen Festplatte aus?
 
Wie siehst Du denn generell die Chance, das das Problem mit dem Updaten zu tun hat? Würde es zur Beschreibung passen?
 
RMS_der_Zweite schrieb:
MS ist hunderprozentig verantwortlich, wenn sie irgendwelche RGB-Software einen Kerneltreiber installieren lassen und keinen brauchbaren Zertifizierungs-/Wartungsprozess für sowas haben.

aid0nex schrieb:
Es ist mein PC. Wieso entscheidet MS, welches Update ich installieren muss? Warum verpflichtend? Warum kann ich kein eigenes Risiko eingehen, mit meinem PC machen zu dürfen was ich will? Deswegen liebe ich Linux so sehr... Es lebe die Freiheit!

Erst:

Scheiß Microsoft, lässt Leute auf ihrem PC nicht machen, was sie wollen. Am besten zu Linux wechseln!!

Jetzt:

Scheiß Microsoft, lässt Leute irgendwelche Kerneltreiber installieren und warnt sie nicht davor. Am besten zu Linux wechseln!!!!
 
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Ich habe erst dafür abgestimmt, dass alles gut läuft.

Muss noch doch revidieren. Leider stürzte mehrfach D2R im Intro ab. Nach der Deinstallation vom Patch läuft es nun wieder.
 
@ITGimmi

Sorry, wegen der fehlenden namentlichen Erwähnung, habe ich Deine Frage jetzt erst gesehen.

Hier auf CB haben Nutzer geschrieben, dass es nach der Deinstallation keine Probleme mehr gab.
Wie immer eine 50/50-Chance.

Aber nachdem die nun Mehrseitige Diskussion um dieses Update entstanden ist, sehe ich bei der Deinstallation für Dich auch einen Funken Hoffnung.
 
LuminousVision schrieb:
Erst:
Scheiß Microsoft, lässt Leute auf ihrem PC nicht machen, was sie wollen. Am besten zu Linux wechseln!!

Jetzt:
Scheiß Microsoft, lässt Leute irgendwelche Kerneltreiber installieren und warnt sie nicht davor. Am besten zu Linux wechseln!!!!
Ich glaube da hast du was missverstanden.

Man kann alles mögliche in den Linux-Kernel laden als Nutzer, die Tainted-Meldung ist auch nur eine einzelne Zeile im Log. Bugreports werden dann von so einem System aber nicht angenommen. Der von Torvalds betreute Kernel, so wie er mit leichten Anpassungen von den meisten Distros ausgeliefert wird, soll eine stabile Basis bilden. Das ist vernünftiges Softwaredesign.

Genau diese Basis fehlt, wenn X-beliebige Software Module massenhaft verbreitet, die nicht ausreichend gepflegt werden. Funktionalität gehört wenn möglich ins Userland und nicht mal eben in den Kernel, wo der Code Schaden anrichten kann. Da erlaubt MS den Softwareherstellern schlicht zu viel. Wenn ein Autor einer Linuxsoftware unbedingt neue Kernelfunktionen braucht, kann er die als Source einreichen und sie werden hinzugefügt wenn alles passt. Dadurch wird der Kernel auch ständig erweitert, für alle.

Häufig verwendete proprietäre Linux-Treiber wie die von Nvidia werden von den Distributoren getestet und stellen Ausnahmen dar. Sowas wie dieses inpoutx64, zumal für so unwichtige Anwendungen, würde es kaum durch deren Qualitätssicherung schaffen oder spätestens nach den ersten Problemen rausfliegen.
 
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Ich hatte mit Windows Updates nie irgendwelche Probleme,jetzt hats mich aber auch erwischt.

Wenn ich bei Battlefield 6 die Windows Taste drücke ,weil ich kurz aufn Desktop möchte bekomme ich n blackscreen,dass spiel läuft weiter,aber kann am PC nichts mehr machen.
 
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