Windows Erstinstallationsproblem

Vasabi12

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Hi,
Ich habe mir heute einen PC zusammengebaut und habe versucht über einen Windows USB zu booten jedoch bekomme ich entweder die Meldung : "BOOTMGR Image is corrupt. The system cannot boot."
Oder ich kriege nach dem Neustart einen dauerhaften Blackscreen.

Was ich bisher schon versucht habe:
- Windows von lizenzgo.de auf eine externe SSD getan und dann über USB hard disc versucht zu booten-> "BOOTMGR Image is corrupt. The system cannot boot."

-Bios geupdated , jedoch war schon die neueste Version installiert . Keine Änderung .

-Jede Boot Option bzw. Priority getestet im Uefi oder CBS Modus.

-Den Windows USB in verschiedenen Ports getestet

Falls relevant, ich habe eine RTX 2080 Super eingebaut .
 

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Willkommen im Forum!
Vasabi12 schrieb:
- Windows [...] auf eine externe SSD getan und dann über USB hard disc versucht zu booten-> "BOOTMGR Image is corrupt. The system cannot boot."
Welches Windows? Eine ISO-Datei, Du erhalten hast? Und wie genau hast Du sie auf die externe SSD gebracht? Kein USB-Stick zu Hand?
 
du musst dir schon mit dem Windows 10 Media Creation Tool über einen anderen Win7, 8.1 oder 10 PC/Laptop einen bootbaren USB Stick oder DVD erstellen, sonst wird das nichts.
https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10 (Seite von nem win7, 8.1 oder 10 PC öffnen)

eine Externe HDD/SSD ist dafür nicht so geeignet und die wurde bestimmt auch nicht bootbar gemacht
 
Man kann auch die ISO einfach auf eine Festplatte/ SSD packen, aber hier muss man anschließend manuell alle Bootparameter setzten. Über ein Tool geht das einfacher, bei vielen kann man hier neben USB Sticks auch interne Festplatten angeben, so läuft die Installation deutlich schneller.
 
...noch schneller geht es mit einem USB-Stick, eine entsprechenden ISO und der Software Ventoy (ventoy.net)
 
Vasabi12 schrieb:
auf eine externe SSD getan und dann über USB hard disc versucht zu booten
SpamBot schrieb:
[...] die ISO einfach auf eine Festplatte/ SSD packen, aber hier muss man anschließend manuell alle Bootparameter setzten.
[...] neben USB Sticks auch interne Festplatten angeben [...]
All das ist, gerade bei Laien/Anfängern, nicht nur fehlerbehafteter, sondern auch noch risikovoller. Wie viele haben sich damit schon ihre "wichtigen Daten" auf diversen Festplatten vernichtet, nur, weil sie "mal eben" auf diese ein Windows-Setup zur Installation platzieren wollten, dabei jedoch geflissentlich übersahen, dass die meisten "Tools" eben dazu erstmal den kompletten Datenträger löschen, oder sie wählten dabei falsche Datenträger aus -- mit dem gleichen Resultat.

Was ist so schwierig daran, speziell für Installationszwecke entsprechend performante USB-Sticks parat zu halten? Die werden ja auch in Zukunft immer wieder benötigt, und ein Windows-Setup auf einem USB-Stick stellt eben auch für den späteren Windows-Betrieb einen Reparaturdatenträger dar. Sowas hat man in der Schublade, und verwendet dazu nicht kreuz und quer irgendwelche Festplatten/SSD, die eigentlich ansonsten für das fest installierte Betriebssystem, Anwendung oder die Datenspeicherung dienen.
 
Dr. McCoy schrieb:
Willkommen im Forum!

Welches Windows? Eine ISO-Datei, Du erhalten hast? Und wie genau hast Du sie auf die externe SSD gebracht? Kein USB-Stick zu Hand?

Windows 10 Home war drauf und war keine iso - Datei. Ich verstehe jetzt warum es mit der SSD nicht geklappt hat , aber den USB Stick den ich benutzt habe , kommt von Windows selber und ist nur für die Windowsinstallation gedacht. Der Stick wurde vorher schon 2 x bei einem anderen PC probiert und hat einwandfrei geklappt.
 
Vasabi12 schrieb:
aber den USB Stick den ich benutzt habe , kommt von Windows selber und ist nur für die Windowsinstallation gedacht.
Das verstehe ich nicht. Es gibt keine USB-Sticks "von Windows selber". Was genau bedeutet dies?

Nochmals, wie von anderen bereits geschildert:
  • Leeren, ordentlichen USB-Stick parat legen.
  • MCT (2004) von Microsoft laden, damit alles fertig auf den leeren Stick bootfähig platzieren lassen.
  • Vom Stick booten und Windows 10 installieren.
 
Dr. McCoy schrieb:
All das ist, gerade bei Laien/Anfängern, nicht nur fehlerbehafteter, sondern auch noch risikovoller. Wie viele haben sich damit schon ihre "wichtigen Daten" auf diversen Festplatten vernichtet, nur, weil sie "mal eben" auf diese ein Windows-Setup zur Installation platzieren wollten, dabei jedoch geflissentlich übersahen, dass die meisten "Tools" eben dazu erstmal den kompletten Datenträger löschen, oder sie wählten dabei falsche Datenträger aus -- mit dem gleichen Resultat.

Was ist so schwierig daran, speziell für Installationszwecke entsprechend performante USB-Sticks parat zu halten? Die werden ja auch in Zukunft immer wieder benötigt, und ein Windows-Setup auf einem USB-Stick stellt eben auch für den späteren Windows-Betrieb einen Reparaturdatenträger dar. Sowas hat man in der Schublade, und verwendet dazu nicht kreuz und quer irgendwelche Festplatten/SSD, die eigentlich ansonsten für das fest installierte Betriebssystem, Anwendung oder die Datenspeicherung dienen.
Ich habe einen USB Stick benutzt , welcher von Windows kommt und wo nur Windows 10 drauf ist. Dieser Stick ist bootfähig, da schon 2x damit Windows installiert worden ist ,bei einem anderen Computer.
 
Es wurde ja nun schon mehrfach oben geschrieben, wie es richtig geht. Du solltest es dann auch einfach dementsprechend umsetzen.

Vasabi12 schrieb:
Ich habe einen USB Stick benutzt , welcher von Windows kommt und wo nur Windows 10 drauf ist.
Nein. Wenn, dann wäre das ein alter USB-Stick von der Sorte, die früher mal bei Microsoft im Onlineshop verkauft wurden. Der kommt dann aber nicht von Windows, sondern von Microsoft. Er beinhaltet ledlglich Windows.

Diese Windows-10-Version darauf ist allerdings hoffnungslos veraltet. Du brauchst eine neue! Deswegen die Empfehlungen zum MCT.

Und übrigens: Du rufust oben im UEFI den Stick über den Eintrag:
Code:
USB-Key: KDI-MSFTWindows 10 PMAP
... auf. Du solltest eine aktuelle Version stattdessen von einem bootfähigen USB-Stick mit dem vorgesetzten Eintrag
UEFI USB Key:UEFI: aufrufen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Dr. McCoy schrieb:
Das verstehe ich nicht. Es gibt keine USB-Sticks "von Windows selber". Was genau bedeutet dies?

Nochmals, wie von anderen bereits geschildert:
  • Leeren, ordentlichen USB-Stick parat legen.
  • MCT (2004) von Microsoft laden, damit alles fertig auf den leeren Stick bootfähig platzieren lassen.
  • Vom Stick booten und Windows 10 installieren.
https://images.app.goo.gl/T2YTN31h842BNLaX8
Das ist der Stick den ich benutzt habe.
Ich habe keinen anderen Stick, wo ich den Vorschlag umsetzen kann , deswegen schau ich noch ob es eine andere Lösung gibt .
Wenn nicht , dann werde ich mir einen neuen USB kaufen.
 
Wie, kein weiterer (leerer) USB-Stick im Haus? Kann ja fast nicht sein, gehört heutzutage zur Grundausstattung eines PC-Haushaltes. Gerade für solche Zwecke. Schlechte Vorbereitung!

Dann am besten gleich einen USB-Stick mehr besorgen, einigermaßen taugliche USB-Sticks mit USB 3.0 gibt es bereits unter 10 Euro, und in Angeboten sogar mit mehr Speicherplatz.

Vasabi12 schrieb:
Ich habe keinen anderen Stick, wo ich den Vorschlag umsetzen kann , deswegen schau ich noch ob es eine andere Lösung gibt .
Welche andere Lösung? Du brauchst so oder so einen bootfähigen Datenträger. Wie viel Speicherplatz bietet denn der Microsoft-USB-Stick (wenn es denn überhaupt ein solcher originaler ist, und keine Fälschung)? Dazu einfach mal die Speicherplatzgröße im Explorer betrachten. Wenn es mindestens 8 GB sind, kannst Du ja diesen Stick mit dem MCT überschreiben lassen.
 
Dr. McCoy schrieb:
Wie, kein weiterer (leerer) USB-Stick im Haus? Kann ja fast nicht sein, gehört heutzutage zur Grundausstattung eines PC-Haushaltes. Gerade für solche Zwecke. Schlechte Vorbereitung!

Dann am besten gleich einen USB-Stick mehr besorgen, einigermaßen taugliche USB-Sticks mit USB 3.0 gibt es bereits unter 10 Euro, und in Angeboten sogar mit mehr Speicherplatz.


Welche andere Lösung? Du brauchst so oder so einen bootfähigen Datenträger. Wie viel Speicherplatz bietet denn der Microsoft-USB-Stick (wenn es denn überhaupt ein solcher originaler ist, und keine Fälschung)? Dazu einfach mal die Speicherplatzgröße im Explorer betrachten. Wenn es mindestens 8 GB sind, kannst Du ja diesen Stick mit dem MCT überschreiben lassen.
Hab mir einen neuen USB geholt und Windows draufgezogen. Hat alles geklappt, danke.
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Hat alles geklappt, mit einem neuen USB Stick ,danke.
 
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SpamBot schrieb:
Man kann auch die ISO einfach auf eine Festplatte/ SSD packen, aber hier muss man anschließend manuell alle Bootparameter setzten.
Wenn man die Iso über das MCT erstellen lässt, die dann anschließend mounted und die Dateien auf einen mit FAT-32 formatierten USB-Stick kopiert, braucht man nichts weiter zu tun. Die für den Bootvorgang zuständigen Dateien sind dann da mit drauf.
Da hatte ich noch nie Probleme und musste da auch nie etwas manuell setzen.

Mittels MCT direkt und in einem Aufwasch einen bootbaren USB-Stick erstellen zu lassen, funktioniert auch ohne Probleme und ohne zusätzliches Gefrickele.

Ich verstehe, ehrlich gesagt, die Probleme nicht, die sich zu diesem Thema in den Foren immer wieder auftun.
Es gibt aktuell nichts Einfacheres, als mit dem Tool von MS einen bootbaren USB-Stick erstellen zu lassen.
Den geeigneten USB-Stick einstöpseln, klick, klick, klick und noch ein paar wenige Klicks, zurücklehnen und machen lassen.

Dafür braucht man kein Rufus, oder andere der im Umlauf befindlichen Tools.
Wer gänzlich auf Tools verzichten möchte und sich nicht allzu ungeschickt anstellt, der kann auch PowerShell für solche Vorgänge nutzen. Alles eine Sache des Willens und des Interesses.
 
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Reaktionen: Schildkröte09
Vasabi12 schrieb:
Hab mir einen neuen USB geholt und Windows draufgezogen. Hat alles geklappt, danke.
Genau. Und wenn man das gleich von vornherein so angeht, spart man damit jede Menge Zeit. Du brauchst sowieso eine aktuelle Windows-Version, und auf den Fertig-Sticks sind welche aus dem gefühlt letzten Jahrhundert. Sprich: Solche Stick-Käufe lohnen sich nicht. Sie kosten Geld und Zeit, und bringen dann am Ende auch noch keinen Nutzen dafür.
 
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