News Windows Insider Program: Wie Microsoft den Datei-Explorer beschleunigen will

Du hast grundsätzlich mit allem Recht, aber das ist nur die halbe Wahrheit.
Das (die) System(e) sind zu fehlerhaft.
Die CDU wurde ja gewählt, warum, wenn sie nix auf die Reihe kriegen?
Zum einen, weil sie nun mal doch irgendwie den Willen eines großen Teils repräsentieren. Und da kommen wir dann in psychologische Gebiete, die meisten Menschen handeln nicht klug, die handeln nach Gefühl, Kleinhirn usw. und haben damit Erfolg.
Die Systeme belohnen quasi dummes, asoziales, kurzsichtiges Verhalten und das potenziert sich dann über die Jahrzehnte.
Zum anderen Macht.
Wer macht hat, hat Geld und wer Geld hat,hat macht.
Das hat dazu geführt, dass das System diese Gruppen immer mehr bevorzugt und diese Gruppen das System zu ihren Gunsten "umgebaut" haben.
Einfaches Beispiel.
Die Menge des Geldes im Umlauf ist begrenzt, wäre der Reichtum prozentual immernoch so verteilt, wie vor 2 Jahrzehnten, hätten die obersten 10% ca 1-2 Billionen weniger. Die stünden dann dem Rest UND dem Staat zur verfügung.
Milchmädchenhaft gerechnet, hätte so jeder Deutsche 20-30k € mehr im Jahr, die er in Konsum UND Steuern stecken könnte.
Jeder wäre reicher obwohl der Staat viel mehr Steuern verlangt, der Staatshaushalt wäre gesichert und die Elite wäre immernoch die Elite.
Aber was passiert ist, die Elite nimmt sich 7 von 8 Tortenstücken und schreibt in der Bild, du willst mein Tortenstück.
Das lässt sich auch aufs Beamtentum umlegen, der Filz wird sich niemals selbst abschaffen, und das müsste er ja.
Mein persönliches Beispiel sind da 2 Bewerbungen im ÖD, wenn die ne Stelle ausgeschrieben haben, haben die immer schon einen an der Hand, die müssen halt die Stelle ausschreiben, aber der Schwager von Cousin von der Trulla in Büro 3, Linke Tür, Gang runter und einmal klopfen bis man merkt die sitzt seit 2 h beim Kaffee in Büro 4, hat die Stelle schon sicher.
2 mal quasi genau so erlebt, auch wenn der Schwager komplett inkompetent ist, der wird durchgezogen.
 
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Ach waren das noch schöne Zeiten mit dem Windows Datei-Manager unter Windows 3/3.1/3.11
Oder die Anfänge des Explorer unter NT/95 als das Ding noch pfeilschnell war im Gegensatz zu heute.

Es gibt schon gute Gründe, weshalb ich überwiegend den Total Commander seit Windows 7 nutze.
 
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Augen1337 schrieb:
Das kurze Warten bis zum Öffnen, der zusätzliche Klick, um das alte Menü wieder zu öffnen um dann die benötigte Option zu erhalten für die es keinen Shortcut gibt

Leider gibt es bis dato keinen Möglichkeiten oder Hack sich das 1. Menü nach seinem Gusto anzupassen.
Ein anderer User schrieb bereits schon: man kann es komplett ausschalten per regedit.

Das wäre toll, könnte man hier eigene Menüpunkte definieren.

Sputnik
 
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Windows 11 wird sicherlich von Junior Devs per Vibe Coding optimiert....

Insbesondere auf Laptops merkt man das W11 mittlerweile tonnenschwer geworden ist.

Beide Laptops die ich verwende sind jünger als vier Jahre und fühlen sich nach dem hochfahren mittlerweile zäh an.

Das Kontextmenü wird auf beiden Geräten erst nach einer Sekunde oder später angezeigt..

Und das mit i5 und i7 CPU....
 
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Sputnik 1 schrieb:
Leider gibt es bis dato keinen Möglichkeiten oder Hack sich das 1. Menü nach seinem Gusto anzupassen.
das alte Kontextmenü ist schon gut, insbesondere was die Integration von Optionen aus zusätzlichen Tools angeht
1778484406638.png


Dennoch hast du auch völlig recht, was das modulare freie Anpassen nach Userwunsch angeht, denn was an dem neuen wirklich toll ist und ich bereits nach nur sehr kurzer Nutzung schmerzlich vermisse, nachdem ich das alte Kontextmenü per Registry Key forciert habe, ist das hier
1778484250516.png

(Symbolbild übernommen aus dem Datei Explorer, im "neuen" Kontextmenü fällt es ja doch etwas kürzer aus)

Disclaimer: und ja... ich könnte zum aufrufen des alten Kontextmenüs anstelle des Registry Key immer noch zur rechten Maustaste irgend eine einzelne Taste drücken... nur dass ich überwiegend das alte Kontextmenü will, wenn also nur in Ausnahmefällen das neue, so dass es im Anwendungsfall für mich besser wäre, wenn ich das neue Kontextmenü durch einen zusätzlichen Tastendruck aufrufen könnte, während das alte Kontextmenü von Haus aus angezeigt wird
 
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User Userichsen schrieb:
Wobei die Dateiexplorer unter Linux - soweit ich das probiert habe - auch immer sch**** waren.
Ich bin zwar meistens auf der Konsole unterwegs, aber Dolphin empfand ich jetzt nicht als schlecht. Deutlich flüssiger als Windows 11 Explorer, unterstützt auch Tabs, Bildercache funktioniert, Netzlaufwerke jeder Art sind fix eingebunden. Was will man mehr?
 
Bis der Umstieg auf WinUI 3 abgeschlossen ist, verursacht die hybride Framework-Architektur eine zusätzliche Rechenlast.
Soll das bedeuten, dass die in dem Artikel beschriebenen Maßnahmen nur eine kurzfristige Hilfe sein sollen und dass der Dateiexplorer bald auf WinUI 3 umgestellt wird? Gibt es dazu mehr infos? Wann soll dieser Umstieg auf WinUI 3 erfolgen? Das bleibt in dem Artikel leider unklar und verwirrt mich ein wenig.
 
MS will viel :
Systemleistung steigern
SSDs beschleunigen
Games beschleunigen
Benutzerfreundlichkeit verbessern ...
Und es passiert - so gut wie Nichts.
 
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Microsoft setzt auch beim Umbenennen an. Reine Änderungen von Groß- und Kleinschreibung werden nun etwa sofort in der Ordneransicht übernommen.
Dass ich DAS noch erleben darf - muss mir gerade eine kleine Träne wegdrücken... 🤦‍♂️ 🤪
 
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Bing und Internet grundsätzlich aus der OS Suche entfernen. Dafür auf optimierte Reaktionszeit für lokale Ergebnisse setzen und false positives ausbügeln. Aktuell bekommt man je nach Anzahl Buchstaben des Namens einer App oder Einstellung die man eingibt andere Ergebnisse angezeigt. Kraut und Rüben

Als sehr fragwürdig empfinde ich auch die default Sortierungen oder Kategorien. Listet man mehrere Dateien in einem Ordner, zeigt er per default nur X an und unten steht dann "mehr anzeigen". Wer hat gedacht, dass Nutzer das haben wollen? Vielleicht Messis mit völlig überfüllten Ordnern.

Also ich persönlich habe Windows / Microsoft vollständig den Rücken gekehrt und erwarte da auch nichts mehr. Auf dem privaten Gaming PC ist noch Windows, aber nur dank Steam und Big Picture.
 
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MeisterGlanz schrieb:
Ich würde es mir tatsächlich mal wünschen, dass Microsoft, ähnlich wie Apple, mal den radikalen Schritt ginge und alte Zöpfe komplett abschneidet. Sie können gerne eine Windows 11 Legacy Edition für die Abwärtskompatibilität bis Win 3.11 beibehalten und für 10 Jahre weiter pflegen. Danach sollte der Ofen aber ausgehen.
Dies- zumals sie ja ohnehin mit Win 11 die Kompatibilität zu "alter" (jaja, ich weiß) Hardware abgeschnitten haben.
 
darthbermel schrieb:
Dolphin kann mit SMB-Resourcen nicht so gut umgehen. Mittendrin kann ich plötzlich nicht mehr auf Freigaben zugreifen. Manchmal geht noch lesen aber schreiben nicht.
Das liegt aber nicht an Dolphin sondern an etwas anderem. Dieses Verhalten ist nicht typisch für den Dateimanager. Ich vermute eher, dass bei dem SMB-Server irgendwo der Wurm drin ist.

darthbermel schrieb:
Und vermutlich kein kein Dateimanager-Problem ist die bescheidene SMB-Performance unter Linux.
Warum verwendest du nicht NFS, SFTP oder SSHFS?

AssassinWarlord schrieb:
Hoffentlich wird Mal eine Performance-Verbesserung beim Kopieren großer Dateien gemacht. NVMe SSDs können zwar theoretisch mit 6-8GB/s kopieren, aber wenn ich von der einen SSD auf die andere was kopiere, krebst das ganze mit rund 3GB/s rum
Das kann viele Gründe haben. Kopiere mal zig 4 KB große Dateien. Wenn die SSD da auf dreistellige MB/s kommt, dann ist das schon extrem gut. Es können aber auch irgendwo im System Engpässe da sein. Wenn die 6-8 GB/s-SSD an der CPU und die zweite SSD an der Southbridge hängt, dann wird häufig die Verbindung zwischen CPU und Southbridge zu einem Engpass, da vielerlei Geräte darüber kommunizieren.
 
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Krik schrieb:
Kopiere mal zig 4 KB große Dateien. Wenn die SSD da auf dreistellige MB/s kommt, dann ist das schon extrem gut.
Darum hab ich mir damals für Linux "Intenso Top Performance" SATA III SSD's gekauft, weil Die durch hohe Performance bei 4K (und Clustergröße) in Tests aufgefallen waren. Warum auch immer. Merkste spätestens beim Kernel-Sources entpacken oder kompilieren. :schluck: :daumen:
 
Krik schrieb:
Das liegt aber nicht an Dolphin sondern an etwas anderem. Dieses Verhalten ist nicht typisch für den Dateimanager. Ich vermute eher, dass bei dem SMB-Server irgendwo der Wurm drin ist.
Nemo, Cosmic Files und Thunar zeigen dieses Verhalten nicht. Und ich weiss auch nicht wie ich hier etwas falsch in Unraid machen kann.
Krik schrieb:
Warum verwendest du nicht NFS, SFTP oder SSHFS?
SMB ist für mich der gemeinsame Nenner. NFS wollte ich mal testen, bin aber noch nicht dazu gekommen. SSHFS habe ich noch nicht gehört. Muss ich mal Suchmachine fragen.
 
Kuhprah schrieb:
Was genau is denn das Problem bei dem Explorer? Okay, ich verwende den alle paar Tage mal um wo was zu kopieren oder so, aber den als zu langsam oder so hätte ich nie wahr genommen
Es geht da vor allem um die UI Performance, der Explorer und große Teile von Windws 11 fühlen sich an wie Shooter mit 300er Ping spielen.
 
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catch 22 schrieb:
wenn man nicht erreichbare Netzlaufwerke auswählt oder mit einer Datei im Drag & Drop drüberzieht und den Datei Explorer dabei erst mal einfriert, wäre schon sehr viel getan! (ich Reiher jedes mal im Strahl, wenn mir das passiert)
Bei XP hatte ich damals, als noch Singlcores üblich waren, vergleichbares: Wenn ich z. B. ein Video recodete (generell bei hoher CPU-Last) und z. B. mit Win+E den Explorer öffnen wollte, passierte nichts, sondern stattdessen froh das komplette Windows ein: Nicht mal mehr das Startmenü öffnete sich. Nicht wurde mehr angenommen, da ja praktisch der ganze Desktop die explorer.exe war.

War das Video fertig, wurde plötzlich alles nachgeholt was man versucht hat: Für jedes Win+E wurde ein neuer Explorer geöffnet, usw.

Ich habe mit dann den Desktop-Ersatz EvilDesk installiert, so dass nicht mehr alles an der explorer.exe hing und hatte seit dem nie wieder das Problem. - Übrigens auch unten als Dock zentriert, wie jetzt bei Xfce: s. unten verlinktes Beispiel

Leider ließ es sich schon bei Windows 7 nicht mehr installieren (Vista fand ich total … und habe es übersprungen), weshalb ich bei XP geblieben bin (nach Vista hatte ich keine Lust mehr noch groß mit Windows zu experimentieren): Bis 2015: Dessen letzte "Amtshandlung" war, das LinuxMint-ISO zu laden.

Ob es eine zu EvilDesk vergleichbare Alternative für Windows 11 gibt, weiß ich nicht.

catch 22 schrieb:
Und dann noch nicht nur mehrere Tabs in einem Fenster, sondern zumindest 2 Tabs im Blick in einem Fenster...
Ich nutze Xfce und dessen Dateimanager "Thunar" bietet beide Möglichkeiten (Tabs und Zweisprachenansicht): Beides habe ich ausprobiert, aber mit keinem konnte ich mich anfreunden. Wenn ich mehrer Verzeichnisse brauche, öffne ich einfach mehrere Fenster und positioniere sie mir dann so, wie es für den aktuellen Bedarf am besten passt: hier ein Beispiel mit Erklärung

Augen1337 schrieb:
Mein größtes Ärgernis ist nicht einmal die Performance des Explorers selbst, sondern die Gedenksekunde bis sich das Kontextmenü auf einem Icon oder dem Hintergrund öffnet.
[…]
Das verbraucht gefühlt dann die Zeit in meinen Workflows, wo ich die Zeit benötigen würde.
Darüber habe ich mich auch gerade erst ausgekotzt:
Caramon2 schrieb:
ist das für mich schon fast unerträglich, da es ständig zu Verzögerungen von bis zu 1,5 Sek. kommt (per Screenrecorder ermittelt) und ich dann immer den Eindruck habe der Mausklick oder die Tastenkombination wäre nicht angenommen worden. Aber gerade dann, wenn ich es dann nochmal machen will, also wirklich denke, dass es diesmal nicht angenommen wurde, reagiert es dann endlich: DAS ist nervig!

Kenjy schrieb:
Ein von Grund auf neues Windows könnte helfen. ;)
Hiernach macht Microsoft mit Windows nicht mal mehr 5% Umsatz: Microsoft Corporation Revenue Breakdown By Segment | Bullfincher

Wieso sollten die da noch groß Arbeit reinstecken?

MeisterGlanz schrieb:
Sie können gerne eine Windows 11 Legacy Edition für die Abwärtskompatibilität bis Win 3.11 beibehalten
Sowas gibt es schon lange: Nennt sich Wine. - Für ältere Windows-Anwendungen ist das wesentlich kompatibler als Windows selbst: Das kann z. B. schon lange keine win16-Anwendungen mehr ausführen und z. B. Microsoft Works 4.0 funktionierte schon unter XP nicht mehr. Mit Wine ist beides kein Problem.

Bright0001 schrieb:
Am Ende ists doch völlig egal wie viel RAM das verbraucht, solange es auf die Platte ausgelagert wird, wenn der Speicher knapp wird, merkt man davon nichts.
Für SSDs sind Schreibzugriffe definitiv nicht völlig egal.

Weltraumeule schrieb:
Jetzt sei mal nicht so autistisch :rolleyes: Ich bin ja selber eine, aber aus dem Alter der Erbsenzählerei bin ich schon seit meiner Jugend raus :D Wer nutzt den schon Binär-Einheiten....
Der Unterschied zwischen GB und GiB ist größer als zwischen Yards und Metern: Wenn das egal ist, wieso läuft man die 100 Meter nicht einfach auf 100 Yards. Ist doch schneller.

Autos wären auch sparsamer, wenn man den Durchschnittsverbrauch für 100 km auf Yards basierend ermitteln würde.

usw.

MB & Co. ist eine grundsätzlich andere Maßeinheit als MiB & Co.

qiller schrieb:
Erzähl das den Windows-Nutzern, die sich über angeblich fehlenden Speicherplatz ihrer Festplatten/SSDs/Speichersticks/-karten aufregen.
Das bekloppte ist ja auch, dass dann von formatierter Größe gesprochen wird, als würde durch die Formatierung dermaßen viel Kapazität verloren gehen.

Die Kunden werden m. E. systematisch verblödet…
 
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