Woher habt ihr euer Wissen?

Interesse und Wissbegierde , viel viel und noch mehr aufgewendete Zeit zum suchen finden und studieren von Beiträgen und immer den gesunden Menschenverstand mit eingeschaltet lassen, nur weil in irgendeinem Forum einer etwas in Groß und Fett schreibt ist es noch lange nicht die Wahrheit, da kommt dann die von vielen beschriebene Erfahrung mit zum Tragen
 
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Das meinste habe ich hier bei cb gelernt damals anno 2005 noch still und heimlich nur mit gelesen ;) und natürlich durch die Berichte habe ich auch viel lernen können.
 
Interesse an Technik allgemein schon früh gefördert bekommen:
Vater so: "Das Gerät da ist kaputt. Wenn du magst, dann kannst du das mal auseinanderschrauben und reinsehen. Passieren kann nix mehr (Stecker war ab)."
Der Rest ist Geschichte ;)
 
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Ich hatte das Glück, dass mein Vater mir im Alter von 5 Jahren einen 386er mit Win 3.11 ins Zimmer gestellt hat. Er selbst war in dem Bereich tätig und hat (in weiser Vorausschau) vermutet, dass Computer immer wichtiger werden. Nun bin ich selbst in dem Bereich tätig.

Nun war ich schon immer sehr wissbegierig und habe in jungen Jahren (es gibt Fotos, glaubt mir immer keiner :D) angefangen, Technik genauer zu inspizieren. Erst habe ich alte Radios auseinander geschraubt und letztendlich im Alter von 10 Jahren meinen zweiten Computer (Pentium 133, Riva 128 und Win95) auseinander genommen. Mein Vater meinte nur, ich würde keinen neuen bekommen und solle zusehen, wie ich ihn wieder zum Laufen bringen kann. Somit habe ich probiert bis alles wieder passte, nichts ging kaputt.

Von dort an war Hardware für mich etwas völlig Selbstverständliches. Mein Kind soll es auch mal so lernen :)

Habe dann recht schnell als Jugendlicher begonnen, immer das Neueste haben zu müssen. So gingen Taschen-, Weihnachts- und Geburtstagsgeld für einen Athlon 1200, später einen Barton 3000+ drauf usw.

Da man mit etwas Erfahrung auch schnell von Freunden und Verwandten bei Computern um Hilfe gebeten wird, konnte ich weiterhin Erfahrungen sammeln.

So ist das. Dafür kann ich weder streichen noch tapezieren :D
 
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Bunkeropfer schrieb:
Passieren kann nix mehr (Stecker war ab).
und wenn doch "Test Pass" xD

Bis heute hab ich sicher paar Elko schläge o.ä. kassiert, schadet nicht. Schreck ist größer
 
Alter dass der Thread so boomt hab ich mir nicht gedacht!! :D:D
Also was ich so rauslesen kann, heißt es bei den meisten learning by doing!
Finde ich echt toll zu lesen wie es bei den meisten angefangen hat, aber leider kann ich da nicht mithalten, aber es hört sich so extrem interessant an! :o
Ich werde mal anfangen Zeitschriften und Bücher zu finden. Natürlich fängt man ja nicht in der Mitte der Geschichte an :D

Dome87 schrieb:
Ich hatte das Glück, dass mein Vater mir im Alter von 5 Jahren einen 386er mit Win 3.11 ins Zimmer gestellt hat. Er selbst war in dem Bereich tätig und hat (in weiser Vorausschau) vermutet, dass Computer immer wichtiger werden. Nun bin ich selbst in dem Bereich tätig.

Nun war ich schon immer sehr wissbegierig und habe in jungen Jahren (es gibt Fotos, glaubt mir immer keiner :D) angefangen, Technik genauer zu inspizieren. Erst habe ich alte Radios auseinander geschraubt und letztendlich im Alter von 10 Jahren meinen zweiten Computer (Pentium 133, Riva 128 und Win95) auseinander genommen. Mein Vater meinte nur, ich würde keinen neuen bekommen und solle zusehen, wie ich ihn wieder zum Laufen bringen kann. Somit habe ich probiert bis alles wieder passte, nichts ging kaputt.

Von dort an war Hardware für mich etwas völlig Selbstverständliches. Mein Kind soll es auch mal so lernen :)

Habe dann recht schnell als Jugendlicher begonnen, immer das Neueste haben zu müssen. So gingen Taschen-, Weihnachts- und Geburtstagsgeld für einen Athlon 1200, später einen Barton 3000+ drauf usw.

Da man mit etwas Erfahrung auch schnell von Freunden und Verwandten bei Computern um Hilfe gebeten wird, konnte ich weiterhin Erfahrungen sammeln.

So ist das. Dafür kann ich weder streichen noch tapezieren :D

So ähnlich war das bei mir auch! Leider habe ich keinen in der Familie der was mit Computern zu tun hat, aber das herumschrauben am der Elektronik war echt immer lustig :)
Wären die Komponenten nicht so teuer würde ich noch mehr dafür ausgeben als ich eh schon tue
 
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Computer waren Hexenwerk für mich.
Als ich drei Monate nichts zu tun hatte, habe ich mich mit dem grauen Kasten auf dem Tisch befasst. Je mehr ich gelernt habe, desto interessanter wurde es. Je mehr ich wusste, desto mehr wollte ich wissen.
Und aus beruflichen Gründen lebe ich quasi im Internet und die Beschaffung und Aufarbeitung von Informationen entscheidet darüber, ob ich am Abend essen darf. Jedenfalls so in der Art. :)

Dome87 schrieb:
Mein Kind soll es auch mal so lernen

2050:

Kind: *macht 10cm³ PC auf*
Kind: "Papa, was sind das für Teile?"
Papa: "Das ist das Mainboard und das sind die Schrauben die es halten. Früher gab es noch mehrere Teile wie Prozessor, Grafikkarte, Festplatte, Arbeitsspeicher, etc. aber heute gibt es nur das. Die genannten Teile sind irgendwo auf einem Server wo das alles noch vorhanden ist und wir können mit diesem Mainboard nur noch streamen und nichts mehr besitzen."
 
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Mein 386er ist in den 90ern abgeraucht, sodass ich nicht mehr Siedler 2 suchten konnte. Also baut man auseinander und liedt im Technikbereich der Gamestar, fragt Kumpels etc. Damals, als das Internet noch analog war ^^.
 
War schon immer an Technik interessiert und hatte als ersten eigenen PC einen 90er Pentium (ohne MMX). Seitdem auch angefangen am PC selbst zu schrauben und bin seit 2012 mit dem (technischen) Informatikstudium fertig.

Dazwischen gab es Bücher, Zeitschriften, Basteln und Testen, später Internet und viele, viele Jahre später das Studium.
 
Windows 95 und dann der Umstieg auf 98 was ja alles besser, schneller und stabiler machen sollte und im Hintergrund der Präsentation stürzt Windows mit einem Bluescreen ab... :)
 
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Mein erster Computer war ein 386er mit traumhaften 40MHz und einer gigantischen 40MB Festplatte. Damals noch mit 5,25" Diskettenlaufwerk und natürlich DOS drauf.
Zusammen mit einem echt guten und umfangreichen MS-DOS Buch war das mein Einstieg.

1-2 Spiele passten drauf. Danach musste eben gelöscht werden. War das eine Zeit... Doom, X-Wing, die Siedler, alle LucasArts Adventures, NeedForSpeed usw...
Dann war ich lange Jahre PC-Welt Abonnent.

Übrigens hat es schon damals angefangen nicht nur Software kennenzulernen, sonden auch die Hardware,
denn dieser Rechner hatte meiner Meinung nach viel zu wenig Arbeitsspeicher und diesen habe ich dann mehrfach selber aufgerüstet.

Dann kam Windows 3.1. Windows 95 usw.
Ich kann mich noch daran erinnern wie ich fast ehrfürchtig und ein bisschen Stolz meine erste CPU mit wahnwitzigen 1GHz gekauft hatte (AMD).

Beim billigsten Händler um die Ecke: Snogard, der damals noch Dragons Computer hieß. Nach einem Namensstreit wurde der Name danach einfach rückwärts geschrieben.
Gott, was habe ich mich damals über diesen Laden aufgeregt, aber er war halt billig. Man musste oft sehr... sehr lange an der Warenausgabe warten, weil täglich gefühlt tausende Menschen dort kauften.

Aus dem Wunsch nach immer besser und selber bauen entstand zwangsläufig die Notwendigkeit sich mit all diesem intensiv auseinanderzusetzen.
Und wer die "gute, alte" Zeit noch mitgemacht hat, hat heute ein kompletteres Bild über die Funktionsweise eine Rechners.

Das danach ein Informatik-Studium folgte, fällt dann gar nicht mehr ins Gewicht... ;)

Internet zuerst über ein Modem, dann ISDN, dann DSL. Zu Anfang DSL 768. Mein erstes Wort in einer Suchmaschine war "Sex".
Die beste Suchmaschine war damals Fireball. Natürlich mit dem Netscape Navigator.

Und wer kann sich noch an die Zeit erinnern als die ersten echten Flatratetarife auf den Markt kamen für 100DM/Monat.
Die dann alle nur ein paar Monate durchhielten und immer wieder gewechselt werden mussten.

Das beste war die Erotikwelt-Flat, da hatte man halt eine Erotik-Seite als fest eingestellte Startseite...
 
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Bei mir hats damit angefangen anderen beim C64 spielen zuzuschauen 😁

1989 hat mein Vater mir dann seine ausgemusterten 286 Teile "hingeschmissen" und gemeint: Die kannst du haben.

Also blieb mir nix anderes übrig, als das Ding wieder zusammenzubauen - da war ich 6 und dachte mir: Ist ungefähr so wie Lego.
Kurz danach lief der 286 wieder.

Ab da habe ich dann jährlich die ausgemusterte Hardware meines Vaters bekommen und so meinen PC immer wieder aufgerüstet, bis ich mir durchs Zeitungsaustragen selbst ab und an neue Teile kaufen konnte.

Seit dem baue ich alle PCs in meinem Familien- und Freundeskreis und saß für einige Jahre in der IT eines 40.000 Mann Unternehmens im 1st und 3rd Level Support.

In den 90gern habe ich natürlich Gamestar und PC Games gelesen und die CT meines Vaters bekommen, wenn der fertig mit lesen war. Irgendwann wurden dann die Printmedien durch Foren ersetzt.
Die Anzahl der mit Lesen und Tippen verbrachten Stunden ist irgendwo im fünfstelligen Bereich.

Spieletechnich fing's bei mir mit irgendwelchen 2D Dos Spielen an bis WIN 3.11 dann Fuß fasste.
Hängen geblieben sind vor allem Commander Keen, Day of the Tentacle, Monkey Island 1, dann Doom, Wolfenstein und Siedler eins (damals riesig... mit ich glaube 7 Disketten).
 
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Mein lieber Scholli seid ihr alle junge Hüpfer, mein erster Rechner war der Zuse-Z1
 
jahrelang c't gelesen ;)
 
Dadurch, dass mein XT lediglich ein Diskettenlaufwerk besass und jede Programmbeendigung darin gipfelte, dass MS-Dos den Systemdatenträger anforderte um die Command.com laden zu können, suchte ich mir sehr schnell einen Weg den Diskjockey abzustellen. Der bestand daraus, dass ich ein Ramdrive erstellte, Command.com beim Start dort reinkopieren liess und die Comspec-Variable darauf verweisen liess. So lernte ich Config.sys und Autoexec.bat kennen und erfuhr, dass man sich sein System weitgehend an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

Nach dem Umstieg auf einen 80386 und Windows (3.0, 3.1 dann 3.11) blieb ich da natürlich nicht mehr untätig und passte mir alles mögliche an. Was mir an Informationen fehlte, holte ich mir aus diversen Zeitschriften, dann auch aus dem Usenet nachdem ich anfing mich mit dem Mailboxing auseinander zu setzen. So kam eben alles nach und nach.

Ab dem 80486 fing ich auch an, mir meine Rechner selbst zu bauen und aufzurüsten. Mit der breiten Verfügbarkeit des Internets war der Zugriff auf jede erdenkliche gesuchte Information wesentlich leichter, so dass es immer einfacher wurde, sich alle gesuchten Informationen zu beschaffen.
 
131116 schrieb:
Also mich interessiert es, da ja hier sehr viele kluge Menschen unterwegs sind, wie ihr alle dieses Wissen bekommen habt?
:)

Ohne mich zu dieser Gruppe zu zählen.
Beobachten, Ausprobieren und Mitlesen hier im Forum, bzw. sich über die Probleme der anderen Gedanken machen.
 
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Ist ja hier schon ein bisschen wie Betreutes Wohnen. Bin ja froh, dass es noch mehr alte Säcke gibt.

Mein erster PC war ein 286er mit Turbo-Taste.
 
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