Achten auf:
- Aktuellste Qualified Vendor List (QVL) des Mainboards.
- Hat das Mainboard zwei Channel (DDR2) oder drei Channel (DDR3 möglich), oder etwas ganz anderes?
- In welchen Kombinationen kann das Mainboard mit RAM bestückt werden (z.B. 1 DIMM pro Channel, oder 2 DIMMs in Chanel A und je 1 DIMM in den anderen Channels, oder alle Bänke voll, ...)?
- Liegt ein 64bit Betriebssytem vor (Obergrenze für Speicher bei 32bit OS ist deutlich geringer)?
- Ist das OS eine schwache 64bit Home-Version von Windows (Obergrenze für Speicher ggf. begrenzt)?
- Bei einer Überlegung, ob es mehr als 6 bzw. 8 GB sein sollen, muss man sich fragen, ob man Software verwendet, welche dazu führt, dass tatsächlich mehr als 6 GB genutzt werden (meist ist dies heutzutage nicht der Fall)?
- Bei sehr hoch getaktetem RAM >= 1600 sollte/muss man auf Kühlung achten.
- Latenzzeiten. Bei CL7 zum Beispiel und hoher Taktrate >= 1600 kann es u.U. Probleme geben.
- Falls man einen Server baut, kann RAM mit Error Correction Code (ECC) sinnvoll sein. Für einen Home-PC für Spiele und Multi-Media ist jedoch RAM ohne ECC die deutlich bessere Wahl.
- Sofern man auf diesem Wege auf Nummer sicher gehen will, kann man sich an die Intel eXtreme Memory Profiles halten (XMP), sofern Board/BIOS und RAM dies unterstützen. In diesem Fall wählt man im BIOS einfach ein passendes XMP aus und es sollte alles laufen. Dennoch sind hier auch die QVL und bei hoher Taktung weitere Überlegungen zu Kühlung und ggf. Überforderung des Memory-Controllers etc. relevant.
Ich empfehle mal, kein zu hoch getaktetes RAM zu kaufen, denn damit muss man umgehen können. Es gibt unzählige Details, die man für einen erfolgreichen Betrieb bedenken muss. Desweiteren sollte CL9 schon gut sein.
Bei einem Board mir drei Channels und einem 64bit Windows (und keinen besonderen Anforderungen an RAM-Speicherkapazität) empfehle ich ein Päckchen mit 3 gleichen DDR3 DIMMs a 2GB zu kaufen, so dass in jedem Channel 1 DIMM installiert wird und der Speicher insgesamt 6GB groß ist.