News Xbox-Kahlschlag: Bei id Software muss die Hälfte der Belegschaft gehen

Oh man... Ausgerechnet bei ID und wohl vor allem sehr viele Programmer. Das wird wohl darauf hinauslaufen, dass die ID Engine sterben wird.... Wieder eine Engine weniger und dadurch wieder eine Stärkung und Abhängigkeit von Unreal. Ich versteh es nicht, sind die wirklich alle so blauäugig und sehen nicht die Gefahr, durch die massive Abhängigkeit von Epic?


Und dass es wohl Bethesda auch stark treffen wird, joa ist irgendwo nachvollziehbar, von denen kam ja bis auf das nicht so prickelnde Starfield ewig nichts neues mehr. Aber ob durch Leute rausschmeißen, neue Spiele schneller fertig werden? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Von elder Scrolls 6 gibts immer noch kein Release Termin und noch kein Lebenszeichen außer der eine Teaser, der schon ewig her ist. Mit Fallout hat man auch eine extrem starke IP und macht damit so wenig...
 
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J3FF schrieb:
Und warum hast du jemals gejubelt, wenn ein Dev aufgekaut wurde? Das sagt mehr über dich aus, als über M$.
Bevor du mir Dinge unterstellst, die ich nie gesagt habe, solltest du vielleicht noch einmal nachlesen.

Ich war nie ein Befürworter der Übernahmen von Zenimax, Activision und Co. durch Microsoft. Die großen Versprechen einer goldenen Zukunft kamen vielmehr von jenen, die darin den nächsten großen Befreiungsschlag für die Branche, den Game Pass und Microsoft insgesamt gesehen haben. Heute fällt auf, dass es um viele dieser einst so selbstbewusst vorgetragenen Prognosen bemerkenswert still geworden ist. Die Realität hat eben die unangenehme Angewohnheit, sich nur selten an Wunschvorstellungen zu orientieren.
 
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Gerade ID-Tech. Die Engine-Pioniere..
Jedes Spiel von denen müsste doch die Kosten bis heute wieder eingespielt haben. Im Gegensatz zu den anderen 3 Studios.

Ich gehe eher ddavon aus, das es dort viele KI Verweigerer gibt. Und das MS speziell diese entlassen hat.
Nur sagt das keiner offen, weil man Angst hat der nächste zu sein.

blackiwid schrieb:
1600 sind sicher nur alles Manager haben wir doch gelernt... 🤡
Nicht unwarscheinlich, da es abgeblich 11+ Manager Ebenen geben soll.. Die sollen auf 5 bzw 3 reduziert werden.
 
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Fujiyama schrieb:
da gibt es einiges was nicht zukunftsfähig ist.
meinst du die Firmen oder Spiele?

Games sollten normalerweise immer zukunftsfähig sein, außer sie sind generischer Müll.

Sieht man gut bei cod, wo alles was nach bo2 kam wird als müll von der community empfunden wird. Und das hat nicht nur was mit Nostalgie zu tun.
 
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Xbox habe nun entschieden, dass die Hälfte des Teams nicht mehr benötigt werde. Eine offizielle Zahl der bei id Software gestrichenen Stellen nennt Microsoft bislang nicht.
Ich würde sagen sie haben sich entschieden diese Leute nicht weiter zu beschäftigen. Dass man 50% der Leute nicht mehr benötigt um Spiele in gleichbleibender Qualität zu erstellen dürfte wohl kaum der Fall sein, außer das Management hat schon vorher massiv versagt und jahrelang viel zu viele Leute eingestellt/beschäftigt.

ls Außenstehender und potentieller Kunde kann ich es also in beiden Fällen nur als Totalversagen der Entscheider auslegen:
Entweder sie hatten vorher ein katastrophal schlechtes Personalmanagement mit viel zu vielen Mitarbeitern, oder das Management hat sich gerade dafür entschieden die Qualitätsansprüche an zukünftige Produkte so massiv zu senken, dass für die Produktion nurnoch deutlich weniger Entwickler reichen.
 
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@Weedlord
Beides, es gibt sowohl Firmen als auch Produkte die nicht zukunftsfähig sind. Nicht alle Games sind ein Gewinn.
Am Ende muss das Studio Gewinn machen.
 
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Das letzte richtige id Spiel war Rage (2011). Danach war es ja nur noch der Name.
 
Azeron schrieb:
Ein Zwischending gibt es in der Regel nicht. Außer vielleicht Valve, die sind die absolute Ausnahme in diesem ganzen Scheisshaufen was sich heute Videospielindustrie nennt aber da isses auch nur ne Frage der Zeit bis die an die Börse gehen und man ab da den Laden auch nur noch vergessen kann.
Wenn ich mir den Trend zu deren überteuerter Gaming-Hardware anschaue (wofür wieder genug Geld heraus springen dürfte, um zukünftige Anwesen und Yachten für Gabe Newell zu finanzieren), wäre ich mir nicht so sicher.

Dazu kommt die - vor der rückgratlosen EU Kommission - gescheiterte "Stop Killing Games" Initiative, die gezeigt hat, dass man als Verbraucher rechtlich auf sich alleine gestellt ist (bzw. keine Rechte hat, außer für Abodienste und Produkte, die man dann nicht wirklich besitzt (siehe auch Sony in dem Zusammenhang) zahlen zu dürfen, es sei denn man hisst die Jolly Roger) und die Spieleindustrie machen kann, was sie will.

Denkbar sind natürlich zukünftige Steam App Abogebühren für die Nutzung von Steam/der eigenen Spiele-Bibliothek.

Valve/Steam sind und waren noch nie die Wohltäter/edlen Ritter in glänzender Rüstung (die nur die Interessen von Gamern/Verbrauchern priorisieren), als das diese oft dargestellt wurden und der Start von Cyberpunk 2077 (und darauf folgende Shitstorms) hat auch kurz aufgezeigt, dass es CD Projekt Red auch nicht wirklich sind.

Ich denke aktuell hat vielleicht von den größeren Studios/Publishern noch Larian mit am ehesten eine weiße Weste, wobei da noch nicht sicher ist, ob diese Ihre nächsten Werke auch alleine/unabhängig von einem Publisher veröffentlichen werden (zumindest wäre das nach dem großen Erfolg von Baldur's Gate III möglich).
 
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Habe den Eindruck, dass gerade die kreativeren Studios abgeschnitten werden.. oh well. Pile of shame, here I come.
 
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id Software ist doch schon seit locker einem Jahrzehnt nur noch ein Schatten seiner selbst. Doom war ok und da hört es dann auch schon auf. Quake ist tot, Quake Champions war auch nur Quake III 2.0. Wolfenstein tot.. und an Commander Keen erinnert sich keine Sau mehr.
John Carmack hat ja schon vor langem das Weite gesucht.
 
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Chismon schrieb:
Valve/Steam sind und waren noch nie die Wohltäter/edlen Ritter in glänzender Rüstung (die nur die Interessen von Gamern/Verbrauchern priorisieren), als das die diese oft dargestellt wurden
Das stimmt, das sind sie nicht. Klar will Valve auch Geld verdienen und das machen die auch mit ihrem Store und Skins usw. Aber was Valve von den anderen unterscheidet ist die Entwicklung der Videospiele. Wenn die was bringen, dann ist das in der Regel gut bis sehr gut. Valve ist nicht abhängig von Investoren, Aktionären oder dergleichen und können es sich leisten ewig und 3 Tage für die Entwicklung eines Spiels zu brauchen.

Ist für die Konsumenten natürlich nicht so geil aber jo, was willste machen. Wenn Valve ein börsennotiertes Unternehmen wäre, dann kämen wohl gefühlt jährlich irgendwas aus dem HL Universum und da braucht es dann nicht lange bis das keinen mehr interessiert wie man das bei vielen großen Franchises heute sieht.

Am Ende werden daraus Ingameshops mit nem rudimentären Spiel als Kulisse das so rund und gelutscht ist damit es sich so viele Leute wie möglich holen weil je mehr es "gespielt" wird, desto mehr Leute gibt es die im Shop Zeug kaufen und nur darum gehts.

Chismon schrieb:
Ich denke aktuell hat vielleicht von den größeren Studios/Publishern noch Larian mit am ehesten eine weiße Weste.
Das stimmt, aber auch hier: Wenn die mal wachsen sollten, dann wird mit denen eben auch genau das passieren - entweder sie werden von einem der Großen gekauft oder sie werden selber zu einem der Großen.
 
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STM64 schrieb:
Natürlich waren die bunt.
Das war eine Parodie auf Horrorfilme aus der Zeit.

Eh nein?

Inspiriert war das erste Doom von Dungeons & Dragons, Evil Dead - ebenso aber auch massiv von H.R. Geiger und Alien 1. Gibt genug Interviews etc. von den ursprünglichen ID Software Devs dazu.

Dazu das schnelle Pacing und die für damals massiven Gore-Effekte kamen eher einem Actionfilm der 80er gleich. Ich hab noch das SNES Doom hier ( funktioniert alles noch ) und selbst da kommt einem das Game schon schnell vor.

Mit einer Parodie hat das nichts zu tun und das wollte Doom auch nie sein.

Das Game ist auch nicht bunt ala Fortnite - es ist einfach mit normalen Farben.

Es ist nicht völlig übersaturiert oder desaturiert. Es sind einfach die normalen Farben.

Bunt wäre Fortnite und überdreht bunt wäre Far Cry: Dragon Blood.

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Finde ich nicht sonderlich schlimm. Klar schade um die Mitarbeiter. Aber was Doom angeht, war für mich Doom 3 das einzig gute.
 
id war eines der wenigen Xbox Studios, das wirklich konsistent abgeliefert hat. Hier Belegschaft zu kürzen, ist komplett unverständlich, zumal wenn man Doom im gleichen Atemzug als eine der Kernmarken nennt, auf die man sich konzentrieren will. Das nächste Spiel der Reihe wird fraglos massiv abfallen, was die Qualität betrifft. Es ist eine Schande.
 
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Benna schrieb:
@c2ash

EA? -> Maxis, Mythic, Bullfrog, Origin, Westwood, Phenomic, Black Box Games, Pandemic, PlayFish, DreamWorks, .....
Kannst noch Codemasters dranhängen. Was haben die für geile Rally-Spiele rausgebracht. Aber man war ja so oberschlau, sich an EA zu verscherbeln. EA WRC das Totaldesaster und schon wurde alles eingestampft. Well played
 
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E1M1:Hangar schrieb:
Passt scho - die letzten 2 Doom Teile waren eh nicht der Rede wert. So weit weg von einem Doom, wie man sich es nur denken kann.
Weil die Spiele Dir persönlich nicht gefallen haben sind die Entlassungen in Ordnung? Nett...
Ich spiele Doom seit dem ersten Teil und die letzten zwei Teile passen meiner Meinung nach super in die Reihe. Mit Fortnite hat das absolut nichts zu tun.
ChatGehPeeTee schrieb:
war für mich Doom 3 das einzig gute.
Was tatsächlich wenig mit der Reihe zu tun hat...
 
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Azeron schrieb:
Wenn Valve ein börsennotiertes Unternehmen wäre,
Ja gut, dann würde es noch mehr Richtung Kommerz gehen, das stimmt natürlich.

Wie Steam Machine (2) und vermutlich bald Frame zeigen, läuft auch so nicht immer alles glatt bei Valve, aber wenigstens muss man Aktionären und Finanzpresse nicht alle 5 Minuten Rechenschaft ablegen, wenn es 'mal nicht so rund läuft.

Azeron schrieb:
entweder sie werden von einem der Großen gekauft oder sie werden selber zu einem der Großen.
Das oder Larian machen einen auf komplett unabhängig/CryTek (jedoch vermutlich ohne eigene Engine Entwicklung als weiteres Standbein), aber dann wohl eine Live Service Cashcow im Idealfall bräuchten oder dauerhaft die D&D Lizenz von Wizards of the Coast/Hasbro (wobei letztere gerade dabei sind D&D sowie Magic so zu übermonetarisieren und die Universen in den Boden zu stampfen, daß evt. nicht viel davon übrig bleiben wird).

Einen Namen gemacht hat man sich bei Larian mit Divinity und vor allem Baldur's Gate III eigentlich schon genug, auch wenn es noch kein kultiges "can it run Crysis" Meme Pendant von Larian bisher gibt, aber das kann ja noch kommen.
 
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Bei den ganzen Entlassungen ist doch die große Frage, wie gut die Käufe von ganzen Publishern (!) durch Microsoft dem Markt getan haben.

Als Spieler ist es die Hoffnung beim Kauf eines Spielestudios, dass es durch den Kauf wachsen kann und Spiele auf den Markt bringt, die es ohne den Kauf nie gegeben hätte.
Mehr Geld für weitere Entwickler oder ganze zusätzliche Teams in einem Studio, Entlastung durch Synergien, d.h. ein Studio muss nicht mehr selbst jeden Felsbrocken für seine Open-World-Spiele gestalten, weil der Publisher oder in diesem Fall Microsoft ein Support-Studio irgendwo hat welches nur Steine gestaltet und diese den anderen Studios zur Verfügung stellt.
Oder dass der Publisher Verluste durch Spiele eines Studios in Kauf nimmt und durch Erfolge anderer Studios auffängt, so dass das Studio mit einem Flop ein neues Spiel entwickeln kann, welches dann vielleicht ein riesiger Hit wird.
Oder - im Kontext von Exklusivspielen - ein Studio muss gar keine "Erfolge" vorweisen, wird aber vom Publisher ausgehalten, weil die Titel zwar vertretbare Verluste bringen, dafür aber der Konsolenmarke Prestige bringen und damit Käufer zu dieser Konsolenplattform holen, die dann viele andere Spiele kaufen und so das verlustbringende Studio quersubventionieren.

Ich denke Double Fine ist ein Studio für letzteres, die Titel sind in der Entwicklung nicht enorm teuer, so richtige Verkaufsrenner sind sie aber auch nie. Dafür stärken sie halt das Image der Xbox, weil es so dort auch nischige Titel gibt und nicht nur Mainstream. Ähnlich sicher auch zu einem Teil der Fall bei Ninja Theory.

Nur: Das sind eben die Nischenspiele, da sehe ich schon, dass Microsoft als Mutterfirma da sicher einen Benefit gebracht hat. Und das sind Fälle wo Microsoft einzelne Studios gekauft hat. Die profitierten also von diesem Sicherheitsnetz eines starken Publishers.

Aber dann gibt es eben auch Fälle wo sie ganze Publisher gekauft haben, mit goßen Spielereihen, auch dort finden teilweise gerade Kürzungen statt.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Elder Scrolls 6 oder gar das Oblivion-Remaster, dass die neue Doom-Reihe oder im Extremfall halt einfach Call of Duty nicht auch ohne Microsoft passiert wären...
Die Publisher denen diese Reihen bereits gehörten als sie noch eigenständig waren waren auch breit genug aufgestellt um ein paar Flops auffangen zu können und hatten Gelddruckmaschinen im Haus, eben mit Call of Duty und World of Warcraft (und King.com soll wohl der eigentliche Geldbringer gewesen sein), mit Skyrim welches auf jede erdenkliche Plattform portiert wird usw...

Was hat Microsoft denen gebracht? Außer dass das Geld halt nicht mehr in der Studiofamilie und bei deren Investoren blieb, sondern nun bei Microsoft landet um dort Verluste in der KI-Sparte oder auch - um beim Gaming zu bleiben - durch die schlechten Verkäufe der Xbox abzufedern, damit die Investoren von Microsoft happy sind.
 
Buttkiss schrieb:
Weil die Spiele Dir persönlich nicht gefallen haben sind die Entlassungen in Ordnung? Nett...
Ich spiele Doom seit dem ersten Teil und die letzten zwei Teile passen meiner Meinung nach super in die Reihe. Mit Fortnite hat das absolut nichts zu tun.

The Dark Ages war im Vergleich zu 2016 und Eternal rein verkaufstechnisch tatsächlich ein kleiner Flop. Eternal hat sich meiner Meinung nach auch nur so gut verkauft, weil das 2016er nu-Doom damals aus dem Nichts einschlug und einen riesigen Hype generiert hat. Bei The Dark Ages sieht man das Problem perfekt an den Zahlen: Auf Steam ist das Spiel im Vergleich zu den Vorgängern ziemlich abgestürzt (ca. 31.000 Peak-Spieler gegen über 104.000 bei Eternal). Bethesda feiert zwar „3 Millionen Spieler“, aber die harten Verkaufszahlen liegen bei unter einer Million... der Rest hat es einfach über den Game Pass "gratis" mitgenommen.
 
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