Xeon E3-1230V3 oder i5-4670

quis

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Hallo zusammen,

ich möchte mir in den nächsten 2 Wochen einen neuen PC für max. 1200€ kaufen ("größte" Anwendung: aktuelle Spiele).

Ich habe keine Lust zu übertakten, von daher überlege ich nun ob i5 4670 (ohne K) oder Xeon E3-1230V3... Preislich tut sich da ja nicht viel. Xeon hat Hyperthreading, dafür bisschen weniger MHz. Gibts da schon Benchmark-Vergleiche für Leistung und Stromverbrauch? Habe bisher noch nicht wirklich was gefunden.

Anbei meine aktuelle Zusammenstellung (i5):
https://www.mindfactory.de/shopping...220a1a57d4cdb6325354047935b75f88e9e4206ac5057
 
In der Regel wird für reines Gaming kein HT empfohlen... Wie das in der Zukunft aussieht ist schwer zu sagen.
 
Würde dann für 28€ mehr den Xeon E3-1230v3 nehmen und wenn du noch mehr Speicherplatz brauchst dann noch eine HDD, je nach Gebrauch auch noch ein DVD Brenner.
Ansonsten passt das so.
 
Würde eher auf den Xeon setzen. Die 100 Mhz weniger merkst du im Grunde nicht. Und von HT kann man je nach Anwendung doch schon profitieren.

Zudem habe ich die Erfahrung gemacht das bei einem Wiederverkauf die Xeons preisstabiler sind.

Ansonnsten schaut die Zusammenstellung sehr gut aus.
 
Ohne Übertakten würde ich den Xeon nehmen. Mit OC natürlich für Gaming nicht.
 
Schonmal vielen Dank für eure schnellen guten Antworten!

Dann tendiere ich auch eher zum Xeon: quasi IGP gegen HT getauscht.

Welches Board nimmt man da? Brauche noch einen PCI-Steckplatz für eine TV-Karte, 5.1 Sound (haben ja eh alle?), min. 6mal USB und der Macho2 sollte drauf passen.
 
Aber du hast ja schon ein gutes Board ausgesucht. Passt das nicht?

Dieses würde schon reichen: ASRock B85 Pro4
Von Gigabyte gibt es auch einige H87 Boards: GA-H87-D3H, GA-H87-HD3

Gigabyte und AsRock unterstützen den Xeon offiziell. Die anderen Boards werden vermutlich auch funktionieren, aber es muss nicht so sein. Schau also immer auf der Hersteller-Homepage nach, ob der Xeon unterstützt wird.

Bei Geizhals kannst du schön suchen und die Option "PCI" auswählen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

ich hab mir den folgenden PC vor einer Weile gekauft, und alles hat prima geklappt und rennt!
http://geizhals.de/eu/?cat=WL-332809

Nochmal vielen Dank fürs drüber schauen!

Ich habe nun aktuell meine zwei Gehäuselüfter an das Mainboard angeschlossen.. Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass ich ja auch eine Lüftersteuerung am Gehäuse hab. Was würdet ihr hier empfehlen? Manuell oder automatisch vom Mainboard?
Sollte ich oben noch einen Gehäuselüfter einbauen? Oder reichen 2? CPU ist kein Thema auf Grund des Macho2, Grafikkarte wäre da eher interessant. Das Gehäuse erreicht schon manchmal Temperaturen um die 40°C und weiß nicht, ob genug warme Luft rausgeblasen wird
 
quis schrieb:
Sollte ich oben noch einen Gehäuselüfter einbauen? Oder reichen 2? CPU ist kein Thema auf Grund des Macho2, Grafikkarte wäre da eher interessant. Das Gehäuse erreicht schon manchmal Temperaturen um die 40°C und weiß nicht, ob genug warme Luft rausgeblasen wird

Du meinst Innenluft im Gehäuse bei 40 Grad ? Dann dürften die Komponenten allesamt (Board, CPU, GPU) arg zu kämpfen haben.

Das Define R4 ist kein Raumwunder, aber m.M. nach reicht die Optimierung der vorhandenen Lüfter, die sind schließlich zahlreich vorhanden.

Hast du die ganzen HDD-Käfig noch verbaut ? Könnte man evtl. rausnehmen, damit mehr (bzw. leiser) kühle Luft vorne angesaugt werden kann.

Kühlungs- bzw. Lüftungssteuerung zu optimieren, ist meist sehr subjektiv, der eine schaut nur auf CPU- wie GPU-Temperaturen, egal welche Lautstärke, andere stellen z.B. konstante Lüfterdrehzahlen ein, weil das Rauf- und Runterdrehen nervt usw.

Fixe Drehzahlen haben den Nachteil, dass sie etwas lauter d.h. hörbarer sind, als es die tatsächlichen Temperaturen erfordern. Andererseits verhindern sie ein "Aufheizen" über Stunden hinweg teilweise besser als durch (an Einzelpunkten) temperaturgesteuerte Lüftersteuerung.

Probiere es aus.

Es gibt einen sehens- wie lesenswerten Testbericht über den perfekten Airflow. :cool_alt:
 
Du meinst Innenluft im Gehäuse bei 40 Grad ?
Also der Temperatur-Sensor "System"
Das Define R4 ist kein Raumwunder
Aktuell: Ein Lüfter vorne und ein Lüfter hinten
Hast du die ganzen HDD-Käfig noch verbaut ?
Nein, hab den mittelteil herausgenommen. Der Kühler hängt aber direkt vor den Festplatten unten, was ich auch gut finde.
sehens- wie lesenswerten Testbericht über den perfekten Airflow.
Super Artikel! Dann hole ich mir noch einen Lüfter für oben, dann habe ich den "Standard-Airflow". Welcher Gehäuselüfter wird aktuell üblicherweise verwendet?

Der Airflow wird sicherlich zusätzlich dadurch gestört, dass der Macho2 ziemlich nah am Gehäuselüfter hinten dran ist (<2cm). Ich konnte ihn aber nicht andersrum anbringen, da ich sonst das Stromkabel nicht hätte anschließen können. Ich hoffe mal, dass ich oben noch drankomme für den Lüfter... ich guck mir das später nochmal im Detail an.
Ergänzung ()

Ich hab noch ein Bild vom Innenleben angehängt:
IMG_0317.jpg

Ich würde mir dann noch n Kühler für hinten oben holen... andere Optimierungsideen?
(z.B. Festplattenkühler eine Position hoch?)
 

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Das würde eher den Luftstrom stören, wenn schon vorne noch ein zweite 120mm Lüfter, aber gut dass das System läuft und du soweit zufrieden bist.
 
quis schrieb:
... Dann hole ich mir noch einen Lüfter für oben, dann habe ich den "Standard-Airflow". Welcher Gehäuselüfter wird aktuell üblicherweise verwendet?

Der Airflow wird sicherlich zusätzlich dadurch gestört, dass der Macho2 ziemlich nah am Gehäuselüfter hinten dran ist (<2cm). Ich konnte ihn aber nicht andersrum anbringen, da ich sonst das Stromkabel nicht hätte anschließen können.

Mich irritiert weniger die Nähe des CPU-Kühlers zum ausblasenden Gehäuselüfter in Zentimetern als das Problem der Abstimmung beider Lüfter.

So nah beieinander würde ich den hinteren Lüfter eher oben montieren, so kann der CPU-Lüfter durch die Öffnung zwar etwas behindert ausblasen, aber der Luftstrom prallt dann nicht gegen den evtl. langsamer drehenden Gehäuselüfter.

Nur so als Idee, das kann man einfach prüfen, in dem du den einen wie anderen Lüfter abhängst und den Luftstrom bspw. mit der Hand feststellst. Bei einer hohen Kühlleistung des CPU-Kühlers (ohne Lüfter) ist halt die Frage, wieviel Abluft braucht er, genügt evtl. die "luftabziehende Wirkung" von 1-2 Gehäuselüftern. Siehe semipassiv Betrieb des Macho.

Die Phantom bläst offenbar konstant nach unten in Richtung Gehäuseboden, von dort holt sich das Netzteil einen Teil der warmen Abluft und bläst sie hinten/unten raus. Bei starken Drehzahlen der Grafikkartenlüfter dürfte aber ein größerer Teil nach unten/vorne ins Gehäuse gedrückt werden, da wäre die Frage, ob es mehr Sinn macht (1) von unten/vorne einblasend einen Lüfter zu montieren oder (2) ggf. weiter oben einblasend oder (3) unten/vorne ausblasend.

Kann da kein Patentrezept anbieten, es kommt auf die tatsächlichen Luftbewegungen an, ob sie stauend wirken, ob es von der Last auf CPU/GPU abhängt, d.h. wechselwirkend einmal stauend (Höchstlast) und normal/optimal bei geringer Last. Das must du selber herausfindend. Experimentieren kann Sinn machen, sei es nur um eine Feineinstellung zu finden, die alle Lastzustände optimiert hinsichtlich der Lüftersteuerung.

Eine weitere Option (4) wäre die 180 Grad kopfüber Montage des Netzteils. Damit verändert sich aber ein Teil der Frischluft Zufuhr, dein Gehäuse hat ja keine getrennten Bereiche. Aber die Chance besteht, dass das Netzteil dann einen gewichtigeren Teil der GPU-Wärme aufnimmt und direkt nach hinten/unten abführt.

In der Regel wird man Kompromisse eingehen müssen. :)

P.S. In meinem Sprachgebrauch Kühler = Kühlkörper, Lüfter = aktiv drehender Luftbeweger, wenn man so möchte. In einem verbauten Computersystem gibt es verschiedene Wärmestrahler, teilweise mit einem Kühlerkörper versehen, an den Öffnungen bzw. Geräteaussenseiten ergänzt durch Lüfter. Festplattenkühler sind für mich Kühlkörper anliegend auf Festplatten, die die Wärme aufnehmen und passiv abtransportieren, z.T. zugänglicher machen für Lüfter. Du meinst aber offenbar den Lüfter, der auf/über die Festplatte bläst.
 
Na das ist ja eine richtige Abhandlung... :) Interessante Punkte...

Die Phantom bläst offenbar konstant nach unten in Richtung Gehäuseboden, von dort holt sich das Netzteil einen Teil der warmen Abluft und bläst sie hinten/unten raus.
Laut http://www.tweakpc.de/hardware/tests/grafikkarten/gainward_geforce_gtx_570_phantom/i/img3.jpg (anderes Modell, aber gleicher Kühlkörper) saugt die Grafikkarte an und gibt "zu den Seiten" ab.
Weiterhin habe ich das Netzteil anders herum eingebaut, dass es sich die Luft von unten holt (Öffnungen+Staubfilter im Gehäuse unten).

Ich versuche erstmal den Lüfter von hinten nach oben zu bauen, könnte mir vorstellen dass dadurch schon etwas mehr warme Luft abtransportiert werden kann. Durch die vielen Öffnungen kommt bestimmt genug Luft rein :)

Ich muss nochmal richtig testen, aber bisher habe ich das Gefühl, dass die Grafikkarten-Hitze nicht genug abgeführt wird.
Ergänzung ()

Sooo... Lüfter hochgebaut und es scheint so zu sein, wie doesntmatter geschrieben hat. Der CPU-Lüfter pustete gegen den Gehäuselüfter, wobei viel der warmen Luft zwischen beiden "gefangen" war. Vielen Dank für die Hilfe!!
 
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Wünsche dann noch viel Spaß mit dem PC und gut dass das Problem behoben ist.
 
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