XMP nach Jahren instabil

groink19

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Hallo,

da ich seit ein paar Jahren großer Fan von RAM-OC bin (bin so ein Masochist), teste ich regelmäßig mit Karhu, ob mein aktueller OC noch stabil ist. Ich musste im Laufe der Zeit immer mal wieder nachjustieren, aber seit neuestem ist es so, dass nichtmal mehr das einfache XMP-Profil stabil ist.
Ich habe einen BIOS-Reset gemacht, das XMP Profil geladen und ein bisschen mit den Widerständen gespielt. ProcODT 43 und 48 probiert sowie 0/0/5 bei den Rtt's und die AUTO Einstellungen des Boards. Alles schmiert bei unter 1000 % in Karhu ab. Die Spannung habe ich mit AIDA getestet (sowohl Cache only als auch das "Gesamtpaket, 90 Minuten) und das lief problemlos.
Mit 2400@CL16 scheint der RAM stabil zu sein, aber das kann ja nicht das Ziel sein.

Danke für euren Input!

System: 2700X; 2x8 GB Team Group Dark Pro Series Rot, DDR4-3200, CL14 (Samsung B-Die); X470 Taichi
 
Nimmst Du zufällig das Programm HWInfo als Version 6.42 ? zum Überwachen
Ergänzung ()

Falls ja, nimm bitte die überarbeitete Version 7.02 mit der gibts keine Probleme
 
Nein, Version 6.02-3670. Ich weiß aber nicht, was das mit irgendwas zu tun haben soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rechner (insbesonders die RAM-Module und Slots) mal gereinigt / abgepustet? Staub kann auch zu Instabilitäten führen.
 
Wie lange lief der Ram denn auf welcher Spannung und am wichtigsten bei welcher Temperatur?

Es ist völlig normal, dass Arbeitsspeicher der bei der voltage am Limit betrieben wird mit der Zeit anfängt früher schlapp zu machen. In der Regel geschieht das aber auf Ebenen weit oberhalb des XMP Profils.
 
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@Vindoriel Werde ich mal machen.

@KurzGedacht Die Temps kann ich nicht messen/auslesen, aber über 1.45 V bin ich nie gegangen. Dauerbetrieb war immer um 1.4 V, also würde ich das als Fehlerquelle ausschließen. Belüftung im Rechner ist auch ausreichend vorhanden.
 
@Baal Netbeck Bei der SoC-Spannung musste ich nie besonders hoch gehen. 2400@CL16 ist halt die AUTO Einstellung des Boards bzw des RAMs. 2666 etc habe ich nicht probiert.

@Zwirbelkatz Habe leider keinen anderen RAM und auch kein anderes System. Mal sehen, wann ich das nächste Mal zu nem Kumpel komme, der noch nen Desktop-PC hat.
 
groink19 schrieb:
@Baal Netbeck Bei der SoC-Spannung musste ich nie besonders hoch gehen.
Und was bedeutet das für dich?
Es gab halt immer Mal wieder Berichte, wo hohe soc Spannungen den speicherkontroller degeneriert haben.

Ist sicherlich auch eine Frage der CPU Temperatur... Gut gekühlt hält die Halbleiter Technik auch relativ hohe spannungen aus.

Auch kommt mir 0 0 5 bei den rtt Werten komisch vor...und 43-48 ohm procODT für zen+ zu niedrig.
 
@Baal Netbeck VSoC immer so zwischen 1.00-1.05 V. Meine CPU Temp. ist nie über 65-70 °C, auch in Stresstests. Die Widerstandswerte sind so auch genauso in der RAM-OC Anleitung im hiesigen Forum zu finden als Anhaltswerte.
 
Die Anleitung für Zen/Zen+ oder für Zen2/Zen3?
Denn der Speicherkontroller hat sich da schon extrem verändert.

Bei mir lab für 2x8(Samsung-B) die Wiederstände etwas anders....ich hatte ProcODT zwischen 48-60 ...und RTT bei Nom=/7, Wr=disabled und Park=/5.

Aber klar...anderes Board...andere CPU....anderer Ram.

Trotzdem denke ich, dass du da eventuell noch Spielraum hast.
Auch die Cad Bus Strength ist etwas, dass manchmal angepasst werden sollte.

1-1,05V soc sind ziemlich wenig...aber sollten eigentlich reichen...und natürlich auch sicher sein....du willst ja nichtmal sonderlich hoch.
 
@Baal Netbeck Ich meine die alte, V 1.3, für Zen+. 48/7/0/5 kann ich natürlich auch mal ausprobieren. Bei den CADs hatte ich bislang AUTO und 24-24-24-24 ausprobiert. Und wie gesagt, zu den Spannungen sagt AIDA64 OK. Die AUTO Spannung des MB für SoC sind 0.840 V, aber üblicherweise habe ich VSoC auf 1 V gesetzt mit entsprechender LLC, dass die Spannung bei Last nicht fällt.
 
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groink19 schrieb:
habe ich VSoC auf 1 V gesetzt mit entsprechender LLC, dass die Spannung bei Last nicht fällt
Wie hoch die LLC? Wenn du da übertrieben hast, kann auch durch die Lastspitzen der IMC degradiert sein.

Ansonsten würde ich bei 3200 das hier als Basis probieren:

SOC 1,056v ohne LLC
Vdimm 1,36v
ProcODT 48 o. 53
RTT 7/0/5 o. 0/0/5 (was besser läuft...)
CADs 24-24-24-24 o. 24-20-24-24

RAM Slots sollten wie meistens A2+B2 gewählt werden.
 
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@ZeroCoolRiddler Die LLC war immer bei Stufe 3, was genau in der Mitte liegt bei Asrock (1-5).

Ich habe jetzt ein bisschen rumprobiert, und mir fällt auf, das 3200@14-15-15-15-31 stabil zu laufen scheint im Vergleich zu 3200@14-14-14-14-31. Bedeutet das, dass mein RAM einfach keine Lust mehr auf die 14 bei einem der Haupttimings (bei welchem der 3 auch immer) hat und es ausschließlich am RAM liegt?
 
Möglich wäre das auch, aber seltener. Wenn dann wäre tRCDRD der Übeltäter von den 3 Timings.
Hast du die Subtimings eigentlich mit angepasst?
 
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Nein, die Subtimings stehen größtenteils auf AUTO.
 
Wenn du deine B-Die auch mal ordentlich einsetzen willst, XMP allein bringt nämlich nicht wirklich was:


tCL 14
tRCDRD 15
tRCDWR 14
tRP 14
tRAS 28
tRC 42
tRRDS 4
tRRDL 6
tFAW 16
tWTRS 4
tWTRL 12
tWR 12
tRDRDSCL 3
tWRWRSCL 3
tRFC 240
tCWL 12
tRTP 10
tRDWR 8
tWRRD 3
tWRWRSC 1
tWRWRSD 7
tWRWRDD 7
tRDRDSC 1
tRDRDSD 5
tRDRDDD 5
tCKE 1

Das ganze bei 1,38v mal testen ;)

EDIT:
Timings etwas entspannt :D
 
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Danke dir. Wie gesagt, ich hatte sie schon bei 3466@CL14 laufen, aber das war auf Dauer bei mir nicht stabil.
Mein eigentlich Ziel ist eigentlich ein 5800X/5900X und dann 3800@CL16, was machbar sein sollte.

@ZeroCoolRiddler Mit deinen Timings komme ich net an Fehlercode A6 vorbei. :mussweg:
 
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Hab die Timings angepasst, falls du es nochmal probieren willst.
 
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