News Zieht Intel den Start des „Nehalem“ vor?

Ein Paperlaunch kennt man ja eigentlich nur noch von AMD, Intel hat das doch gar nicht mehr nötig, könnte man meinen...
 
silent-efficiency schrieb:
Core Duos Architektur war 3-Fach Superskalar. Die von Core 2 Duo ist Vierfach-Superskalar. Allein schon dieser Unterschied sollte klar machen, dass du keine Ahnung hast, wovon du da redest.

:heuldoch:

Den Dispatcher musste man dafür eben erweitern und paar andere Kleinigkeiten. Und jetzt?
 
Wahrscheinlich ist es ne doofe Frage, aber könnt ihr mir trotzdem mal sagen, ob der Bloomfield einen freien multi hat!? Vielen Dank!
 
Mr_Tee schrieb:
Den Dispatcher musste man dafür eben erweitern und paar andere Kleinigkeiten. Und jetzt?

Ja und das macht man mal kurz vor Feierabend, da kopiert man dann kurz ein paar Schaltkreise irgendwo hin und schon ist es fertig:rolleyes: Du hast doch voll keinen Plan, wie aufwendig es ist Chips zu entwickeln.
 
Microarchitekt schrieb:

Ähm... ja und warum bringt mehr als DDR-800 nichts? -> wegen FSB!
Den hat ja bekanntlicherweise der Nehalem nicht mehr. Ich denke schon das es was bringen wird mit dem Triple Channel. Außerdem wird da DDR3 erst seine richtige leistung zeigen.

Aber zu deinem Kommentar das es keine CPU gibt, die theoretisch 12,8 GB/s ausnutzen kann. Ich weiß nicht, wo du das her holst, aber das ist eines der leichtesten Übungen einer CPU. Dazu braucht man noch nicht mal eine Multi-Core CPU! Der Speicher in einem System ist ein riesiger Flaschenhals, da ist jede etwas schnellere Anbindung an den Speicher sehr willkommen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Zitat entfernt.)
Wo soll bitte die Leistung her kommen? Dies hat nichts mit dem FSB zu tun. Nehmen wir eine CPU, die mit 3,5 GHz getaktet wird. Somit kann die CPU 3.500.000.000 (3,5 Mrd.) Zyklen pro Sekunde verarbeiten. Im Idealfall kann eine 32 Bit CPU damit 14.000.000.000 (14 Mrd.) Bytes pro Sekunde verarbeiten. Jetzt haben aber CPUs die dumme Angewohnheit mehr Zyklen zu benötigen, um einen Befehl zu bearbeiten. Somit sinkt der theoretische Maximalwert der zu verarbeiteten Bytemenge. Bei z.B. 4 Zyklen im Durchschnitt pro Befehl geht es schon auf 3,5 Mrd. Bytes pro Sekunde runter. Bei 5 Zyklen sind wir schon bei "nur noch" 2,8 Mrd. Bytes. Bei dieser Betrachtung sind noch nicht mal Befehle wie CMP, BRQ usw. berücksichtigt. Die nicht auf den Speicher wirkenden Befehle senken die theoretisch zu verarbeitete Bytemenge also nochmals. "Schraubt" man noch drei Kerne ins Gehäuse und nennt das Ganze dann Quadcore, so kommt man vielleicht an das Maximum von DDR2-800 mit 13.743.895.347 Bytes pro Sekunde im Dual Channel. Alles darüber ist momentan Marketing für dumme Kunden.

Wenn du mir nicht glaubst, schau dir mal diesen Test an: DDR3 und DDR2 in Vergleich
 
AMD hat halt den Fehler gemacht nur auf den Quadcore zu gucken. Wie viele Verbraucher brauchen zu Hause bitte sehr eine Quadcore-CPU?

Für das Browserspiel was ich zocke reicht selbst der Pentium III von meiner Freundin und für meine Spiele komme ich mit meinem 4600+ X2 wunderbar aus.

Die nächste CPU wird bei mir auch Dual-Core sein, weil sich Quad für mich einfach nicht lohnt und ich keine Lust habe, dass 2 Kerne dauernd im Idle-Modus laufen. Problem ist nur das AMD im Dual-Core Bereich nichts bietet. Nur Intel hat mit dem Wolfdale eine wirklich interessante und leistungsstarke Dual-Core CPU.

Gruß
Lumi25
 
@Microarchitekt:

Also wenn du schon so eine Rechnung auftust, dann musst du auch beachten, dass heutige Prozessoren 4-fach Superskalar arbeiten. Also müsstest du schon mal den theoretischen Wert mit 4 multiplizieren. Desweiteren befindet sich pro Superskalarer Einheit noch eine Pipeline, wo (wenn alles gut geht, und durch die Branch Prediction, die meißtens immer besser wird) pro Takt ein Befehl abgearbeitet wird. Das mit dem 3, 4, 5, ... Zyklen pro Takt ist jetzt eben gerade durch die Pipeline-struktur bedingt. Aber die Pipeline ist dann halt auch so organisiert, dass pro Takt ein Befehl fertig wird. DIe ALU, sowie divisionseinheiten und Multiplikationseinheiten können ja schließlich auch schon pro Takt eine Operation machen. Wenn du jetzt noch das ganze auf einem Quad-Core betreiben möchtest, dann musst du die 14Mrd. nochmal mit 16 Multiplizieren.

Außerdem geht es dabei nicht mal unbedingt um die Bandbreite. Das schlimmste ist ja eben die Latenz, die die CPU so ausbremst. Wenn die CPU so rum rechnet und was haben will, was gerade eben nicht im Cache steht, dann dauert es erst eine halbe Ewigkeit (aus sicht der CPU), bis die Daten endlich zur Verfügung stehen. Ohne das man die Zeiten vom Memory-Controller dazu nimmt, muss die CPU schon allein 10 Takte warten (wernn 3,33 GHz und FSB 333 MHz) bis der RAM überhaupt weiß. was er besorgen soll. Dann dauert es wieder etwas bis er gefunden hat was gesucht wurde und dann geht es halt wieder zurück. Und das ist der Optimalfall für ein Datum, dass maximal 4*32bit ist. Wenn es größer wird, oder etwas voller ist auf dem Bus (z.B. noch weitere Anfragen kommen, dann kann man bei einem Bus ja auch nichts anderes machen, weil exklusives Medium), dann dauert es immer länger und die CPU schläft ein=)

Deswegen würde es schon richtig was bringen, wenn es sich halt nicht mehr um einen Bus handelt, sondern um eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung, sodass halt auch mehrere Sachen gleichzeitig (über die 3 Kanäle) übertragen werden.

Gruß, dwb
 
@ herbiW ja, bei mir funktioniert es, ich habe eine g15, dennoch denke ich eher das das am mainboard lieg oder?
 
Hi,

Intel entwickelt für die Bereiche, in denen man Geld verdienen kann und diese Bereiche steuern die Notwendigkeit von Rechenpower oder nicht. Du Notwendigkeit von QuadCore darf im maßgebenden Markt ohnehin bezweifelt werden, aber geben tut es sie "halbherzigerweise" trotzdem. :-)

In den allermeisten Fällen im Mainstream (nicht Gaming) steuer überdies hinaus schon lange nicht mehr der Rechner die Geschwindigkeit, sondern der Mensch mit seiner Reaktions- und Entscheidungsfähigkeit.

Gruß,
Cb
 
Cumulonimbus schrieb:
In den allermeisten Fällen im Mainstream (nicht Gaming) steuer überdies hinaus schon lange nicht mehr der Rechner die Geschwindigkeit, sondern der Mensch mit seiner Reaktions- und Entscheidungsfähigkeit.

Diesen Gedanken finde ich z.B. absolut falsch. Besonders noch wenn die Leute schreiben, man bräuchte keine schnellere CPU, die würde eh nur auf den Menschen warten. Stimmt, sie wartet immer auf den Menschen, ist mir aber egal ob sie auf mich wartet, weil es eben nur eine Kiste ist. Aber wenn ich denn mal was will, dann soll sie es so schnell wie möglich machen.
 
@Microarchitekt
Das ist eine ziemliche Milchmädchenrechnung, die du da aufstellst. Schon mal etwas von Befehlspipelining gehört? Und wie kommst du auf 4-5 Zyklen pro Instruktion? Die meisten Instruktionen können heutzutage in einem Zyklus verarbeitet werden. Und wie dwb schon sagt, Bandbreite spielt eher eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind die Latenzen.

Lumi25 schrieb:
AMD hat halt den Fehler gemacht nur auf den Quadcore zu gucken.
Wo haben sie das gemacht und wo soll da der Fehler sein? Der K10, genau wie der K8, ist immer noch eine Server CPU. Und dort war ein Quadcore von essentieller Bedeutung. Dass sie darüber hinaus nicht so viel Kapazität haben, auch was Entwicklungen betrifft, kann man an der Streichung des K10 X2 sehen. Daher sind Vergleiche mit Intel nicht passend.

Lumi25 schrieb:
Problem ist nur das AMD im Dual-Core Bereich nichts bietet.
Wie kommst du darauf? Sicherlich hat Intel leistungsstärkere Dualcores. Dafür ist AMD nach wie vor P/L technisch ungeschlagen. Und das wird für viele immer noch ausschlaggebend sein.
 
Ungeschlagen? Ich krieg von Intel doch schon für 40€ nen E22xx, den man locker auf 2.8GHz, oft auch auf 3GHz übertakten kann.

Und der E7200 für 85€, der absolut jeden AMD Dual in die Tasche steckt.
 
Nett nett, Intel macht wie üblich Druck, mal gucken was auf uns da zukommt.

Sry für Off Topic, weiß einer eig. ob AMD irgendwann die Z-Ram Tech. in seinen Prozzis einsetzen wird? Und wie sieht es mit High-K Gate Dielektrikum aus? Ich meine das wäre doch perfekt für die Phenoms in 45nm? Wären dadurch wesentlich kleiner und gleichzeitig weniger Leckstörme, weniger Hitze, verbrauch VCore usw. usf. AMD hat doch die Technologie schon erworben oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
@FreeZer,

und inwiefern merkt man dieses in die Tasche stecken? In Spielen (also wohl das Hauptanwendungsgebiet hier im Forum) merkt man es wohl definitiv nicht, denn was machen maximal 10 FPS mehr für einen Aufpreis von 50€ (X2 4800+ zu E7200) wenn man sowieso schon bei 40 FPS ist? Beim Großteil der Spiele befindet sich der Unterschied in den FPS sogar im Zehntel-Bereich, bei Spielen lohnt der Aufpreis einfach nicht.
Vom Office-Bereich will ich gar nicht anfangen zu schreiben, da kann man sowieso das günstigste nehmen was man will. Zu Empfehlen sind da aber trotzdem die günstigen AMD-Prozessoren, die LE-Reihe mit einer TDP von 45W zu einem sehr günstigen Anschaffungspreis ist jedem Intel vorzuziehen im Office-Bereich.
Erst wenn viel Leistung benötigt und auch umgesetzt werden kann lohnt sich der Aufpreis, dann erst macht er sich bemerkbar .

tschöö
 
FreeZer_ schrieb:
Ungeschlagen? Ich krieg von Intel doch schon für 40€ nen E22xx
Wo kaufst du denn ein? Ein E2200 (boxed) ist laut GH ab 56 Euro gelistet. Vergleichbare AMD CPUs (4800+, 5000+, boxed) sind 5-10 Euro preiswerter.

FreeZer_ schrieb:
Und der E7200 für 85€, der absolut jeden AMD Dual in die Tasche steckt.
Ein E7200 (boxed) ist für 88 Euro gelistet. Ein 4800+ (boxed) zB für 46 Euro. Der E7200 ist rund 25% schneller, kostet aber über 90% mehr. ;)

Crystal schrieb:
Und wie sieht es mit High-K Gate Dielektrikum aus? Ich meine das wäre doch perfekt für die Phenoms in 45nm? Wären dadurch wesentlich kleiner und gleichzeitig weniger Leckstörme, weniger Hitze, verbrauch VCore usw. usf. AMD hat doch die Technologie schon erworben oder?
AMD braucht hierfür nichts zu erwerben. Man ist ja gemeinsam mit IBM an der Fertigung tätig. High-K Dielektrika werden vermutlich ab dem D Stepping zum Einsatz kommen.
 
Wenn man sich mal überlegt , die Prozessoren die jetzt bei AMD das Einsteigersegment in der Mittelklasse bilden waren noch vor 3 Jahren das Highend und kosten jetzt 10x weniger als zur Markteinführung. Intel hat ja nicht nur wegen dem stärkeren Highendsegment ein besseren Stand sondern weil auch die Performance/Watt im Einsteigersegment weit besser ist.
 
Das ist nicht richtig. Gerade im Einsteiger Markt bietet AMD durchschnittlich die sparsameren Systeme. Leistungstechnisch gibt es da kaum nennenswerte Vorteile für einen der beiden Hersteller. Die Vorteile liegen hier eher auf AMD Seite. Intel kann bezüglich Effizienz vielmehr bei High-End bzw gehobenem Mainstream punkten. Wobei man auch hier wieder zwischen verschiedenen Marktsegmenten wie Desktop, Server, Notebooks, HTPCs, UMPCs, etc unterscheiden muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin ja nicht immer so auf dem laufenden, doch war nicht erst der X48 am Start? Jetzt schon wieder ein neuer? Hätte man ja gleich von 35 auf 58 gehen können und den 48er dezent unter den Tisch fallen lassen können oder?
 
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