Zoomobjektiv für Canon 400D gesucht!

normatel

Lt. Commander
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1.336
Hallo liebe Gemeinde,

suche nun schon eine Weile das richtige Zoom-Objektiv für meine Canon 400D. Habe nun auch schon einige Testberichte gelesen und Objektive verglichen.

Was ich für Kriterien habe (gerne höre ich mir bzgl. Brennweite auch andere Vorschläge an):

- Objektiv möglichst wenig wechseln (18-250mm)
- Preis bis ca. 400€
- auch bei schlechten Lichtverhältnissen gutes Bild
- sollte gute und scharfe Bilder schießen :)

Wenn ihr mit Tipps habt, auch gerne wenn es besser ist nur bis 200mm oder weniger zu gehen, höre es mir gerne an. Brauche nicht unbedingt die hohe Brennweite, aber was man hat, hat man! WÜrde mich über Vorschläge freuen.

Grüße
 
Moin!


Ich bin mit der Kombination meiner 350D und dem Sigma 18-200 Teleobjektiv sehr zufrieden. Sigma bietet meiner Ansicht nach ein gutes Preisleistungsverhältnis.
Natürlich kannst du in dieser Preiskategorie nicht die Qualität erwarten wie für wesentlich teurere Objektive. Vor allem was die Lichtstärke angeht.

http://www.sigma-foto.de/

MfG
 
Es passt jetzt nicht so richtig zu dem gesuchten aber vielleicht ist es eine überlegung wert:

Canon 70-200 4L (gebraucht oft ab ca.400€)
 
@apoptygma:

wie ist die Qualität der Bilder in oberen Brennweiten Bereich?

@elTiburon:

Mein Problem hier ist der hohe Anfangswert, habe bereits ein 70-210mm, nur muss man eben immer wechseln!
 
Nunja, nicht komplett ohne wechseln, ich sage mal "weniger" wechseln. EIn Objektiv mit einer größeren Range ist da doch schon ganz angenehm. Werde mir den heise Artikel mal anschauen. Aber den Wechsel der Kamera hatte ich definitiv NICHT vor.
 
Suppenzooms sind immer eine Krampflösung, die ich mir nicht antuen wollen würde.

Wenn du keine Objektive wechseln willst ist eine DSLR eigentlich das falsche für dich, weil deren größter Vorteil die Auswechselbarkeit der Optik ist.

Wenns unbeidingt ein Suppenzoom sein muss hat Spi12 schon den passenden Test verlinkt. Ich meine das Tamron 18-270 wär noch das am wenigsten schlechte von den ganzen Dingern.
 
xDream schrieb:
das Tamron 18-270 wär noch das am wenigsten schlechte von den ganzen Dingern.

das beschreibt das ganze schon ganz gut, bekannter hatte so einen "Allrounder", aber auch nicht lange da logischerweise er weder hohe Lichtstärke noch ordentliche Abbildungsleistung hatte :mad:

Wenn man bei "jeder" Innenaufnahme dazu Blitzen muss weil das Objektiv zu *würg* ist macht die DSLR keinen Spaß mehr :)
 
GIbt es eine wirklich gute Alternative für mich?

Im Moment habe ich das EF-S 18-55mm und ein Canon EF Macro analog u digital 4 / 70-210.

Wenn ich nun ein wirklich gutes für niedrigere Brennweiten (zB für Produktfotografie) möchte und eines für die höheren (Naturfotografie), was würde sich dann anbieten? Ich bin mit dem 70-210mm nicht ganz zufrieden!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte Anfangs ebenfalls eine solche Scherbe (um nicht zu wechseln) und kann nur davon abraten. Zu einer DSLR gehört das wechseln nun mal dazu und alles andere ist nur ein fauler Kompromiss. Besonders da du ja bereits ein recht ordentliches Tele zu haben scheinst.

Meine Emfehlung geht daher in Richtung 15-85 / 17-85 / oder Tamron 17-50 VC (-> da du schlechte Lichtverhältnisse erwähnt hast-> bei den anderen beiden Linsen wäre ein 50 1.8 eine tolle Ergänzung)


EDIT:

Ein ordentliches Setup wäre mit Sicherheit das folgende:

Canon 70-200 4L (gebraucht um 400€)
Tamron 17-50 2.8 (ohne VC -> soll schärfer sein -> habe ich selbst und bin soweit zufrieden)

Ansonsten wäre auch das Kit (damit ist das 18-55 gemeint) mit IS schon eine recht ordentliche Linse, die dem non IS Kit anscheinend deutlich überlegen ist. Das IS Kit gibt es für rund 100€. Eine günstige Telealternative mit IS wäre noch das 55-250 IS von Canon. Zur Produktfotografie brauchst du keine Lichtstarke Linse sondern ein gutes Lichtsetup (gute Ausleuchtung, Blitz, etc.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Lichtstark sind die alle nicht und für scharfe Bilder sollte man schon etwas abblenden. Insofern solltest du darauf achten, ein optisch stabilisiertes zu nehmen, bspw. das 18-270 VC von Tamron.

Wie schon angesprochen wurde, gehst du damit Kompromisse ein, über die manch anderer Schärfeverwöhnter DSLR-Freund gar nicht erst nachdenken würde. Dass eine Bridge für dich genauso gut wäre, halte ich aber für übertrieben. Gerade der bessere Sensor ist ein Vorteil, den dir keine Bridge bietet. Noch dazu sind die Superzooms da noch schlechter ;)

Nicht zu wechseln ist in manchen Situationen echt ratsam und auch in der Fußball-Bundesliga wird mit Superzooms fotografiert - zwar nur in den Situationen, in denen es Sinn macht, aber es gibt diese eben sogar für Profi-Fotografen.
 
Okay, danke dir. Sprich das jetzige Tele behalten, nicht verkaufen und ein Tamron 17-50 zB dazu kaufen, wenn die Lichtverhältnisse auch mal schlechter sind und ich gute Bilder damit haben will?
 
Die Bildqualität ist meiner Meinung nach im Preis/Leistungsbereich „Sehr gut“ anzusiedeln und wurde damals auch von diversen Tests in der Fachpresse so bewertet.

Wie einige hier schon Schreiben ist ein Objektiv in der Preisklasse und dem Brennweitenbereich natürlich nicht das optimale für alle Fotobedingungen. Trotzdem reicht es für meinen persönlichen Hobbybereich und 90% aller Freizeitanwendungen allemal aus. Für Innenaufnahmen (z.B. Feiern) habe ich in meiner Fototasche immer noch ein zweites Objektiv welches bei geringerer Brennweite eine größere Lichtstärke aufweist.

Von einer sogenannten Bridge-Kamera würde ich dir aber abraten, eben weil du nicht das Objektiv wechseln kannst.


MfG
 
Ich klink mich mal ein. Hab eine Eos 450D und das Kit-Objektiv 18-55mm. Bin auch auf der suche nach einem guten Zoomobjektiv, hab aber ebenfalls noch keines gefunden. Vielleicht hat ja jemand einen Tip.
 
normatel schrieb:
Okay, danke dir. Sprich das jetzige Tele behalten, nicht verkaufen und ein Tamron 17-50 zB dazu kaufen, wenn die Lichtverhältnisse auch mal schlechter sind und ich gute Bilder damit haben will?
Genau!
 
Ein Zoomobjektiv hast du ja bereits mit dem 18-55. Suchst du ein Tele oder ein WW? ;)
 
Du kannst dir ja mal das Sigma 17-70 2.8-4.5 DC ankucken. Fängt schon bei f/2.8 an und hat mit 70mm noch einen hauch von Tele. Willst du mehr (>100mm) musst du entweder auf etwas Weitwinkel verzichten und erst bei 24 oder 28mm anfangen (Tamron SP AF 28-105 F2.8) oder auf Lichtstärke verzichten. Die Bildqualität wird bei keiner Lösung überragend sein. Dafür ist der Sensor von DSLRs einfach zu groß als dass man da Was Lichtstarkes mit dem Brennweitenbereich Produzieren kann.
 
Ich habe dieses Objektiv und kann es nur empfehlen:

http://geizhals.at/deutschland/a164222.html

Ist flott was die Focussierung angeht und macht ordentliche Bilder.

Klar würde mich das 70 - 200 4.0 auch interessieren nur mit IS musste da schon ein paar

Scheine mehr hinlegen als bei dem 70 - 300.


Da Tamron 18 - 270 hat mich immer schon gereizt, da ich aber das 70 - 300 habe werde ich es sicherlich nicht gegen dieses eintauschen ;)

Sigma und Tamron sollen ja von der Focusierung nicht die schnellsten sein...
 
Ein netter User hat mir noch folgendes gesagt:

Wenn ich Du wäre, würde ich versuchen, deine jetzigen Objektive zu Geld zu machen. Viel wird da allerdings nicht bei rumkommen. Für das 18-55 wohl um die 30 € und das 70-210 wohl so um die 100-110 €. Zusammen mit deinem Budget liegst du also etwas über 500 €.
Dafür würde ich mir ein Tamron 17-50 2.8 ohne VC für knapp 300 € neu kaufen und ein Canon 55-250 IS neu für rund 200-210 €.

Was haltet ihr davon?

@Shinobi111:

Hier stört mich eben, dass es erst bei 70mm anfängt, habe so ein Teil ja schon :)
 
Ich verwende als Reisezoom das Tamron 18-270, das liefert mir für diese Objektivklasse tolle Bilder. Das wär wohl der beste Kompromiss für dich.

Ob du mit einer DSLR Objektive wechseln willst oder nicht kann egal sein, und wenn du nur das eine Objektiv verwendest, machst du immer noch weit bessere Bilder mit der DSLR als mit jeder Bridge.

Hier ein englischer Vergleich über ein paar Megazooms: http://www.juzaphoto.com/eng/articles/canon_18-200_sigma18-250_tamrom18-250_18-270.htm
 
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