Zu wenig strom aus der Steckdose

Binalog schrieb:
D. h. Du hast den PC in einer anderen Wohnung noch nicht ohne angeschlossene Geräte (Maus, Tastatur, Monitor,...) versucht zu starten?
Doch war der erste versuch
Als dann dort ging habe ich maus und Monitor angeschlossen.
Er bootete nun ins bios.
Bei mir daheim dann nicht mehr
Nochmal weg in die andere Wohnung er ging wieder
Und daheim wieder nicht.
 
Philton schrieb:
Doch war der erste versuch
Als dann dort ging habe ich maus und Monitor angeschlossen.
Er bootete nun ins bios.
(...)
Es könnte auch ein sehr "unglücklicher" Doppelfehler sein. Wenn der N von der Buchse Deines PC-Netzteils unterbrochen ist und! der PE an der Steckdose ebenso, dann könnte es sein, dass das "fliegende" 230V-Potenzial des L über eine kapazitive Kopplung den Zwischenstromkreis Deines Netzteils soweit auflädt, dass es zum Piepen reicht. Dagegen spricht, dass Du es schon an allen anderen Steckdosen der Wohnung probiert hast.

Aber das ist aus der Ferne eine sehr waghalsige Vermutung. Ich meine da muss jemand mit E-Kenntnissen und Messgerätschaft vor Ort.
 
omavoss schrieb:
@Philton:
Mit den relativ wenigen Auskünften Deinerseits wird Dir hier von Ferne kaum jemand helfen können.

Da wird Dir aus meiner unmaßgeblichen Sicht wahrscheinlich nicht der Gang zum nächsten Computerfritzen erspart bleiben.

Es gibt aber auch hier am Board eine Liste mit freiwilligen Helfern, die das Problem wahrscheinlich vor Ort beseitigen könnten.

https://www.computerbase.de/forum/t...sammenbau-jetzt-auch-in-deiner-naehe.1249024/
War ja schon bei einem Shop.
Da der Pc aber dort funktioniert konnte mir nicht weiter geholfen werden.
Ergänzung ()

Azghul0815 schrieb:
Ich verfolge den Thread hier und finde das durchaus spannend.
Ein Rechner, der in den eigenen vier Wänden nicht geht.
Was bedeutet das 5x piepsen denn? Sinds 5 kurze Beeps oder wie? Gibt's ja eine Beep Code Tabelle.

Abgesehen davon, unheimlich interessant.
5 mal bedeute CPU Fehler
 
Samurai76 schrieb:
Du hast nicht zufällig drei reine Analog Monitore, die der Rechner deiner Freundin ansteuern kann, dein neuer Rechner aber nicht?
Kann ich ausschließen da in der anderen Wohnung der gleiche monitor steht den ich auch besitze

Bilder mache ich morgen und schicke sie rein
Ergänzung ()

Azghul0815 schrieb:
Cpu mal wieder aus uns eingebaut?
Kühler neu verschraubt?

Ich weiß, alles nicht befriedigend.
Alternativ mal beim Nachbar fragen und ein langes Stromkabel ziehen.

Vielleicht hat sas Netzteil nen Schuss weg?
Vielleicht ist dein Haus auch verflucht?
Cpu hatte ich ausgebaut und kühler deswegen ja auch.
Nachbar zu weit weg
Netzteil kann nicht sein da ich 2 benutzt habe und in der anderen Wohnung beide funktionieren.
Verflucht mhh mein alter pc ging ja auch
 
Es ist also wirklich egal, welche Steckdose bei dir im Haus. Da die Probleme ja nur bei dir statt finden. Was ist der Standort generell bei dir und wie wars jetzt in der anderen Wohnung? Welches Gehäuse ist es?
 
Auch wenn ich hier erstmal keinen Fehler der Elektroanlage vermute, muss sowieso eine Elektrofachkraft vorbei schauen um den (laut Foto) fehlenden FI-Schalter nachzurüsten. Ein weiterbetreiben der Anlage ist unzulässig!
Danach muss eine Prüfung für ortsfeste Elektroanlagen durchgeführt werden um die Wirksamkeit der Schutzmaßnahme sicherzustellen.
Die Kosten hat der Anlagenbetreiber zu tragen. Falls es sich um eine Mietwohnung handelt und der Vermieter sich quer stellt, könnte man das auf eigene Kosten durchführen lassen und von den folgenden Mieten abziehen oder halt einklagen.

Das könnte man auch noch weiter treiben. Bei Änderung einer Elektroanlage ist diese auf den "aktuellen technischen Stand" zu bringen. Dazu gehört heute auch Blitz bzw. Überspannungsschutz. Kosten? Richtig Vermieter.
Ortsfeste Elektroanlagen müssen übrigens alle 4 Jahre erneut geprüft werden. (Ich weiß macht privat keine Sau) Kosten? Vermieter!
 
Cebo schrieb:
Auch wenn ich hier erstmal keinen Fehler der Elektroanlage vermute, muss sowieso eine Elektrofachkraft vorbei schauen um den (laut Foto) fehlenden FI-Schalter nachzurüsten. Ein weiterbetreiben der Anlage ist unzulässig!
Unsinn.
 
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Beim Thema FI bin ich mir zwar nicht sicher, aber Elektroinstallationen haben Bestandsschutz und müssen nicht modernisiert werden. Solange kein Elektrofachmann dort etwas machen soll, darf die so bleiben, wie sie mal installiert wurde. Aber der Techniker, der erweitern soll, kann dann sagen "Nö, nicht vor Modernisierung.".
 
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Binalog schrieb:
Aber das ist aus der Ferne eine sehr waghalsige Vermutung. Ich meine da muss jemand mit E-Kenntnissen und Messgerätschaft vor Ort.
bitte nicht falsch verstehen, das ist gut gedacht, aber meiner Meinung nach nicht nur aus der Ferne eine sehr waghalsige Vermutung ;)

in der Praxis kann man mit einem Digital-Multimeter an "toten Strängen" eine deutliche Spannung (meist keine 230V aber schon im Bereich >100V) messen, die da induktiv eingekoppelt werden.
zum Betrieb einer "Lampe" wie sie in einem Phasenprüfer steckt, reicht es dafür i.d.R. aber schon nicht mehr aus.

und eine kapazitive Kopplung bei 50Hz über die Fläche eines Kabelbruchs soll das Netzteil anlaufen lassen?

wir dürfen ja nicht vergessen, so ein Netzteil heute ist ja kein Längsregler, der (unter Abzug seiner Verluste) alles an Leistung hinten raus pusten kann, was es vorne rein bekommt. Das sind Schalt-Regler, die erstmal sauber anschwingen müssen. Da wird ja auch nicht nur eine Spannung erzeugt.
Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass man das Netzteil in einen Zustand versetzen kann, in dem es die erforderlichen Spannungen (mit entsprechender Leistung) für den BIOS Beep erzeugt (wobei ich nicht weiß welche Spannung/Leistung dafür nötig ist) und den Rest nicht.

jetzt wo ich darüber nachdenke: da könnte es natürlich sein, dass Board den Bios Beep mit der StandBy Versorgung schafft und der "Hauptteil" tatsächlich nicht anläuft.

jetzt komme ich mal mit einer waghalsigen Vermutung (eigentlich falsch, Strohhalm trifft es besser):
was ist, wenn "Dreck" das Netzteil am korrekten Start hindert? Sowas wie DLAN oder ein starker Funksender in der Nähe?
ok, dagegen spricht, dass das wohl kaum so exakt reproduzierbar wäre.

auf jeden Fall würde ich zum weiteren Vorgehen empfehlen, mal ein anderes Netzteil zu probieren!
dieser PC wird ja kaum auf einen 850W Klopper angewiesen sein und ich hatte schon von Beginn an damit gerechnet, dass sich Leute darüber aufregen ;)
 
Cebo schrieb:
Ein weiterbetreiben der Anlage ist unzulässig!
Das ist falsch. Bei Elektoinstallationen gilt Bestandschutz. Es muss nichts nach- oder umgerüstet werden.
Klar, FI bzw. RCD wäre natürlich dennoch sinnvoll.
Erst der Zählerschrank neu gemacht würde, muss dieser nach der aktuellsten VDE-Norm aufgebaut werden.
 
Andy4 schrieb:
Es ist also wirklich egal, welche Steckdose bei dir im Haus. Da die Probleme ja nur bei dir statt finden. Was ist der Standort generell bei dir und wie wars jetzt in der anderen Wohnung? Welches Gehäuse ist es?
Standort ist ca 4 min gehweg voneinander weg mur eine straße trennt uns sogesehen.
Gehösue ist ein corsair 220T.
Cebo schrieb:
Auch wenn ich hier erstmal keinen Fehler der Elektroanlage vermute, muss sowieso eine Elektrofachkraft vorbei schauen um den (laut Foto) fehlenden FI-Schalter nachzurüsten. Ein weiterbetreiben der Anlage ist unzulässig!
Danach muss eine Prüfung für ortsfeste Elektroanlagen durchgeführt werden um die Wirksamkeit der Schutzmaßnahme sicherzustellen.
Die Kosten hat der Anlagenbetreiber zu tragen. Falls es sich um eine Mietwohnung handelt und der Vermieter sich quer stellt, könnte man das auf eigene Kosten durchführen lassen und von den folgenden Mieten abziehen oder halt einklagen.

Das könnte man auch noch weiter treiben. Bei Änderung einer Elektroanlage ist diese auf den "aktuellen technischen Stand" zu bringen. Dazu gehört heute auch Blitz bzw. Überspannungsschutz. Kosten? Richtig Vermieter.
Ortsfeste Elektroanlagen müssen übrigens alle 4 Jahre erneut geprüft werden. (Ich weiß macht privat keine Sau) Kosten? Vermieter!
Darauf ist Bestandsschutz und sind in miete.
Kenne mich aber mit elektrik nicht aus.

Mickey Mouse schrieb:
bitte nicht falsch verstehen, das ist gut gedacht, aber meiner Meinung nach nicht nur aus der Ferne eine sehr waghalsige Vermutung ;)

in der Praxis kann man mit einem Digital-Multimeter an "toten Strängen" eine deutliche Spannung (meist keine 230V aber schon im Bereich >100V) messen, die da induktiv eingekoppelt werden.
zum Betrieb einer "Lampe" wie sie in einem Phasenprüfer steckt, reicht es dafür i.d.R. aber schon nicht mehr aus.

und eine kapazitive Kopplung bei 50Hz über die Fläche eines Kabelbruchs soll das Netzteil anlaufen lassen?

wir dürfen ja nicht vergessen, so ein Netzteil heute ist ja kein Längsregler, der (unter Abzug seiner Verluste) alles an Leistung hinten raus pusten kann, was es vorne rein bekommt. Das sind Schalt-Regler, die erstmal sauber anschwingen müssen. Da wird ja auch nicht nur eine Spannung erzeugt.
Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass man das Netzteil in einen Zustand versetzen kann, in dem es die erforderlichen Spannungen (mit entsprechender Leistung) für den BIOS Beep erzeugt (wobei ich nicht weiß welche Spannung/Leistung dafür nötig ist) und den Rest nicht.

jetzt wo ich darüber nachdenke: da könnte es natürlich sein, dass Board den Bios Beep mit der StandBy Versorgung schafft und der "Hauptteil" tatsächlich nicht anläuft.

jetzt komme ich mal mit einer waghalsigen Vermutung (eigentlich falsch, Strohhalm trifft es besser):
was ist, wenn "Dreck" das Netzteil am korrekten Start hindert? Sowas wie DLAN oder ein starker Funksender in der Nähe?
ok, dagegen spricht, dass das wohl kaum so exakt reproduzierbar wäre.

auf jeden Fall würde ich zum weiteren Vorgehen empfehlen, mal ein anderes Netzteil zu probieren!
dieser PC wird ja kaum auf einen 850W Klopper angewiesen sein und ich hatte schon von Beginn an damit gerechnet, dass sich Leute darüber aufregen ;)
Ein anderer Pc startet in der Wohnung ein paar tage zuvor.
Wegen standby strom für pipesen,
6 lüfter drehen sich und leuchten weiß
Zwei ram riegel mit arGb leichten auf.
850 watt ist mehr als genug maximale Auslastung wäre ca 450 watt
Und in der anderen wohnung startet der PC mit einem 600 watt netzteil.
 
Mickey Mouse schrieb:
(...)und eine kapazitive Kopplung bei 50Hz über die Fläche eines Kabelbruchs soll das Netzteil anlaufen lassen?(...)
Nein, aber eventuell die kapazitive Kopplung des unterbrochenen Leiters zum Gehäuse (ähnlich wie bei einer Stereoanlage, dort spürt man manchmal ein Kribbeln).

Gegen eine induktive Kopplung spricht m. E. dass keine relevanten Ströme dafür fließen.

Wie Du bereits richtig angemerkt hast, aus der Ferne ist das alles mehr Raten, wenn wir nicht aufpassen kommen bald die grünen Männchen ins Spiel. ;-)

Meiner Meinung nach muss sich das ein Fachmann aus der Nähe anschauen. Es riecht für mich nach mehr als einen Fehler.
 
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