Zuletzt gesehener Film (1. Beitrag beachten!)

Axxid schrieb:
und selbst Garfield ziehen meiner Meinung nach Kreise um den neusten Cast.
Warum "Selbst Garfield"? :O
Meiner Meinung nach war Garfield der beste Spiderman von den dreien. Er hatte den besten mix aus Jung, Nerd und "schnippigkeit". Und Garfield find ich allgemein als Schauspieler ziemlich gut.



Hab am Wochenende Michael angeschaut.
Ich bin seit ich denken kann, ein großer MJ Fan. Das History Album war mit, wen nicht sogar die ersten CDs die ich mir selbst gekauft hab mit 8 Jahren.
Ich hab auch diesen Film: Die Jacksons schon zwei oder drei mal gesehen.

Die beiden Filme kann man auch ganz gut miteinander vergleichen. "Michael" geht soweit ich mich erinnern kann, weiter in die Karriere von Michael rein, wobei "die Jacksons" ein Großteil auf die Jackson 5 konzentriert ist. Hier wird auch deutlich mehr Zeit verbracht, in die harte Kindheit der Mitglieder zu schauen.

Als Fan fand ich "Michael" gut, aber mir teilweise deutlich zu schnell. Der Film fängt an, bli bla blub hey wir haben einen gig als Jackson 5, dann sieht man für ne kurze Zeit paar Auftritte der Jackson 5 über die Jahre. Dann MJ will Solo was machen und zack Release vom Off The Wall Album. Paar Ausschnitte aus Auftritten ganz kleines bisschen zwischenmenschliches. Anschließend will MJ was größeres und besseres machen, zack Thriller Album fertig. Und so geht es quasi die ganze Zeit.

Ich hätte mir gewünscht, dass man bisschen mehr Zeit aufbringt um zu sehen, wie diese Songs, Videos etc. entstanden sind. Beim Billy Jean Video und Thriller Video wird es ganz kurz gezeigt, aber ganz besonders beim Thriller Video hätte ich mir deutlich mehr gewünscht, ich meine das Video ist ein halber Film und auch heute noch absolut cool anzuschauen.
Wie die Songs entstehen hat man quasi gar nicht gesehen. Das fand ich bei zum Beispiel Bohemian Rapsody deutlich besser.

Jaafar Jackson als Michael fand ich extrem stark. Dafür, dass das sein erstes mal als Schauspieler war, war das echt krass gut. Man hat am Gesicht schon gesehen, dass es nicht 100% MJ ist, auch trotz sehr guter Maske, aber wie er sich bewegt und so, war schon extrem nah am Original.

Also für mich als MJ Fan würde ich eine 7-7,5 von 10 geben.
 
Final Destination Bloodlines LINK

Stefani versucht herauszufinden warum sie seit Monaten von einem einstürzendem 1969 Space-Needle Restaurant träumt.

Mein erster Final Destination mit einer 1-2 Minuten geschnittenen Version (die schlimmsten Splatter wurden entfernt) und es war auf jeden Fall lustiger als ich dachte. Die Kills sind wirklich übertrieben und das Timing absolut auf Comedy ausgelegt.
Die Story ist Nebensache und wahrscheinlich voller Anspielungen auf die anderen fünf Filme und man schaut eigentlich nur einer Gruppe Crashtest-Dummies dabei zu langsam in rotes Mus umgewandelt zu werden.

Man muss schon in der richtigen Stimmung sein und jeden Tag will ich das auch nicht sehen, aber gestern Abend hat es gepasst.

6/10
 
The Odyssey LINK

Nach dem Fall von Troja verliert sich Odysseus auf der See und in seinen Skrupeln und Reue.

Drei Stunden in einem vollgepackten IMAX-Kino nachts um halb elf, ich habe ganz vergessen wie sich Kino und Film anfühlen können. Und der Sound alleine war es wert.

Ich kenne mich mit der Odyssee nicht aus und habe nur ein paar Dinge durch Osmose aufgenommen. Auch die historischen Fehler waren mir egal. IMHO sieht man alleine an dem Pferd das der Film in seiner eigenen, ein wenig stilisierten Welt existiert. Und wenig stilisiert gilt auch für die Sets, Kostüme und Makeup: Der Film wirkt sehr „unpolished“ (unpoliert). Es gibt keine auf Hochglanz polierte Bronze, keine gepflegten Gärten, kein Marmortempel oder elegante Togen und die Dialoge sind (neumodisch) natürlich.

Die Schauspieler (bis auf Zendaya, die man durch ein 😟-Poster ersetzen könnte) sind durch die Bank hervorragend. Pattinson und Holland habe ich noch nie so gut spielen sehen und selbst Eliot war (in der Unterwelt) gut. Die Szene mit dem Zyklopen gäbe einen guten Horror-Kurzfilm ab. Nur die Action in den letzten 45 Minuten hat nicht so zum Rest des Films (und seinen Themen) gepasst.

Sobald der Film in meinem Streaming aufgenommen wird, werde ich ihn mir auf jeden Fall noch einmal ansehen.

8/10
 
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Reaktionen: getexact und Vigilant
The Furious LINK

Irgendwo in Südostasien versucht ein stummer Vater seine Tochter von professionellen Kidnappern (mit Hostel Anleihen) zu befreien.

Vorhersehbarer Actionstreifen der sich voll der Action hingibt. Und Anfangs ist das auch noch unterhaltsam. Doch irgendwann merkt man das der Impact fehlt, die Blutspritzer CGI generiert sind und unser Held gerade denselben Handlager zum dritten Mal durch die Gegend wirft.

Besonders bei der letzten Kampfszene hat man sich ein wenig Mühe gegeben um Abwechslung reinzubringen, aber wie lange lässt man sich verprügeln bevor man anfängt Schultern auszukugeln und Knochen zu brechen?

6/10
 
Amelie rennt!

D 2016, 100 Minuten, ARD Mediathek

Einer der wenigen Filme, den ich immer wieder schauen kann obwohl ich ihn (in Teilen) bestimmt schon 5-6 x gesehen habe.
Coming of Age Jugenddrama klingt erst mal nicht gerade nach bester Unterhaltung. Der Plot zunächst auch nicht. Besagte Amelie aus Berlin ist ein pubertierender und unter Asthma leidender 13jähriger Albtraum für Eltern. Zur Reha verfrachten sie die eigentlich ganz netten Eltern in eine eigentlich ganz gute Einrichtung in den Dolomiten. Nur hat es das sehr eigensinnige Wesen halt nicht so mit den Dingen die es gut mit ihr meinen und haut ab. Dummerweise die Berge hoch anstatt runter.....!

Es ist vor allem die auch bei Produktion 13 Jahre alte Mia Kasalo die einfach begeistert, man durchleidet als Zuschauer irgendwie alle Gefühlszustände mit. Auch der zum Dreh 15jährige Begleiter in den Bergen als emotionelles Gegenstück spielt seine Rolle sehr gut.
Und dann natürlich der andere Star des Films. Die Berge!
Ein sehr stimmungsvoll in Szene gesetztes Finale!

Zielgruppe war wohl eher die Teenie-Generation, sehe den Film aber im besten Sinn als Film für die ganze Familie.
Der Filmtitel natürlich maximal doof mit seiner Anlehnung an ein anderes rennendes Mädel.

Wegen kleiner dramaturgischer Schwächen und nicht durchgängiger Logik gibt es einen halben Punkt Abzug.
9,5 von 10 Punkten.
 
28 Years Later: The Bone Temple (Netflix)
Naja in Vergleich zu 28 Years Later liefert man keinne groben Schnitzer in Sachen "Glaubwürdigkeit".
Die Storyline mit Dr. Kelson gibt einen interessanten Twist bzgl. des "Rage Virus". Man kann also gespannt sein auf einen dritten Film, den Danny Boyle laut IMDB machen möchte.

The Bone Temple hat dann noch den Sadismus Pfad mit der "Finger Gang", wo sich von 28 Years Later der weggelaufene Junge "Spike" wiederfindet. Ja man kann nachvollziehen das 28 Jahre "Containment" mit Zombies auch die abgründigste Seite von Menschen hervorbringt, aber trotzdem ziemlich heftige Szenen.

Schauspielerisch natürlich ein Hammer.
Bild, Ton und Schnitt überzeugt.

Und dann ist das leidige Ende des Film, man kann nur hoffen man teasert hier für den dritten Film. Denn das Ende des dritten Films hat mich nur mit Fragen hinterlassen zum Ende von 28 Days Later, es ändert quasi alles.

Schlussendlich ein Film mit einem zwiespältigen Ergebnis.
6.5/10
 
Anaconda 2025 LINK

Eine Gruppe alternder Filmfans versucht in Brasilien einen neuen Idie-„Anaconda“ zu drehen.

Eine Idee die solange gut klingt, bis man merkt, dass es sich um ein Jack Black-Vehikel handelt. Damit ist auch der Humor zu 90% zusammengefasst und die Story kann man sich nach den ersten zehn Minuten auch zusammenreimen. Das Hirn sollte man spätestens dann auch abgeschaltet haben, denn der Film ergibt immer weniger Sinn.

3/10
 
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Reaktionen: Blackland
Control Room

Sauspannender spanischer SciFi Thriller, 2025, Prime, 98 Minuten

Außerirdische abgelegene Minenkolonie wird von einer unbekannten Spezies angegriffen die alles menschliche meuchelt. Vom abgeschotteten Kontrollraum aus verfolgen 2 Mitarbeiter die Vorgänge virtuell (rote Pünktchen zerstören weiße Pünktchen was das Kopfkino heftig anregt) auf ihren Monitoren und müssen schwerwiegende Entscheidungen treffen zum Wenigen was man tun kann um die Überlebenden vor den diffus bleibenden Angreifern zu retten.

Der Film ist wie nicht anders zu erwarten mit viel weniger Geld und Aufwand produziert als vergleichbare Hollywoodfilme. Was sich aber keineswegs negativ auswirkt, denn er zeigt wie man mit wenig Aufwand 90 Minuten Hochspannung erzeugen kann.
2/3 lang ist es ein reines Kammerspiel (eigentlich der bessere Teil) im letzten Drittel ähnelt er dann eher dem einschlägigen Genre. Starke Schauspieler, insbesondere die weibliche Hauptfigur.

9 von 10 Spannungssternchen.
 
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A Haunting in Venice LINK

Hercule Poirot versucht die Tricks hinter einer Seance in Venedig offenzulegen.

Ein unheimliches Haus, eine stürmische Nacht, gut geschriebene Charaktere gespielt von überzeugenden Schauspielern, was will man mehr? Der Film ist klaustrophobisch, unheimlich mit wenigen, gut platzierten Jumpscares ohne billig zu werden. Die Freundin hats gegruselt, mich hats unterhalten.

7/10
 
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Reaktionen: @mo
The Autopsy of Jane Doe LINK

Während zwei Mediziner einen geheimnisvollen, unbekannten weiblichen Leichnam untersuchen geschehen mehr und mehr gruselige Dinge in der Gerichtsmedizin.

Gut gemachter Horrorfilm, der sich richtig lange Zeit lässt bevor die Jumpscares kommen und ihnen (meistens) auch genug Raum gibt. Erst gegen Ende wird es (mir) zu übernatürlich und die Jumpscaredichte zu hoch.

7/10
 
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Reaktionen: Discovery_1
Hope (2026)

Hat mir einigermaßen gut gefallen, liebe Survival-Horror, und Mystery Filme. Allerdings, braucht der Film seine Zeit bis er sich "zeigt" (ein wesentlicher Kritikpunkt, IMO).

Von den Schauspielern hat mir Michael Fassbender und Alicia Vikander am besten gefallen. Episch die beiden, und nicht wiederzuerkennen! 😁

Der Film läuft ziemlich lange – zum Glück gibt es Cinemas, wo man bestens versorgt wird. 🍕🍔🥂

6/10
 
Disclosure Day: 4/10

Man kann kaum glauben, dass der Film von Steven Spielberg sein soll, aber er ist es. Ich kenne jetzt seine Filmografie nicht ausm Kopf. Wahrscheinlich hatte hier und da auch noch einen schwachen Film produziert, den ich nicht kenne, aber der hier ist mMn der schwächste von allen mir bekannten. Was mich am meisten störte, sind die dümmlichen Entscheidungen, die die Akteure da treffen und überhaupt die Story ist so dermaßen krude. Und was mich auch sehr störte, ist mal wieder dieses unnötige Langziehen von Szenen. Der Film geht mindestens eine halbe Stunde zu lang. Bisschen Bonus bekommen die Actionszenen, aber that's it. Öder Film, mit öder Story vom einstigen Meisterregisseur Steven Spielberg.
 
@qiller Ich wollte mir den Film erst über Prime Video ausleihen. Aber das kann ich mir wohl getrost sparen.:D Spielbergs letzter guter SF-Film war für mich "Minority Report" aus dem Jahr 2002. Schon eine ganze Weile her. Für das SF-Genre gibt es heute deutlich bessere Leute. Zumindest meine Meinung. :D Na ja, jedenfalls vergebe ich für o. g. Minority Report 7,5/10 Punkten.
 
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