News : GeForce 9800 GX2 fällt unter 400 Euro

, 53 Kommentare

Der Grafikkartenmarkt befindet sich schon seit längerer Zeit in einem regelrechten Preiskampf. Denn so viel Rechengeschwindigkeit für so wenig Geld hat es zuvor wahrscheinlich noch nie gegeben. Selbst eine flotte GeForce 8800 GT, die im Performance-Segment platziert und nicht allzu viel langsamer als die schnellste Single-GPU-Karte ist, kostete unter 150 Euro.

Auch die High-End-Karten sind von dem Phänomen betroffen. Hinzu kommt noch, dass laut diverser Gerüchte demnächst der Launch der neuen RV770- und GT200-GPU von ATi beziehungsweise Nvidia ansteht, was die Preise weiter in den Keller drücken dürfte. Dies merkt man auch bei den zu zahlenden Preisen für eine Multi-GPU-Karte der beiden Chipspezialisten. Die Radeon HD 3870 X2 liegt laut der Preissuchmaschine Geizhals nur noch bei etwa 285 Euro, während der 3D-Beschleuniger ursprünglich für etwa 400 Euro angesetzt war. Wenn man bedenkt, dass die Grafikkarte erst seit vier Monaten auf dem Markt ist, ist der Preisverfall enorm.

Nicht viel besser ergeht es dem Konkurrenzprodukt von Nvidia, der GeForce 9800 GX2, die auf zwei G92-GPUs setzt. Die unverbindliche Preisempfehlung vieler Hersteller lag vor dem Launch bei 500 Euro. Da nach dem Fall des Schweigeabkommens (NDA) noch nicht allzu viele Exemplare der Multi-GPU-Karte erhältlich waren, konnten die Online-Shops die Preise erhöhen und noch über 500 Euro ansetzen. Doch nur kurze Zeit später gab es einen massiven Preissturz um etwa 100 Euro, wodurch sich die GeForce 9800 GX2 der 400-Euro-Marke annäherte.

Preisverfall GeForce 9800 GX2
Preisverfall GeForce 9800 GX2

Mittlerweile wurde diese sogar unterboten. Die günstigste GeForce 9800 GX2 wechselt für 398 Euro den Besitzer. Karten anderer Hersteller werden demnächst sicherlich im Preis angepasst. Eine wirkliche Preisbremse scheint im Moment nicht in Sicht zu sein. Für den Kunden ist das durchaus eine erfreuliche Entwicklung, während AMD und Nvidia sicherlich stabilere und vor allem höhere Preise bevorzugen würden.

Wir danken unserem Leser Claus1221 für den Hinweis