Ultraforce Monster M1 & M2 : Zwei Gaming-Gehäuse mit langsamen Lüftern

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Ultraforce Monster M1 & M2: Zwei Gaming-Gehäuse mit langsamen Lüftern
Bild: Ultraforce

Unter der Bezeichnung Ultraforce hat Ultron bislang auf Spieler zugeschnittene Peripherie angeboten. Künftig wird die Produktpalette auch umfangreich ausgestattete Gehäuse für die gleiche Zielgruppe umfassen, die auf den Namen Monster M1 und Monster M2 hören – und mit untypisch langsam drehenden Lüftern bestückt sind.

Beim Monster M1 handelt es sich um einen ATX-Tower, der aus 0,8 mm dickem Stahl gefertigt wird. Im Innenraum verstaut das Gehäuse acht Festplatten (3,5 oder 2,5 Zoll) in zwei HDD-Käfigen und bietet acht Erweiterungskarten Platz. Die maximale Länge für Grafikkarten beträgt bei Verzicht auf einen Laufwerkskäfig 420 mm.

Ein Schwerpunkt der Konzeption liegt nicht im konservativen Aufbau, sondern auf der Kühlung. Hier setzt Ultraforce auf vier blau beleuchtete 120-mm-Lüfter in der Front und im Deckel; ein weiteres Exemplar ohne LEDs wird im Heck des M1 vorinstalliert. Die Maximaldrehzahl der fünf Lüfter gibt der Hersteller mit nur 900 U/min an – üblich sind in diesem Segment Drehzahlen im gut hörbaren Bereich von 1.200 U/min und aufwärts.

Ergänzt werden die Lüfter im 120-mm-Format durch einen ebenfalls beleuchteten 200-mm-Ventilator im Seitenteil mit der gleichen Drehzahl, der sich jedoch über eine integrierte Lüftersteuerung mit drei Geschwindigkeiten (schnell, langsam, aus) regeln lässt. Die LEDs der Lüfter können überdies separat abgeschaltet werden. Je ein weiterer Lüfter kann am Boden sowie vor dem HDD-Käfig des Gehäuses nachgerüstet werden.

Ultraforce Monster M1 & M2

Dem M1 stellt Ultron in Form des M2 ein kompakteres Gehäuse für Micro-ATX-Hauptplatinen an die Seite. Wie viele Würfelgehäuse verteilt auch das M2 sein Innenleben auf zwei Kammern, von denen eine Mainboard und Erweiterungskarten, die andere Netzteil und Festplatten verstaut. Zur Belüftung dienen ein 200-mm-Lüfter in der Front sowie zwei 120-mm-Modelle im Deckel (900 U/Min), die über eine Lüftersteuerung geregelt werden können. An beiden Positionen kann zudem maximal ein 240-mm-Radiator installiert werden. Durch das Kammerkonzept werden trotz der vergleichsweise kurzem Bauform bis zu 300 Millimeter lange Erweiterungskarten unterstützt, Prozessorkühler sind allerdings wie bei ähnlichen Gehäusen von Antec oder Corsair auf 130 mm in der Höhe limitiert.

Sowohl das Monster M1 als auch das Monster M2 sollen ab sofort zu einer Preisempfehlung von knapp 120 beziehungsweise rund 80 Euro im Handel erhältlich sein.

Ultron Monster M1 Ultron Monster M2
Mainboard-Format: ATX, Micro-ATX Micro-ATX, Mini-ITX
Chassis (L × B × H): 470 × 210 × 465 mm (45,90 Liter) 330 × 260 × 312 mm (26,77 Liter)
Material: Kunststoff, Stahl
Nettogewicht: ?
I/O-Ports: 2 × USB 3.0, 2 × USB 2.0, Kartenleser, Lüftersteuerung 2 × USB 3.0, Kartenleser, Lüftersteuerung
Einschübe: 3 × 5,25" (extern)
8 × 3,5"/2,5" (intern)
1 × 5,25" (extern)
3 × 3,5" (intern)
2 × 2,5" (intern)
Erweiterungsslots: 8 4
Lüfter: Front: 2 × 120 mm (2 × 120 mm inklusive)
Heck: 1 × 120 mm (1 × 120 mm inklusive)
Deckel: 2 × 120 mm (2 × 120 mm inklusive)
Seitenteil links: 1 × 200 mm (1 × 200 mm inklusive)
Boden: 1 × 120 mm (optional)
Innenraum: 1 × 120 mm (optional)
Front: 1 × 200 mm oder 2 × 120 mm (1 × 200 mm inklusive)
Heck: 1 × 80 mm (optional)
Deckel: 2 × 120 mm (optional)
Staubfilter: Deckel?, Front?, Netzteil?, Boden?, Seitenteil? Deckel?, Front?, Netzteil?, Boden?
Kompatibilität: CPU-Kühler: 165 mm
GPU: ? mm – 420 mm
Netzteil: Unbeschränkt
CPU-Kühler: 130 mm
GPU: 300 mm
Netzteil: Unbeschränkt
Preis: 120 € 80 €