NAS : Canonical kooperiert mit QNAP

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NAS: Canonical kooperiert mit QNAP

Die Unternehmen Canonical und QNAP Systems haben eine Partnerschaft angekündigt, um gemeinsam eine Plattform zur Entwicklung von Diensten und Anwendungen für das Internet der Dinge zu entwickeln. Dabei sollen sich die Betriebssysteme beider Unternehmen, Ubuntu und QTS, ergänzen.

Wie eine Pressemitteilung von QNAP verlauten lässt, soll die Zusammenarbeit von Canonical und QNAP Systems Privatpersonen sowie kleinen und mittleren Unternehmen eine Plattform für das Internet der Dinge (IoT) bieten. Dabei will QNAP das in QTS, der unternehmenseigenen Software für Network Attached Storage (NAS), bereits enthaltene System zur Virtualisierung in den nächsten Monaten mit Ubuntu-Unterstützung versehen. Auf lange Sicht soll Ubuntu voll in QTS integriert werden.

Vorteile für Entwickler und Anwender

Der Vorteil für Entwickler, die Apps für diese Plattform entwickeln, ist Canonicals Paketformat Snappy. Damit lassen sich Apps schnell und bequem packen, verteilen und aktualisieren. Diese funktionieren sowohl auf dem Desktop als auch im IoT und verringern so die Kosten der Cross-Plattform-Entwicklung, wie Mark Shuttleworth zu den Vorteilen der Partnerschaft anmerkte. Zudem bekommt QTS bei völliger Integration von Ubuntu Zugriff auf eine native ZFS-Integration.

QNAP Linux Station
QNAP Linux Station (Bild: QNAP Systems, Inc.)

Linux Station wird weiter angepasst

Bereits jetzt steht eine erste Version der QNAP-Linux-Software zur Verfügung, die Ubuntu 16.04 LTS und somit auch die Verwendung von Snapcraft zum Erstellen von Snaps komplett unterstützt. Im QTS App Center findet sich QNAP Linux Station v1.1.893 für QNAP-basierte NAS. Die IoT-Lösung wird von beiden Unternehmen gemeinsam auf der gerade stattfindenden Computex in Taiwan vorgestellt