NemoMobile 0.7: Die Fusion aus Nokia Maemo und Intel Moblin

Sven Bauduin
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NemoMobile 0.7: Die Fusion aus Nokia Maemo und Intel Moblin
Bild: NemoMobile

Im Schatten von Ubuntu Touch, PureOS und Volla OS hat sich NemoMobile, dessen Wurzeln auf zwei bekannte Projekte und bis in Jahr 2012 zurückreichen, dennoch stetig weiterentwickeln können. Die Abspaltung („Fork“) von Sailfish OS ist jetzt in der neuen Version 0.7 erschienen und macht weiter Fortschritte abseits des Rampenlichts.

Manjaro Linux als Basis

Ursprünglich als Fortsetzung des Projektes MeeGo, einer Fusion aus Nokias Betriebssystem Maemo und Intels 2009 ins Leben gerufener Plattform Moblin für Mobile Internet Devices (MIDs), angetreten, basiert das Open-Source-Betriebssystem NemoMobile jetzt auf einem MeeGo-Fork („Mer“) und der freien sowie quelloffenen Benutzeroberfläche Glacier UX. Das erklärte Ziel ist es, alle noch vorhandenen proprietären Komponenten von Sailfish OS zu ersetzen.

Das im Kern auf Manjaro-ARM basierende mobile Betriebssystem steckt noch in den Kinderschuhen, hat aber mit der neuen Version 0.7 einige Neuerungen wie das Update auf Qt 5.15 und neue Komponenten wie Kontakte, Mail-Client, Browser, Einstellungen und Wetter, erhalten, wie die Website linuxnews.de berichtet.

Erste Systemabbilder der neuen Version 0.7 für das PinePhone und PineTab stehen zum Download bereit. Wer das Projekt im Auge behalten möchte, kann das über die Website sowie das Projekt auf der Entwicklerplattform GitHub tun.

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