1&1 DSL 250 wagen oder nicht?

taquilla schrieb:
Hallo,
Ich habe jetzt gelesen dass 1&1 aber scheinbar Anschlüsse umstellt. Immer wieder fallen da diese Begriffe wie L2-BSA oder DS-Lite / Dual Stack. Das Versatel Netz hat ja nicht gerade das beste Image und wenn keine IP4 mehr möglich ist, gibt es ja auch eine ganze Reihe Nachteile bezüglich VPN oder Fernzugriff.

Das Problem ist aber, was stimmt denn nun wirklich?
Die einen sagen so, die anderen so...

Ich möchte einfach annähernd die gebuchte Bandbreite (so wie fast max. im Moment bei der Telekom) wieder haben und durch einen Reconnect oder Router Neustart eine andere IP bekommen können.

Dslite nutz 1und1, was die Bandbreite bei SVDSL angeht, das sieht man am Schaltungstag egal wo man ist. Deswegen auch immer die Minimale und die Maximale angabe in den Verträgen.
 
Also man kommt schwer weiter. Nach eingehendem Studium diverser Foren scheint es ein Glückspiel zu sein ob man bei 1&1 DS-Lite bekommt oder nicht. Manche konnten durch eine Beschwerde wieder erreichen auf Dual Stack geschaltet zu werden.
 
Hier wird wieder viel unfug geschrieben. Ja, ich bin 1und1 Profiseller aber vermittel eben auch für die Telekom. Ich selber bin seit 15 Jahren 1und1 Kunde und kann von fehlender Kulanz nicht berichten. Gerade vorgestern habe ich 6 Monate vor Ablauf meines Vertrages das NEukundenangebit bekommen und werde am 21.09 auf Supervectoring geschalten. Die Leitung war ist schon immer bei Vectoring eine Telekomleitung und du wirst exact die gleichen Leitungswerte haben wie bei der Telekom, nur eben günstiger. Dieses"Zeckengelaber" nervt halt. die Telekom verdient an den Abgaben der Reseller schon ordentlich mit.

Ich kann dir empfehlen auf 250000 zu wechslen, wenn es nicht geht, bezahlst du den geringeren Preis oder kannst widerrufen. Also 0 Risiko.
 
Leon schrieb:
Dieses"Zeckengelaber" nervt halt.

Würde 1&1 mal in Infrastruktur investieren, eigene Netze bauen und nicht nur anmieten, hätte 1&1 auch nicht den Zeckenruf.

Mein Brötchengeber hat mit euch verhandelt, um euch auf unser Netz zu lassen, wollte aber nicht den Knebelpreis zahlen, zu dem die Telekom per Regulierungsverfügung gezwungen wird. Euch war’s dann zu teuer. Tja.
 
Soll also 1&1 die ganze Republik aufreißen? Und jede Straße in jedem Dorf, damit sie dort Leitungen haben, die die Telekom in den Schoß gelegt bekommen hat? Und wenn sie eine eigene Infrastruktur aufgebaut haben, dürfen sie dann sehen, wie viel davon entwertet wird, weil der Telekom die exclusiven Ausbaurechte für VDSL-Vectoring um ettliche Hauptverteiler zugesprochen wurde - also da, wo mit den meisten Kunden und dem meisten Geld zu rechnen ist? Oder wie stellst du dir das vor? DFa kam von den ganzen "bau halt mal dein eigenes Netz" Leutchen rein garnichts.
 
Hägar Horrible schrieb:
Soll also 1&1 die ganze Republik aufreißen?

Wir haben ein 4 Milliarden schweres Förderprogramm, um nicht noch weiter in die digitale Steinzeit abzurutschen. Selbstverständlich soll dafür Tiefbau erledigt werden. Was glaubst du, wie Strom, Wasser, Gas und Telephon in die Häuser gekomen sind und durchschnittliche alle 20 Jahre kommen? In 50 bis 100 Jahren wird Internet via Glasfaser so selbstverständlich sein wie Elektrizität heute.

Hägar Horrible schrieb:
Und wenn sie eine eigene Infrastruktur aufgebaut haben, dürfen sie dann sehen, wie viel davon entwertet wird, weil der Telekom die exclusiven Ausbaurechte für VDSL-Vectoring um ettliche Hauptverteiler zugesprochen wurde - also da, wo mit den meisten Kunden und dem meisten Geld zu rechnen ist?

Zum Nahbereichsausbau habe ich auf deinen Beitrag im Supervectoringthread schon eine Antwort geschrieben.
Reguliert mit Preisen, Zugangsbedingungen etc. ist aktuell nur die Telekom. Ausschreibungen zur Breitbanderschließung von Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften oder Landkreisen finden trotzdem in der Regel mit vorgeschriebenem Open-Access-Modell statt, wonach sich jeder andere Anbieter per VULA oder BSA beim Gewinner der Ausschreibung einmieten können muß. Macht nur kaum einer bei unregulierten Preisen.
 
Hägar Horrible schrieb:
Soll also 1&1 die ganze Republik aufreißen? Und jede Straße in jedem Dorf, damit sie dort Leitungen haben, die die Telekom in den Schoß gelegt bekommen hat?
Was auch immer die Telekom immer alles in den Schoß gelegt bekommen hat?
Es gab auch noch nie umfangreiche Arbeiten nach Schäden an den Kupferkabeln?
Die Glasfaser zum DSLAM ist auch auf magische Weise in den Boden geflogen?

Was manche für eigenartige Vorstellungen haben.

Sollen 1&1 und Co. doch selbst mal den Hintern hochbekommen.
Aber nein, die müssen ja nicht ausbauen, die müssen sich nur günstig bei der Telekom einmieten.
Die dumme Telekom bezahlt schon den Netzaufbau
 
Ach komm... die Telekom hat ihre Vorzugsrechte.... Das sehe ich gerade im Nachbarkreis. Da hat die ENTEGA mit dem Kreis Bergstraße in Glasfaser investiert und alle Gemeinden schnelles Internet ermöglicht, bisher "nur" 50000 und jetzt ab Ende Sep. geht es bis 100.000. Die Telekom hatte kein Interesse ein Gebiet mit 600000 Einwohner zu modernisieren, jetzt wo alles liegt kommen sie angeschissen und nutzen Ihre Technik mit dem Ergebniss, dass Neukunden der ENTEGA bis auf weiteres keine 100000 bekommen können. Alles lächerlich!

Die Terrorkom verdient genug Asche...und hat ihre Schäfchen im Trockenen
 
Steven2902: So lange Leute wie du einfach ums Rad rum nicht einsehen wollen, wie viel3e TALs, Verteiler, Gebäude, Regionalkabel etc. die Telekom einfach so übernommen hat, und zwar für einen bruchteil des eigentlichen Wertes und das alle Anbieter erst mal sich in diese, bereits seit Jahrzehnten gewachsene Infrastruktur integrieren mussten brauchst du gar nicht mit eigenartigen Vorstellungen daherkommen. Die dumme Telekom bezahlt den Netzaufbau und lassen sich von jedem Miete für TAL und/oder Technik bezahlen, der DSL anbietet, egal nun, ob der eigene Hardware hat oder nicht. Der letzte Meter gehört eben der Telekom.

@DeusoftheWired Und welche Voraussetzungen gibt es für diese Förderung? Ich zitiere dich mal selber:
DeusoftheWired schrieb:
Zugeschustert ist das richtige Wort. Formell gab es die Möglichkeit für die Konkurrenz, das Exklusivrecht im Nahbereichsausbau zu erlangen. Das haben 23 Anbieter in 396 ONKZ auch geschafft, allerdings waren die Hürden extrem hoch angelegt und für den Großteil der Bereiche absichtlich unerfüllbar gestaltet:

Und nun willst du mir sagen, dass diese Fördermittel unter gaaaanz anderen Voraussetzungen zu haben sind?
 
Ganz andere Voraussetzungen in dem Sinne, daß sie nicht mehr so pervers unerfüllbar gestaltet sind, sondern wenigstens eine realistische Chance für Telekomkonkurrenten besteht. Ankreiden möchte ich dem BMVI hier aber, daß für die Festlegung des Förderbetrags einer Verwaltungseinheit die vorhandene Infrastruktur der Telekom (Backbone, Leerrohrstrecken, KVz) zugrundegelegt wird. Anders gesagt wird also berechnet, wieviel unsere magentafarbenen Freunde benötigen, wenn sie Verwaltungseinheit X ausbauen würden. Diese Summe steht dann für alle anderen Bieter, egal ob die weniger, genauso viel oder gar keine Infrastruktur dort haben.

Die Ausschreibungsunterlagen sind in der Regel öffentlich auf https://www.breitbandausschreibungen.de/publicOverview einsehbar. Nur bestimmte Daten wie Adreßpunkte, Koordinaten etc. sind gewöhnlich der Öffentlichkeit verborgen und werden nach Bestehen des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs den Bietern zugänglich gemacht. Das ist Teil meiner täglichen Arbeit bei einem regionalen Carrier.

Die Förderrichtlinie kann auf der Seite des BMVI eingesehen werden.

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/A...ie-breitbandausbau.pdf?__blob=publicationFile

https://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitbandfoerderung/breitbandfoerderung.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Hägar Horrible schrieb:
Die dumme Telekom bezahlt den Netzaufbau und lassen sich von jedem Miete für TAL und/oder Technik bezahlen, der DSL anbietet, egal nun, ob der eigene Hardware hat oder nicht. Der letzte Meter gehört eben der Telekom.
Ja bitte? Die "dumme Telekom" soll natürlich dann auch was von den Schmarotzer NBs abbekommen, dafür das diese keinen Finger krumm machen.

Abgesehen davon, ist die TAL-Miete und Co. sowieso reguliert. Also braucht man da auch nicht rumnölen.
Aber ist üblich in Deutschland, alles haben wollen und nix dafür zahlen, das kennt man aus vielen Bereichen.
 
Dass sie rechtlich dazu verpflichtet sind den alten Vertrag zu alten Konditionen weiterlaufen zu lassen bis er von dir gekündigt oder geändert wird ist dir da so gar nicht in den Sinn gekommen? Dass du den Vertrag hättest selber ändern können dan auch nicht? Du sitzt also auf deinem Hintern und rührst dich nicht und schiebst das Ganze dann natürlich auf 1&1. Du bist ein richtiger Held.

@Steven2903: Und trotzdem muss sie jeder Anbieter auch anmieten. Die Telekom verdient also auf jeden Fall Geld, ganz egal, was die Andeen als Netzwerk aufbauen. So etwas nennt man auch einen Schmarotzer. Und wäre der Preis nicht reguliert, könnte die Telekom im Handumdrehen jegliche Konkurenz, die im Übrigen dafür sorgt, dass DSL auch für dich bezahlbar bleibt, rausdrängen. Aber das berücksichtigst du ja nicht in deinem Bedauern für die arme Telekom. Wo du noch im Jahre 2004 für das sagenhaft schnelle DSL3000 25€ hast hinblättern dürfen, und für das auf 1000kBit angehobene DSL1000 20€.
 
Hägar Horrible schrieb:
Soll also 1&1 die ganze Republik aufreißen? Und jede Straße in jedem Dorf, damit sie dort Leitungen haben, die die Telekom in den Schoß gelegt bekommen hat? Und wenn sie eine eigene Infrastruktur aufgebaut haben, dürfen sie dann sehen, wie viel davon entwertet wird, weil der Telekom die exclusiven Ausbaurechte für VDSL-Vectoring um ettliche Hauptverteiler zugesprochen wurde - also da, wo mit den meisten Kunden und dem meisten Geld zu rechnen ist? Oder wie stellst du dir das vor? DFa kam von den ganzen "bau halt mal dein eigenes Netz" Leutchen rein garnichts.

1und1 ist was den Ausbau angeht nicht der Rede wert.
Den Rest hat man dir beantwortet.


Hägar Horrible schrieb:
Und trotzdem muss sie jeder Anbieter auch anmieten. Die Telekom verdient also auf jeden Fall Geld, ganz egal, was die Andeen als Netzwerk aufbauen. So etwas nennt man auch einen Schmarotzer. Und wäre der Preis nicht reguliert, könnte die Telekom im Handumdrehen jegliche Konkurenz, die im Übrigen dafür sorgt, dass DSL auch für dich bezahlbar bleibt, rausdrängen. Aber das berücksichtigst du ja nicht in deinem Bedauern für die arme Telekom. Wo du noch im Jahre 2004 für das sagenhaft schnelle DSL3000 25€ hast hinblättern dürfen, und für das auf 1000kBit angehobene DSL1000 20€.

Sie müßten ja nicht Anmieten wenn sie ... oh Warte haben sie ja nicht ;)
Geld zuverlangen für eine Leistung ist also Schmarotzen ? Dieser böse Kapitalismus ;)

Also den Unsinn kann man sich Sparen, wo bitte waren DSL anschlüße nicht bezahlbar ?
Aber ich sehe schon welche Einstellungen dem zu Grunde legt.
Geiz ist nicht immer Geil.
 
Hägar Horrible schrieb:
Die Telekom verdient also auf jeden Fall Geld, ganz egal, was die Andeen als Netzwerk aufbauen.

Den "Anderen" steht es seit der dritten Postreform 1996 frei, ein eigenes Netzwerk aufzubauen an dem die Telekom kein Geld verdient. Allerdings kostet sowas richtig fett Kohle, die "Anderen" fanden es überwiegend weitaus entspannter, zuzusehen wie Telekom eine Milliarde nach der anderen im Boden versenkte und dann sofort nach dem Verlegen, noch bevor das letzte Erdloch wieder zu war, zum Kunden zu rennen und ihnen "Ihr" bestes Netz anzubieten. Sowas nennt man Durchlauferhitzer, Gelddruckmaschine oder auch Schmarotzertum.

18 Jahre später gab es dann aber erhebliche Unruhe unter den Zeckenprovidern, wollte doch die pöhse Telekom Vectoring-Sand in deren Gelddruckmaschine schmeißen. Das Problem wurde gelöst. Da beide seiten bei Erwähnung des Themas anfangen zu heulen, zu schluchzen und lauthals das baldige Ende der Menschheit, mindestens aber den eigenen finanziellen Ruin, zu verkünden scheint mir die gefundene Lösung einigermaßen ausgewogen.
 
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Das übliche BlaBla. Wie das gemacht werde soll, wird natürlich (wie könnte es Anders sein) komplett offen gelassen.
Dann mögen mir mal die ganz schlaeun Telekom-Verteidiger mal sagen, wie viele Anschlüsse ihr so in eurem Keller wollt. Da wäre der von der Telekom. Nach eurter Logik (besonders der von JoinRise) liegt gleich daneben der von Vodafone, gefolgt von der Telefonica, nicht zu vergessen 1&1 und dazu noch von diversen lokalen Anbietern. Also, mal raus mit der Sprache und nicht nur immer große Backen blasen und heiße Luft ablassen. Wie stellt ihr euch vor, wie so ein Netzwerk neben dem Netzwerk neben dem Netzwerk denn sein soll.
 
So, und dann blas du nicht nur heiße Luft raus, sondern sage einem, warum die Telekom dann nichts dafür nehmen soll, das sie die Kabel dorthin verlegt, und wartet?

Dir kann doch eigentlich auch scheiß egal sein, was die Telekom und 1&1 und Co. für Verträge untereinander aushandeln, oder? :rolleyes:
Wenn dir die Angebote allesamt nicht passen, dann bestelle eben kein Internet.
Mir wäre neu, das man gezwungen ist, einen Internet-Anschluss buchen zu müssen.

Mal als Denkanstoß,
Die Kabelanbieter verlangen 21€ im Monat, dafür das irgendwann in den 90ern mal da Koax verlegt wurde.
 
Steven2903 schrieb:
Die Kabelanbieter verlangen 21€ im Monat, dafür das irgendwann in den 90ern mal da Koax verlegt wurde.
Nein, tun sie nicht. Sie verlangen 21€ dafür, dass Du ohne weitere Kosten 107 digitale Fernsehsender davon 24 in HD und über 100 Radiosender empfangen kannst. Und zwar an so vielen Endgeräten, wie deine Hausantenne hergibt.
Buchst Du nur einen Internetzugang, zahlst Du auch keine 21€ Grundgebühr.
 
Hägar Horrible schrieb:
Dann mögen mir mal die ganz schlaeun Telekom-Verteidiger mal sagen, wie viele Anschlüsse ihr so in eurem Keller wollt.

Als nächstes kommst du noch und willst zusätzlich zu deinem Elektroanschluß im Haus noch einen mit Wasser und noch einen mit Gas/Fernwärme. Wo kommen wir denn da hin?

Nee, ehrlich, was juckt’s dich, ob da jetzt drei oder sieben oder neun Rohre im Keller aus der Wand gucken? o_O
 
bender_ schrieb:
Nein, tun sie nicht. Sie verlangen 21€ dafür, dass Du ohne weitere Kosten 107 digitale Fernsehsender davon 24 in HD und über 100 Radiosender empfangen kannst. Und zwar an so vielen Endgeräten, wie deine Hausantenne hergibt.
Buchst Du nur einen Internetzugang, zahlst Du auch keine 21€ Grundgebühr.
24 Shoppingsender in HD :love:
Okay, die ÖR auch noch, aber das wars ja auch schon.

Die anderen Sender sind einfach nur in SD-Matsch, und Radiosender? Naja gut, dafür gibts ja Internet.
Dann sag einfach von den 21€ sind 6€ für die TV und Radiosender, und die anderen 15€? ;)

War jetzt überspitzt, aber ich versteh schon was du meinst.
 
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