25Gbe Anschluss in der Schweiz verfügbar!

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Weniger die 25gbit als vielmehr die Aon Technik find ich toll. Ne eigene Faser vom Wohnzimmer bis zum Switch. Kein Breitband Sharing, keine Störfaktoren von irgendwelchen anderen die mit einem auf der Leitung hängen. Das wäre für mich Grund Nr 1 zu wechseln, selbst wenn's nur 1gbit wären.
 
Prime2k schrieb:
Meine Frage an euch ist nun, geil oder unnötig?
Klar, der Nerd in mir sagt "geil". Aber der Vernunftsmensch wird sagen: Für private Haushalte unnötig. Für nen ganzen Wohnblock insgesamt lass ichs mir noch einreden, OK.
Aber mit 1GBit sollte ein normaler Haushalt mehr als nur gut bedient sein.
Ohne dementsprechende Infrastruktur kann man das eh nicht nutzen. Wer, außer Nerds, will extra deswegen überall neue Kabel verlegen und sau teure Switche kaufen?

Das ist wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen. :utenforcer:
 
floh667 schrieb:
Kein Breitband Sharing, keine Störfaktoren von irgendwelchen anderen die mit einem auf der Leitung hängen.
Ob du dir die Leitung jetzt vor oder hinter dem Switch mit anderen Kunden teilst, macht den Kohl nicht fett. Das Geile an AON ist wohl eher, dass man damit wirklich "Open Access" umsetzen kann. Ein Provider also die (dunkle) Faser und nicht nur nicht nur einen Bitstream mieten kann. Bei Init7 läuft es ja offenbar genauso. Die legen auch nicht selber die Fasern zu den Endkunden, sondern mieten sich in vorhandene Infrastruktur ein.
 
0-8-15 User schrieb:
Ob du dir die Leitung jetzt vor oder hinter dem Switch mit anderen Kunden teilst, macht den Kohl nicht fett.
Das macht einen gewaltigen Unterschied, da keine Bandbreitenlimitierung durch Technologien wie docsis oder pon vorhanden sind. Und die Faser hinter dem Switch hat garantiert keine 10gbit sondern ist im dreistelligen bereich
 
0-8-15 User schrieb:
Das Geile an AON ist wohl eher, dass man damit wirklich "Open Access" umsetzen kann. Ein Provider also die (dunkle) Faser und nicht nur nicht nur einen Bitstream mieten kann
Mit WDM-PON kannst du das quasi ebenfalls erreichen. Man mietet dann eine Wellenlänge auf der Faser.
Aber mal ganz im Ernst, welcher Provider (im Privatkundenbereich) mietet denn die Darkfiber auf der letzten Meile vom Ortsverteiler zum Kunden? Dann müsste er die Ortschaften ja auch zusätzlich mit Glasfaser bis zum Verteiler erschließen.
 
floh667 schrieb:
Das macht einen gewaltigen Unterschied
Spätestens im POP laufen Hunderte, wenn nicht Tausende Endkunden zusammen. 1000 x 25 Gbit/s macht 25 Tbit/s. Welche Hardware soll denn da bitte verbaut sein, die sich mit Privatkundentarifen (für 64.75 CHF im Monat) finanzieren lässt und keinen Flaschenhals im Uplink erzeugt?
brainDotExe schrieb:
Mit WDM-PON kannst du das quasi ebenfalls erreichen.
Ja, ist aber Stand jetzt noch Zukunftsmusik.
brainDotExe schrieb:
Aber mal ganz im Ernst, welcher Provider (im Privatkundenbereich) mietet denn die Darkfiber auf der letzten Meile vom Ortsverteiler zum Kunden?
Init7?
 
In dem Fall hat der Energieversorger aber nur die letzte Meile ohne Backbone gebaut?
Der typische Fall in Deutschland ist ja eher, dass der Provider den Backbone in die Ortschaft zieht und dort dann FTTx baut. In den allerwenigsten Fällen ziehen zwei oder mehr Provider ihren Backbone in den selben Ort. Mir sind eine Hand voll Orte bekannt, in denen jeweils die Inexio und Telekom FTTC mit VDSL haben.
 
In Deutschland ist AON auch die absolute Ausnahme, weil die Provider natürlich viel lieber GPON verbauen, nicht zuletzt, weil man sich damit effektiv die Mitbewerber vom Hals halten kann.
 
0-8-15 User schrieb:
weil man sich damit effektiv die Mitbewerber vom Hals halten kann.
Würde ich nicht sagen. (Layer2-)Bitstream über GPON ist kein Hexenwerk, die Telekom bietet es seit Jahren an.
Es ist für die allermeisten Provider auch deutlich attraktiver. Glaubst du 1&1 würde anfangen ihren Backbone in Orte zu legen, wo die Telekom FTTx gebaut hat?
 
Bei den derzeitigen durchschnittlichen Datenmengen pro Haushalt und Monat sowie einer angenommenen Nutzungszeit von 16:00 - 24:00 dürften die 25GBit wohl ausreichen um einen Ort mit 5.000 Einwohnern zu versorgen.
 
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0-8-15 User schrieb:
Spätestens im POP laufen Hunderte, wenn nicht Tausende Endkunden zusammen. 1000 x 25 Gbit/s macht 25 Tbit/s. Welche Hardware soll denn da bitte verbaut sein, die sich mit Privatkundentarifen (für 64.75 CHF im Monat) finanzieren lässt und keinen Flaschenhals im Uplink erzeugt?
der flaschenhals ist in einer ganz anderen größenordnung vorhanden. Du wirst die 25gbit meistens nichtmal erreichen, da die server in rechenzentren meist nur mit 10gbit oder gar nur 1gbit angebunden sind. D.h so ein PoP wird nie derart ausgelastet, dass die Kunden merken würden, dass ihre 25gbit evtl grad nicht ankommen da der uplink des PoPs dicht wäre.
Die Flaschenhälse, von denen wir hier sprechen sind auf rechenzentrum-niveau! Nicht irgendwelchen dämlichen 2,5/1,2gbit für PON oder 2,6gbit/180mbit für docsis. Wir sind hier im dreistelligen gigabit bereich.
 
oha, wenn da nur die hälfte mal gleichzeitig nen stream schaut wirds ja schon eng. Telekom Mitarbeiter? Würd mich nicht wundern bei der Kalkulation. Kommt mir doch sehr knapp vor.

Nach dem Motto scheiß auf die Spitzenzeiten, die Leute sollen ohre Internetnutzung auf den Tag verteilen :D
 
Alexander2 schrieb:
(...)Nach dem Motto scheiß auf die Spitzenzeiten, die Leute sollen ohre Internetnutzung auf den Tag verteilen (...)
Falls mein Beitrag gemeint war.

Ich habe eine Gleichzeitigkeit von 0,33 und ein durchschnittliches monatliches Datenaufkommen von (derzeit) 200 GByte angesetzt und dann nochmal 100 % draufgeschlagen.

((2,5 GByte/s x 3600sec x 24h x 30d) / 200 GByte) x 0,33 x 0,5 = 5.346
 
floh667 schrieb:
Nicht irgendwelchen dämlichen 2,5/1,2gbit für PON
Mit den dämlichen 2,5 Gbit kannst du aber locker 32 Endkunden mit 300 Mbit/s versorgen, ohne dass dabei irgendein Problem auftreten würde und hier geht es ja wenn dann um XG(S)-PON.
 
0-8-15 User schrieb:
Wenn du als Provider gerne 10 Gbit/s anbieten würdest, schaust du dann aber so lange in die Röhre, bis die Telekom sich dazu hinreißen lässt, ihr GPON Netz aufzurüsten.
Kannst als Provider ja selbst Leitungen ziehen ;) hm, ach ne, das kostet ja Geld und verursacht Aufwand... typische 1&1 Mentalität :rolleyes:
 
0-8-15 User schrieb:
Wenn du als Provider gerne 10 Gbit/s anbieten würdest, schaust du dann aber so lange in die Röhre, bis die Telekom sich dazu hinreißen lässt, ihr GPON Netz aufzurüsten.
Rein technisch gesehen kannst du dann als Provider deinen Backbone zum NVt der Telekom ziehen und dort die Darkfiber anmieten. Ob die Telekom das mitmacht, keine Ahnung.
Für welchen Provider in DE das wirtschaftlich ist, auch keine Ahnung.
 
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