25Gbe Anschluss in der Schweiz verfügbar!

0-8-15 User schrieb:
Bei GPON gibt es keine Darkfiber, das ist doch der Witz an der Sache.
Bei der Bauweise der Telekom kann die Faser im NVt umgesteckt und von dort aus als Darkfiber verwendet werden.

Ausnahmen sind nachgelagerte optische Splitter bei großen Mehrfamilienhäusern.
 
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Ich glaube persönlich nicht, dass die Switches von Init7 ein Flaschenhals sind. Die sind sicher mit 400Gbe angebunden. Sonst könnte man sich ja so ein Angebot gar ned erlauben.
 
Du kannst ja Mal spaßeshalber nachfragen, vielleicht verraten sie wie die PoP angebunden sind.
Kann man die init7 nicht sogar ne statische IP erhalten und darf dann ganz normal von seinem Anschluss nen Server laufen lassen?
 
floh667 schrieb:
Weniger die 25gbit als vielmehr die Aon Technik find ich toll. Ne eigene Faser vom Wohnzimmer bis zum Switch.

Soweit korrekt. Wenn es denn auch so ist. Hotliner erzählen viel wenn der Tag lang ist.

Tante Edith hat inzwischen eine weitere Erwähnung dieser Aussage gefunden. Scheint also wirklich so zu sein.

Kein Breitband Sharing

Aber das ist Folklore. Dafür sind die Ports oberhalb 10 Gb/s zu teuer.

keine Störfaktoren von irgendwelchen anderen die mit einem auf der Leitung hängen.

Formal richtig, ja. Praxisrelevanz? Probleme mit Störung durch andere Geräte im Segment kennt man von Kupfernetzen, bei GPON ist davon bisher nichts zu lesen. Und wir wissen ja alle das ALLLE ANDEREN KINDER schon Glasffaser (also GPON, absolut überwiegende Mehrheit der Ports) haben. Da hätten wir doch sicher schon was von solchen Problemen gelesen.

Das wäre für mich Grund Nr 1 zu wechseln, selbst wenn's nur 1gbit wären.

Für mich wäre das ein PLus, aber kein so starkes wie Überbuchung, Servicezeiten, Preis, Routing,...
 
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Prime2k schrieb:
Ich glaube persönlich nicht, dass die Switches von Init7 ein Flaschenhals sind. Die sind sicher mit 400Gbe angebunden. Sonst könnte man sich ja so ein Angebot gar ned erlauben.
Das wären dann aber auch nur 16 Kunden ohne "Flaschenhals" und hinter dem Switch muss es ja auch noch irgendwie weitergehen. Mir ging es mit der "Flaschenhals" Debatte nur darum aufzuzeigen, dass sich das Problem mit AON einfach nur eine Ebene weiter nach hinten verlagert.
 
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Wie schon gesagt, wir reden hier ja von anderen Dimensionen.
Um 400g erstmal mit nem 25g Anschluss dicht zu machen, musst du die 25g erstmal auslasten. Und das wirst du in der größenordnung wahrscheins nichtmal mit einem CDN schaffen.

0-8-15 User schrieb:
Debatte nur darum aufzuzeigen, dass sich das Problem mit AON einfach nur eine Ebene weiter nach hinten verlagert
Und genau das ist das gute daran. Durch diese Verschiebung wird die ganze Sache sehr gut skalierbar und eine Erweiterung zieht keine Baumaßnahmen nach sich. Du erhälst den Switch und gut ist.
Mit Gpon macht Deutschland genau den selben Fehler wie damals mit docsis. Sie setzen ne Technik in den Boden, die nicht frei skalierbar ist, die auf Überbuchung basiert und die das shared medium direkt auf die Kundenleitung verlagert. Es interessiert da nicht, ob die Segmente kleiner sind. Das Verhältnis von verfügbarer gesamtbandbreite zu den Anschlüssen und deren effektiv nutzbarer Geschwindigkeit ist kleiner. Es ist leichter mit 32 1g Anschlüssen eine Gesamtkapazität von 2,5gbit dicht zu machen als mit 16 25g Anschlüssen 400g dicht zu machen. Allein aus dem Grund dass das www derzeit einen Einzelnutzer 25g im Stande ist zu liefern.
 
Aus Sicht des Providers lohnt es sich immer, die Leitung zu überbuchen und deshalb wird er das auch immer tun, solang es nicht im Widerspruch zu den Servicegarantien steht, die dem Endkunden gemacht werden. Als Privatkunde hast du in der Regel nur den Anspruch, dass die "Normalerweise zur Verfügung stehende" Bandbreite in 90 % der Zeit anliegt, was ein sehr schwacher Anspruch ist.
floh667 schrieb:
Mit Gpon macht Deutschland genau den selben Fehler wie damals mit docsis. Sie setzen ne Technik in den Boden, die nicht frei skalierbar ist
10G-PON und NG-PON2 sind beide kompatibel mit GPON und es muss nur die aktive Technik im POP und bei den Endkunden, die höhere Geschwindigkeiten wollen, getauscht werden. 10G-PON geht teilweise schon mit der vorhandenen Hardware im POP und muss nur per Softwarelizenz freigeschaltet werden.
floh667 schrieb:
Es interessiert da nicht, ob die Segmente kleiner sind.
Bei DOCSIS wird teilweise um den Faktor 300 überbucht. Da braucht man sich dann nicht wundern, wenn es knallt.
 
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@0-8-15 User Ja ich geb dir da Recht. Was hinter dem Switch passiert, darauf hat init7 sicher wenig bis keinen Einfluss. Die andere Seite wäre, wer bucht 25Gbe den, ausser so Freaks wie ich? XD
 
@dvor Ja das schon. Aber das sind ned viele.
 
floh667 schrieb:
Mit Gpon macht Deutschland genau den selben Fehler wie damals mit docsis. Sie setzen ne Technik in den Boden, die nicht frei skalierbar ist, die auf Überbuchung basiert und die das shared medium direkt auf die Kundenleitung verlagert.
Wie schon angemerkt wurde, stehen bereits GPON Nachfolger bereit, welche ein Vielfaches leisten. Zusätzlich ist es mit WDM-PON möglich eine logische PtP Strecke über ein PON zu nutzen.
 
0-8-15 User schrieb:
10G-PON und NG-PON2 sind beide kompatibel mit GPON und es muss nur die aktive Technik im POP und bei den Endkunden, die höhere Geschwindigkeiten wollen, getauscht werden. 10G-PON geht teilweise schon mit der vorhandenen Hardware im POP und muss nur per Softwarelizenz freigeschaltet werden.
Warum kompliziert wenns einfacher geht?
Lass meinetwegen PON in großstädten zu, wo Platzmangel herrscht. Aber auf dem land gibts nix besseres als AON.
Bist trotzdem auf 10g limitiert. Es ist weiterhin eine Einbahnstraße ohne Skalierbarkeit und wird viel viel früher ins Limit laufen als jedes AON.
Prime2k schrieb:
Wie heißt der Gpon Nachfolger?
er meint halt 10gPON oder twdm-PON
 
floh667 schrieb:
Wie schon gesagt, wir reden hier ja von anderen Dimensionen.
Um 400g erstmal mit nem 25g Anschluss dicht zu machen, musst du die 25g erstmal auslasten.
Aber genau darum geht's doch in der Verkehrstheorie. Das nicht mal annähernd jeder zu jeder Zeit seinen Anschluß - welcher Geschwindigkeit auch immer - auslastet sobald der Anschluß deutlich schneller ist als eine üblicherweise dauerhaft verwendete Anwendung.

Wenn Du nun davon ausgehst das die 16 Kunden nicht alle gleichzeitig ihren 25Gb Anschluß nutzen, dann ist es nur ein kleiner Schritt weiter zu der Erkenntnis das auch die Kunden mit 10 Gbit Anschluß (XG-PON) diesen nicht alle gleichzeitig auslasten. Ausgehend von diesem Gedanken ist PON an sich in meinen Augen kein grundsätzliches Problem. Problematisch wird es wenn man zu stark überbucht, dann aber am Switch genauso wie am Uplink wie im Anschlußleitungsnetz.
 
floh667 schrieb:
Warum kompliziert wenns einfacher geht?
Lass meinetwegen PON in großstädten zu, wo Platzmangel herrscht. Aber auf dem land gibts nix besseres als AON.
Gerade auf dem Land ist AON komplizierter als PON. Für AON benötigst du mehr Platz und Strom im NVt. Bei GPON stellt die Telekom einen NVt der ungefähr die selbe Größe hat, wie ein KVz.
Zusätzlich wird viel weniger Strom gebraucht, da ein GPON Port in der Vermittlungsstelle für 32 Kunden reicht.
floh667 schrieb:
Bist trotzdem auf 10g limitiert. Es ist weiterhin eine Einbahnstraße ohne Skalierbarkeit und wird viel viel früher ins Limit laufen als jedes AON.
Dann nimmt man den nächst schnelleren Standard (https://www.lightwaveonline.com/fttx/pon-systems/article/14196659/nokia-vodafone-lab-test-100g-pon).
Bei AON bist du auch immer durch den schnellsten Standard limitiert.
Oder man nimmt WDM-PON.
 
Hayda Ministral schrieb:
Wenn Du nun davon ausgehst das die 16 Kunden nicht alle gleichzeitig ihren 25Gb Anschluß nutzen
weil es praktisch nicht möglich ist, da das WWW keine 25gbit für einen Einzelanschluss zur Verfügung stellt. Das schaffst du nichtmal mit einem CDN auszureizen im Moment.
Mit 1gbit Anschlüssen sieht das anders aus. 1gbit/s kriegste locker geschickt. D.h ein PON Segment mit 2,5gbit bandbreite läuft viel schneller in ein mögliches Limit als ein AON mit 100 oder mehr gbit uplink.

Und nochmal: ich denke hier in die Zukunft. Für mich zählt vorallem die zukunftssicherheit und Ausbaureserve. Das ist bei einem AON klemmste einen neuen switch ins rack und schraubst ggf den uplink hoch. Bei einem PON wird das schwierig. Erst musst du es mit software updates regeln, später ist die hardware am limit und es bedarf umbaumaßnahmen.

Aus meiner Sicht hat man sich in D nur deswegen für PON entschieden, da man geizig ist und nicht einmal vernünftig für den Ausbau geld in die hand nehmen will um dann Ruhe zu haben. Stattdessen spart man wieder beim Ausbau um sich in dem gedanken zu wälzen, in 20 jahren dann wieder per staatl. Förderung zum Ausbau motiviert zu werden.
Und nein, für den derzeitigen Ausbau nimmt man nicht extra viel geld in die hand. Derzeit kostet das so viel, weil man 20 Jahre lang praktisch nichts gemacht hat und jetzt auf einen schlag überhaupt erstmal aufschließen muss.

brainDotExe schrieb:
Dann nimmt man den nächst schnelleren Standard (https://www.lightwaveonline.com/fttx/pon-systems/article/14196659/nokia-vodafone-lab-test-100g-pon).
Bei AON bist du auch immer durch den schnellsten Standard limitiert.
im Labor. Also noch weit von der Straße entfernt. xD
100g LWL switches gibts schon lange. Wie gesagt, die Technik für AON Netze ist normale Netzwerktechnik. Da brauchts kein fancy special-equipment. Ein grund mehr für die perfekte Erweiterbarkeit. Man muss auf keine labor-standards warten.
 
floh667 schrieb:
Aus meiner Sicht hat man sich in D nur deswegen für PON entschieden, da man geizig ist und nicht einmal vernünftig für den Ausbau geld in die hand nehmen will um dann Ruhe zu haben.
Da 10G-PON bereits absehbar war und nun 100G-PON in den Startlöchern steht hat man eine sehr lange Zeit Ruhe mit PON.
Von den reinen Ausbaukosten ist GPON kaum günstiger als AON. Zumindest nicht wie die Telekom es baut. Technisch gesehen könnte man den NVt mit Strom versorgen und dort einen Switch hinstellen, dann hätte man AON.

Es sind die laufenden Kosten, welche bei PON geringer sind. Das hat höchst wahrscheinlich auch die Deutsche Glasfaser dazu bewegt von AON auf GPON zu wechseln
 
floh667 schrieb:
weil es praktisch nicht möglich ist, da das WWW keine 25gbit für einen Einzelanschluss zur Verfügung stellt.
Das sind Internetanschlüsse, keine WWW-Anschlüsse.

Abgesehen davon: ja, das ist ein Bereich in dem man vermutlich wirklich noch schnell in die Sättigung kommt. Aber so einige Forschungseinrichtungen dürften auch das bewältigen. Und CDN sollten eigentlich auch kein Problem damit haben.

Und nochmal: ich denke hier in die Zukunft

Die ist bei Glasfaser grundsätzlich beleuchtet. XGS-PON, 25GPON, 50GPON - das läuft über andere Farben auf Wunsch auch parallel zu GPON und die verbaute Hardware hat sogar WDM schon im Blick.

Die Leistungsfähigkeit der Faser ist das letzte worum ich mir da Sorgen machen würde. Eher schon um die Kosten. Einerseits in Euro, andererseits in Watt. Da fällt mir ein, ist schon eine Weile her das ich routinemäßig den Status der Entwicklung zum volloptischen Netz angeschaut habe. Ich bin dann mal weg :-)
 
brainDotExe schrieb:
Es sind die laufenden Kosten, welche bei PON geringer sind. Das hat höchst wahrscheinlich auch die Deutsche Glasfaser dazu bewegt von AON auf GPON zu wechseln
eben. In Deutschland ist weiterhin geiz = geil. Wenns init7 hinkriegt, wieso dann die DG nicht? Weil sie gierig sind und die amerikanischen investoren dahinter zufriedenstellen müssen? Sehr wahrscheinlich.
 
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