3D Scans - Datengrösse?

nhi

Lt. Commander
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hallo

Ich habe von jemanden den Auftrag bekommen ein PC und ein NAS einzurichten. Es ist für ein kleines Unternehmen welche abundzu mit 3D Scans arbeitet. Leider ist mir sehr wenig über die Technologie bekannt und im Internet habe ich auch recht wenig gefunden. Meine Fragen wären: Welche Dateiformate werden für 3D Scans verwendet, wie gross sind solche Dateien? Ich muss natürlich die grösse der NAS-HDD wählen was schwierig ist wenn ich nicht genau weiss wie gross diese Daten sind.


Zweite Frage: Ist es möglich die vermutlich sehr grossen Daten direkt aufs NAS zu schreiben? Oder limitiert hier der Gigabitanschluss? Ich wollte im PC eigentlich nur eine 60GB SSD fürs Sys und die Programme einbauen und die restlichen Daten aufs NAS. Könnte ich die Gigabitbandbreite erhöen wenn ich dem PC ein Dual-LAN Port einbaue? Das NAS hat bereits 2 Ports. Wenn ja würde sich der Einsatz von schnelleren Festplatten lohnen? Oder würdet ihr trotzdem zu WD Red's welche ich bereits in meinem NAS habe greifen?
 
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:daumen: Guter Auftrag. Stell mal ein Lastenheft zusammen...
Soll ein 3D Scan eines Motorblocks oder eines Babyschnullers gemacht werden? Welche Technologie kommt zum Einsatz?
 
Bei Dingen mit Maßen von ca. 60 x 40 x 30 cm komme ich auf ~50-100 MB Daten, je nachdem wie schnell man scannt.
Bezogen auf http://europe.faro.com/de-DE/produkte/messtechnik/messarm-faroarm/ueberblick

Kommt natürlich auch drauf an, ob du nur eine Außenseite hast oder noch Innenseiten scannst.

Kann auch vorkommen, dass so ein Scann mal schnell >500 MB wird.
Pauschal: Je komplexer das Teil ist, desto größer auch die Datei.
Genauso entscheidend ist, ob man die Fläche langsam oder eher schnell abscannt -> Höhere Genauigkeit -> mehr Infos -> größer.

Zum Verständnis, das sind einfach nur Daten zur Anordnung von Polygonen, welche dann das 3D-Objekt bilden.
 
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Hm tut mir Leid, kenne mich da leider auch nicht wirklich aus. Allerdings sollten die Daten wie dani.boese schon sagte nicht allzu groß sein, da ja nur 3D Koordinaten gespeichert werden sollten. Würde mich nicht wundern, wenn also zB auch 3DMax, Maya oder andere Dateiformate von 3D Programmen unterstützt würden. Oder sogar dxf.

In diesem Beispiel hier wurde eine Michelangelo Statue sehr detailiert eingescannt, waren insgesamt später 32GB. Siehe Seite 11. Das war allerdings auch ein extrem großes Projekt...
 
Das kommt extrem auf die verwendete Technik an.

Der verlinkte FARO-Scanner ist z.B. ein Linienscanner. D.h. in Bewegungsrichtung wirst du, prinzipbedingt (bei normalen Arbeitstempo) einen relativ großen Punktabstand haben.

Anders schauts z.B. bei dem tollen Teil aus: http://www.gom.com/de/messsysteme/systemuebersicht/atos-triple-scan.html

Je nach Bauteil, erreichen die unkomprimierten und unoptimierten (!!!) Daten Größen von mehreren GB, auch 2-stellig.
Wird das Punktnetz vernäht und ausgedünnt landet man bei großen Teilen dennoch bei mehreren hundert MB bit einige GB.

Es hängt also von zu vielen Faktoren ab, um den Speicherbedarf zu erraten. Frag was die speichern wollen (und welche Dateien überhaupt archiviert werden sollen).
 
Sherman123 schrieb:
:daumen: Guter Auftrag. Stell mal ein Lastenheft zusammen...

Das Lastenheft erstellt der Auftraggeber, das Pflichtenheft der Auftragnehmer.

@ Shilzarion

Wenn die Spezifikationen im Lastenheft unzureichend sind, dann musst du den Auftraggeber nach entsprechenden Informationen (welcher Scanner, welche zu erwartenden Datenmengen etc...) fragen.
 
Alternate 2
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