gintoki
Lt. Commander
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Das frage ich dich! Du hast behauptet:Sound-Fuzzy schrieb:Wie willst Du das rechnen?
Dann musst du zumindest eine Begründung liefern können warum das so sein sollte. Wenn man weiß wo man ansetzen muss kann man es auch berechnen, den ohne den "Mindestpegel" sagt es halt garnix aus.Sound-Fuzzy schrieb:Abgesehen davon kann es bei sehr kleinen Pegeln sogar sein, dass ein sehr großes Chassis stumm bleibt, weil es eine Mindestleistung braucht, um das Chassis überhaupt in Bewegung zu bringen.
Mit Nachdruck meinte Zwenner eigentlich nur, dass sich die Musik "besser" anhört, weil der Tiefgang der KRK größer ist - bitte verbessern wenn ich etwas falsch interpretiere.smooth el 4a schrieb:Also so richtig kapiere ich das mit dem "Nachdruck" noch nicht. Könnte man denn folgendes in etwa so stehen lassen:
Unter Berücksichtigung, dass wohl kein Subwoofer zum Einsatz kommt,
gilt für "Allround-Boxen" die alles, also auch sehr basslastige Musik spielen sollen,
dass ein großer Tieftöner von Vorteil ist.
Ein großer Tieftöner ist für tiefreichende Basswiedergabe nicht notwendig, man kann Tiefgang gegen Maximalpegel tauschen. Die Anzahl der Hersteller die diesen Weg beschreiten ist aber gering, weshalb man Tiegang tendentiell eher bei Fertiglautsprecher mit größeren Chassis findet, als bei ihren Konkurrenten mit kleineren Chassis.
Das tun viele Produzenten, dann hört es sich überall okay an, aber nirgends gut.smooth el 4a schrieb:Irgenwie möche man beim Abmischen doch alles Mögliche berücksichtigen und deswegen wäre es nicht unwahrscheinlich, wenn die Produzenten einen Kompromiss wählten.
Der Konsument ist dann der Depp weil er nicht weiß was nicht gut klingt. Sein Raum? Die Aufnahme? Die Lautsprecher?
Primär fürs Abmischen und Produzieren. Beim Musik hören ist die Verzögerung egal, bei Filmen kann man den Videostream (und Untertitel) verzögern. Bei Spielen könnte es auch zum Problem werden.smooth el 4a schrieb:Und diese hörbare Verzögerung ist relevant fürs z.b. Filme gucken, da dann Bild und Ton nicht mehr synchron laufen?
Da stellen sich so einige Fragen ...smooth el 4a schrieb:Weil ich Bass-Hörner interessant finde, habe ich mich mal vor ner ganzen Weile wild durchs Internet geklickt und zumindest stand auch das irgendwo geschrieben, weswegen ich mich fürs Leisehören wieder von ihnen abwendete. Vlt war das, was ich darüber gelesen habe auch nicht korrekt oder gilt nur für Basshörner und ist nicht allgemein auf alle Tieftöner übertragbar![]()
War es überhaupt ein Basshorn? Die sind groß, also wirklich groß! - Hat nichts mit dem Problem zu tun.
Wurde verblindet gehört? Sonst ist ein Test eigentlich nicht viel wert. - Übersehen wir mal generöserweise.
Und hier schon häufig besprochen: Wurde die Tonalität korrigiert? Sprich Loudness.
Dann gibt es da noch das Problem, dass wir lauter immer als besser empfinden ...
Das wäre möglich,smooth el 4a schrieb:Wie sieht es denn bei der elektrischen Loudness-Korrektur innerhalb eines Pegels aus: Auch hier erklingen die Töne eines Musikstückes mal sehr leise, mal sehr laut. Wird dies von einem entsprechenden Gerät auch bearbeitet oder ist dies gar nicht nötig, da nur auf den Pegel angepasst werden muss?
Modifizierungen sind möglich, je nach Bausatz mehr oder weniger.smooth el 4a schrieb:Wie sieht es denn aus, wenn man einen LS nachbauen möchte:
- Hat man denn überhaupt noch Spielraum zum modifizieren? Kann man was am Gehäuse verändern oder kann man auch die Chassis wechseln, z.b. wenn im Bauvorschlag ein Mitteltöner aus Aluminium ist, dass man auch einen aus Keramik nehmen kann?
- Wie sieht es mit der Qualität aus: Kann man einen Selbstgebauten für 500,- mit einem gekauften für 500,- irgendwie vergleichen?
Die Schallwandgeometrie (Größe, Form, Position der Chassis) sollte erhalten bleiben, genau wie die Chassis (Tieftöner, Hochtöner, ...). Ein Chassiswechsel erfordert meist eine komplette Neuentwicklung der Weiche, Veränderungen der Schallwand mindestens eine Anpassung. Primär kann man an der Optik drehen.
Qualitativ gibt es alles von gut bis schlecht, an allgemeine Vergleiche wage ich mich nicht. Das muss imho auch von Fall zu Fall betrachtet werden.
Ich verweise noch einmal auf die DXT-MON. Eine Entwicklung die aus der Frage entstand wie nahe man mit DIY an kommerzielle Produkt (hier KH120A) kommt. Vielleicht beantwortet das deine Frage.
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