A-Lösung für Leisehörer

Sound-Fuzzy schrieb:
Wie willst Du das rechnen?
Das frage ich dich! Du hast behauptet:
Sound-Fuzzy schrieb:
Abgesehen davon kann es bei sehr kleinen Pegeln sogar sein, dass ein sehr großes Chassis stumm bleibt, weil es eine Mindestleistung braucht, um das Chassis überhaupt in Bewegung zu bringen.
Dann musst du zumindest eine Begründung liefern können warum das so sein sollte. Wenn man weiß wo man ansetzen muss kann man es auch berechnen, den ohne den "Mindestpegel" sagt es halt garnix aus.


smooth el 4a schrieb:
Also so richtig kapiere ich das mit dem "Nachdruck" noch nicht. Könnte man denn folgendes in etwa so stehen lassen:

Unter Berücksichtigung, dass wohl kein Subwoofer zum Einsatz kommt,
gilt für "Allround-Boxen" die alles, also auch sehr basslastige Musik spielen sollen,
dass ein großer Tieftöner von Vorteil ist.
Mit Nachdruck meinte Zwenner eigentlich nur, dass sich die Musik "besser" anhört, weil der Tiefgang der KRK größer ist - bitte verbessern wenn ich etwas falsch interpretiere.
Ein großer Tieftöner ist für tiefreichende Basswiedergabe nicht notwendig, man kann Tiefgang gegen Maximalpegel tauschen. Die Anzahl der Hersteller die diesen Weg beschreiten ist aber gering, weshalb man Tiegang tendentiell eher bei Fertiglautsprecher mit größeren Chassis findet, als bei ihren Konkurrenten mit kleineren Chassis.

smooth el 4a schrieb:
Irgenwie möche man beim Abmischen doch alles Mögliche berücksichtigen und deswegen wäre es nicht unwahrscheinlich, wenn die Produzenten einen Kompromiss wählten.
Das tun viele Produzenten, dann hört es sich überall okay an, aber nirgends gut.
Der Konsument ist dann der Depp weil er nicht weiß was nicht gut klingt. Sein Raum? Die Aufnahme? Die Lautsprecher?

smooth el 4a schrieb:
Und diese hörbare Verzögerung ist relevant fürs z.b. Filme gucken, da dann Bild und Ton nicht mehr synchron laufen?
Primär fürs Abmischen und Produzieren. Beim Musik hören ist die Verzögerung egal, bei Filmen kann man den Videostream (und Untertitel) verzögern. Bei Spielen könnte es auch zum Problem werden.

smooth el 4a schrieb:
Weil ich Bass-Hörner interessant finde, habe ich mich mal vor ner ganzen Weile wild durchs Internet geklickt und zumindest stand auch das irgendwo geschrieben, weswegen ich mich fürs Leisehören wieder von ihnen abwendete. Vlt war das, was ich darüber gelesen habe auch nicht korrekt oder gilt nur für Basshörner und ist nicht allgemein auf alle Tieftöner übertragbar ;)
Da stellen sich so einige Fragen ...
War es überhaupt ein Basshorn? Die sind groß, also wirklich groß! - Hat nichts mit dem Problem zu tun.
Wurde verblindet gehört? Sonst ist ein Test eigentlich nicht viel wert. - Übersehen wir mal generöserweise.
Und hier schon häufig besprochen: Wurde die Tonalität korrigiert? Sprich Loudness.
Dann gibt es da noch das Problem, dass wir lauter immer als besser empfinden ...

smooth el 4a schrieb:
Wie sieht es denn bei der elektrischen Loudness-Korrektur innerhalb eines Pegels aus: Auch hier erklingen die Töne eines Musikstückes mal sehr leise, mal sehr laut. Wird dies von einem entsprechenden Gerät auch bearbeitet oder ist dies gar nicht nötig, da nur auf den Pegel angepasst werden muss?
Das wäre möglich, macht man aber nicht und ist auch garnicht notwendig.

smooth el 4a schrieb:
Wie sieht es denn aus, wenn man einen LS nachbauen möchte:
- Hat man denn überhaupt noch Spielraum zum modifizieren? Kann man was am Gehäuse verändern oder kann man auch die Chassis wechseln, z.b. wenn im Bauvorschlag ein Mitteltöner aus Aluminium ist, dass man auch einen aus Keramik nehmen kann?
- Wie sieht es mit der Qualität aus: Kann man einen Selbstgebauten für 500,- mit einem gekauften für 500,- irgendwie vergleichen?
Modifizierungen sind möglich, je nach Bausatz mehr oder weniger.
Die Schallwandgeometrie (Größe, Form, Position der Chassis) sollte erhalten bleiben, genau wie die Chassis (Tieftöner, Hochtöner, ...). Ein Chassiswechsel erfordert meist eine komplette Neuentwicklung der Weiche, Veränderungen der Schallwand mindestens eine Anpassung. Primär kann man an der Optik drehen.
Qualitativ gibt es alles von gut bis schlecht, an allgemeine Vergleiche wage ich mich nicht. Das muss imho auch von Fall zu Fall betrachtet werden.

Ich verweise noch einmal auf die DXT-MON. Eine Entwicklung die aus der Frage entstand wie nahe man mit DIY an kommerzielle Produkt (hier KH120A) kommt. Vielleicht beantwortet das deine Frage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich versuche so zu antworten, dass ich das bereits richtig geschriebene nicht wiederhole.
(Einfach und verständlich formuliert)

Sound:
Der Mastering-Prozess ist in der Regel eine Dienstleistung. Hier wir Sound nach Vorgaben des Kunden gemacht oder nach persönlichem Empfinden, der künstlerischen Gestaltung freien Lauf gelassen. Einige Persönlichkeiten werde gebucht, weil sie eben einen guten Sound machen.

Man sagt - eine gute Aufnahme klingt überall gut und falsch ist das nicht. Das Problem ist nicht der Lautsprecher des Konsumenten, sondern das dortige Zusammenspiel zwischen Lautsprecher und Raum. Darauf kann man beim Mastering keine Rücksicht nehmen, die möglichen Variationen sind zu groß.

Lautsprecher:
Neutrale Lautsprecher sind eigentlich und grundsätzlich zu bevorzugen, einige Gründe dafür hast du eigentlich richtig erkannt. Das mit dem Nachdruck, wenn ein Lautsprecher einen bestimmten Bassbereich stärker betont oder er tiefe Frequenzen, bei gleichem Abhörpegel lauter wiedergibt, als ein anderer - hat das hörbare Konsequenzen.

Drei Lautsprecher stehen im Freifeld: Ein linearer Lautsprecher überträgt bis 60Hz ohne Pegelabfall (1). Dieser Lautsprecher wird nun mittels Bassanhebung (klassischer Bass-Boost) gezwungen, zwischen 60Hz und 120Hz lauter zu spielen (2), der erzeugte Schalldruck unterhalb der Bassanhebung bleibt dabei identisch. Der selbe Lautsprecher, wirkt nun kräftiger im Bass, man vernimmt mehr Nachdruck, Punch - wie auch immer.

Beim dritte Beispiel (es ist immer noch der gleich LS, um gleich eine andere Sache zu erklären) wird mittels Sensor, DSP oder analoger Aktiventzerrung der Bass linearisiert. Das heißt der LS ist nun in der Lage, bis 40Hz linear (ohne Pegelabfall) zu übertragen (3) - alle drei Lautsprecher wirken unterschiedlich im Bass.

Vielleicht hilft das:

bass.jpg

Weiß: Bass-Boost 6dB
Grün: Bass-Boost 0dB (Bass-Linearisierung aktiv)
Magenta: Bass-Linearisierung deaktiviert
Cyan: Manueller roll-off
Rot: Denk dir einen Bass-Boost zwischen 60Hz und 120Hz, mit 6dB peak bei 80Hz

Soweit mir bekannt, werden so einige aktive Lautsprecher im Bass entzerrt, linearisiert. Die Linkwitz-Transformation ist ein alter Hut und eigentlich nur eine mathematische Funktion.

Loudness-Korrektur vs Pegel/Dynamik:
Das ist eine sehr intelligente Frage! Und ich lasse mich da gerne korrigieren (!!!) aber soweit ich mal gelesen haben, greift Audyssey Dynamic EQ auch hier ein. (1) Es findet mit dem MultEQ eine Kalibrierung auf das Referenzlevel statt. Wenn man jetzt unterhalb vom Referenzpegel hört, gibt es nun unterschiedliche Korrekturkurven, diese sind noch anpassbar über den Offset, klar. Nochmal, ich lasse mich da berichtigen, (2) der Dynamic EQ prüft das Signal (vor der Verstärkung) in Echtzeit und starke Dynamitsprünge bekommen durchaus weniger gain, bei gleichbleibender Lautstärke-Einstellung am AVR. Die Dynamik des Signals wird also kontinuierlich in Echtzeit überprüft und entsprechend darauf auch die Loudness angepasst.

EDIT:
Zu deinen AIWA-Lautsprechern, tust du mir mal einen Gefallen? Bei geringem Pegel mal bitte ganz nah (mit dem Ohr) an den Hochtöner gehen und hören ob da was herauskommt. Einige LS in/aus diesem Segment habe da manchmal nur eine Diaphragma eingeklebt, kein Witz - muss hier aber nicht so sein. Interessiert mich an dieser Stelle hier einfach mal. Ich sag das ist maximal ein Piezo.

Speaker System SX-NSZ312 - Speaker Units:
Woofer : 140 mm cone
Tweeter : 60 mm cone
Super Tweeter : 20 mm ceramic

Ich behaupte auch das da keine richtige Frequenzweiche drin ist. Ich tendieren dazu, dass der TMT blank am Signal hängt und der Konus-Hochtöner einen Kondensator im + hat. Ich kann mich aber auch irren.
 
Zuletzt bearbeitet:
gintoki schrieb:
Da stellen sich so einige Fragen ...
War es überhaupt ein Basshorn? Die sind groß, also wirklich groß! - Hat nichts mit dem Problem zu tun.
Wurde verblindet gehört? Sonst ist ein Test eigentlich nicht viel wert. - Übersehen wir mal generöserweise.
Und hier schon häufig besprochen: Wurde die Tonalität korrigiert? Sprich Loudness.
Dann gibt es da noch das Problem, dass wir lauter immer als besser empfinden ...
Darüber weiß ich leider nichts. Bin irgendwo im Netz auf Bilder von Basshörnern gestoßen, die so groß waren wie n Ofen. Ich fand die schön (Klipsch ist mir noch als Name in Erinnerung geblieben), hab mich dann wild durchs Netz geklickt, hab dabei auch kleinere (keine Bass-) Hörner angeguckt und bin dann irgendwo auf diese Aussage gestoßen.

gintoki schrieb:
Ich verweise noch einmal auf die DXT-MON. Eine Entwicklung die aus der Frage entstand wie nahe man mit DIY an kommerzielle Produkt (hier KH120A) kommt. Vielleicht beantwortet das deine Frage.
Die sehen schon mal zumindest richtig gut aus und wenn du sie hier verlinkst, dann nehme ich auch an, dass sie auch gut sind!
Was würden die denn kosten?
Und warum haben die nen LS an der Seite? Hab sowas schon manchmal gesehen und nach einer Bezeichnung für diese Bauweise geguckt um mehr darüber zu erfahren, aber leider nichts gefunden...

Also Herr Zwenner! Da haste bei mir ja grad echt nen kleinen Schreck eingejagt!
Ich habe meine LS bisher in allen möglichen (und beinahe unmöglichen) Positionen aufgestellt, den (spärlich eingerichteten) Raum mehrfach umstrukturiert, aber eins hab ich wirklich noch nicht getan: zu überprüfen, ob aus dem Hochtöner etwas herauskommt. Vornweg: sollte das nicht der Fall sein und mein geliebter 3-Weger ist nur ein 2-Weger, brech ich mir auch keinen Zacken aus der imaginären Krone sondern freue mich darauf, dass mir wohl ein 2-Weger reichen wird :D

So und nun wirds (wurde) es für mich problematisch!
Die Dinger funktionieren seit dem letzten Umzug nicht mehr, ich bekomme beim Abspielen über den PC keinen Mucks heraus. Vermutlich sind sie etwas nass geworden.... Aber ich habs trotzdem nochmal probiert:
Kasettendeck: knattert beim einschalten, sonst tut sich nichts.
CD-Player: tut sich gar nichts, das Fach für die CD's lässt sich relativ einfach per Hand rausziehen.
Radio: Hab ich kaum benutzt, die Antenne hängt auch nicht mehr dran. Aber ich hab den Sendersuchlauf mehrmals gestartet und siehe da: ich bekomme ein Rauschen. Juhu! :D

So, nun steht das Teil grad aufm Fussboden und damit ich richtig was sehe, hab ich die "Anlage" seitlich gepackt und angewinkelt. Und wieder losgelassen. Und lang dort auch nicht mehr hin, denn es hat kurz an einem Finger etwas "gefitzelt" und ich hab Schiss, dort noch nen Schlag zu bekommen. Kein Witz ^^

Ist das nicht krass? Ich mein, dass ich das Ding nicht aufschrauben soll, ist mir schon klar; dass ich aber nichtmal mehr ans Gehäuse fassen soll in eingeschaltetem Zustand, das darf doch gar nicht sein. Naja, nochmal gut gegangen ^^

Da die obersten zwei LS so nah beienander liegen und n Metallgitter davor ist und ich nur ein Rauschen als "Ton" bekam, kann ich ganz ehrlich nicht sicher sagen, ob aus dem obersten etwas herauskommt. Ich hab versucht, den mittleren, so gut es geht mit der Hand abzudecken, aber für mich blieb es unklar. Das einzige was ich noch probieren kann: ich schließe die LS morgen bei meinem WG-Kollegen an, dann sollt ich auch Musik raus bekommen.

Wenn das Ding keine Weiche hat, dann würde also die Musik aus allen 2 oder 3 LS gleichzeitig herauskommen, richtig? Mit dem einen Knopf für die Bässe, konnte ich an keiner Stelle eine Veränderung herbeiführen. Erhöhte ich die Höhen, konnte ich gerade am untersten, Stufe für Stufe, auch jeweils eine deutlich höhere... ähm... "Tonlage" des Rauschen hören.

Also keine Weiche? Oder so kaputt, dass man nichts mehr dazu sagen kann?

Zur Loudness: um da richtig was sagen zu können, müsste ich auch das Prinzip genau verstehen. Muss mich da auch noch einlesen. Aber das mit den lauten und leisen Teilen eines Musikstücks könnte doch ein guter Grund sein, weswegen die Leute, die von "Verschlimmbesserung" geschrieben haben, evtl. doch gar nicht so Unrecht hatten?
Also so wie ich das momentan verstehe, würden also bei ein und der selben Lautstärke, die Höhen und Tiefen der leiseren Töne eines Musikstückes mehr angehoben werden, als die Höhen und Tiefen der lauteren Töne?

Ich checke das nicht so richtig aber sollte das wirklich so sein, ist damit vlt auch noch gar nicht gesagt, ob das nun gut oder schlecht ist und wie das bei einer geringen Lautstärke zu bewerten wäre...
 
Zuletzt bearbeitet:
"Echte" Basshörner (also mit Hornwirkung bis in den Tiefbass) sind mehrere Meter groß :D

smooth el 4a schrieb:
Und warum haben die nen LS an der Seite?

Das ist eine Passivmembran. Funktion ist ähnlich wie bei einem Bassreflexrohr, aber sie lässt sich tiefer abstimmen in kleinen Gehäusen.
 
Und man erspart sich potentielle Stromungsgeräusche aus dem BR-Rohr.

Wie groß richtige Basshörner sind kann man sich hier ansehen Klick.

Was gemeinhin gerne als Horn bezeichnet wird und problemlos in die meisten Wohnzimmer passt ist in der Regel eher eine Transmissionline.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ratterkiste schrieb:
Wie groß richtige Basshörner sind kann man sich hier ansehen Klick.

Ein freistehendes Horn zu bauen ist eine Variante, aber nicht die einzige. Und ich denke das weißt auch Du. ;)
Dass ein freistehendes Horn für 20Hz eine Ausgangsfläche von ca. 20qm braucht und somit in normalen Wohnräumen kaum nutzbar ist, sollte klar sein. Aber das ist nicht das Thema hier...



Ratterkiste schrieb:
Was gemeinhin gerne als Horn bezeichnet wird und problemlos in die meisten Wohnzimmer passt ist in der Regel eher eine Transmissionline.

Auf keinen Fall! Wie kommst Du auf solchen Unfug?
Bei der TML verjüngt sich die Fläche der Linie eher, während sie beim Horn immer größer wird.
Was Du meinst geht vielmehr in Richtung TQWT, wobei der Ausgang der TQWT (Tapered Quarter Wave Tube) i.d.R. wesentlich kleiner ist als die Endfläche der TQWT, sondern eher einer Art BR entspricht und somit mit einem Horn wenig gemein hat.


Es ist nicht alles nur schwarz oder weiss. Auch beim Horn gibt es Lösungen und Abwandlungen von freistehenden Hörnern, genauso wie TML und TQWT primär Abwandlungen ventilierter (BR-)Gehäuse sind, um stehende Wellen zu reduzieren.

Aber auch das solltest Du eigentlich wissen, oder?





P.S.: Zur "Mindestleistung" werde ich noch was schreiben, aber die Zeit ist aktuell knapp, besonders da mich auch noch eine heftige Grippe quält.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Sound-Fuzzy
Schön wäre es (wirklich!), wenn du hier einfach nichts mehr schreibst. Dein Vorschlag mit deiner High-End-Frequenzweiche, war schon schlimm genug und dabei nicht hilfreich. Dann kam das mit der Mindestleistung und dann Bass-Horn... ich frag mich ernsthaft... (...). Und WENN du was schreibst, dann doch GENAU hierzu:
Sound-Fuzzy schrieb:
Abgesehen davon kann es bei sehr kleinen Pegeln sogar sein, dass ein sehr großes Chassis stumm bleibt, weil es eine Mindestleistung braucht, um das Chassis überhaupt in Bewegung zu bringen.
Eine echte Basshorn-Konstruktion ist sinnvoll für den Bass immer groß, für Tiefbass wird sie riesig (!) - und du sprachst von einem Basshorn und nicht von einem Eckhorn, welches hier so sinnvoll wie ein Loch im Kopf ist.

@smooth el 4a
Eine dynamische Loudness, wie Audyssey Dynamic EQ - kannst du nicht einfach und kurz umschreiben, weil es eben auch mit dem Audyssey MultEQ in Verbindung gebracht werden muss. Das ist keine einfach Loudness wie vor 20 Jahren, dass kapieren viele eben nicht: http://www.audiosonic.de/pdf/About Audyssey DynamicEQ.pdf

EDIT:

Einfach und verständlich (hoffe ich):

Der Audyssey Dynamic EQ setzt erst mal unterschiedliche Loundess-Korrekturkurven (die Intensität der Verstärkung), für den genutzten Pegel unterhalb der von Audyssey MultEQ kalibrierten Referenz von 75dBC (am Hörplatz). Die Intensität dieser Loundess-Korrekturkurven kann man nachträglich noch über die Einstellung "Referenz-Pegel-Offset" angleichen, in vier Stufen.

Die Loundess-Korrekturkurven beziehen sich erst mal nur auf eine passende Anhebung von Bass- und Hochton, passend zur Abhörlautstärke. Die Geschichte mit der Dynamik im Signal, muss nochmal separat betrachtet werden. Für geringe Abhörlautstärken ist eine elektronische Loundess-Korrektur, die dynamisch/pegelabhängig agiert und auch noch anpassbar in ihrer Intensität ist - eigentlich nie verkehrt. Eine Verschlimmbesserung kann das nicht sein.

Eine Loundess-Taste, mit einer starren, festen Bassanhebung, ist (ein klassischer Bass-Boost) was ganz anderes. Daher ist dieser Vorschlag mit der Zauberweiche auch ABSOLUT unsinnig und grundsätzlich NICHT empfehlenswert. So "etwas" baut niemand, mit Sinn und Verstand. Das Thema Basshorn kannst du vorerst aus deinem Kopf streichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
JMP $FCE2 schrieb:
Das ist eine Passivmembran. Funktion ist ähnlich wie bei einem Bassreflexrohr, aber sie lässt sich tiefer abstimmen in kleinen Gehäusen.
Ratterkiste schrieb:
Und man erspart sich potentielle Stromungsgeräusche aus dem BR-Rohr.
Danke für die Aufklärung! Hab noch n drittes Argument gefunden, passender Weise in nem Thread zu den DXT-MON:
Im Gegensatz zum Bassreflexrohr lässt die Passivmembran auch deutlich weniger bis gar keinen Mittelton-"Schmutz" (weil unerwünscht) durch.

Danke Zwenner, das ist gut verständlich und beruhigend! Die in Hardware integrierte Loudness Anpassung wäre dann wohl nicht nur die einfachste und komfortabelste Möglichkeit, sondern auch die gesuchte A-Lösung. Werd mich fortan hierauf konzentrieren.

Audyssey Dynamic EQ + Audyssey MultEQ stecken zusammen anscheinend ausschließlich in AV-Receivern von Denon, Marantz und Onkyo.
Die Geräte von Denon scheinen dabei mit Abstand am beliebtesten zu sein, frag mich, woran das liegt.
Auch frage ich mich, ob es überhaupt sinnvolle Alternativen zu Dynamic EQ und MultEQ von Audyssey gibt.

Bis Sonntag noch Spätschicht, dann kann ich endlich los, um mir LS an zu hören. Es ist hier eindeutig klar geworden, wie wichtig es ist, LS für die endgültige Entscheidung zu Hause zu hören, doch irgendwie möchte man ja ne Vorauswahl treffen. Werd wohl erstmal durch die entsprechenden Läden tingeln und gucken, was es dort für ne Auswahl und Möglichkeiten zum Anhören gibt und die ersten Exemplare mal testen. Dazu am besten die gehörten LS notieren und Bemerkungen dazu schreiben.

Hab gelesen, ein DXT-Mon kostet lediglich 250,- Euro + das Holz. Das ist soweit richtig günstig und sehr verlockend! Stelle mir das auch schön vor, wenn ich das Holz selbst auswählen kann und da ich ja eh noch Ständer aus Holz dazu haben möchte, könnte man das ja alles aus dem selben Holz machen. Sähe bestimmt toll aus!

Hab gestern auch gemerkt, wie sehr mir momentan Musik fehlt. Werd mir morgen n Verstärker leihen, dann sollt ich auch hören, ob aus den Hochtönern Musik kommt, oder ob die nur fake sind. Bin auch gespannt, ob ich noch herausfinden werde, warum sich die AIWA für mich so gut anhören...
 
Zuletzt bearbeitet:
Sound-Fuzzy schrieb:
Auf keinen Fall! Wie kommst Du auf solchen Unfug?
Bei der TML verjüngt sich die Fläche der Linie eher, während sie beim Horn immer größer wird.
Kurz und knapp, nein.
Nur weil es sich öffnet ist es nicht automatisch ein Horn! Ein sich öffnender Querschnitt schließt eine TML nicht aus.
Ein Horn ist ein breitbandiger Impedanztransformator, TML-Peaks gibt es nicht. Klipsch-Hörner, Trompeten und gefühlt 90 % aller anderen Tieftonhörner sind keine Hörner!

smooth el 4a schrieb:
Die Geräte von Denon scheinen dabei mit Abstand am beliebtesten zu sein, frag mich, woran das liegt.
Auch frage ich mich, ob es überhaupt sinnvolle Alternativen zu Dynamic EQ und MultEQ von Audyssey gibt.
Weil das Einmesssystem gut ist. Nicht das es keine Alternativen gibt, aber das Gesamtpacket stimmt einfach. Ich sehe Accourate und Dirac weiter vorne, aber sie sind auch teurer und Alternativen zu DynamicEQ bieten sie nicht an.
 
Sound-Fuzzy schrieb:
Ein freistehendes Horn zu bauen ist eine Variante, aber nicht die einzige. Und ich denke das weißt auch Du. ;)
Dass ein freistehendes Horn für 20Hz eine Ausgangsfläche von ca. 20qm braucht und somit in normalen Wohnräumen kaum nutzbar ist, sollte klar sein. Aber das ist nicht das Thema hier...

Bei einem Eckhorn kann man die benötigte Fläche achteln. Für Tiefbass sind die Kisten immer noch riesig...und in der Aufstellung festgelegt.

Auf keinen Fall! Wie kommst Du auf solchen Unfug?

Darauf hat Gintoki ja schon geantwortet.
Du solltest weniger großzügig mit deinem Halbwissen um dich werfen.
 
gintoki schrieb:
Kurz und knapp, nein.
Nur weil es sich öffnet ist es nicht automatisch ein Horn! Ein sich öffnender Querschnitt schließt eine TML nicht aus.

Hat auch niemand behauptet. Was ein Horn bzw. eine hornähnliche Konstruktion ist, darüber brauchen wir hier nicht bis ins Letzte diskutieren, das wurde in anderen Foren (unter den "Gelehrten") schon ausgiebig genug getan. Da scheiden sich die Geister immer gewaltig...
Was aber klar ist, ist dass man eine TML und ein Horn weder in der Wirkungsweise noch in der Art der Schallführung vergleichen kann. Zur Wirkungsweise hast Du ja selbst schon Ansätze geliefert. Während die TML bestimmte Frequenzen anregt (was durch Länge der Linie und Querschnitt bestimmt ist), wirkt das Horn breitbändiger und die Tiefbassfähigkeit wird primär durch die Ausgangsfläche bestimmt. Die Fläche weitet sich im Verlauf stark auf und die größte Fläche dienst als Austritt. Das ist bei der TML eigentlich nicht der Fall.

Als kleine Lektüre und Anschauung der grundlegenden Gehäuseformen dazu: AJ-Horn Kapitel 2


Ratterkiste schrieb:
Bei einem Eckhorn kann man die benötigte Fläche achteln. Für Tiefbass sind die Kisten immer noch riesig...und in der Aufstellung festgelegt.

Je nachdem was man als riesig empfindet und wie tief abgestimmt wird.
Würdest Du z.B. "Das Tier" nicht auch als Horn bezeichnen? Ich schon... ;)
 
Sind bei dir 50hz Tiefbass? Desweiteren wirkt in dem Bereich mehr der Reflexkanal, nicht der Hornmund.
 
Ratterkiste schrieb:
Sind bei dir 50hz Tiefbass?

Nicht direkt (auch wenn es für die allermeiste Musik ausreicht und die 50Hz beim "Tier" eben noch mit max. Wirkungsgrad erreicht werden, darunter fällt es recht stark ab zu -8dB bei 40Hz), aber von Dir und gintoki kamen Aussagen, die darauf abzielten, dass Basshörner grundsätzlich nicht wohnraumtauglich wären, was man so pauschal einfach nicht stehen lassen kann:

gintoki schrieb:
War es überhaupt ein Basshorn? Die sind groß, also wirklich groß!

Ratterkiste schrieb:
Was gemeinhin gerne als Horn bezeichnet wird und problemlos in die meisten Wohnzimmer passt ist in der Regel eher eine Transmissionline.

Es ist eben eine Frage des erwünschten Tiefgangs. Dass es mit Hörnern und 20Hz nicht mehr wirklich wohnraumtauglich geht, darüber sind wir uns ja einig bzw. es hat nie jemand bestritten. :D
 
Sound-Fuzzy schrieb:
Hat auch niemand behauptet.
So liest sich dein Beitrag aber.

Das Mivoc-Horn ist kein Bass-Horn und mit Tiefbass haben 50 Hz auch nichts zu tun.
Selbst ein 40 Hz Eckhorn hat sinnvollerweise noch rund 3 m² Mundfläche.
 
gintoki schrieb:
Das Mivoc-Horn ist kein Bass-Horn

Das sehen div. Leute anders. Es ist zwar ein "Hybrid", weil es eben auch noch eine BR-Komponente beinhaltet, aber auch von Strassacker wird es als Horn deklariert. Auch wenn die Gelehrten diesbezüglich nicht immer einer Meinung sind und auch Du Deine Meinung dazu hast ("Klipsch-Hörner, Trompeten und gefühlt 90 % aller anderen Tieftonhörner sind keine Hörner!")...

Btw.: Nenne mir doch mal bitte einen klassischen TML-Sub, dessen größte Aufweitung dem Ausgang entspricht!
 
Es ist vollkommen egal wie das andere Leute sehen. Es funktioniert im Bass nicht wie ein Horn, also ist es kein Horn. Punkt! Da gibt es überhaupt nichts zu diskutieren.
Zu sich öffnenden TMLs ... schau dir die ganzen Backloaded-"Hörner" an.
Damit ist alles zu dem Thema gesagt. Ich werde einfach jeden weiteren Kommentar dazu überlesen.
 
Ok, dann liegen also sämtliche Fachpublikationen wie K&T, Hifitest, Hobby-Hifi etc. sowie Vertriebe wie Oaudio (bpa), Strassacker etc. falsch und bezeichnen massenhaft TMLs als Horn obwohl es keine Hörner sind?
Na wenn Du meinst...
 
hm, so n bisschen off topic kann ja ganz schön sein, aber da die Diskussion um das Basshorn und die Mindestleistung diesen Thread spätestens seit den letzten ca. 10 Beiträgen zu entern drohte, ist eine Auslagerung in einen extra Thread wohl ganz sinnvoll, danke.

So, ich lausche gerade den wundervoll sphärischen Klängen von Sigur Rós, was nicht weniger bedeutet als: Ich hab wieder Musik. juhu!

Und was für welche... spielt sich alles auf dem untersten LS-Chassis ab, der mittlere rauscht nur und der oberste sieht nur noch aus wie einer...

Warum der mittlere nur noch rauscht, kann ich nicht verstehen. Letztendlich ists bei der Musik gerade aber eher egal...

Zwenner hat hier mit seiner Vermutung, dass die LS keine Weiche haben könnten, wohl recht behalten. Was sonst eher zum Nachteil reichen dürfte, wird mir grad aber zum Vorteil: trotz des Ausfalls der mittleren LS-Chassis, komme ich dennoch in den Genuss, der vollen Musik ;)

Hier mal ne Beschreibung dessen, was ich mit "leise hören" meine:
Ich stelle den Pegel so weit herunter, bis die leiseten Töne zu verschwinden drohen. Dann erhöhe ich den Pegel wieder so weit, bis die leisesten Töne ohne größere Anstrengung zu vernehmen sind. voila!

die Höhen scheinen mir hierbei besonders empfindlich zu sein und bedürfen eher einer Erhöhung, als die Tiefen. Das hat noch nichts mit einer Berichtigung der Tonalität wie etwa einer Loudness-Korrektur zu tun, sondern ist eher der vollen Wahrnehmbarkeit der Musik geschuldet.

Wer sich nun wundert, wie man auf diese Weise nur Musik hören kann, dem rate ich, es mal selbst aus zu probieren. Anfangs steht die Musik noch im Hintergrund und wird durch jedes Geräusch leicht übertönt, etwa durch das Knistern von Papier oder von dem Tippen auf der Tastatur.
Also spitzt man seine Ohren und erhöht seine Konzentration auf die Musik... und genau hier liegt das große Potential des "leise hörens": aus dem passiven Zustand des sich-beschallen-lassens tritt man hinaus in ein aktives Zuhören :)

Oh nein - ich will damit nicht gesagt haben, dass dieses "aktive Zuhören" nicht auch bei größerer Lautstärke möglich ist, das "leise hören" provoziert diese Haltung jedoch.

Was man davon hat? Manche mögen vlt damit argumentieren, dass das "Aufmerksamkeitsvermögen" (oder so...) geschult wird und sie hätten damit wohl nicht unrecht. Ich persönlich finde den Zustand der Entspannung mit gleichzeitig erhöhter Konzentration angenehm.
Die "Entspannung" kommt daher, dass es einer körperlichen und geistigen Beruhigung bedarf, um die Muße zu finden, sich auf diese geringe Lautstärke einlassen zu können, ja - im aufgewühlten Zustand gar "ertragen" zu können.
"Konzentration" deswegen, weil es einer erhöhten Aufmerksamkeit bedarf, um die Details der Musik wahr zu nehmen.

Hat man es erstmal geschafft, sich dieser Weise des Musik-hörens zuzuwenden, kommt einem die Musik auch gar nicht mehr leise vor. Man vergisst ganz und gar, wie leise sie eigentlich ist...
Erst durch die Geräusche der Umwelt, z.b. dem Knarzen der Möbel oder durch Schritte im Flur, wird einem diese geringe Lautstärke wieder bewusst...

Man könnte wohl noch viel darüber philosophieren, letztendlich ist es eine Art des "meditativen Genusses" und muss nicht jedermanns Geschmack sein ;)

Bei meinen doch sehr günstigen LS kommt es mir nur immer wieder so vor, als würden Details der Musik verschluckt, oder zumindest nicht sauber dargestellt werden, weswegen ich qualitativ (wesentlich) bessere Lautsprecher suche. Außerdem mag ich, glaub ich, den sehr weiten Abstrahlwinkel der nach außen hin gewölbten Boxen. Wie eine Loudness-Korrektur klingt, stelle ich mir immer wieder vor, seitdem ich hier im Thread davon erfahren habe. Mal sehen, ob ich ein entsprechendes Modell vlt sogar schon bald im Laden testen kann, damit ich mal gehört habe, auf welche baldige Anschaffung ich mich schon mal freuen kann :)


edit:

Ich weiß nicht, obs noch jmd. interessiert, aber hatte die LS gestern falsch angeschlossen und nun kommt aus dem mittleren auch sound, der oberste ist tatsächlich fake.

Mal gucken, ob der Thread hier nun wegen des Streits tatsächlich weg geschmissen wird, n bisschen was hat n Mod anscheinend schon gelöscht, was wohl auch ganz gut ist ;)

Also wenns das nun gewesen sein soll, dann ist es wirklich schade, lässt sich aber leider nicht ändern. Dann noch mal einen herzlichen Dank an alle, die den Thread hier so fleißig mit Infos gefüttert haben, ihr ward ne große Hilfe und dafür nochmals ein riesig großes

DANKESCHÖN

Machts gut!
 
Zuletzt bearbeitet:
smooth el 4a, du kannst gerne weiter berichten und natürlich Fragen stellen. Parallel bekommst du von mir weiteres Infomaterial. Dein Bericht liest sich gut, wäre toll - wenn du uns auf dem Laufendem hältst. Sobald es was neues gibt, melde dich. Du wirst dich noch wundern, beim Probehören. ;) :) MfG
 
Puh... gut dass du antwortest! :)

Wird die nächste Zeit alles etwas gemächlicher hier ablaufen müssen, da ich echt bis zum Hals in Arbeit stecke. Werd mir den Spass aber nicht nehmen lassen und wohl allerhand anhören, durchlesen, Notitzen machen und hier dann posten. Freu mich schon auf euere Antworten!
 
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