Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

Würde ich auch gerne machen aber dann kommt wieder die Geiz ist Geil Mentalität in mir hoch wo ich denke ne jetzt wieder Kapitalertragssteuer zahlen. Wenn dann Geld da ist brennt das wieder wie Zunder in den Taschen 🙈😆🚀

Laut Koch dem alten Fuchs ist der April historisch gesehen ja ein guter Börsenmonat, hat er gestern nochmal betont 🤣

Andere Produkte wie Einzelaktien und ETFs fasse ich nicht an, mir reicht das auch und es ist Spannung genug, und ehrlich gesagt habe ich persönlich auch keine Lust mich damit zu beschäftigen.
 
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Man weiß halt nie was kommt.
Hab bereits am Freitag überlegt zu verkaufen bevor es diese Woche weiter fällt.
Jetzt gerade bin ich froh es nicht getan zu haben.
Das kann in ein paar Stunden wieder anders aussehen.
 
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Dieses Hin- und her bingt meine ganze Rentenplanung durch einander.

Gestern Abend hätte ich mir jeden Monat nur noch 34€ weniger auszahlen können wie Anfang Februar. Und heute ist mit 8€ mehr im Monat wie gestern immerhin ein zusätzlicher Döner im Monat drin.
Wie soll man damit zuverlässig sein Essen 🥩 oder die Mietstundung 🎪 für die nächsten 35 Jahre 👨‍🦳 planen?

Hätte SC wenigstens meinen heutigen Sparplan um 9 Uhr ausgeführt, dann müsste ich heute Mittag nicht auf den Ketchup für die Pommes 🍟 verzichten.
 
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Der echte Sparer geht davon aus mal genug Rente, Dividende, Mieteinnahmen oder oder zu haben , so dass er auch im Alter noch weitersparen kann/muss ... für die Erben oder so ... oder das Pflegeheim dann noch ein paar Jahre später hoffentlich.
 
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gymfan schrieb:
Dieses Hin- und her bingt meine ganze Rentenplanung durch einander.

Wie soll man damit zuverlässig sein Essen 🥩 oder die Mietstundung 🎪 für die nächsten 35 Jahre 👨‍🦳 planen?

Hätte SC wenigstens meinen heutigen Sparplan um 9 Uhr ausgeführt, dann müsste ich heute Mittag nicht auf den Ketchup für die Pommes 🍟 verzichten.
FDH :D
 
Kazuja schrieb:
Sparrate in der Entnahmephase sollte eigentlich nicht mehr nötig sein
Ich bin noch nicht ganz in der Entnahephase, den Vorruhestand finanziere ich, zusammen mit meinem AG über ein Lebensarbeiszeitkonto, in das in den letzten 1,5 Jahren der Hauptteil meiner Sparrate geflossen ist.

Wie mir die Rechnung vorhin gezeigt hat, hätte ich das ganze durchaus noch ausdehnen können.

Ich war bei der eher konservativen Rechnung (4% Rendite auf das Restkapital, 3% Steigerung der Entnahme pro Jahr) erstaunt, wie hoch die Entnahmerate damit schon heute (bei 35 Jahren Horizont) wäre und wie stark sich die paar Prozent Kursschwankung der letzten Monate auf sowas auswirken.

klampf schrieb:
Der echte Sparer geht davon aus mal genug Rente, Dividende, Mieteinnahmen oder oder zu haben , so dass er auch im Alter noch weitersparen kann/muss
Das nicht Weitersparen wird eher mein Problem, falls wir nicht ab morgen dem 50% Crash bekommen und der Markt dann 20 Jahre auf dem Niveau bleibt.

Ich habe nicht für die lachenden Erben gespart sondern für mich selber. Damit werden die ETFs irgendwann entspart.
Die nächsten Jahre sichert das Lebensarbeitzeitkonto mein Einkommen, und danach die DRV + BAV (falls die staatliche Rente nicht doch noch abgeschafft wird).

Pflegeheim? Nein, entweder ich brauche mein Erspartes für die Pflege zu Hause oder die Wohnung geht dann halt fürs Pflegeheim drauf. Was sich aber in (hoffentlich erst) >20 Jahren in Sachen Automatisierung bei der Pflege zu Hause getan haben wird (um ansatzweise beim Thema zu bleiben, sprich Innovation in Sachen KI und Robotik), wage ich heute nicht abzuschätzen. Daher bleibe ich auch stur im breit gestreuten Welt-ETF (plus Europa-Übergewichtung). Die paar Prozent Dividenden-ETFs fallen bei der Gesamtbetrachtung des Portfolios eher durch.
 
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Moin,

habt ihr eigentlich noch Geld auf einem Tagesgeldkonto oder alles in DBX0AN angelegt?
Ich möchte einen Teil oder 100% meines Notgroschens der aktuell auf einem Tagesgeldkonto mit 1,2% liegt in DBX0AN anlegen.

ChatGPT empfiehlt mir dazu Trade Republic oder Scalable Capital. Kann man der KI trauen? Meine Hausbank verlangt pro Entnahme rund 5€.

edit: Finanzen.net Zero scheint auch sehr gut zu sein und dabei sehr günstig.
 
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Mein Geld liegt verteilt auf dem Tagesgeldkonto der Renault Bank (da bin ich seit 2014, immer mit m.M.n. brauchbaren Zinsen für Bestandskunden, die Einlagensicherung läuft halt über Frankreich, was einige derzeit nicht mögen) und dem neuen Tagesgeldkonto von Scalable Capital.

Das sind ca. 9% meines sofort liquidierbaren Vermögens (also ETFs und Tagesgeld).

Geldmarkt-Fonds gäbe es bei mir nur für grüßere Summen, die ich dort eher in paar Jahre vorhalten möchte wie ein paar Monate. Also z.B. ein Sparplan für ein neues Auto oder Ansparen des Geldes für die Auszahlungesphase im Ruhestand.

Ich rechne derzeit nicht damit, dass SC pleite geht und ich meinem Geld hinterher laufen muss. Je nach deren Lust und Laune verteilt SC das Geld eine der Partnerbanken oder in Geldmarktfonds, ist aber für mich trotzdem "sofort" verfügbar. Wobei kein Tagesgeldkonto Echtzeit-Auszahlungen unterstützen muss, Das geht bei SC wohl nur auf das Verrechnungskonto, nicht aber auf das Referenzkonto. Wobei auch die Renault Bank brauchte in der Vergangenheit 1-2 Bankarbeitstage, bis das Geld auf meinem Girokonto war.
 
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Kazuja schrieb:
Tagesgeld-Vergleich 2026 würde hier mal schauen @pitu

Deine Auswahl hört sich schon ganz gut an.

Grüße Kazuja
Hi,

danke für den Link. Eine Sache hatte ich vergessen zu erwähnen. Auf Tagesgeldhopping habe ich keine Lust mehr, deshalb auch die Idee mit dem Geld-ETF :)
Ergänzung ()

gymfan schrieb:
Das geht bei SC wohl nur auf das Verrechnungskonto, nicht aber auf das Referenzkonto. Wobei auch die Renault Bank brauchte in der Vergangenheit 1-2 Bankarbeitstage, bis das Geld auf meinem Girokonto war.
Das Geld muss nicht sofort verfügbar sein. Ein paar Tage kann es ruhig dauern bis es auf meinem Konto ist.
 
Beim Geldmarkt-ETF solltest Du Dir bewusst sein, dass
  • Du diesen meist nur in der Stückelung des ETFs verkaufen kannst (TR erlaubt wohl auch Bruchstücke, SC nicht). Das sind derzeit beim DBX0AN immerhin knapp 149€. Das ist für mich nichts, was zum Vorgehen von Saidi (Finanztip) passt: am Ende des Monats das Girokonto automatisch leerräumen und bei Bedarf wieder Geld vom TG zurück buchen.
    Spare ich dagegen für die nächste Küche, das Auto oder die Weltreise, ist das irrelevant.
  • Du den Verkauf nur zu Börsenöffnungszeiten (genauer: Öffnungszeiten des Handelsplatzes) ausführen kannst. Den Auftrag zum Verkauf wird bei SC erst am Dienstag ausgeführt, womit ich am Di (oder wann SC das Geld zur Auszahlung gutschreibt) nochmal die Umbuchung vornehmen muss. Das TG wird dagegen spätetens am Dienstag gebucht und ist am Mittwoch automatisch auf dem Girokonto.
  • Du meist dafür Gebühren zahlst. Das ist nur 1€ bei SC/TR, trotzdem kann das, je nach Nutzung des TGs, lästiug und/oder teuer sein.
Dafür sind die Geldmarkt-ETFs sofort Dein Sondervermögen und Du musst Dir allenfalls noch Gedanken über die Sicherheit des ETF-Anbieters machen..
 
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pitu schrieb:
Trade Republic oder Scalable Capital
SC kann man empfehlen, bei TR hakt es wohl häufig. SC hat nun auch ein Tagesgeldkonto mit aktuell 2,5% - da braucht man nicht mehr in einen Geldmarktfond. Oder klassisches TG bei der holländischen Ayvens Bank. Auch seriös. 2,3% aktuell.
 
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Meist ist es eigenltich nicht überraschend, man hat nur alle Warnzeichen ignoriert. Ist der schlechte Support von TR nur eiserner Sparwille oder ein Zeichen von finanzieller Schieflage?
 
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Die Frage ist letztlich, wie man für sich selbst einen Notgroschen definiert. Ich definiere ihn grob so: Ein Notgroschen ist Geld, das ich ohne Kursrisiko und ohne Verkaufsprozess sofort nutzen kann. Deshalb kommen für mich nur Girokonto und echtes Tagesgeld bei meiner Hausbank infrage. Alles andere sind für mich Liquiditätsreserven, auf die ich im Zweifel ebenfalls zugreifen kann, die ich im Notfall aber nicht unmittelbar brauche. Meine Ebenen sind:

Girokonto: etwa 1 Monats-Cashflow bzw. das, was meinen Alltag entspannt, falls etwas völlig Unvorhergesehenes passiert (z.B. ein Unfall oder ähnliches).

Tagesgeld: der eigentliche Notgroschen. Hier liegen 6 potenzielle Mindest-Monatsausgaben (nicht 6-Netto-Einkünfte), die ich mit einem Klick auf das Girokonto verschieben kann.

Aktien & ETFs: kein Notgroschen, sondern mein langfristiger Vermögensaufbau.

Die Ertrags- und Zinsverluste durch diese beiden Notgroschen-Ebenen nehme ich bewusst für mein Sicherheitsgefühl in Kauf. Dadurch bin ich auch nicht gezwungen, z.B. Verluste zu realisieren, selbst wenn mein Einkommen aus irgendeinem Grund für eine gewisse Zeit plötzlich auf 0 fallen sollte bzw. Don Tzu wieder seine Weisheiten in den Äther spült.
 
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Ich sehe es ähnlich wie Micha und Nazrael. Habs auch ähnlich organisiert. Nutze TG bei TR und SC - vor allem in Phasen wie aktuell, wo es durchaus hart nach unten geht - zack verkaufen und rüber aufs TG. Beim Dip dann Rolle rückwärts.
Bin aber vom Geschäftsmodell der beiden auch nicht vollends überzeugt.
Ob ich meine beiden Depots nochmal umziehe zu nem richtig vertrauenswürdigen Anbieter.....Vielleicht. Die niedrigen Gebühren sind halt attraktiv für mich. Jedoch bewege ich mittlerweile auch Summen, wo man vielleicht doch lieber mehr Gebühren zahlen sollte, um nicht plötzlich doof zu gucken, wenn es ruckelt oder einer in die Pleite rutscht.
Hab das in den 2000ern mal mit der isländischen Kaupthing Bank erlebt - da hab ich nach Jahren meine Einlagen zurück bekommen, aber ohne jegliche Zinsen. Auf sowas hab ich nicht noch mal Lust.
Hab mein Hauptkonto bei der DKB zzgl ungenutztem Depot & TG (7.000 eur Notgroschen), aber die Bank ist irgendwie auch Mist.
Bei der Consors noch ein Konto und Depot. Depot ungenutzt aber Konto als gemeinsames mit der Partnerin für alle Zahlungen wie Einkauf, Miete, etc.
Aber am Ende bin ich ne kleine Leuchte und von den großen abhängig. Kann nur schwer bewerten wie viel besser/sicherer ne Consors ggü ner DKB ist.
Vielleicht ist es am besten, alles breit zu streuen.
 
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Scalable hat afaik immer noch keine Vollbanklizenz und dementsprechend liegt das Geld sowieso nicht bei denen und es ist relativ egal ob sie in die Insolvenz rutschen, wonach es aktuell auch nicht aussieht. :)
Mein Depotverrechnungskonto liegt z.B. bei der Deutschen Bank und das neue Tagesgeld haben sie in einem Geldmarktfonds geparkt.

Mein "Notgroschen" ist eine Kaitalreserve von ungefähr 10% des Vermögens. Das ist zwar verhältnismäßig viel, aber als Besitzer einer älteren Immobilie möchte ich auch mal ein neues Dach oder eine neue Heizung finanzieren können ohne an das Depot zu müssen. Da dieser Teil des Vermögens immer noch mit 2-2,5% verzinst ist, sehe ich mich trotzdem noch als besser aufgestellt als viele Bewohner unseres Landes mit großen Kapitalreserveren, die überhaupt nichts erwirtschaften.
 
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