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Ich bräuchte mal eure Expertise, ob folgender Fall wirklich so ungünstig ist, wie ich annehme:
Die Großeltern haben zusammen für ihre Enkelkinder einen Sparplan am laufen. Dieser ist vor einigen Monaten auf die Kinder überschrieben worden und wird nun durch mich verwaltet. Soweit so gut. (Bin ich sehr dankbar für, nicht falsch verstehen.)
Jetzt habe ich vor einigen Tagen mir das Konstrukt das erste mal angeschaut, was der nette Herr von der Sparkasse empfohlen hat.
Es werden bespart vier Produkte, jeweils mit einem niedrigen zweistelligen Betrag pro Monat:
Ich kann durchaus verstehen, dass man nicht alles in einen ETF steckt, wenn man ggfalls ein relativ fixes Entnahmedatum hat (Ausbildungsaufnahme/Studium o.ä.), aber dann kann man doch aufteilen in ETF und meinetwegen Staatsanleihen oder sowas.
Aber vier Produkte mit hohen Kosten und schlechter Performance zu besparen ergibt doch keinen Sinn.
Habe ich da einen Denkfehler oder ist das ein Paradebeispiel für die Beratung durch Banken, die in erster Linie ein Verkauf ist und primär das Wohl der Bank im Blick hat?
Die Großeltern haben zusammen für ihre Enkelkinder einen Sparplan am laufen. Dieser ist vor einigen Monaten auf die Kinder überschrieben worden und wird nun durch mich verwaltet. Soweit so gut. (Bin ich sehr dankbar für, nicht falsch verstehen.)
Jetzt habe ich vor einigen Tagen mir das Konstrukt das erste mal angeschaut, was der nette Herr von der Sparkasse empfohlen hat.
Es werden bespart vier Produkte, jeweils mit einem niedrigen zweistelligen Betrag pro Monat:
- https://www.deka.de/privatkunden-legacy/fondsprofil?id=DE000DK2CFR7&fl=1 (Kosten: 1,43% pro Jahr)
- https://www.deka.de/privatkunden/fondsprofil?id=LU0703710904 (Kosten: 1,74% pro Jahr)
- https://www.deka.de/privatkunden-legacy/fondsprofil?id=LU1508359509&fl=1 (Kosten: 1,73% pro Jahr)
- https://www.deka.de/privatkunden/fondsprofil?id=DE000DK2J8Q5 (Kosten: 2,69% pro Jahr)
Ich kann durchaus verstehen, dass man nicht alles in einen ETF steckt, wenn man ggfalls ein relativ fixes Entnahmedatum hat (Ausbildungsaufnahme/Studium o.ä.), aber dann kann man doch aufteilen in ETF und meinetwegen Staatsanleihen oder sowas.
Aber vier Produkte mit hohen Kosten und schlechter Performance zu besparen ergibt doch keinen Sinn.
Habe ich da einen Denkfehler oder ist das ein Paradebeispiel für die Beratung durch Banken, die in erster Linie ein Verkauf ist und primär das Wohl der Bank im Blick hat?