News Alternative zu Windows?: Hast du Linux mal ausprobiert und wie war so die Erfahrung?

Boimler schrieb:
Wie findet ihr die Stabilität der WLAN-Verbindung unter Mint? Ich bekomme leider nie mehr als 10MBit zustande und habe teilweise auch Abbrüche in der Verbindung. Der Windows PC am gleichen Standort hatte das Problem nie.
Klingt ganz stark nach fehlender Firmware für die Wlan-Karte. Untersuch das mal im Kernellog, wenn der WLAN-Treiber geladen wird:
Code:
journalctl -ab
und dort dann sowas in der Art suchen:
Code:
Feb 11 10:05:37 client kernel: iwlwifi 0000:00:14.3: enabling device (0000 -> 0002) 
Feb 11 10:05:37 client kernel: iwlwifi 0000:00:14.3: Detected crf-id 0x400410,  cnv-id 0x80401 wfpm id 0x80000020
Feb 11 10:05:37 client kernel: iwlwifi 0000:00:14.3: PCI dev 7af0/4090, rev=0x430, rfid=0x2010d000
Feb 11 10:05:37 client kernel: iwlwifi 0000:00:14.3: Detected Intel(R) Wi-Fi 6E AX211 160MHz
Feb 11 10:05:37 client kernel: iwlwifi 0000:00:14.3: loaded firmware version 89. df9556fc.0 so-a0-gf-a0-89.ucode op_mode iwlmvm
Die letzte Zeile sagt hier aus, dass ein Firmwareblob für meine Karte gefunden und geladen wurde. Viele Netzwerkkarten funktionieren auch ohne Firmwareblob, dann allerdings häufig mit den von Dir beschriebenen Problemen.

Falls das bei Dir der Fall sein sollte, musst du das entsprechende Paket nachinstallieren, was die Firmware enthält.

Mit Linux Mint dürfte das wenig zu tun haben.
 
Boimler schrieb:
Wie findet ihr die Stabilität der WLAN-Verbindung unter Mint? Ich bekomme leider nie mehr als 10MBit zustande und habe teilweise auch Abbrüche in der Verbindung. Der Windows PC am gleichen Standort hatte das Problem nie. Ist so eine der letzten Baustellen, die mir bei Mint bleibt.
Mein WLAn läuft 1A hab schon schneller kopiert als das Gbit LAN ist.
 
Ich habs vorhin auch mal getestet, meine Wlanverbindung ist ebenfalls nicht limitiert.
 
Pummeluff schrieb:
Falls das bei Dir der Fall sein sollte, musst du das entsprechende Paket nachinstallieren, was die Firmware enthält.
Bei mir sieht das Ergebnis wie im Bild aus. Ich hatte vor längerer Zeit auch schon mal das WLAN-Modul identifiziert und in der Treiberverwaltung nach neuer Software gesucht. Laut der Dokumentation wird der Intel 3168N aber von Linux Mint unterstützt. Weiß jemand, wie man die Energiesparoptionen für die PCIe-Komponenten steuern kann? Ich habe den Verdacht, dass es damit zusammenhängt.
 

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Bei mir isses dies:
Bildschirmfoto_20260313_171124.webp

Hatte mich zuvor auch kein Stück wegen kompatibilität informiert, WiFi ist selten ein Problem.

Edit:
Hatte bei den Intel 210ern aber schon davon gehört, wenn andere Nutzer zuvor WIndows drauf hatten oder im Dualboot, dann Fuckt WIndows mit dem Wireless Chip und der ist hinterher Bräsig. :freaky: (Ja, das ist sicher die technische korrekte Terminologie dafür )

Nur Linux ohne je WIndows gesehen zu haben funktionieren die CHips und wenn man Windows Hat oder hatte und dann nen reset des Chips macht gehts auch.

Da wird irgend nen kack mit gemacht. Ob das nun bei deinem Chip Typ auch so ist kann ich aus eigener Erfahrung nicht sagen, is aber halt auch so nen Intel Ding, daher grad der Gedanke.

Edit:
Da fällt mir gerade was auf, der Modellname hinten.. NGW steht das für "not gonna work"? :jumpin:
Ist echt wider WOchenende, man merkts :D

Edit:
mal nur Fix sowas gefunden, auch wenn da nicht ngw steht. der kernel dürfte selbst bei uralt Linux neu genug sein und du solltest halt nur sicherstellen, das das dingen ne Firmware bekommt! denn es gibt eine demnach:
https://unix.stackexchange.com/ques...wi-fi-network-adapter-intel-ac-3168-in-ubuntu
 
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Ich hatte noch nie Probleme mit dem WLAN unter Linux. Ich nutze aber hauptsächlich gut abgehangene ThinkPads als Unterbau, die haben gemeinhin eine gute Linux-Unterstützung "out-of-the-box".

Was mir jetzt erhebliche Probleme bereitet hatte, waren permanente Abbrüche und Neuverbindungsversuche im WLAN. Ursache war, dass ich mehrere Router im Netzwerk habe. Der Router, mit dem ich den problematischen Rechner erstmals verbunden hatte, ist relativ neu, und Linux hat sich dort automatisch mit WPA3-Verschlüsselung verbunden und diese Methode für das Netzwerk abgespeichert. Wenn ich mit dem Rechner in einen anderen Raum gegangen bin, wollte sich der Rechner mit einem anderen, dort besser verfügbaren Router verbinden, der aber nur WPA2 unterstützt. Hat mich einiges an Zeit gekostet, bis ich die Ursache herausgefunden habe. Als ich in den Netzwerkeinstellungen dann von WPA3 auf WPA2 umgestellt habe, ging alles.
 
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