Test AMD Ryzen Threadripper im Test: 1950X und 1920X im Duell mit Core X

faltermayer schrieb:
Brauchen vielleicht nicht. Und irgendwie muss man sich auch von seiner High-End-Plattform differenzieren. Es ist aber trotzdem interessant zu wissen, dass der Zeppelin Die eigentlich 32 Lanes hat.

deswegen hat Epyc ja 128. AMD hätte, wenn es rein um die Differenzierung um PCIe Lanes geht, dem AM4 auch 28+4 Lanes verpassen können oder der Threadripper Plattform 124+4 anstelle 60+4. Macht man aber nicht. Es geht auch dabei darum wirtschaftlich zu bleiben ;)

AMD hat die Lanes eh. Der Sockel ist der von Epyc. Klar gibt man die an und wirbt damit. Dazu muss man nicht mal alle Lanes nutzen.
Aber kann ein TR die überhaupt simultan alle 64 CPU Lanes 100% belasten oder hat man da vielleicht ganz andere Flaschenhälse? Gilt bei SLX genauso.


@ Holt
Bei AMD TR4 gehen wohl 16+16+8+8, bei SLX gehen 16+8+8+4 (Chipsatz). Bei der 4. GPU machts also nen Unterschied von paar % aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
DenMCX schrieb:
Was mich ja die ganze Zeit bei ALLEN Diskussionen echt aufgefallen ist, wie sich 90% der Leute bei einem "HEDT" so extrem auf "Gaming-Rig" versteifen... solche CPUs sind für mich klassische Workstations und die hat früher auch kein Mensch hauptsächlich fürs zocken gekauft...

Aber die ganzen 17-jährigen hier finden das alles ja geil und nur weil das Wort "Desktop" in der Abkürzung steckt ist es gleich eine Spiele-CPU...

Ist einfach cooler wenn dein Kumpel dich fragt was für ne CPU du hast: "THREADRIPPER BRO!"

Nicht, dass sich die meisten 17 jährigen ne 1000 EUR CPU leisten könnten, aber man kann zumindest sagen man brauchts unbedingt^^
 
Tolle Leistung, die AMD hier abliefert. Bei Programmen, die die Kerne und Threads ausnutzen können sind die wahre Monster und das bei akzeptabler Effizienz.
Hätte vor einem halben Jahr nicht daran geglaubt, dass AMD effizienztechnisch an Intel heran kommt.

Danke AMD und danke CB für den ausführlichen Testbericht!
 
Ich freue mich, wie viele hier, das es AMD geschafft hat eine Top-CPU-Generation auf den Markt zu bringen. Hoffentlich kann AMD die Schlagzahl halten, gerade was auch die Optimierungen bzw. Verfeinerungen angeht.

Um den reinen Threadripper-Effekt und den Vorteil zusammen mit einem 399er-Board besser erkennen zu können gegenüber dem "normalen" Ryzen mit dem 370er-Board, wäre es für mich interessant bald hier einen Vergleich vom kleinen 8-Kern-Threadripper 1900x und dem 1800x-Ryzen sehen zu können. Die Preise der Cpu´s liegen ja nur EUR 50,- auseinander.
 
Gschwenni schrieb:
Ist das so? Ich glaube aber eher kaum. Du fällst voll auf den Marketingkram herein.
Nein, er kann einfach nur Diagramme lesen.
Wenn die normalen Ryzen beim average Wert 3% hinterm 7700k liegen, und bei den 99th Percentillen aber immer davor. Dann spielt es sich auf dem Ryzen fluessiger. Das ist ziemlich einfache Logik.
 
Wieso nicht, Leute kaufen sich auch Autos mit 1l Hubraum zum Fahren x) Gibt immer jemanden der sowas kauft
 
@Krautmaster
Das wäre hinsichtlich Coffee lake tatsächlich nicht wirklich schlau....

Ich finde es stark, dass das Package Design von Zen dem von Intel wohl offensichtlich überlegen ist. Da merkt man tatsächlich, dass es bei Intel nur kleine Iterationen gab, ohne mal das Pferd neu aufzuzäumen.

Grüße
Zero
 
klar ich mein Leute die Unsinn kaufen wirds immer geben. Ich mein, wenn ich den i7 7700k zb für Lightroom / PS kaufe wo SingleThread Performance über vieles geht. Valide. Zum Zocken... puh, wenn ich explizit einen gewissen Titel zocke (auf 144hz) und das auch künftig werde, okay, aber sonst...

Bei Zen wird es auch sehr kleine Iterationen geben, gerade was IPC angeht. Dazu wie bei Intel ggf etwas mehr Takt und höherer Turbo über Zeit.

Beide müssen nun über Kerne gehen, sieht man ja ganz gut.
 
Wieso schält AMD bei diesem Modus denn Kerne aus? Wäre es nicht sinnvoller einfach SMT auszuschalten? Das sollte ja auch mit weniger Leistungsverlust einhergehen. Wenn ich mir bspw. Rise of the Tombraider ansehe, da hätte man so vermutlich wesentlich mehr FPS.
 
Krautmaster schrieb:
Beide müssen nun über Kerne gehen, sieht man ja ganz gut.

Sagen wir es mal so: AMD hat mit Ryzen und TR die Vorraussetzungen geschaffen, dass es sich nun lohnt die Software für viele Kerne zu entwickeln. Bisher hat sich das ja nur für Spezialsoftware gelohnt und für Otto Normal reichten 4 Threads.
 
amdfanuwe schrieb:
...dass es sich nun lohnt die Software für viele Kerne zu entwickeln. Bisher hat sich das ja nur für Spezialsoftware gelohnt und für Otto Normal reichten 4 Threads.

Wenn Du es hart auf hart willst, dann hat Otto Normal bisher ein einziger Kern gereicht. Denn was macht Otto Normal? Bilder gucken, Dokumente und Mails schreiben. Dafür hat schon ein Rechner mit Windows 95 gereicht.

Gelohnt hat es sich dagegen schon immer, Software mehrkerntauglich zu machen, denn es gibt einen ordentlichen Markt für Photo-, Video-, Audioauthoring der stets größer wird, wo es nie nie nie genug Power geben kann - gerade auch für Otto Normal, der keinen Bock hat, zu warten. Und jetzt kommt 4K, 3D, VR, AR...

Mehr Kerne sind die Zukunft - AMD hat dieses Tor für Otto Normal nun regelrecht aufgetreten, während Intel felsenfest behauptete, "Niemand braucht mehr als 2-4 Kerne."

"No one will need more than 637 kB of memory for a personal computer" - Bill Gates
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese neuen CPU's sind alle recht nutzlos, leider gilt das auch für die Intel CPU's.
Die Broadwells sind die CPU's die in letzter Zeit die beste Performance abgeliefert haben, was Leistung, Temperatur und Effizienz betrifft.
 
amdfanuwe schrieb:
Sagen wir es mal so: AMD hat mit Ryzen und TR die Vorraussetzungen geschaffen, dass es sich nun lohnt die Software für viele Kerne zu entwickeln.

Das ist Irrglaube. Wenn man bedenkt wie lange die Multicores inzwischen auch im Mainstream auf dem Markt sind, sollte sich doch jeder langsam mal die Frage stellen, warum einige Programme/Tools nicht so toll über die Kerne skalieren, trotz des Verbreitungsgrades eben dieser CPUs und der tollen Geschwindigkeitvorteile, die eine Softwareschmiede von einen Mitbewerber unterscheiden würde.

Die Programmierer dort sind keine blinden Kühe und Pfeifen, die einfach nur einen Schalter umlegen müssen und schwups ist alles Multicore- Fähig.

Und spätestens dann, wenn man sich ausreichend informiert hat, kommt man zum Schluss, dass viele Dinge programmtechnisch nicht parallelisierbar sind. Somit ist die Lösung in die breite der Kerne zu gehen eine denkbar schlechte Notlösung für viele Probleme und für sich gesehen ein eher negatives Vorzeichen für die künftige Geschwindigkeitsentwicklung von CPUs, wenn es nicht gerade um Rendering oder das Managen vieler parallel laufender Anwendungen geht (betrifft also sicher über 90% der auf dem Markt erhältlichen Anwendungen).

Zwei Autos, die mit 50 KM/H dem Ziel entgegenfahren sind, was die Zielerreichung anbelangt, nicht so schnell wie ein Auto, dass mit 100KM/H dem Ziel entgegenfährt.
Man kann in den zwei Autos mehr transportieren, dafür ist der Material- und Spritverbrauch erheblich höher.
Ändert aber nichts dran, dass das 100KM/H Auto schneller zum Ziel kommt.
Vielleicht veranschaulicht dieses beliebte Autobeispiel die Problematik.

Die CPUs werden in Sachen Multicore jetzt dann noch eine gewissen Zeit lang zulegen und auch dann ist dort irgendwann der Zug abgefahren, da der Verwaltungsaufwand für die Kerne den Mehroutput ab einer gewissen Zahl gegen Null wandern lässt. Bei 16 Kernen ist der Sweetspot bereits überschritten.
Die Schere der extremen Leistungsunterschiede Applikation + Berechnungen wird immer größer werden.

Früher konnte man sich sicher sein, dass ein "schnellerer" Prozessor alle Anwendungsgebiete schneller bedient hat. Die Zeiten sind jetzt vorbei. Im Gegenteil- man muss selbst bei einer vermeintlichen Aufrüstung inzwischen Abstriche in Anwendungsfeldern hinnehmen.

Es ist das erste Anzeichen einer tatsächlichen Schallmauer in der CPU Entwicklung was die wichtigsten Größen IPC und Takt angeht.

Grüße
Zero
 
Zuletzt bearbeitet:
Einmal an die nur-Balken-lese-Fraktion, die kritisieren, das da nur 5% zwischen TR und SLX sind und dafür der TR 6 Kerne mehr braucht:
Euch ist schon klar, dass es ein Anwendungsmix ist, in denen Anwendungen dabei sind, die nicht von vielen Kernen profitieren, andere aber deutlich mit den Kernen skalieren? Es ist auch im Grunde erstmal relativ egal, ob man nun mit mehr Kernen oder mehr Takt die Leistung erzielt, wenn man doch beim gleichen Ergebnis landet.

Wir haben jetzt mit SLX und TR zwei gute Hochleistungsprozessoren in der gleichen Preisklasse und ungefähr gleicher Leistungsaufnahme. In einigen Anwendungen ist der SLX schneller, in anderen wiederum TR. Zwei unterschiedliche Konzepte mit eigenen Vorzügen, zwischen denen man nach Bedarf wählen kann. Hat man eher Anwendungen, die nicht gut auf viele Threads aufteilbar sind, nimmt man einen SLX, hat man mehr Anwendungen, die gut mit Threads/Kernen skalieren, nimmt man den TR.

Spielen kann man mit dem TR auch, die meisten Spiele laufen auch mit einer 1080Ti nicht ins CPU-Limit, solange man nicht die Auflösung und Details quasi unrealistisch weit runter schraubt. Aber für's Spielen ist der ja eigentlich nicht gedacht, da kann man auch einen Ryzen 7 nehmen, bietet die gleiche Leistung. Als Workstation mit Spielefunktion ist er aber durchaus geeignet.

Also hört auf den Threadripper schlecht zu machen, er ist überhaupt der Grund, warum der 10-Kern-SLX überhaupt so "günstig" ist gegenüber seines Vorgängers. Anders hätte es den SLX wohl eher in Richtung 2000€ gegeben. Zusätzlich reagiert Intel noch auf TR und bringt auch noch mehr Kerne für Workstations, die ansonsten noch lange nicht geplant gewesen wären. (kann mir auch vorstellen, dass die Taktraten von SLX auch weiter oben Angesetzt wurden, als ursprünglich geplant)
Freut euch, dass Bewegung im Prozessormarkt gekommen ist, man eine Wahl hat, nach dem was man braucht und schließt AMD nicht kategorisch aus, ansonsten geraten wir wieder in dieser Intel-Monopol-Lethargie zu Höchstpreisen, dann aber endgültig.

Ein Glück gibt es AMD noch!
 
Krautmaster schrieb:
absolut. Heute wird sich ja wohl hoffentlich niemand mehr nen >300€ i7 Quadcore holen zum Zocken. :freaky:

Zum Spielen nicht aber ich habe i7-7700k gekauft. Wie sich herausstellt gar nicht mal ganz falsche Entscheidung. Ryzen kämpft noch mit einem Bug der im schlimmsten Fall nur mit einer neuen Stepping sprich CPU Tausch gelöst werden kann. Threadripper käme in sechs Monaten auf die Kandidatenliste, i7-8700K etwa drei Monate nach Release da doch keine komplette Überarbeitung.
 
SimsP schrieb:
Also bezüglich des Themas "native PCIe Lanes" vs "Chipsatz Lanes" sehe ich persönlich kein großes Problem.
Wenn überhaupt gibt es einen kleinen Unterschied bei den Latenzzeiten im µs Bereich und das wars. Dann wird da ne HDD angeklemmt oder vllt. sogar noch ein ODD und man merkt keinen Unterschied mehr, da sich die Latenzzeit von mechanischen Laufwerken sowieso in einer anderen Größenordnung bewegt.

Was ist denn eine HDD ? :freak: Bei mir stecken nur noch schnelle m.2. SSDs im Rechner, HDDs habe ich im NAS, welches mit 10 GBit am Rechner hängt, SATA SSDs habe ich gar nicht mehr. Ich frage mich daher sowieso was der Stapel an SATA-Anschlüssen soll.
Ich persönlich sehe daher schon Probleme mit Chipsatz Lanes, wenn da drei schnelle m.2. SSDs und noch ne 10 GBit NIC aktiv sind könnte das mehr als nur ein paar Latenzprobleme geben. Und aktuell bin ich bereits bei 2x m.s. SSD und 10 GBit NIC. die 3. m.2. SSD kommt nach der Umrüstung auf ne neue Plattform rein.
Sicher bin ich kein Maßstab, einfach so wegwischen würde ich die Diskussion aber auch nicht.

Holt schrieb:
Nein SMT wird deaktiviert, nicht die Hälfte der Kerne.
Ich meinte aber auch zuerst gelesen zu haben, das eben Kerne und nicht SMT deaktiviert wird und bei STm Deaktivierung sogar ein Power Cycle notwendig ist. Stand auch das es eine EMpfehlung an AMD seitens der Tester gegeben hat dies zu ändern. Hab aber eben nochmal im Text nachgeschaut und jetzt scheint es so zu sein wie Du sagst. Hat AMD da schon ein Update gebracht oder hab ich fehlerhafte Sektoren in meinen Gedächtnisengrammen ? :freaky:

Krautmaster schrieb:
Aber kann ein TR die überhaupt simultan alle 64 CPU Lanes 100% belasten oder hat man da vielleicht ganz andere Flaschenhälse? Gilt bei SLX genauso.

Wo siehst Du da Schwierigekeiten ? 60 Lanes hängen direkt an der CPU ohne Switch oder ähnliches, wo soll da Deiner Meinung nach der Engpass entstehen ? Ich sehe eher "problematisch", das TR wohl nur 7 PCIe-Links unterstützt (SKX = 10). Man kann also höchstens 6 m.2. SSDs einbauen (weil man ja auch noch ne GraKa braucht) und wäre dann incl. GraKa bei 40 Lanes. Voll ausnutzen geht wohl nur mit 16+16+8+8+4+4+4. Aktuell bliebe bei mir also so oder so was frei (2x GPU mit jeweils 16x + 1x 10GBit NIC mit 8x, 3x m.2. SSD mit jeweils 4x -> 6 Links mit insgesamt 52 Lanes. Passt maximal noch eine SSD rein, dann wäre ich bei 56.
Mich wundert schon etwas diese Beschränkung auf 7 Links.
 
Threadripper ist schon ok. Aber solange Programmierer nicht konsequent über viele Kerne skalieren können und Programme somit nicht konsistent die vielen Kerne nutzen, bleibt es doch irgendwie bei einem "Papiertiger". Die Performance ist toll, könnte aber viel viel toller sein.

Eigentlich sehe ich hier die Compiler-Schreiber und API Lieferanten am Zug. Dem Programmierer ist das nicht zuzumuten.
 
Ryzen kämpft noch mit einem Bug
Welcher wäre das? Der Linux "Bug" der aktuell so hochgespielt wird oder der "Bug" wo ein User ein völlig abnormales und unrealistisches Szenario erstellt hat und gemerkt das man ryzen mit bestimmten Klicks zum Absturz kriegt?
 
Ich kann an der "schlechten" Spieleleistung nix schlimmes finden.
Ich fand HEDT schon immer eher im Semi/professionellen Bereich sinnvoll da für Gaming und nicht Professionelles Arbeiten einfach zu teuer.
Ich habe X99 damals nur gekauft weil eben so langsam absehbar wurde das mehr Kerne in Zukunft notwendig werden würden und keine Alternative da war. Für die Software die ich für die Arbeit nutze sind viele Kerne auch gut aber die große Plattform hätte ich eigentlich nicht unbedingt gebraucht.

Daher finde ich generell am besten / wichtigsten das durch Ryzen 8/16 Kerne jetzt eben nun ohne die teure Plattform möglich sind. Da die meisten Leute wohl die vielen Lanes und Quadchannel usw. nicht wirklich brauchen. Aber eben so langsam die Kerne.

Wenn man viele Lanes usw. braucht kann man ja jetzt immer noch auf HEDT gehen und hat dann je nach Anwendung die Wahl zwischen Intel mit mehr IPC und weniger Kernen für die Gamer/Benchmarker/OCler usw. oder eben AMD mit mehr Kernen für mehr Multitasking Power für Leute die mehr mit entsprechenden Programmen arbeitem.
Man hat einfach mehr Auswahl das ist schonmal gut. AMD dabei definitiv klarer P/L Sieger. Intel mMn immer noch viel zu teuer für die geringe Mehrleistung pro Kern. Von den ganzen Dingen wie Zahnpasta, Stromverbrauch usw. mal abgesehen.

Wenn Intel nicht auch bald 8 Kerne auf die kleine Plattform bringt werden sie es mMn echt schwer haben.
 
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