News AMD Threadripper 3000: 8 DRAM-Channel für die Workstation, 4 für HEDT

yummycandy

Captain
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Eben. Weshalb bei Epyc (afaik) bis 200W Drop-In gewährleistet ist.
Beim TR wird es wohl ebenfalls bei SP3r2 bleiben. Allerdings wird es 2 Versionen davon geben, die unterschiedlich verkabelt werden. (Genug Reservepins sind übrigens vorhanden) Da man auch unterschieldliche I/O-Dies verwenden kann, gibt es eigentlich überhaupt keine Probleme und selbst die Benutzung älterer Boards, dürfte bei der 4Ch Version kein Problem darstellen. Insofern das überhaupt gewünscht wird.

Es wird aber endlich auch professionellere Boards geben, die nicht nur wie Gamerboards aussehen.
 

rg88

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Da man auch unterschieldliche I/O-Dies verwenden kann
ich glaub nicht, dass da ein anderer I/O-Chip verwendet werden wird, als beim Epyc. Die zusätzlichen Entwicklungskosten würden sich doch nicht lohnen. Wenn man den Aufwand nichtmal für den Desktop betrieben hat und da auch immer den selben hernimmt und zusätzlich die selbe Maske nochmal als Chipsatz benutzt. Und der Massenmarkt ist ja nun deutlich preissensibler.
 

Wattwanderer

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Nöööööö, brauchen ist viel viel besser als nur haben. Und ich brauch so ein Ding. Wird mein neues VM Monster. Minimum 48 Kerne, 256 GB RAM und ein netter Raid6 Verbund von mehreren 10 TB Exos Platten.

Wenn jetzt nur noch der Preis stimmt, gibt nächstes Jahr eine Ablösung meines Dual CPU Systems.
Wer die Hardware sowieso aufteilt wird wahrscheinlich nicht zum High-End greifen die überproportional teurer sind, nur um sie dann hinterher wieder aufzuteilen. Mit der Suche nach dem Sweet Spot kommt man sicherlich weiter?

Ich bin Hardwarefetischist und Computerei ist für mich auch Selbstzweck aber das hier ist doch einige Nummern zu groß für mich mit wie viel? 10k? 20k?

Beneidenswert wenn jemand so viel locker oder einfach nur eine Schraube locker hat, um mit solchen Beträgen herumzuspielen. Spielereien wie Übertakten erinnern mich an jemanden der mit dem Mars Rover waghalsige Manöver fährt, um seine Freundin zu beeindrucken. :)
 

yummycandy

Captain
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rg88

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yummycandy

Captain
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Ich denke, die Workstationkisten sollen zum Teil das lahmende Geschäft der EPYC-Workstations abnehmen. Das könnte auch gut funktionieren, denn man hat endlich etwas gegen die hochtaktenden Xeons. Und das ganze ohne Einschränkungen. (Nein, OC zählt in diesem Bereich nicht) Die anderen werden eben durch die beiden TR Serien bedient. Gefühlt ist es für mich auch eine Serie zuviel. Aber vielleicht gibt es dafür noch einen Grund, den ich nicht sehe.
 

rg88

Fleet Admiral
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Gefühlt ist es für mich auch eine Serie zuviel.
Die andere Benennung mit TRX und WRX lässt zumindest den Verdacht aufkeimen, dass da noch ein neuer Name eingeführt werden könnte.
Dann wären es eigentlich sogar schon zwei Serien zuviel. Die Ryzen-Pro-Reihe kann man sich eigentlich auch sparen. Da ist die Marketingabteilung mMn mal wieder etwas übers Ziel hinausgeschoßen. Kostet ja alles nur zusätzliches Geld, wenn man mehrere Serien bewerben muss, wenns doch unterm Strich das selbe Produkt mit maximal dem Unterschied von anderen Takt oder TDP ist.
Da hätte es für sparsame Modelle auch ein EE-Anhängsel getan, wie früher.
 

yummycandy

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Zuletzt bearbeitet: (Customer muß natürlich Consumer heißen, oh man)

JoeDoe2018

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Das ist endlich mal Hardware nach meinem Geschmack. Es geht doch nichts über Bandbreite außer noch mehr Bandbreite. Bei den Threadrippern mit 32 Kernen konnte man schon sehen das die Speicher Bandbreite zu gering war. Dies wird hier sicherlich deutlich besser. Ich hoffe auf 24 bis 32 Kerne mit möglichst hohen Takt.
 

foofoobar

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Was ist denn mit SPI, LPC und I2C in Bezug auf den Threadripper gemeint? Das sind eigentlich Schnittstellen für Mikrocontroller.
SPI braucht es für den Flash für das Bios.
I2C braucht es für die ROMs auf den DRAMs.
LPC ist X86 spezifisch, das ist ein serieller ISA-Bus für Tastatur, Serielle, etc..
Diverses weiteres Gerümpel will auch irgentwo angeschlossen werden.
 

wern001

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Fim8ulv3tr

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Ich persönlich hoffe ja auf einen TR mit 2x 8 Kernen (sollten dann noch hoch genug takten können und gut genug kühlbar sein ohne aufwendige Wasserkühlung) mit 8ch Speicherinterface mit RAM OC-Möglichkeit. Wobei ich befürchte, dass dann die Verbindung zwischen den Zeppelin-Dies und dem IO-Die den Flaschenhals darstellen würde, weil beide zusammen weder lesend noch schreibend auf den Durchsatz kommen, den 8ch bietet.
Aber ich hoffe, da irre ich mich.
 

Thraker1977

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İst für mein Testlabor.
Übertaktet wird bei mir auch nicht, aber ich brauch die CPU Power für meine VM's.
Ein Dual-CPU System würde mich noch teurer kommen, also warum nicht zu Threadripper greifen. Solagne es keine Probleme mit vsphere gibt, bin ich glücklich.
Ausserdem zahl ich das nicht selbst, da steht der Chef für grade ;)
 

yetisports

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İst für mein Testlabor.
Übertaktet wird bei mir auch nicht, aber ich brauch die CPU Power für meine VM's.
Ein Dual-CPU System würde mich noch teurer kommen, also warum nicht zu Threadripper greifen. Solagne es keine Probleme mit vsphere gibt, bin ich glücklich.
Ausserdem zahl ich das nicht selbst, da steht der Chef für grade ;)
Wird ja auch eher dann 5-10k als 10-20k sein. Letzteres wäre der Intel-Preis ^^
 

Baal Netbeck

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Ich persönlich hoffe ja auf einen TR mit 2x 8 Kernen (sollten dann noch hoch genug takten können und gut genug kühlbar sein ohne aufwendige Wasserkühlung)
Warum nur 2x8 Kerne?
Mehr Kerne(und damit Chiplets) die nicht von deiner Software genutzt werden, werden die Kühlung eher verbessern als verschlechtern....mehr Silizium, das Kontakt zum Heatspreader hat und gekühlt werden kann.

Der Idle Verbrauch der Kerne sollte irrelevant sein....das kühle Kerne bereit stehen um Last darauf zu schieben sollte für den Boost gut sein.

Und so wie Zen2 arbeitet, ist es wohl fast egal ob diese Kerne auf einem anderen CCD liegen oder auf dem gleichen CCD aber im anderen CCX.....die Kommunikation geht wohl jetzt beide Male über den i/O chip.....dauert also genauso lang(laut buildzoid).
....die beste Intercore-Kommunikation(bei guter Kühlbarkeit) würde man vermutlich erzielen, wenn man mehrere Chiplets hat, bei denen immer nur ein CCX aktiv ist.....diese asynchrone Verwendung hat AMD jedoch bis jetzt noch nie genutzt...und wird es wohl auch in Zukunft nicht tun.
Für 16 Kerne z.B.(4+0)+(4+0)+(4+0)+(4+0)

Für den Boost und maximalen L3 Cache wäre es besser mehrere Chiplets, mit weniger aktiven Kernen pro CCX, zu haben.
z.B. (2+2)+(2+2)+(2+2)+(2+2)
mit 8ch Speicherinterface mit RAM OC-Möglichkeit.
Laut dem Leak wird es die 8ch nicht mit OC Möglichkeit geben....verständlich wenn AMD diesen Bereich als Workstation lizensieren und verkaufen möchte.

Wobei ich befürchte, dass dann die Verbindung zwischen den Zeppelin-Dies und dem IO-Die den Flaschenhals darstellen würde, weil beide zusammen weder lesend noch schreibend auf den Durchsatz kommen, den 8ch bietet.
Das denke ich auch....im Moment sieht man, das ein Chiplet bei Ryzen 3000 im upload zum i/O Chip und 1600MHz(3200er Ram) bei 25,6GB/s limitiert.

Also genau abgestimmt auf die maximale Bandbreite, die 1ch bietet......da am i/O Chip hoffentlich dual Channel benutzt wird, kann diese maximale Bandbreite voll genutzt werden.....wie viel read und copy Bandbreiten ergeben, ist weiterhin abhängig davon wie gut die Timings bei 3200MHz sind und wie nah an die theoretische Grenze von 52,2GB/s herangereicht werden kann......bei sehr guten Timings ca. 50,5GB/s.

Wenn also jedes Chiplet nur 1ch im write und fast 2ch im read nutzen kann, erscheinen 8ch bei zwei Chiplets sinnlos.

Man würde lediglich die hoffentlich 50,5GB/s read(pro Chiplet) auf 52,2GB/s anheben....kein weltbewegender Unterschied aus meiner Sicht.

Für 4 Chiplets würde es mehr Sinn ergeben....dann könnten zumindest alle Chiplets gleichzeitig zu 95% so schnell lesen, wie es die Verbindung zum i/O Die zulässt.....keines würde durch die Auslastung der Rambandbeite daran gehindert Daten schnellstmöglich zu erhalten.
...aber auch da muss man sich fragen ob das oft einen Rolle spielt....Welche Anwendung verarbeitet so viele Daten aus dem Ram, dass sie alle Chiplets gleichzeitig 50GB/s ziehen lässt?

Ich denke 4ch sollte für Alles was man mit einer "Mainstream" TR Platform macht ausreichen....irgendwo ist halt immer der Sweetspot....meiner Einschätzung nach ist 2ch bereits eine Limitierung in einigen Spielen.....Aber da jedes Chiplet allein nur so viel nutzen kann, ist 4ch sicherlich ein upgrade....8ch aber keines über 4ch.
 
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HAse_ONE

Lt. Junior Grade
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Da der I/o Chip im Prozessor steckt gibt's auch keine Lüfter auf dem Mainboard (also sind einige hier im forum schonmal beruhigt :D) bleibt abzuwarten was die Bretter dann kosten. Aber ehrlich gesagt ist das mir dann auch egal. Wenn schon 8 Channel und 256 GB RAM mit mind 32 CPU Kernen, dann fang ich nicht an am MB zu knausern :D
Auch bei Ryzen 3000 steckt der IO Chip in der "CPU". Der Lüfter auf dem Mainboard kommt durch den Chipsatz, welcher gleich dem IO Die ist nur mit abgeschalteten Funktionen. Daher denke ich, dass neue Threadripper Boards mit vollem PCIe 4.0 Support auch einen Chipsatz haben der gut gekühlt werden möchte. Vielleicht geben sich die Mainboard Hersteller hier aber mehr Mühe und kühlen ihn passiv.
 

Laskaris

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Die Workstation-Reihe soll mit einem Acht-Kanal-Speicherinterface und bis zu 128 PCIe-Lanes den Server-Pendants der Epyc-Familie nahe kommen. [...] Die HEDT-Variante soll Overclocking (OC) und Unregistered DIMMs (UDIMM) unterstützten, während der Workstation-Version OC-Support fehle, dafür aber neben UDIMM- auch RDIMM- und LRDIMM-Unterstützung nachgesagt wird.
Wenn diese Gerüchte stimmen sollten, wäre die Workstation-Variante des neuen Threadripper den Epyc-2-Prozessoren extrem ähnlich. Wo würden denn dann überhaupt noch Unterschiede bestehen? Nur in puncto Taktfrequenz und TDP?

Bitte nicht falsch verstehen: Als Workstation-Nutzer finde ich Neuerscheinungen auf diesem Gebiet immer spannend. Aber ich frage mich, ob man in diesem Fall wirklich zwei verschiedene Baureihen braucht. Wer eine Workstation mit möglichst vielen Kernen will (wie z. B. ich für meine Klimasimulationen), kann zu Epyc 2 greifen und ggf. die etwas preiswerteren, auf einen Sockel begrenzten P-Modelle nehmen. Und für User, die eine Workstation mit weniger Kernen, aber möglichst guter Single-Core-Performance brauchen, hätte man Ryzen Pro mit offiziellem ECC-Support als Workstation-CPU in Stellung bringen können. Damit hätte man bereits alles abgedeckt und könnte sich den Threadripper im Grunde genommen sparen.

Oder übersehe ich da jetzt etwas?
 

Baal Netbeck

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Wenn diese Gerüchte stimmen sollten, wäre die Workstation-Variante des neuen Threadripper den Epyc-2-Prozessoren extrem ähnlich. Wo würden denn dann überhaupt noch Unterschiede bestehen? Nur in puncto Taktfrequenz und TDP?
Ich nehme an, dass es der Vertriebsweg sein wird.....Epyc mit seinen Serverboards und Server-Formfaktoren ist etwas für Cluster.....Professionell für große Firmen installiert.

TR als Workstation könnte ich mir für kleinere Firmen vorstellen, die zwar Workstation CPUs haben wollen....aber nicht den riesen Servicekrams mitkaufen wollen...sondern die hauseigene IT das System aufsetzen und verwalten lassen wollen.

Wenn Google einen Supercomputer will....dann kaufen die Epyc.....weil sie sich das gut überlegen...Stromverbrauch usw. abgeschätzt haben....Und sie einen Partner wollen, der die Hardware auf Lager hat um defekte Module auszutauschen....Tag und Nacht eine Hotline hat usw.

Wenn Firma XY einen neuen Server oder Workstation PC möchte, und sie fragt bei Dell nach, dann baut Dell denen Intel ein....Wenn explizit nach AMD gefragt wird, wird Dell denen das ausreden oder irgendjemand ohne Ahnung wird nur die Intellösung akzeptieren......da sind sehr festgefahrene Strukturen, die lieber das Gewohnte bestellen wollen.

AMD wird sich dessen bewust sein, nicht zu viel Epyc an solche Firmen verkaufen zu können.

Mit TR haben sie hoffentlich eine zweite Chance....Jemand bei der Haus-IT kann einzelne TR Rechner bauen und wenn die gut funktionieren, hat AMD eventuell öfter einen Fuß in der Tür.
Und dann wird AMD bei der nächsten Großanschaffung eventuell in Betracht gezogen.
 
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