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Anfangen mit oder lassen (sehr unschlüssig)

Die Frage ist halt auch immer, wie das "Farmen" ausfällt... je nach dem kann es ja auch Spaß machen. Ich finds jedenfalls durchaus nett mit ein paar LS-Membern in FFXI ne Exp-Party zu machen um den Char zu leveln... nach Definition ist das pures Grinden aber es macht trotzdem Spaß.

Ich denke der Hauptfehler den die meisten machen die über langweiliges Farmen meckern ist, dass sie es alleine machen... eh hallo? Das ist ein MMO ;-)

Allerdings muss das Spiel da natütlich auch n bissl was bieten, damit es Spaß macht... und gerade da schwächelt WoW etwas. Es ist alles außer den Instanzen darau angelegt, das man es auch alleine packt (die paar wenigen Gruppen-Quests mal ausgenommen, gehen oft aber auch alleine). Wobei das zu Classic-Zeiten noch besser war. Da gabs enige Ecken mit Elite-Mobs wo man sich rumtreiben konnte... Insel des Schreckens die Chimären waren ganz lustig. Oder auch manche Inis waren recht schön um da locker "abzuhängen" LBRS wurde gegen Ende der Classic-Zeit zum Wohnzimmer umfunktioniert, so oft wie man da drin war ;-)

"Endgame" und dickes Equip ist einfach nicht alles in einem MMO, da muss ich Technocrat recht geben. Aber wenn man das mal bei WoW ausklammert bleibt wenig vom Spiel übrig und man muss klar sagen, dass es bessere Angebote gibt. Und wenns nur ein F2P ist, damit man nichts Monatlich zahlen muss...
 
Ich kann jedenfalls von mir behaupten, mindestens 90% gesehen zu haben als ich aufgehört hatte und für mich war der Content und das was sonst noch möglich war einfach durchgekaut. Nein, nicht weil ich das von Offline-Spiele kenne, die ich btw nicht spiele, sondern weil das Erlebnis zusammen mit einer Gemeinschaft z.B. einen "Endboss" nach unzähligen Versuchen zur Strecke zu bringen EINMALIG ist. Auch der Weg dorthin mit sämtlichen Vorbereitungen und auch dem Farmen von Zutaten und Ausrüstung gehört dazu, natürlich. Mich hat lange Zeit eigentlich nur noch die Gemeinschaft (Gilde) gehalten und auch die vielen Freunde, die ich gewonnen habe. Dazu zähle ich auch das damals noch vorhandene RP wie z.B. eine Hochzeit. Wie dem auch sei, letztendlich musste ich aber abwägen und ich habe mich gegen das Spiel entschieden weil mir die Welt einfach nicht mehr das geboten hat. Ich kann also nach gut 5 Jahren sehr gut einschätzen, was das Spiel bietet und wie der Kuchen schmeckt und er ist definitiv nicht mehr frisch.

Mich würde echt einmal interessieren, was Technocrat den lieben langen Tag im Spiel treibt das es ihm nie langweilig wird! :p
 
Beezle schrieb:
Mich würde echt einmal interessieren, was Technocrat den lieben langen Tag im Spiel treibt das es ihm nie langweilig wird! :p
Keine Ahnung, Argumente hat er jedenfalls noch keine gebracht. Im APB-Thread hat er Blizzard als die beste Spieleschmiede der Welt beschrieben und daher kann ich mir schon seine aggressive Haltung hier erklären. Ich mag Blizzard ebenfalls und halte sie auch für einen der wichtigsten Spieleentwickler überhaupt. In die Warcraft-, Starcraft- und Diablo-Welten sind bei mir auch sehr viel Stunden hineingeflossen. Ändert doch aber auch nichts daran, dass auch Blizzard nicht unfehlbar ist. Ich glaube ihm ja gerne, dass er Spaß hat, aber womit?
 
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Das ist leicht gesagt: Ich leite eine Riesengilde, und das schon seit dem 15. Feb. 2005. Wir sind soviele, das sich immer Gruppen finden, die was zusammen unternehmen (und wenn es bloß farmen ist :) ), vom normalen Raiden bis hin zu Pferderennen quer durch Azeroth. Ich sagte ja, ein MMO ist ein Sandkasten, und wir jedenfalls denken uns immer neue Spiele aus.
 
Technocrat bringt einen sehr wichtigen punkt ein!

man muss einfach wissen, dass man für das von ihm beschriebene "spielerlebniss" ein relativ grosses "soziales netz" braucht. im normalfall eine ingame-gilde welche genügend mitglieder zählt und sich nicht als "item-beschaffungs-raid-zweckbündniss" versteht.

das bedeutet einerseits, dass man mehr über seine gilden-kollegen weiss als ihre klasse, gearscore und dkp stand. aber andererseits auch, dass man WoW nicht als "spielhalle" des 21. jahrhunderts interpretiert. also nicht als ziel hat in irgendeinem bereich den "highscore zu knacken" und dann seine initialen zu hinterlassen damit alle anderen leute in der spielhalle mit ehrfurcht zu einem aufschauen... wie man das z.B. damals mit den space invaders und pacman arcade-kästen gemacht hat.

nun die frage des thread-erstellers ist ja, ob er mit WoW anfangen soll oder nicht. ich denke hier gibt es ein gewisses problem, falls man das spiel als komplettes MMORPG erleben will. blizzard hat sehr viele änderungen am spiel vorgenommen welche es der "spielhallen-fraktion" (nicht negativ zu verstehen) erlaubt das spiel "effizienter" zu spielen. diese änderungen sind nicht unbedingt negativ wenn man das spiel als MMORPG spielen will, aber sie haben einen entscheidenden nachteil, vorallem für spieler welche neu anfangen:

der soziale zusammenhalt der server wurde stark geschwächt. einerseits durch realm-übergreifende PVP und PVE systeme und andererseits durch unzählige charakter "mutations" möglichkeiten (namenwechsel, zu serverwechsel und ziemlich alles zwischendrin).

dadurch ist es als neuer spieler äusserst schwer sich ein "soziales netzwerk" im spiel aufzubauen. in der release version von wow haben sich ganz "natürlich" kontakte gebildet. man hat auf seinem server leute gesucht für alles mögliche z.B. events, quests, instanzen, pvp, etc. man hat miteinander gesprochen und die leute in die friendslist aufgenommen. kurz später hat man wieder anlass sich mit mitspielern zusammen zu tun und man schaute mal was die leute vom letzten mal machen und so wurden die ingame-freundschaften besser und das soziale netz immer grösser.

irgendwann kam man eigentlich ohne aufwand in eine gilde weil man entweder selber eine gründete oder jemand aus seinem ingame-freundes kreis schon in einer gilde war. mit der zeit kannte man den halben server, sowohl freund als auch freind.

heute ist das leider nicht mehr so... es ist durchaus möglich bis auf maxlevel zu leveln und alle instanzen zu machen ohne auch nur ein einziges mal mit jemandem vom gleichen server in einer gruppe gewesen zu sein. dann fehlen einem alle kontakte zu anderen spielern und man kann eigentlich wirklich nichts anderes machen als sich von blizzard auf den "content-schienen" weiterleiten zu lassen.

ich glaube ich würde jemandem nur empfehlen neu mit WoW anzufangen wenn er bereits vor dem start kontakte hat zu leuten welche in einer gut funktionierenden gilde sind... sonst wird wow mit grosser wahrscheinlichkeit ein ziemlich einsames MMO erlebniss...
 
Ich kann von meiner Warte nur nochmal bekräftigen das WOW nicht das ist was altgediente Rollenspieler unter dem Genre verstehen. Das ist auch der Grund weshalb die schiere Erwähnung des Titels in entsprechenden Kreisen höchstens ein müdes Lächeln und vielleicht ein nachsichtiges Abwinken hervorruft.

Das fängt schon mir dem Großteil der Leute aus denen sich die "Community" zusammensetzt an (nicht umsonst haben sich Synonyme wie z.B. "Brachland-Chat" für assoziales Verhalten im Chat entwickelt und werden nun auch in anderen MMO´s gebraucht).
Zusammen mit der Hauptausrichtung auf Items sowie Ranglisten und dem (mit jedem Update) mehr und mehr durchweichten und immer nebensächlicher werdenden Storycontent stellen sich bei dieser Goldhure welche sich MMORPG schimpfen will jedem Rollenspieler eigentlich nur die Nackenhaare auf.

Blizzard hat nicht umsonst vor kurzer Zeit geplant Realnamen in den eigenen Foren zur Pflicht zu erklärt um dem verbalen Diarrhö der eigenen Kundschaft dort ein bischen Einhalt zu gebieten.
 
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Soweit ich weiss ist doch diese Realnamen Sache ausgesetzt oder nicht?

Ich hab auch woW lange Zeit gespielt von Classic ueber BC bis halt WotLK. Ich fand Classic und auch BC richtig toll, Raids und Instanzen waren schoen schwer und wenn man was erreicht hatte dann hat man sich auch gefreut. Zumindest am Anfang bis dann alles kaputt generfed wurde.

Aber WotLK dagegen ist *WUERG*, zumindest bis zu dem Zeitpunkt an dem ich aufgehoert hatte war alles leicht fuer Leute die schon laenger spielten. Klar die Hardmodes im Raid waren ab und zu mal eine Herausforderung aber najaaa.
Was mich aber wirklich aus dem Game vertrieben hat was ich hatte am Anfang von WotLK dasGefuehl Blizzard weiss nicht wohin es will mit WoW, staendig wird alles nur umgeworfen und alles toll und neu verkauft, das hat sich mit den Ankuendigungen fuer Cataclysm weiter bestaetigt und das Streichen von Sachen die angekuendigt wurden (Titan Skills) oder das die Mobs nun doch wieder schwerer werden zeigt durchaus das Blizzard eben doch nicht so den "Masterplan" hat.
 
Ja, dem stimme ich zu: Früher hat man sich eine Gilde aufgrund der Leute gesucht, heute ist es der Progress und die Möglichkeit schnell an Items zu kommen - das würde natürlich kein Bewerber schreiben! ;)
 
Das stimmt doch so gar nicht. Früher gab es genau so viele Leute die nur Gilde gesucht haben um 40er Raids mitmachen zu können und genau so die Items abzustauben. Und genau so gibt es heute Leute die eine Gilde wegen gute Atmosphere und Mitspielern suchen.
 
Exakt das, Iwan.
 
Mein "Früher" bezieht sich auf die Zeit, wo noch niemand eine Raid-Instanz von innen gesehen hat. ;)

Natürlich gibt es das jetzt auch, aber ich behaupte der Großteil der Gilden ist auf Progress aus - Sagen wir 75%.
 
Ich behaupte, dass es sich in keiner weise geändert hat. Heute erreicht man sehr viel ohne Gilde. Auch die "größeren" Raids sind ohne weiteres machbar. Das war zur Classic-Zeiten erheblich schwieriger. Das Itemgier fällt in einer Gilde zu sehr auf. Wer und warum sucht sich also eine Gilde? Ich behaupte die meisten die in eine Gemeinschaft beitreten wollen, eine angenehme Atmosphere und gutes Zusammenspiel erwarten. Würde man nur auf Itemsuche sein, würde es in einer festen Gruppe zu schnell auffallen. Ergo, es würde zu großen Bewegungen innerhalb der Gilden immer kommen. Nach meiner Erfahrung ist es dem nicht so.

Versteh mich nicht falsch, ich will dir nicht zu nah tretten :D Ich versuche nur meine Meinung und die Sicht der Dinge darstellen. Und die unterscheidet sich von deinen gravierend :)
 
Beezle schrieb:
Natürlich gibt es das jetzt auch, aber ich behaupte der Großteil der Gilden ist auf Progress aus - Sagen wir 75%.

Auf keinen Fall, zumal sich solche Gilden nicht lange halten. 75% der WoWler sind nicht progressgeil sondern spielen einfach gerne zusammen, dies ist das Rückgrad von WoW. Nur sind dies auch die Leute, die nicht im Handelschat rumbrüllen, deswegen fallen sie deutlich weniger auf.
 
Hm, also dem war auf Dun Morogh sowie Khaz'Goroth nicht so! :P

Natürlich sind auch Raid-Instanzen ohne Gilde machbar, das ist von Blizz ja gewollt. *würg* Die Ausbeute aus einer Randomgruppe ist imho aber für das Individuum viel unwahrscheinlicher als wenn man mit einer Gilde geht . Warum sollte Itemgier auffallen, dafür gibt es faire Systeme und ein Leechen ist eigentlich unmöglich. Also ich kann aus Erfahrung sagen, das es eigentlich immer mehr oder weniger um Progress ging, ich habe aber trotzdem auch auf eine Portion Community geachtet - klar. Ihr habt natürlich recht das sich reine Community-Gilden länger halten können, dort ist die Fluktation einfach viel geringer weil es halt nicht nur um den Progress geht.
 
Eben, denn sobald der Content durch ist sind auch die Gilden hin. Man muß auch sagen, das Community-Gilden wesentlich unsichtbarer sind: sie brüllen nicht in öffentlichen Chats rum und halten auch keinen serverweiten Diskussionen ab ob Spieler XY ein Ninja ist oder nicht. Das läuft eher umgekehrt: ich habe eine Liste von Spielern, deren Namen mir von GLs der Community-Gilden mitgeteilt wurden und vor deren Aufnahme ich gewarnt wurde. Natürlich informiere ich meine Kollengen Gildenleiter ebenfalls über fragwürdige Figuren. Aber auch der umgekehrte Fall läuft: man leitet gute Spieler an befreundete Gilden weiter, deren Profil besser zu ihnen passen würde.

Man glaube übrigens nicht, das Community Gilden nicht erfolgreich raiden, im Gegenteil. Viele von ihnen verfügen über herausragende Spieler mit enormer Erfahrung. Bloß ist für sie das "content clearen" eben nicht Spielziel :)
 
Also ich kann sagen, bei der Allianz auf Destro gibt es keine Gilde mehr, die noch Raidinstanzen machen können. Raidinstanzen ohne Gilde sind dann noch schieriger zu finden. Bzw. existieren beide Arten nicht mehr ;D
Soviel mal dazu. Seid froh, dass man auf euren Server überhaupt Raiden kann und Blizzard nicht alles kaputt gemacht hat.
Vor allem der Satz von nem Blauen: "Wir haben die Server-Balance ständig im Auge und werden bei erheblichen Ungleichheiten diverse Mittel einsetzen um das Gleichgewicht wieder herzustellen".
Destro hatte schon immer eine Verhältnis von 9 Horde zu 1 Allianz. Es wurde nie etwas unternommen. Aber da es soviele Hordler gab, waren die Instanzen immer überfüllt, wodurch man nur selten in Dungeons (da jeder freie Platz mit Horde besetzt war) kam. Questen konnte man nur schwierig.
Nun dachten sich die Blauen Intelligenzgranaten, machen wir doch nen kostenlosen Chartrans, damit man die allgmeine Serverbelastung runterfährt... jaa wunderbar, die eh schon angefressenen Allianzler (ca. 90% der kompletten Allianz von Destro) nahmen die Chance wahr und transten fröhlich weg. Übrig sind noch ca. 50 aktive Allianzler und tausende aktive Hordler. Bravo! Sogar die Horde achtet mittlerweile auf uns und killt uns nichtmehr beim Questen, da man einen Allianzler so selten trifft, wie Rockmusik auf der Loveparade.
Was das für ein Nachspiel hat? -> nie Tausendwinter, kein Questen in Anfangsgebieten (Northrend, Scherbenwelt), leeres AH, keine Berufler die ihren Dienst anbieten, totenstille überall, Gruppenquests kann man sowieso abschreiben, keine Events... etc...
 
Also, sei schlau und komm zu uns nach Turalyon! Ein paar extra Hordlinge schaden nie!
 
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