Architektur und Landschaftsfotografie - Möchte einsteigen :)

ktre schrieb:
Also die Frage: Welche Kamera mit fest verbauten Objektiv wäre außer die LX zu empfehlen eurer Meinung nach.

Meiner Meinung nach? Keine. Die machen für mich alle nur in ausgewählten Szenarien Sinn. Wenn man sich z.B. bewusst auf eine Brennweite beschränken will oder wenn man maximale Hosentaschenkompatibilität will. Ansonsten bringen sie nur Einschränkungen, bzw. fehlende Entwicklungsmöglichkeiten mit sich. Von Leica wird ein Pendant als D-Lux 8 (D-Lux 7 war wohl das genaue Pendant zur LX100 II) verkauft, da soll der Sucher immerhin verbessert sein.

Die 1"-Sensor-Kameras würde ich von vorneherein alle streichen.

Deine genannten Anwendungsfälle schreien nach (Ultra-)Weitwinkel, da nimmt man doch keine Kamera mit vergleichsweise kleinem Sensor und dadurch sehr eingeschränkter Objektivauswahl in dem Bereich ... Es muss ja nicht direkt Vollformat sein, aber APS-C wäre schon nicht verkehrt.

ktre schrieb:
Nochmal der Hinweis, um was es mir geht... Anfängerund so! Nicht der nächste S. Cartier-Bresson

Ja, aber Anfänger muss ja auch nicht bedeuten, sich von vorneherein durch die Wahl der Kamera selbst zu beschränken.

Natürlich gibt es Stimmen, die sagen "nimm nur eine Festbrennweite und lern damit umzugehen" (also Fuji X100VI aus der obigen Liste). Kann man so angehen, muss aber damit rechnen - so meine Erfahrung - sehr schnell die Lust zu verlieren. Gerade ohne Erfahrung finde ich Flexibilität wichtig, auch um herauszufinden wo die eigene Reise denn hingehen soll. Sehr oft entwickeln sich nämlich bald andere Bereiche als die ursprünglich anvisierten zu den Favoriten.
 
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ich würde sagen hol dir eine gebrauchte Spiegelreflex, mit Standard Tele. die kriegt man richtig günstig. bedenke du legst dich auf einem Marke fest (Canon, Nikon, Fuji, Panasonic oder Sony usw).
in die Richtung wo der "Fußzoom" hin geht, da wird das nächste Objektiv gebrauch. (Schritte Vorwärts - Tele, rückwärts ist dann das Weitwinkel)
ich bin die ersten 2 Tage mit meiner DSLR so rum gerannt, vor Begeisterung. ich habe alles geknipst, was mir vor die Linse sprang. Dann fing ich an richtig zu lernen.
 
Bisheriger Favorit ist wirklich die LUMIX 100 (500€)...die Alternative, ganz andere Baustelle, Fuji X-T20! Könnte ich um 380€ bekommen.

Potatoe, potato!

Fachgeschäft auf jeden Fall, aber ich möchte bei gebraucht bleiben. Beide anschauen und in die Hand nehmen ist also nicht möglich.
 
X-T20, gleiches Alter, größerer Sensor (über 40% mehr Fläche!), 24MP zu 17 MP, kleiner eingebauter Blitz für Innenräume, die Möglichkeit mit Dir zu wachsen. Das gilt für mich im Vergleich zur LX100 II und noch mehr im Vergleich zur ursprünglichen LX100. Und Fuji hat sehr brauchbare Standard-Objektive im APS-C-Bereich.

Da siehst Du den Auflösungsvorteil der X-T20 und das deutlich geringere Rauschen, ISO3200 ist auch in Abendsituationen und in Innenräumen ganz schnell erreicht. Fairerweise muss man allerdings auch sagen, dass mit z.B. dem 16-50/2.8-4.8 die Fuji immer eineinhalb ISO-Stufe im Nachteil ist gegenüber dem fest eingebauten Objektiv der LX100.
 

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@Madcat69 Absolut. Aber leider, die Größe...bzw. Portability! :)

Ich habe eine Vielzahl alter Blogs, Reviews, die Kommentarspalten davon, reddit tiefste Diskussionen etc. durch. Die Lumix LX100 Serie taucht sehr oft aber immer wieder auf.

Mir scheint, dass P/L + Portabilität es wohl keine "bessere" Kompaktkamera gibt? (Mit Sucher, physischen Knöpfen etc.)

Eine Canon Powershot G1X Mark iii wäre auch fein, aber ebenfalls sehr selten und teuer.


Kann es sein, dass obwohl Kompaktkameras sich in einer Nische bewegen, sie ganz schön beliebt sind? Auch wenn ich mir die Preise anschaue!
 
Ja, Kompaktkameras sind aktuell wieder etwas in Mode gekommen und daher schwerer zu finden. Dabei war der Markt dafür lange Jahre tot, deswegen finden sich in den letzten Jahren auch keine Neuvorstellungen.
Die Powershot hat nur einen 1" Sensor, ebenso die RX100 von Sony. Die wäre in der Klasse wohl die beste Kamera, aber eben nur mit 1" und damit hat man auch die Probleme im Rauschverhalten und mangelnde Freistellungsmöglichkeiten wie beim Smartphone auch.
 
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Ich würde mal sagen, dass der Kompaktkamera Markt überwiegend durch Smartphones abgelöst wurde. Alles was übrig geblieben ist, sind ein paar höherwertige (teuere) Kompakte.

Wenn du nur bessere Bilder "knipsen" willst, dann machst du mit der LX100 denke ich nichts falsch.

Wenn du dich ein wenig mehr für Fotografie interessierst, würde ich dir eher eine Systemkamera (DSLM) empfehlen. Die Möglichkeit, später mal andere Objektive drauf zu setzen gibt dir viel Spielraum für die Zukunft. Außerdem fand ich für mich auch den "händischen" Zoom am Objektiv einen absoluten Gamechanger - so kann man schnell verschieden Perspektiven probieren.

Super wäre es auch, wenn du jemanden mit einer DSLR / DSLM kennst und du die einfach mal einen oder ein paar Tage ausleihen könntest. So ging es bei mir los :D
 
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Ich nutze für die Tierfotografie eine Nikon Z9 mit entsprechenden Teleobjektiven, das passt hier nicht.

Für viele Übersichtsbilder (Landschaften) nutze ich aber noch eine alte Nikon Z7 (Erste Version) mit 14-30/4.
Die Z7 ist mit den 46 Megapixeln meistens völlig ausreichend um stürzende Linien per Software zu korrigieren, Bildausschnitte zu machen, die ist klein und die ist günstig zu bekommen.
Die Bildqualität ist sehr gut.
Dazu habe ich noch ein 24-200/4-6,3 um auch entfernteres mal aufzunehmen.
Damit dürfte man für den Einstieg völlig ausreichend gewappnet sein und wenn man mehr möchte geht auch mehr.
Einige nette Architektur und Landschaftsbilder habe ich auch mit einem Fisheye gemacht, das ist aber schon sehr speziell.
 
Madcat69 schrieb:
Die Powershot hat nur einen 1" Sensor, ebenso die RX100 von Sony. Die wäre in der Klasse wohl die beste Kamera, aber eben nur mit 1" und damit hat man auch die Probleme im Rauschverhalten und mangelnde Freistellungsmöglichkeiten wie beim Smartphone auch.
Nein, oder? Die Powershot G1X Mark iii hat einen APS-C Sensor? Und die Lumix LX100, beide Varianten, einen FourThirds! Die RX hat 1"
Chris3511 schrieb:
Ich würde mal sagen, dass der Kompaktkamera Markt überwiegend durch Smartphones abgelöst wurde. Alles was übrig geblieben ist, sind ein paar höherwertige (teuere) Kompakte.

Wenn du nur bessere Bilder "knipsen" willst, dann machst du mit der LX100 denke ich nichts falsch.
Ich lehne noch immer ganz ganz stark zum Thema Kompaktkamera! :) Ich weiss schon, dass DSLR "besser" ist, aber ich kann mich noch nicht so ganz mit den Vorteilen anfreunden!
 
Du scheinst dir ja recht sicher zu sein dass Kompakte zu deinem Usecase passen, dann probiers doch einfach aus. Deswegen auch meine Empfehlung, gebraucht zu kaufen, da macht du keinen Verlust falls es doch nicht passt.
 
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Oh stimmt, da ist Canon bei dem Modell von 1" auf APS-C gewechselt, das war an mir vorbeigegangen :)
Die LX100 hat einen mfT, aber der wird nicht mal ganz genutzt. Allemal besser als 1" aber eben auch noch sehr weit von APS-C entfernt.

Auf gebraucht wird es ja eh hinauslaufen, da ist der Wertverlust nicht so groß wenn später doch was anderes ins Haus kommt.
 
ktre schrieb:
@Madcat69 Absolut. Aber leider, die Größe...bzw. Portability! :)
Die X-T20 ist winzig. Vielleicht findest du ja irgendwo eine zum in die Hand nehmen :) Also passt mit Pancakeobjektiv sehr gut in ne Jackentasche zB
 
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