Architektur und Landschaftsfotografie - Möchte einsteigen :)

Lotsenbruder schrieb:
Das würde ich einem Einsteiger gerade nicht empfehlen.
Es gehört schon einiges an Wissen dazu um beurteilen zu können ob es ein gutes Angebot ist oder ob einer versucht Schrott zu verkaufen.
Das trifft auch auf andere Marketplaces wie Ebay etc. zu.
Das ist doch überhaupt kein valider Grund.

Dafür gibt es Foren, und dazugehörige threads wie diesen hier, um das mithilfe anderer beurteilen zu können.

Wenn es nach deiner Logik, und der Logik derer geht, die deinen Beitrag auch noch geliked haben, dann hätte der TE nicht mal dieses Thema erstellen dürfen, und komplett auf sich alleine gestellt alles entscheiden sollen. Also wozu sind denn Themen wie dieses, und Foren wie dieses da? Eben um genau solche Fragen zu klären. Es ist also vollkommen unerheblich, ob der TE Ahnung hat oder nicht.

Der gleichen Logik zufolge, dürfte auch kein Mensch, der hier im Forum Fragen zu PC Hardware stellt, etwas bei eBay oder Kleinanzeigen gebraucht kaufen, wenn er keine Ahnung hat.

Wo er die Sachen kauft, spielt doch gar keine Rolle. Aber mir auch egal - nach so einem schwachsinnigen Kommentar bin ich hier jetzt eh raus… viel Erfolg noch. Ich verschwende hier nicht mehr weiter, meine wertvolle Zeit.
 
Als Einsteiger in die Fotografie eine gebrauchte DSLR zu kaufen ist allerdings ein wenig VaBanque, denn da sind immerhin ein paar empfindliche mechanische Teile drin, der Auslöser, Spiegel samt Klappmechanismus usw. Wenn man nicht beurteilen kann ob die Auslösungen noch in einem annehmbaren Bereich sind sollte man die Finger davon lassen. Sonst sind die Wartungskosten bald höher als ne neue Spiegellose.
 
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SleepzZz schrieb:
Der TE möchte Landschaft und Architektur fotografieren, wofür ein Superweitwinkel-Zoom nunmal sehr praktisch ist.
Nein, ganz bestimmt nicht. So ein Objektiv verlangt für diese Zwecke nach ganz spezifischen Kompromissen. Es ist ja nicht allein, dass hier ein weiter Winkel abgebildet wird, vielmehr ist es auch eine ganz andere Perspektive, als das wirkliche Bild und alle Entfernungen in der Tiefe zueinander werden optisch verzerrt (gedehnt). Sowas mag in einer Landschaft noch gehen, wenn dieser Effekt als solcher gewünscht wird, hat jedoch in der Abbildung von statischen Objekten und Gegenständen nichts verloren.

Solche Kompromisse werden bereits von Objektiven kleiner als 28 mm gemessen auf das Kleinbild verlangt.

Ähnlich ist es bei Teleobjektiven, wenn diese bei KB über 85 - 100 mm hinausgehen. Nur werden hier in der Längsachse die Entfernungen der Objektive untereinander optisch gestaucht. Je größer die Brennweite, desto mehr.

Immer gibt es optische Verzerrungen, um die man wissen muss und die man gewollt einsetzen oder auch bewusst minimieren kann. Vorausgesetzt, man weiß, was man tut und wie man es tut und was man besser von vorneherein bleiben lässt.
 
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BDR529 schrieb:
Wo er die Sachen kauft, spielt doch gar keine Rolle
Entschuldige bitte Du großer Wissender das nicht jeder deiner Logik folgt.
Es ist schon ein Unterschied ob man sich Informationen zu den Gerätschaften holt, oder ob ich mir als Nichtfachmann ein gebrauchtes Gerät auf einer nicht unbedingt sicheren Plattform kaufe.
Zumal man in einem Geschäft auch noch die Haptik testen kann.
BDR529 schrieb:
Aber mir auch egal - nach so einem schwachsinnigen Kommentar bin ich hier jetzt eh raus… viel Erfolg noch. Ich verschwende hier nicht mehr weiter, meine wertvolle Zeit.
Ist auch besser so.
 
Also einem Einsteiger von der Smartphone-Fotografie würde ich nie eine alte DSLR geben. Ja, man kann damit natürlich hervorragende Fotos machen, aber es gibt einfach im Vergleich zu modernen spiegellosen Kameras einige Nachteile, insbs. wenn man vorher nur vom Smartphone kommt.

Schwierig is für mich die Formatfrage, Architektur schreit nach (Ultra-)Weitwinkel, ggfs. später echt Tilt&Shift und nach Vollformat. Beim wandern ist aber die kleinere APS-C schon angenehmer, je nach Strecke. Da sollte man IMHO einfach priorisieren.

Für mich war das Ergebnis dann Vollformat und auch auf längeren Touren in Schottland und Norwegen war ich mit der A7 III (jetzt hab ich eine IV) und dem eher großen 50-400 unterwegs.
 
Ich habe nach Jahren die Fotografie mit meinen DSLR aufgegeben und meine Ausrüstung innerhalb der Familie verschenkt. Seitdem bin ich allein mit meinen Canon Powershot G 15 und Powershot S 110 unterwegs.

Das ist ein bisschen wie früher, als ich mit der Leica M4-P oder der Minolta HI-MATIC 7 SII Hochgebirgstouren gemacht habe und die Unwissenden auf den Hütten mitleidig auf meine kleine Kamera geschaut hatten. 😊
 
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@frames p. joule das hat doch auch nie jemand behauptet. Ihr habt bestimmt gute Intentionen, aber ihr betreibt einfach nur gatekeeping. Der TE hat ziemlich klar dargestellt, dass er in das Thema einsteigen (!) möchte und auch, dass eure Ratschläge unerwünscht sind.
 
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Ja, schon klar, aber wenn das mal so einfach wäre in diesen Bereich einfach mal so einzusteigen.

Wenn es auch eine einfache Travel Zoom Kamera sein könnte, mit einem relativ hochwertigen Objektiv und allerlei an Ausstattung, dann würde ich auf eine Panasonic LUMIX DC-TZ99E-S mit dem Stativgriff DMW-SHGR2 hinweisen. (https://www.digitalkamera.de/Kamera/Panasonic/Lumix_DC-TZ99.aspx)

Ich denke mal, das wäre ein prima Übergang vom Smartphone zu einer richtigen Kamera. Die kann man sich dann später immer noch kaufen, wenn man erst einmal weiß, wo die eigenen Stärken liegen und wie man diese neuen Ansprüche an eine Kamera am besten erfüllt.

Gibt auch ein Buch zu dieser Kamera: https://bildnerverlag.com/produkt/panasonic-lumix-tz99/?wpam_id=10

Es ist ja nicht so, dass man das Fotografieren auch mit einer guten Kamera intuitiv erlernen könnte. Es ist eben doch schon ein gehöriger Unterschied zu einem Smartphone und dessen eingeschränkte Fähigkeiten.
 
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Sorry, aber der Sensor der Panasonic LUMIX DC-TZ99E-S ist mit 6,2 x 4,6 mm kleiner als in einem S25. Die sind ca 8,2 x 6,1 mm und ca 9,8 x 7,4 mm. Mit solchen Sensoren kann man selbst gar nix mehr machen, egal welche Blende, die Tiefenschärfe ist quasi ∞

Da kann der TE auch gleich beim Handy bleiben.
 
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Geckoo schrieb:
@frames p. joule das hat doch auch nie jemand behauptet. Ihr habt bestimmt gute Intentionen, aber ihr betreibt einfach nur gatekeeping. Der TE hat ziemlich klar dargestellt, dass er in das Thema einsteigen (!) möchte und auch, dass eure Ratschläge unerwünscht sind.
Ungefragte Ratschläge? Ja. Sorry dafür. Trotzdem ist es das Gegenteil von Gatekeeping, auf Türen zu zeigen. Ich wünsche @ktre viel Neugierde.
 
@ktre
Hier eine sehr schöne Kombination:
Fuji X-S20
Viltrox 9mm F2.8
Klein, leicht, kompakt, bezahlbar und eine überragende Bildqualität.
 
An diejenigen die meinen Post verstanden haben (Danke an die vernünftigen Stimmen!)

Meine bisherige Auswahl:

Fuji X100, scheinbar beste Qualität, kein Zoom (Nachteil für dekorative Objekte an Gebäude)
Panasonic LX100 Serie (erscheint mir ein sehr guter Kompromiss?)
Edith: Sony DSC RX100 III dürfte auch noch hier stehen
Panasonic GX85, weiß aber nicht, ob ich Lust habe auf Objektive...klar, mehr Flexibilität, evtl mit einem Brot und Butter Objektiv?


Was meint ihr?
 
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Nah!

Aber die LX100 Serie finde ich ziemlich cool! "Film Controls" gefällt mir sehr gut. Die damit gedrehten Videos sahen für mich auch sehr gut aus, nettes Feature.

Spricht irgendwas gegen das Modell oder was wäre eine Alternative? (Abgesehen den spezifischen Nachteilen des Systems an sich)
 
Die LX100M2 ist ein relativ altes Modell, da dürfte der AF noch vergleichsweise bescheiden sein. Panasonic hat da erst kürzlich wirklich den Anschluss gefunden. Das Objektiv ist fest verbaut, Bildwinkel wie Vollformat 24-75 mm. Ist für den Alltag nicht schlecht - ich bin z.B. gerne mit dem Sony 20-70/4G unterwegs, aber Du hast halt auch nicht die Möglichkeit zu wechseln und 24 mm sind in Innenräumen oder für große Gebäude oft schlicht zu viel.
17 Megapixel sind jetzt aus heutiger Sicht auch unterdurchschnittlich.
 
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Das meinte ich ja mit "Systemspezifische Nachteile"! Klar ist der Vorteil von einem Wechselobjektiv das bzw die Wechselobjektiveselbst....

Also die Frage: Welche Kamera mit fest verbauten Objektiv wäre außer die LX zu empfehlen eurer Meinung nach.

Nochmal der Hinweis, um was es mir geht... Anfängerund so! Nicht der nächste S. Cartier-Bresson
 
Madcat69 schrieb:
Du hast halt auch nicht die Möglichkeit zu wechseln und 24 mm sind in Innenräumen oder für große Gebäude oft schlicht zu viel.
In welcher Richtung zuviel? Zuviel Weitwinkel oder zuviel Brennweite?

Ich empfehle immer noch erst einmal in ein Fachgeschäft zu schauen.
 
Lotsenbruder schrieb:
In welcher Richtung zuviel? Zuviel Weitwinkel oder zuviel Brennweite?

Inhaltlich macht doch nur eins Sinn - zu viel Brennweite, also zu wenig Weitwinkel. Wieso sollte zu viel Weitwinkel ein Problem sein, wenn man den durch ein Dreh am Objektiv verkleinern kann …

Lotsenbruder schrieb:
Ich empfehle immer noch erst einmal in ein Fachgeschäft zu schauen.

Auf jeden Fall, die beste Kamera nutzt nichts wenn sie nicht gut in der Hand liegt, einem die Haptik zusagt und die Bedienung. Sonst bleibt sie nur ungenutzt im Schrank liegen.
 
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