Armateur bittet um rat

Sehe ich ähnlich wie @stefan92x PC zusammenbauen und Lego 18+ Sets sind komplexe Tätigkeiten, aber am PC schrauben schon fast einfacher:
Für RAM gibts nur 2/4 Slots wo der reinpasst, wenn man vorher den richtigen gekauft hat (dafür gibts ja das Forum).
Die meisten Stecker sind verpolungssicher.
Für jedes Bauteil gibts ne Einbauanleitung (ev. bei dem Bauteil wo es eingebaut wird): Gehäuse zeigt wie man Mainboard, Netzteil, ev. auch Grafikkarte einbaut; Beim Mainboard wird gezeigt wie man RAM, GPU, CPU, Kühler, SSD eingebaut wird und wo welche Stecker hingehören. Alle diese Teile passen meist nur in einer Ausrichtung, CPU-Kühler vielleicht mal in zwei.

Bei Lego hast das Problem, das fast jedes der Teile in fast jedes andere Teil in vielen Ausrichtungen passt. Gut, Lego Anleitungen sind inzwischen auch für 18+ Sets sehr einfach zu folgen. Problematisch sind dann trotzdem so Bauschritte, wo du zwei größere Teilabschnitte zusammenbauen musst und dann 3 Achsen und 7 Pins in die entsprechenden Gegenstücke gehören, zum Teil noch mit richtiger Drehung der Achse/des Zahnrads. Das gibts beim PC nicht.

Aber die Anleitungen der PC-Bauteile sind umfangreicher, da steht auch dabei wenn man was falsch machen kann (RGB / ARGB 5V/12V zb.)

Auf der anderen Seite Troubleshooting:
Wenn man bei Lego was falsch macht, nimmt mans wieder auseinander, schaut nochmal in die Anleitung, baut wieder zusammen und es wird hoffentlich passen.
Wenns beim PC hakt, kanns daran liegen, dass das Netzteil nicht eingeschalten ist. Oder das BIOS zu alt ist für die CPU. Oder der RAM defekt. Oder hundert andere Dinge.
 
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Ist das wirklich ernst gemeint?
Bei einem Lego Set kommt alles was man braucht in einer Box.
Und die Anleitungen sind mittlerweile auf Kindergarten-Niveau, 1 Teil pro Bauschritt ist eher die Regel als die Ausnahme.
Probleme entstehen da eher aus Flüchtigkeitsfehlern, beispielsweise bei Modellen mit Allradantrieb. Da werden gerne mal die beiden Antriebsdifferentiale in der gleichen Orientierung eingebaut, wodurch die Vorder- und Hinterachse dann gegenläufig drehen.

Beim PC-Selbstbau fangen die Probleme schon mit dem Kaufen an. Es gibt Unmengen an Teilen, die erstmal sinnvoll zusammenpassen müssen. Neue, alte, seltene, kompatible, inkomaptible.
Auch banale Abhängigkeiten müssen berücksichtigt werden, beispielsweise das Netzteil muss leistungsmäßig ausreichend dimensioniert sein, ins Gehäuse müssen alle Komponenten reinpassen (z.B. ausladende Grafikkarten) etc.pp.
Und selbst das was technisch möglich ist, ist praktisch nicht immer sinnvoll, beispielsweise eine Super-Duper-Highend Grafikkarte kann zwar mit eine schwachbrüstigen Basis-CPU prinzipiell laufen, aber ist halt verschenktes Potential.
Und dann das Installations- und Treiberwirrwarr mit seinen unzählugen Fallstricken, das will man ernsthaft jemanden zumuten der Windows-PC bislang nur aus der Ferne und hauptsächlich den Einschaltknopf kennt?
 
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Carrera124 schrieb:
Beim PC-Selbstbau fangen die Probleme schon mit dem Kaufen an.
Genau dafür gibt es hier im Forum doch die Kaufberatung sowie sonstige Empfehlungslisten. Wer da recherchiert oder nachfragt, kriegt eine Liste von Teilen, die jeder technisch nicht vollkommen unbedarfte zusammenbauen kann.

Wie @frazzlerunning schreibt ist Troubleshooting bei Problemen dann vielleicht nicht mehr für jedermann direkt zu erschließen, aber das ist halt für 99% der ordentlich gemachten Builds kein Thema (außer vielleicht der Klassiker Netzteil ausgeschaltet).
Carrera124 schrieb:
Und dann das Installations- und Treiberwirrwarr mit seinen unzählugen Fallstricken, das will man ernsthaft jemanden zumuten der Windows-PC bislang nur aus der Ferne und hauptsächlich den Einschaltknopf kennt?
Obligatorische Antwort darauf: Nimm halt irgendein Linux.
 
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Ich denke hier sollten wir jetzt mal abwarten, ob sich @Kralle überhaupt noch mal meldet ;).
 
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Bei dem Desktop für Gaming sehe ich hier kein Problem. Es gibt hier andere Anfragen und Empfehlungen, wo man sich für seine persönliche Interessen was aussuchen kann. Dubaro als Beispiel.

Inrteressant wird es beim Laptop. Ich hätte jetzt tatsächlich eine MacBook in den Raum geworfen. Aus diversen Gründen.
Zum einen ist es anders als Windows, das ist das offensichtlichste. Aber stell dir das nicht zu kompliziert vor. Hat ein bisschen was wie 2 unterschiedliche Autos fahren. Somit lernst du schon in jungen Jahren 2 Betriebssysteme kennen.
Dann kommt die Power. Macbooks sind Arbeitsmaschinen und bieten sehr gute CPU Leistung für CAD Bearbeitung. Siehe dazu diverse Beiträge im Internet.
Hinzu kommt das Gerät ansich. Hochwertig verarbeitet, auch Nachhaltig. Das Gute an diesen Geräten, kaufst du es ein mal neu kannst du es locker mehrere Jahre nutzen. Hier ist nur der Anschaffungspreis je nach Ausstattung ekelhaft.
 
Zuletzt bearbeitet: (Fettfinger)
Ich selbst hatte lange gebraucht, bis ich mich endlich über den gesamten PC getraut habe. Die letzte Hürde war ehlicherweise die Wärmeleitpaste. Seitdem baue ich nur noch selbst.

Allerdings sind mir Wasserkühlungen nach wie vor suspekt, selbst AIO Lösungen. Fahre ganz gut mit Luftkühlern und das wird auch so bleiben.
 
Wow....
Soviele Antworten und solch eine Diskussion hätte ich nicht erwartet...
Aber vielen lieben Dank für die zahlreichen Einblicke und Tipps!
Ich werde nur eine Nachricht verfassen und antworte auf alles um das ganze so angenehm wie möglich zu gestalten.

Ich werde wie mir angeraten weiter Spezifischere Tipps aus de Unterforen holen, was den Punkt mit der Schule angeht, stimme ich nicht überein, in unserer Gesamtschule nur vereinzelt Leider.

Was den Punkt mit Apple betrifft war ich ehrlicherweise überrascht, da mir apple ja auch immer eine begrenzung gibt (Wenn was kaputt geht, oder wenn man was verbessern will), deshalb kam mir Framework in den Sinn. Mit Nachhaltigkeit meine ich laut meiner Diffinition nämlich folgendes: Wenn was kaputt geht kann ich es reparieren, Im besten Fall einmal kaufen und dann die Möglichkeit, wie beim Auto Ersatzteile kaufen, oder Tunen. Framework wirkte deshalb gut.

Was meine Präferenzen bezüglich den Betriebssystem betrifft bin ich Durch und durch Android, warum? Weil es Frei ist zumindestens wirkt es so, ich kann mein interface umstellen wie ich will, ich kann Apps runterladen die Apple nicht zulässt o.ä., Apks denke ich mal auch. Zum Beispiel erst letztens ein Freund (IPhone Nutzer) wir wollten Bilder via Kabel teilen, ich mit meinem Gal. Ul. 23 und er mit seinem Laptop von Apple (erst letztes Jahr gekauft) und das Ergebnis war folgendes, er hatte sich sämtliche sachen runterladen müssen weil sein Apple und mein Samsung nicht mögen, somit kurz Entwicklereinstellungen bei mir aktiviert und schon war alles Tuti.
Und Tage zuvor hat es mit meinem Laptop (HP) problemlos geklappt.

Noch ein Beispiel ist das ich seit 4 Jahren eine Music downloader App benutze und nur zufrieden bin ich habe locker schon hunderte Euro dadurch gespart, bei Apple gibt es die App nicht...

Und Natürlich Melde ich mich nochmal;)

Ich werde um es allen Beteiligten einfacher zu machen die beiden Geräte zur Beratung in die Foren schicken, aber natürlich lese ich hier auch alles gerne, eure Unterhaltungen darüber das Lego bauen und PC aufbauen ähnlich schwer sind, haben mich beeindruckt :)

Vielen lieben dank an alle👍

LG Kralle
Ergänzung ()

Und nochwas

Ich schrecke nicht vor Herrausforderungen zurück, ich finde aus sowelchen Aktionen nimmt man das meiste mit, seyn sie auch noch so schwer.
 
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