Armateur bittet um rat

Carrera124 schrieb:
Aber das Problem beginnt ja schon vorher, wie schnell ist beispielsweise das falsche oder ungeeignete RAM gekauft?
Dafür gibts auch eine Lösung und die nennt sich QVL. Alle Mainboardhersteller bieten eine solche an und darin steht welche Speichermodule auf dem Mainboard sicher funktionieren und darauf getestet sind. Wenn man sich also daran orientiert, dann kann man in Sachen RAM fast nix falsch machen.
 
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Carrera124 schrieb:
Na dann lassen wir zukünftig alle Anfänger gleich ihre PCs selbst zusammenbauen, ist ja schließlich kinderleicht.
Das wird bestimmt super, ich bin da zuversichtlich.
Mal anderes gefragt: Wie hast du denn deinen ersten selbstgebauten PC zusammengebaut?
 
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Ohne 3 jährige Ausbildung zum staatlich geprüften PC-Bauer unmöglich.
 
stefan92x schrieb:
Mal anderes gefragt: Wie hast du denn deinen ersten selbstgebauten PC zusammengebaut?
Den ersten zu 486er Zeiten, den letzten vor knapp 3 Jahren.
 
Ihr habt ja alle irgendwie recht.
Ja, PC zusammenschrauben ist kein Hexenwerk und für viele hier vermutlich (mittlerweile) super easy.
Aber wir haben, gerade hier im Forum, immer wieder User, die schaffen es Kabel falsch ins Mainboard zu qutschen, Pins zu verbiegen und abzubrechen, mit Schraubendrehern das Mainboard zu töten, PCIe Slots zu verbiegen, Lüfter ans (A)RGB anzuschliessen.

Im dem Fall hier:
Wenn sich jemand wie @Kralle im späteren Leben mit Robotik, Montage derer und Mikroelektronik beschäftigen will, dann darf gerne mit dem ersten Selbstau begonnen werden (wenn das Interesse da ist).
Dann gibts die Möglichkeit die Helferliste zu nutzen und das ganze mit jemanden von hier gemeinsam zu machen. Das schafft Vertrauen in einem Selbst, in die Community und hilft vielleicht schon ein erstes Netzwerk zu bauen.

Zusätzlich der Punkt, Selbstbau, Kaufen, Apple usw.
Vergesst nicht, dass sich das alles nich ausschliesst sondern ergänzt.
MacBooks und co. sind krasse Arbeitsmaschienen und auch in Bereichen wie CAD, Grafik, Video, AI, Leistungstechnisch vielleicht einer dedizierten GPU unterlegen, obd aber im Gesamtpaket und auch bei der Laufzeit, Display, Verarbeitung überlegen. Selbst tauschen kannst (bis auf den RAM) ja bei den normalen Business oder Workstation Notebooks kaum was. Ich will Mobil bis zum jetzigen Zeitpunkt, nichts anderes mehr als Mac. Mehr Leistung bei für das Geld, die Verarbeitung und Laufzeit finde ich, bis jetzt, im x86 Umfeld nirgends. Kann sich ja immer ändern, aber aktuell...

So, das waren meine 2 Cents.
 
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Carrera124 schrieb:
Na dann lassen wir zukünftig alle Anfänger gleich ihre PCs selbst zusammenbauen, ist ja schließlich kinderleicht.
Wir reden hier nicht von allen Anfängern, sondern von jemandem der Ambitionen hegt später eventuell irgendwann Roboter zu bauen.
Da setze ich einen gewissen Willen und Interesse sich mit der Thematik: "Elektronische Bauteile zusammenbauen" -zu beschäftigen vorraus. Wenn das vorhanden ist, sollte der Zusammebau eines normalen PCs gut machbar sein.
Das ist wirklich keine Rocket Science, er muss ja nichts löten oder selbst programmieren, sondern einfach nur ein paar Kabel und Bauteile richtig zusammenstecken und alles an den richtigen Stellen verschrauben.

Wenn hier jemand ankommt der eigentlich nur zocken oder arbeiten will und zu der Technik keinerlei Bezug und Interesse hat, rate ich natürlich nicht zum selbst zusammenbau. Hier sollte es aber eigentlich sehr gut passen, denn selbst wenn noch keine Vorkenntnisse vorhanden sind, wäre das sicherlich ein interessantes und lehrreiches Projekt.
 
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Ich hatte in meinem ganzen Leben immer eine gewisse Scheu vor Soft und Hardware, aber jetzt wo man versteht, wie ein Mensch versteht (Dunning Kruger effekt) und wenn man wie ich spaß an Herausforderungen hat und genau sowas sucht, denke ich ist ein selbstbau das beste.

Nochmal eine Frage die sich in der Diskussion bei mir gebildet hat: "ist Apple versus andere Betriebssystem eine große Debatte in dieser Community?"
 
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Nur bei den Leuten die nicht verstanden haben was ein OS ist und wofür es ist. ;)
 
Kralle schrieb:
Nochmal eine Frage die sich in der Diskussion bei mir gebildet hat: "ist Apple versus andere Betriebssystem eine große Debatte in dieser Community?"
Sowas wie Mercedes Vs. BWM, AMD vs. Nvidia, Android vs. IOS, Linux vs. Windows.

Wenn man möglichst Objektiv rangeht, hat jedes Produkt, jedes Ökosystem, jeder Kosmos seine vor und Nachteile.
Es gibt ja durchaus Grund wieso Apple als Einzelmarke im Smartphone Bereich so stark vertreten ist obwohl es ein komplett anderes Ökosystem ist. Beides hat seine Berechtigung.
Ebenso gibts Gründe, wieso hier als P/L Office MAschine der MacMini selbst auf CB empfphlen wurde, bzw. das MacBook Air. Frür das Geld kriegtst du keine bessere Windows Maschine in Punkto, Geschwindigkeit, Lautstärke, Verbrauch, Verabeitung. Allerdings eben auch: keine Aufrüstbarkeit, an MacOS gebunden, etc.

Wie relevant das für einen selbst ist, muss man für sich entscheiden. Aus Erfahrung in meiner Bubble: Die wenigsten machen irgendwas an der HW wenn sie mal da steht.
 
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Kralle schrieb:
Nochmal eine Frage die sich in der Diskussion bei mir gebildet hat: "ist Apple versus andere Betriebssystem eine große Debatte in dieser Community?"
Ja, wie in vermutlich jedem anderen Technikforum auch. Wie @Azghul0815 schon schreibt hat nüchtern betrachtet jedes Produkt Vor- und Nachteile und damit seinen optimalen Einsatzort. Schwierig wird es wenn Leute emotional an das Thema heran gehen und Effekte wie "buyers stockholm syndrome" auftreten.
Aber Apple vs. Windows ist nur die Spitze des Eisbergs:
Frag in Technikforen besser nicht welche Linux Distro die beste ist... :evillol:
 
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Kralle schrieb:
Nochmal eine Frage die sich in der Diskussion bei mir gebildet hat: "ist Apple versus andere Betriebssystem eine große Debatte in dieser Community?"
Hier gibt es einige lautstarke „Anti Apple“-Vertreter. Dagegen zu argumentieren, ist zwecklos. Die Leute haben ihre Meinung oft nur vom Hörensagen und keine praktische Erfahrung mit dem Thema. Sie wissen im Prinzip überhaupt nicht, was ihnen entgeht. Manche wollen auch einfach nur auf ein vermeintliches Opfer eindreschen. Da kommt dann immer der gleiche Unsinn im Sinne von „Goldener Käfig“, „mangelnde Software“ oder „viel zu teuer“ usw. Als Kenner weiß ich, dass das nicht haltbar ist, aber es ist ermüdend, im Einzelnen immer wieder sachlich dagegen zu argumentieren.
Ich habe dir Apple Geräte empfohlen, weil ich dir aus eigener Erfahrung den normalen x86 PC Frust ersparen und es dir leichter machen wollte. Ich weiß nur zu gut, wie frustrierend und arbeitsintensiv das sein kann. Die heutige Apple Welt ist einfach viel schöner, und die Geräte sind großartig. So tolle Geräte gibt es in der x86 Welt oft einfach nicht. Letztendlich willst du dich auf deine Aufgaben konzentrieren und nicht deine Zeit mit Fehlersuche verbringen.
 
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WinstonSmith101 schrieb:
@BAssDad Mir scheint, du hast vom Thema keine Ahnung, mein Freund. Eine weitere Diskussion ist sinnlos. Ein Blinder redet über Farbe.
Ignorieren und leugnen ändert nichts daran das beide Punkte zutreffend sind.

Wer im Bereich Print & Medien unterwegs ist für den ist Apple wohl mit die beste Wahl. Das sehe ich privat jedoch nicht so. Und wenn das Thema Gaming wie bei ihm auch eine Rolle spielt schon mal überhaupt nicht.
 
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Kralle schrieb:
Nochmal eine Frage die sich in der Diskussion bei mir gebildet hat: "ist Apple versus andere Betriebssystem eine große Debatte in dieser Community?"
Ja. Aber lass dir von mir als jemandem, der aktuell (beruflich und privat zusammengenommen) Systeme mit Windows, Linux und macOS parallel nutzt, sagen: Es gibt für alles davon Einsatzbereiche, in denen es jeweils das beste System ist.

Leute die dir ein Betriebssystem empfehlen, ohne dich vorher zu fragen, wofür du einen Computer nutzen willst, haben das nicht verstanden und um die solltest du daher einen Bogen machen.

Generell ist macOS halt ein unixoides System (wie Linux) und daher gerade für professionelle IT (mit Linux-Serverlandschaften) oft besser als Windows, weil die üblichen Tools auch Teil des Systems sind, andererseits aber so poliert und "dicht", dass es eine möglichst simple Erfahrung sein soll. Ganz grob würde ich also sagen:
Windows: Breiteste Software- (und zumindest meistens auch Hardware-)Unterstützung, aber auch das aufgeblähteste System, bei dem Microsoft teilweise echt nervige Sachen einbaut. Und weil es quasi zu allem kompatibel sein soll, ist es auch manchmal voller obskurer Bugs, weil die exakte Hardwarekombination sonst keiner nutzt.
macOS: Die entspannteste Nutzererfahrung. Das funktioniert einfach, und die Hardware ist auch den Preis wert - Windows-Geräte in entsprechender Verarbeitung kosten mindestens das gleiche. Bedeutet aber auch, dass es das System nur mit der Hardware gibt. Das macht Apple das Leben leichter, gerade in Hinsicht auf Hardware-Kompatibilität (innerhalb des Computers, Peripherie ist nochmal ein extra Thema).
Linux: In jeder Hinsicht das freieste System, was du installieren kannst. Funktioniert auch schon out of the box, und für Leute, die "nur Büro" oder ähnliches machen, würde ich das jederzeit über Windows stellen. Aber professionelle Software und Spiele unterstützen es oft nicht, da muss man schauen, wie sinnvoll das ist.
 
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Kralle schrieb:
mich ist Nachhaltigkeit das wichtigste
Meiner Meinung nach gibt es das bei Computern nicht. Die sind wegen der stetigen Weiterentwicklung einer künstlichen Alterung unterworfen und nach 6-10 Jahren erfüllen diese nicht mehr die Anforderungen. Bei Laptops altert darüber hinaus die Batterie und ist eher nach 6 Jahren erneuerungsbedürftig.


Kralle schrieb:
Ich vertrete nämlich die Lebenseinstellung wer billig kauft, kauft zweimal.
Das ja. Wer ein möglichst billigen Rechner/Handy kauft ersetzt das oft nach 2 Jahren.
 
Incanus schrieb:
Ist Deine favorisierte Suchmaschine kaputt ;)?
Tatsächlich hatte ich dort geguckt, jedoch bin ich zu inkompetent es wirklich zu verstehen, ich kann es mir ja nochmal ansehen
 
@Kralle
Linux ist z.B. ein unixoides Betriebssystem.
 
Achsoo, danke, ich habe mich in der Zwischenzeit auch über viele dinge in einem Computer informiert und fange langsam an es zu verstehen. Allmählich verstehe ich was Unix ist und was es macht
 
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