Wie im News-Update steht, müssen die EU-Mitgliedsländer die Urheberrechtsrichtlinie erst noch in nationales Recht umsetzen, bevor sie "gilt". Das heißt etwas Galgenfrist (ein Jahr? vielleicht zwei Jahre?) gibt es noch.
Was dann passiert wissen wir nicht. Die Befürworter der Richtlinie sind ja zu einer niveauvollen Diskussion unter Berücksichtigung der technischen Aspekte leider nicht gewillt und/oder in der Lage, schon gar nicht wenn es um andere Beispiele als immer wieder YouTube geht.
"Die EU" will, dass YouTube, Google und Facebook zahlen, macht das aber mit dem falschen Mittel (Urheberrecht anstatt Steuerrecht) und richtet ganz nebenbei noch einen riesigen Kollateralschaden an. Sowohl in der Sache als auch in der Art und Weise, wie die Auseinandersetzung geführt wurde.